Jeden Tag Silvester – „Geisterjägerstadt“

Jeden Tag Silvester melden sich zurück mit neuem Video, neuem Album und großer Tour, Album-VÖ: 24.02.17

Jeden Tag Silvester – „Geisterjägerstadt“ (Chefrekords Ratekau / Edel: Kultur)

JEDEN TAG SILVESTER, vier Freunde aus der Stormarner Provinz, gründen sich 2008 und veröffentlichen 2014 in Eigenregie ihr selbstbetiteltes Debüt, das sie mit Sven Bünger (Johannes Oerding, Madsen, Tonbandgerät u. a.) in Hamburg aufnehmen. Der erste große Schritt weg vom Land, dem schon bald darauf viel Größere folgen. Als Support spielen sie für Silbermond, Mark Forster und Johannes Oerding. Für Schleswig Holstein geht’s zum Bundesvision Songcontest 2015 auf den 10. Platz, mit der Single „Dein Glück“ ins Radio (RSH, NDR u. a.) und zu eigenen ausverkauften Shows u. a. in der Prinzenbar oder dem Knust. So die Geschichte der letzten Jahre von außen, im Schnelldurchlauf. Dazu die viel Entscheidendere, nämlich die einer Band, die sich – wie sollte es anders sein – über all diese Erfolge freut, die aber vor allem Musik machen will, live spielen will. Die auf einen künstlichen Habitus pfeift. Die wie Brüder zusammenhält, sich nicht scheut sympathisch zu sein, das Leben aus vollem Herzen zu bejahen und darüber Songs schreibt. Darüber, dass Optimismus eine Waffe sein kann! Fast immer.

Deep Purple – „From Here To inFinite“

Deep Purple exklusiv im Kino: Bundesweite Kinopremiere des Films „From Here To inFinite“ mit exklusivem Album-Pre-Listening am 16. März um 20 Uhr, VÖ: 07.04.2017

– Düsseldorfer Premiere in Anwesenheit von Ian Paice und Roger Glover

Deep Purple – „From Here To inFinite“(earMUSIC)

Drei Wochen vor dem offiziellen Erscheinungstermin des neuen Deep Purple-Albums „inFinite“ bringt UCI EVENTS und Cinestar am 16. März um 20 Uhr den Film zur Entstehungsgeschichte „From Here to inFinite“ als Kinopremiere auf die große Leinwand. Neben tiefen Einblicken in die Arbeit und das Zusammenleben der Rocklegenden, gibt es erstmals und weltexklusiv Songs aus dem mit Spannung erwarteten Album zu hören. Tickets sind ab sofort erhältlich.

Fayzen – „Herr Afshin“

Mit Video zu dem neuen Song „Herr Afshin“ meldet sich der Hamburger Künstler Fayzen eindrucksvoll zurück. Sein neues Album „Gerne Allein“ wird am 26. Mai erscheinen!

Wer Musik ernst nimmt, muss sie groß meinen. Der Musiker darf keine Angst haben vor mächtigen Worten, er muss etwas wollen, das bedeutender ist als er selbst, und deshalb ist es auch so richtig, dass Fayzen auf die Frage, wieso er im Alter von 15 Jahren mit der Musik angefangen hat, antwortet: „Ich wollte etwas Wahres machen. Und klar, die Welt verändern wollt’ ich schon auch.“

Damals, Ende der 90er, geht das mit schnellem, klarem, gesellschaftskritischem Rap und selbstproduzierten Mixtapes, von denen der heute 32-Jährige 20.000 Stück in den Straßen seiner Hamburger Heimat verkauft. Einen Großteil der Einnahmen schenkt er seinen Eltern, als Dankeschön für eine unbeschwerte Kindheit, die sie ihm trotz Flucht aus dem Iran ermöglichten.

Various Artists - “Pop Giganten – Deutsche Poeten“ (Polystar/Universal)

“Pop Giganten – Deutsche Poeten“

Die Musik-Doku-Reihe “Pop Giganten“ von RTL2 widmet sich am morgigen Abend um 22.15 Uhr dem Thema “Deutsche Poeten“.

Various Artists - “Pop Giganten – Deutsche Poeten“ (Polystar/Universal)
Various Artists – “Pop Giganten – Deutsche Poeten“ (Polystar/Universal)

Bereits am letzten Freitag ist die dazugehörige gleichnamige Compilation erschienen, die sowohl so renommierte Acts der Deutschpop-Szene wie Nena, Udo Lindenberg, Xavier Naidoo, Christina Stürmer, MIA., Rosenstolz, Yvonne Catterfeld, Annett Louisan, Clueso oder Bosse als auch Newcomer wie Alex Diehl, Elif, Wincent Weiss, Julian le Play oder Chima versammelt.

Unter anderem gibt es auf dem Sampler ein Wiederhören mit der Rosenstolz-Hymne “Ich Bin Ich (Wir Sind Wir)“ (2006), dem Nena-Klassiker “Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“, der hier in der New Version ihres über 1,5 Milionen mal verkauften Comeback-Albums “20 Jahre – Nena feat. Nena“ aus dem Jahre 2002 präsentiert wird, oder dem Revolverheld-Smash-Hit “Ich Lass Für Dich Das Licht An“ aus dem Jahre 2014.

Philipp Poisel - “Mein Amerika“ (Grönland Records/Rough Trade)

Philipp Poisel – “Mein Amerika“

Längst in den Kosmos des deutschsprachigen Singer/Songwriter-Pops aufgestiegen ist der aus Ludwigsburg stammende Musiker Philipp Poisel, der vor zwei Tagen sein brandneues Album “Mein Amerika“ auf dem Label Grönland Records veröffentlicht hat.

Philipp Poisel - “Mein Amerika“ (Grönland Records/Rough Trade)
Philipp Poisel – “Mein Amerika“ (Grönland Records/Rough Trade)

Dieses Drittwerk ist der Nachfolger seines 2010er-Studio-Albums “Bis Nach Toulouse“, das bis auf Platz 8 der offiziellen deutschen Longplay-Charts stieg und mittlerweile hierzulande mit Platin veredelt wurde, und des Live-Albums “Projekt Seerosenteich“, das 2012 die Pole Position der deutschen LP-Charts erreichte.

Unter der Ägide des Produzenten Frank Pilsl (Tonbandgerät, Max Herre, Die Happy, Gudrun Mittermeier, Lina Mally) hat Philipp Poisel das Opus unter der Verwendung einer Analog-Bandmaschine gemeinsam mit seiner Band zu großen Teilen in den legendären “Blackbird Studios“ (Nashville/Tennessee) aufgenommen, wo auch schon Werke von so illustren Größen wie Bruce Springsteen, Neil Young, Bon Jovi, The Killers, Taylor Swift, R.E.M., Kings Of Leon oder Pearl Jam entstanden sind.

Amy Macdonald - “Under Stars” (EMI/Universal Music)

Amy Macdonald – “Under Stars”

Rund 4 ½ Jahre ist es her, dass die schottische Singer/Songwriterin Amy Macdonald mit ihrem letzten Album “Life In A Beautiful Light” auf Platz 1 der Charts in Deutschland und Österreich landete.

Amy Macdonald - “Under Stars” (EMI/Universal Music)
Amy Macdonald – “Under Stars” (EMI/Universal Music)

Bis zum heutigen Tag ging der Longplayer, der unter anderem in Deutschland und der Schweiz Platin einheimsen konnte, weltweit über 850.000 mal über die Ladentische.

Endlich gibt es nun mit der Vorab-Single “Dream On“, welche in ihrer Heimat Schottland die Top40 der offiziellen Single-Charts enterte, und dem Longplayer “Under Stars” neues Material der Sängerin und Songschreiberin.

Soundtechnisch in Szene gesetzt wurde das Viertwerk von Cameron Blackwood (George Ezra, London Grammar, We Are Scientists, Florence and The Machine) und dem Produzentenduo My Riot (London Grammar, Birdy).

Falco - “Falco 60“ (Sony Music Catalog/Sony Music)

Falco – “Falco 60“

Am heutigen Tag jährt sich der Geburtstag der österreichischen Musikikone Johann “Hans“ Hölzel aka Falco zum 60. Male. Aus Anlass dieses Ehrentages brachte das Label Sony Music am vorgestrigen Tage unter dem Titel “Falco 60” eine neue Best Of-Compilation des viel zu früh verstorbenen Popstars heraus.

Falco - “Falco 60“ (Sony Music Catalog/Sony Music)
Falco – “Falco 60“ (Sony Music Catalog/Sony Music)

Falco 60“ erscheint dabei in verschiedenen Formaten: zum einen als Standard 2CD-, aber auch als Premium 3CD-, Limited 2LP Vinyl-Edition und 2er DVD-Box.

BATHSHEBA – Servus

Nach einem Demo-Tape und der ersten 10″ EP „The Sleepless Gods“ veröffentlichen Bathsheba nun ihr Debütalbum „Servus“. Dieses ist ein zutiefst finsterer See voll zähflüssiger Sounds, die mitnichten die Sonnenseiten des Lebens beleuchten.

BATHSHEBA – Servus

So richtig finster wird es, wenn Frontfrau Michelle Nocon (ex-Serpentcult, Leviathan Speaks, Death Penalty) zusammen mit Schlagzeuger Jelle Stevens (ex- SardoniS), Bassist Raf Meukens (Death Penalty, Torturerama), und Gitarrist Dwight Goossens (ex- Disinterred) loslegen und von Leid, Wut und Trostlosigkeit berichten.

Dies tun sie in Form von absolut wuchtigen Doomern, die am Boden des Tonspektrums kratzen und wummernd und Weh leidend dem Hörer mächtig ins Gebälk fahren. Ein tief knurrender Bass, Festungsmauer breite Riffs und ein sich dahinschleppendes Schlagzeug bilden das Grundgerüst, auf dem aber auch immer wieder feine Melodien gebaut werden. So entspringen der Gitarre mitunter filigrane, zu Herzen gehende Klänge, während Michelle Nocon ihre beschwörenden Gesänge in das Rund des Hexenzirkels stößt.

The Bloom – von Australien nach Europa und mit beeindruckender EP/ Video zu «In The Sky»

Manchmal schreibt das Leben spannende Geschichten. Das Reisen steht im Mittelpunkt derjenigen von Luke Kordyl, Bandleader und Songwriter der Band The Bloom.

Hals über Kopf zog er vor drei Jahren von seiner Heimat Australien nach Berlin. «Der Liebe wegen», wie er erzählt. Plötzlich wird er nachdenklich: «Dafür habe ich vieles aufgegeben, das Surfen, die Sonne, das Meer – aber zum Glück nie die Musik», erinnert sich der bekennende Jack-Johnson- und Ben-Harper-Fan. Songs hatte er schon immer geschrieben. Erst der Soloauftritt im Vorprogramm der Band eines Freundes hatte ihn jedoch darin bestärkt, Musik zu machen.

Deshalb nahm er die Gitarre mit nach Berlin. Eine gute Entscheidung, wie sich zeigen sollte. Denn auch wenn er mit der Liebe in der Bundeshauptstadt keinen Erfolg hatte, konnte er sich musikalisch weiterentwickeln und neue Wege gehen, die ihn durch ganz Europa führten.

Wendja – „Poet & Prolet“

Wendja präsentiert sein neues Album „Poet & Prolet“ und geht auf große Tour, Album-VÖ: 17.02.17

Wendja – „Poet & Prolet“ (Universal)

Wendja wird ‘89 in Freistadt geboren und muss in der österreichischen Provinz mit zwei sehr verschiedenen Welten klarkommen: Vater aus Peking, Mutter aus dem Ort. „Als kleiner Junge war ich oft das ‚Schlitzauge’ oder ‚Bruce Lee’. Aus Asien gab es eben nur uns und die Familie mit dem Chinarestaurant.“ Er kommt relativ früh zur Musik. Jahrelang rappt und schreibt er in seinem Kinderzimmer, baut Beats, singt. „Es war magisch: Obwohl ich es nie gelernt hatte, kamen Lieder dabei heraus. Es gab kein gut oder schlecht, keinen Druck. Ich machte das nur für mich.“

ALVARO SOLER – „Animal“

ALVARO SOLER: das Sommer-Hit-Wunder mit neuer Single (+Clip) „Animal“, VÖ: 10.02.17

ALVARO SOLER – „Animal“ (Universal/Electrola)

Alvaro Soler, 26, weiß, wie es geht. Das Sommerhit-Wunder hat 2015 mit dem Song „El Mismo Sol“ allein wie auch später zusammen mit Jennifer Lopez die Sonne über ganz Europa scheinen lassen. Mit der zweiten Singleauskopplung „Sofía“ sorgte er dann ein Jahr später für verliebtes Summer-Feeling. Das Ergebnis war ein weiterer internationaler Super-Hit. Auch das Debüt-Album „Eterno Agosto“, dessen Texte komplett aus Alvaros eigener Feder stammen und das live eingespielte Einflüsse aus aller Welt fusioniert, entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Tonträger des Jahres 2016.

DOOL – Here Now, There Then

Auch wenn es sich bei „Here Now, There Then“ von Dool um ein Debütalbum handelt, wäre es vermessen, bei den Holländern von Newcomern zu sprechen. Die Protagonisten haben sich bereits in der heimischen Szene ihre Sporen verdient und blicken auf reichlich musikalische Erfahrung zurück.

DOOL – Here Now, There Then

Sängerin und Hauptkomponistin Ryanne van Dorst (Elle Bandita) hat sich mit den Gitarristen Nick Polak (Gold) und Reinier Vermeulen (The New Media), dem Bassisten Job van de Zande (The Devil’s Blood) sowie Schlagzeuger Micha Haring (The Devil’s Blood) zusammengetan, um abgründige Rocksongs zu erschaffen, die allesamt mit dunklen Vibes glänzen.

BRUTUS – Burst

Ursprünglich haben sich die Protagonisten von Brutus zusammengetan, um auf Tribute-Shows Refused zu covern. Dass sie als eigenständige Band aber selber genug zu sagen haben, beweisen sie nun mit ihrem Albumdebüt „Burst“, das ein wahrer Höllenritt zwischen den Genres ist.

BRUTUS – Burst

Brutus sind Stefanie Mannaerts (Schlagzeug, Gesang), Stijn Vanhoegaerden (Gitarre) und Peter Mulders (Bass) aus Leuven, Belgien. Zu dritt entwickeln sie einen Sound, der Grenzen sprengt und sich allerhand Eigenwilligkeiten herausnimmt. Sie werfen Punkrock, Hardcore, Post- und Prog-Rock in einen Topf und garnieren das Ganze auch noch mit einem Sträußchen Black Metal. Was wild klingt, ist es auch. Das diese Mischung dennoch aufgeht wie ein Hefezopf ist das Verdienst von technisch höchst versierten Musikern, die den schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn bestens zu beherrschen scheinen.

Various Artists - “Deep Sounds – Vol.7 (The Very Best of Deep House)“ (Kontor Records / Club Tools)

„Deep Sounds – Vol.7“

Das Genre Deep House erfreut sich momentan weltweit großer Beliebtheit. In den deutschen Charts sorgen unter anderem Acts wie Lost Frequencies, Felix Jaehn, Gestört aber GeiL, Stereoact oder Robin Schulz für Furore, was diese Musikrichtung angeht.

Various Artists - “Deep Sounds – Vol.7 (The Very Best of Deep House)“ (Kontor Records / Club Tools)
Various Artists – “Deep Sounds – Vol.7 (The Very Best of Deep House)“ (Kontor Records / Club Tools)

Im Frühjahr 2014 brachte Club Tools, das Sublabel von Kontor Records, mit “Deep Sounds“ die erste Ausgabe einer neuen Sampler-Reihe auf den Markt, welche sich voll und ganz jenem Genre widmet.

Gerade ist Vol. 7 der Compilation-Serie erschienen. Darauf versammelt sind so namhafte Leute der Deep House-Szene wie Lost Frequencies, Major Lazer, LIZOT, Nora En Pure oder Felix Jaehn.

Louka - “Flimmern“ (EP – Four Music)

Louka – “Flimmern“ (EP)

Nachdem mich im Deutschpop-Bereich im letzten Jahr junge Sängerinnen wie Lea oder Lina Maly mit ihren Releases zu begeistern wussten, erscheint nun die Debüt-EP der in Berlin-Wedding lebenden Künstlerin Louka, welche mit ein bisschen Glück 2017 voll durchstarten dürfte.

Louka - “Flimmern“ (EP – Four Music)
Louka – “Flimmern“ (EP – Four Music)

Nach der Veröffentlichung der Debüt-Single “Wann Immer“ im Herbst letzten Jahres bringt das hoffnungsvolle Talent nun ihre erste EP unter dem Titel “Flimmern“ heraus.

Darauf gibt es folgende Tracks zu hören: “Wann Immer“, “Outro“, “Flimmern“, “Steine werfen“, “Wann Immer (Spiegelsaal Session live)“, “Outro (Spiegelsaal Session live)“, “Flimmern (Acoustic Version)“ und “Steine werfen (Acoustic Version)“.

Nach mehrmaligem Hören der EP sind es dabei der Opener “Wann Immer“ und der Titeltrack, die mich besonders auf der zwischen Elektro und Pop changierenden Scheibe zu beeindrucken vermögen.

Mantocliff – „sea-son“

Mantocliff sind zurück mit neuem Video zur Single „sea-son“ und großer Tour! TIPP!!!

Mantocliff – „sea-son“

Das Video zu „these words“ ging um die Welt und das Album „umbilical“ fand den Weg in die Sammlung der Musikliebhaber. Nun veröffentlicht mantocliff die zweite Single „sea-son“ und geht auf Tour.

Vielschichtigkeit und Feingefühl sind zwei Schlagwörter, die einem beim Hören der Songs auf „ mbilical“ in den Sinn kommen. Versucht man in der Eile eine detailliertere Beschreibung zu verfassen, wird man scheitern. Denn wie so oft bei experimentellen Popalben, muss man sich auch beim Debüt der sechsköpfigen Formation aus Basel voll und ganz der Musik hingeben. Und es lohnt sich. «umbilical» besticht mit düsteren Zwischentönen und feingliedrigen, fachmännisch arrangierten Songs.

JohnnySwim – „Georgica Pond“

JohnnySwim – das Duo präsentiert sein neues Album „Georgica Pond“, Album-VÖ: 10.02.17 (TIPP!)

JohnnySwim – „Georgica Pond“ (Big Picnic Records / India Media Group)

Sonny & Cher. John & Yoko. Esther & Abi Ofarim. Ehepaare in der Welt der Popmusik haben immer ein besonders romantisches Flair, das sich im besten Fall auch mit ihrer Musik verbreitet. Das gilt auf jeden Fall auch für das US-amerikanische Duo JOHNNYSWIM, Abner und Amanda Ramirez, das derzeit in den USA für Furore sorgt und mit seinem aktuellen Album „Georgica Pond“ in den Billboard Top 200 auf Platz 35 debütierte sowie auf Platz 13 der Top Current Album Charts. Gleichzeitig eroberten Sänger und Gitarrist Abner Ramirez und die Sängerin Amanda Suano Ramirez Platz eins der iTunes-Singer-Songwriter-Charts. Erstaunlich auch, wie populär JOHNNYSWIM schon in Deutschland sind, ohne hierzulande überhaupt eine Platte veröffentlicht zu haben. Nahezu drei Millionen Streams auf Spotify allein in Deutschland sprechen fürwahr für sich. Wenn am 10. Februar 2017 „Georgica Pond“ in Deutschland veröffentlicht wird, gastieren JOHNNYSWIM (zwischen ihrer laufenden US-Tournee) auch erstmals für einen Showcase in Deutschland (am 10. Februar im Privatclub, Berlin).

CRANIAL – Dark Towers / Bright Lights

Freunde tonaler Zerstörungskraft sollte der Name Omega Massif ja bitteschön geläufig sein! Nach ihrem Split hat ein Teil der Band mit Phantom Winter die musikalische Lücke vortrefflich gefüllt. Nun dürfte es allerdings eng werden in dieser dunklen und kalten Felsspalte, da Ex-Omega Massif-Gitarrist Michael Melchers mit Cranial einen weiteren Bewohner für diese ökologische Nische zum Leben erweckt hat.

CRANIAL – Dark Towers / Bright Lights

Schon ihr erstes Lebenszeichen in Form der zwei Track EP „Dead Ends“ wusste vollends zu überzeugen. Nun schieben Cranial also ihren ersten Langspieler nach, der, und wie sollte es anders sein, feinsten und fiesesten (Post-) Metal bietet, der Versatzstücke von Sludge, Doom und Black Metal in sich vereint.

LABIRINTO – Gehenna

Wenn man von harter Mucke aus Südamerika spricht, dann kommen einem vielleicht gerade noch Sepultura in den Sinn. Dass hier jedoch deutlich mehr Talent schlummert, beweisen uns Sepulturas Landsleute Labirinto, die mit „Gehenna“ ihr neues Album vorstellen.

LABIRINTO – Gehenna

Das Rückrad von Labirinto bilden Eric Cruxen und seine Frau Muriel Curi, die bereits seit 11 Jahren mehrere EPs und Splits veröffentlicht haben, nun aber erst ihr zweites Langwerk präsentieren, welches sie im eigenen Studio mit Produzent Billy Anderson (Melvins, Neurosis, Fantomas) aufgenommen haben.

Das Resultat sind 70 spannende Minuten, die den Zuhörer fesseln. Die Brasilianer hauen uns ihren instrumentalen Post-Metal vor den Latz, der vor allem durch seine wuchtigen Riffs gekennzeichnet ist. Weit hinauf türmen sich die dunklen Songgebilde, die durchweg ein apokalyptisches Flair verströmen.

ALIDAXO – Retro War Gestern

Mit Alidaxo gibt es deutschen Sprechgesang aus dem Pott auf die Ohren. Dass man auch in Herne und Bochum kluge Reime zu aktuellen Lebenslagen parat hat, beweisen uns die Herren Mischa, Erdi und Seppo zusammen mit Produzent und Musiker Dennis Brzoska auf ihrem Debütalbum „Retro war gestern“.

ALIDAXO – Retro War Gestern

Weit weg von Dicker-Hose-Attitüde und prolligem Beef-Rap, lassen die Jungs eher reflektierte Lyrics von sich, die sowohl das Zwischenmenschliche („Anders“) beleuchten als auch Gesellschaftskritik („Plastik“) zum Ausdruck bringen, die in diesem Fall mit ihrer ironischen und treibenden Instrumentierung sogar ein wenig an Deichkind erinnert.

Überhaupt gibt es nicht nur Beats als Untermalung für die Tracks, sondern Produzent/Musiker Dennis Brzoska hat Alidaxo einen flotten Pop/Rock-Unterbau gebastelt, der je nach Themenlage die Vibes der Stücke unterstreicht.

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