CRANIAL – Dark Towers / Bright Lights

Freunde tonaler Zerstörungskraft sollte der Name Omega Massif ja bitteschön geläufig sein! Nach ihrem Split hat ein Teil der Band mit Phantom Winter die musikalische Lücke vortrefflich gefüllt. Nun dürfte es allerdings eng werden in dieser dunklen und kalten Felsspalte, da Ex-Omega Massif-Gitarrist Michael Melchers mit Cranial einen weiteren Bewohner für diese ökologische Nische zum Leben erweckt hat.

CRANIAL – Dark Towers / Bright Lights

Schon ihr erstes Lebenszeichen in Form der zwei Track EP „Dead Ends“ wusste vollends zu überzeugen. Nun schieben Cranial also ihren ersten Langspieler nach, der, und wie sollte es anders sein, feinsten und fiesesten (Post-) Metal bietet, der Versatzstücke von Sludge, Doom und Black Metal in sich vereint.

Brachial sind diese 45 Minuten auf „Dark Towers / Bright Lights“, die alles beinhalten, was sich der Genre-Connaisseur nur wünschen kann. Tonnenschwere Riffs bilden die Grundlage für ein stampfendes Ungetüm, das seinen fauchenden Atem in Form von heftigen Growls hier und da von sich gibt und unmissverständlich damit seine grimmige Gemütslage bekundet.

So wie Godzilla immer wieder gerne Tokio zerstampft, walzen Cranial mit ihrem Sound alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. Groß und böse türmt sich dieses Soundmonster über die Landschaft, die nach seinem Besuch nicht mehr die gleiche sein wird…!

Wer sich im Würzburger Sounduniversum von Omega Massif, Phantom Winter und Blacksmoker wohl fühlt, der wird auch mit „Dark Towers / Bright Lights“ von Cranial seine diabolische Freude haben!

CRANIAL – Dark Towers / Bright Lights (Moment Of Collapse)

(Jens)