KAPITAN KORSAKOV – Physical Violence Is The Least Of My Priorities

Die aus dem belgischen Gent stammenden Kapitan Korsakov schicken mit „Physical Violence Is The Least Of My Priorities” ihren neuen Longplayer ins Rennen, der Noiserock zwischen lärmigen Ausbrüchen und durchaus eingängigen Melodien für die Hörerschaft bereithält.

KAPITAN KORSAKOV - Physical Violence Is The Least Of My Priorities
KAPITAN KORSAKOV – Physical Violence Is The Least Of My Priorities

Aufgenommen in den Electric Audio Studios in Chicago unter der Federführung von Steve Albini, präsentiert sich das Material von Kapitan Korsakov recht nonkonform, auch wenn hier und da sogar etwas Pop unter der rostigen Oberfläche hervorblitzt.

Immer etwas neben der Spur zu sein, scheinen sich die Belgier als Devise selbst auf die Fahne geschrieben zu haben. Irgendwie kratzt und beißt es immer auf „Physical Violence Is The Least Of My Priorities”, selbst wenn man sich wie bei „Hearts To Hard“ an einer Pianoballade versucht. Sonst sorgen eher schrammelige Gitarrenklänge für eine noisige Stimmung, zu der auch der nölige Gesang von Frontmann / Gitarrist Pieter-Paul Devos beiträgt.

Wer auf mitunter etwas anstrengenden Noiserock steht, könnte sich „Physical Violence Is The Least Of My Priorities” mal zu Gemüte führen. Mittlerweile allerdings nur noch mäßig originell ist die Idee, einen kurzen HiddenTrack nach ca. 17 Minuten am Ende der Scheibe zu platzieren…!

KAPITAN KORSAKOV – Physical Violence Is The Least Of My Priorities (KKK Records / GoodToGo / Rough Trade)

(Jens)