GONE IS GONE – Echolocation

Was dabei herauskommt, wenn sich so namhafte Musiker wie Troy Sanders (Mastodon), Troy Van Leeuwen (QOTSA), Tony Hajjar (At The Drive In) und Mike Zarin zusammentun, konnte man bereits im letzten Sommer begutachten, als Gone Is Gone ihre ersten acht Tracks via EP präsentierten.

GONE IS GONE – Echolocation

Nun folgt mit „Echolocation” also der erste Longplayer der Herren, der den eingeschlagenen musikalischen Weg weiter ausbaut und perfektioniert. Dabei ist die Musik von Gone Is Gone mehr als nur eine einfache Mixtur aus den Klängen der Hauptarbeitgeber. Das Material ist vielschichtig und erzeugt eine hypnotische Sogwirkung, die in ihrem Inneren Alternative Rock, doomigen Sludge und psychedelische Vibes miteinander vereint.

Ein Track wie „Ornament“ erinnert mit seiner kühlen Atmosphäre und der Mischung aus Black Sabbath und den Beatles fast schon an Type O Negative. Natürlich lässt die Stimme von Troy Sanders ein ums andere Mal die Assoziation zu Mastodon aufkommen, doch das eigenständige Songwriting sorgt letztendlich für das eindeutige Unterscheidungsmerkmal.

Songs wie der schleppende Opener „Sentient“, „Colourfade“ oder der schließende Titeltrack „Echolocation“ entführen in ferne und exotische Doomwelten, die irgendwo in der Weite des Alls angesiedelt zu sein scheinen und die man als Raum- und Zeitreisender Hörer nur allzu gerne auskundschaftet.

Mit „Echolocation“ ist Gone Is Gone ein äußerst spannendes und anspruchvolles Werk gelungen, dass nicht nur Anhänger der „Mutterbands“ begeistern dürfte!

GONE IS GONE – Echolocation (Rise Records / Black Dune Records / BMG / ADA Warner)

(Jens)