NEKROKRAFT – Will O’Wisp

Die Schweden Nekrokraft legen mit ihrem Debütalbum „Will O’Wisp“ sieben schwarzmetallische Kracher vor, die selbst dem Gehörnten bestens gefallen dürften, dem hier natürlich stilecht gehuldigt wird.

NEKROKRAFT - Will O’Wisp
NEKROKRAFT – Will O’Wisp

Die Corpse-Paint geschmückten Gesichter der Urheber von „Will O’Wisp“ machen schon rein visuell deutlich, mit welchem Genre wir es hier zutun haben. Nekrokraft spielen Oldschool-Black-Metal, der hier und da auch mal eine thrashige Note verpasst bekommt. Kühle Gitarrenriffs und unheilvolles Gekeife treffen auf eine recht differenzierte Raserei. So blastet sich das Schlagzeug nicht nur stumpf durch die Tracks, sondern weiß ideenreich den Rhythmusteppich zu variieren.

Überhaupt wissen Nekrokraft eine beachtliche musikalische Qualität an den Tag (…oder besser die Nacht!?) zu legen. Die Gitarren lassen sowohl eiskalte Riffs als auch flirrende Melodien erklingen. Vereinzelte Choräle unterstützen das epische Moment, wobei bei „Forestlurker“ sogar die Kirchenorgel erklingt, um zur schwarzen Messe zu laden.

Die transparente und kraftvolle Produktion der Scheibe führt zu noch mehr Durchschlagskraft, sodass Freunde hochklassigen Black Metals der Sorte Dissection, Marduk etc. mit „Will O’Wisp“ sicherlich auf ihre diabolischen Kosten kommen werden.

NEKROKRAFT – Will O’Wisp (The Sign / Cargo)

(Jens)