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Kroke – “Out Of Sight”

Samstag, 17. Oktober 2009

Überaus verzaubernd und verspielt, so klingen die neuen Kompositionen, die KROKE im Sommer in Triobesetzung eingespielt hat. Ist das ein Weg zurück zu den Wurzeln?

Kroke – "Out Of Sight"

Kroke – "Out Of Sight"

Ein Stück weit schon. Der Verzicht auf die Kraft eines Schlagzeugs geht einher mit der Stärkung der anderen Instrumente.

Bass, Bratsche und Akkordeon rücken wieder mehr in den Fokus, sind gleichberechtigt zuständig für Melodie wie auch Rhythmus.

OUT OF SIGHT zeigt uns vertraute und überraschend neue Facetten in KROKEs musikalischem Universum, von Kukurbas orientalisch beinflussten Vokalimprovisationen (“Mecalakuku”) über das verspielte “Life As It Is” bis zum sorglosen Charme von “A Luftmentsch”.

KROKEs enorme Kreativität, die aus musikalischen Traditionen schöpft und dabei wahrhaft außergewöhnlich Eigenes schafft, ist ungebrochen und immer wieder offen für Neues.

Jesse Cook – The Rumba Foundation

Montag, 05. Oktober 2009

Der kanadische Gitarrist Jesse Cook legt mit “Rumba Foundation” bereits sein siebtes Album vor. Traditionell ist er im (Nuevo-)Flamenco verwurzelt und auch “Rumba Foundation” zeugt von Cooks Vorliebe für weltmusikalische Rhythmen.

Jesse Cook - The Rumba Foundation

Jesse Cook - The Rumba Foundation

Hier paart er den lateinamerikanischen Rhythmus des Rumba zusammen mit dem mediterranen Flair des Flamenco. Inspiriert wurde er durch einen längeren Aufenthalt im kolumbischen Bogota.

Dort arbeitete er mit den “Los Gaiteros de San Jacinto” zusammen, die in 2007 einen Latin Grammy gewannen.

Eine fruchtbare musikalische Kooperation nahm ihren Lauf. Eine Stimmung, die man dem Album anhören kann. Und wie immer, covert er ein spezielles Stück in seinem unverkennbaren Stil, diesmal “Cecilia” von Simon & Garfunkel.

Luz Casal – La Pasión

Samstag, 03. Oktober 2009

Die Karriere der spanischen Sängerin Luz Casal begann vor knapp zwei Dekaden, als der berühmte Regisseur Pedro Almodóvar sie bat, zwei Boleros für seinen Film „High Heels” zu interpretieren.

Luz Casal - La Pasión

Luz Casal - La Pasión

Bereits damals war die Spanierin, die heute zu den populärsten Künstlerinnen ihres Landes zählt, der einzigartigen Magie des Boleros erlegen. Während sie ihre Musikerkarriere bislang vor allem mit eigenen Songs bestritt, hat sie nun endlich der ewigen Versuchung nachgegeben, ein Album mit ausschließlich lateinamerikanischen Songs aufzunehmen.

Mit La Pasión (Leidenschaft), ihrem zwölften Album, schließt sich der Kreis einer Reise, die 1991 ihren Anfang genommen hatte. Luz Casal ist an ihrem persönlichen Höhepunkt angekommen, indem sie sich selbst ihren alten Wunsch erfüllt und ein Bouquet von 13 Boleros zusammengestellt hat – ein glanzvoller historischer Streifzug durch Länder und Zeiten, der mit Sicherheit ein großes internationales Publikum finden wird.

LéOparleur

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Selten hat man so viel Leben auf der Bühne gesehen wie bei LéOparleur aus Straßbourg: Da werden Kastagnetten geschwungen, die verschiedensten Blasinstrumente aus dem Hut gezaubert, die Gitarren rocken kräftig oder flirten verführerisch auf Flamenco-Art, der Kontrabaß gibt den Beat vor und über allem schwebt leichtfüßig das Akkordeon.

LéOparleur

LéOparleur

Dazu mischt sich der süße Gesang von Maya mit der kräftig-rotzigen Stimme von Joseph. All das zusammen ergibt eine perfekte Mischung aus französischen, arabischen, kubanischen und osteuropäischen Sounds, die jeden Saal innerhalb kürzester Zeit zum Tanzen bringt, und dabei musikalisch immer den richtigen Ton trifft.

Ihr findet, das klingt vielversprechend? Das stimmt auch! Und das Schönste ist: LéOparleur versprechen nicht nur viel, sie halten sogar noch mehr!

CHE SUDAKA

Dienstag, 29. September 2009

Im Oktober 2009 veröffentlichen CHE SUDAKA aus Barcelona ihr neues Album TUDO É POSSIBLE.

Che Sudaka

Che Sudaka

Ein Titel, wie er besser nicht hätte gewählt werden können: nach sieben Jahren ungebremster Touren und mittlerweile über 700 Konzerten in 17 Ländern haben sich die fünf Musiker aus Argentinien und
Kolumbien den Ruf einer der kraftvollsten und verrücktesten Live-Bands weltweit erkämpft.

Sie begannen als illegale Einwanderer, die sich mit dem Instrument in den Straßen Barcelonas ihren Unterhalt verdienen mussten. Heute sind sie fester Bestandteil der europäischen Musik-Szene, werden zu den wichtigsten internationalen Festivals eingeladen und haben Fans in der ganzen Welt – TUDO É POSSIBLE!

Netsayi – Monkey’s Wedding

Samstag, 12. September 2009

Der Worldmusic-Bereich ist kein Tummelplatz für Sternchen, Pop-Püppchen und Superstar-Gewinner. Eher schon eine (politisch tolerierte) Spielwiese für Künstlerinnen und Künstler, die etwas zu sagen haben und kein Blatt vor den Mund nehmen.

Nestsayi "Monkeys Wedding"

Nestsayi "Monkeys Wedding"

Wie Netsayi! Konsequent, kompromisslos und selbstbewusst geht die britisch-simbabwische Sängerin ihren Weg.

“Ich besitze weder ein Alter Ego für die Bühne, noch ein Auftrittskostüm. It’s just me,” sagt sie, “ich bin eine wirkliche Person die echte Musik macht über reale Dinge, die mich beschäftigen.”

Nicht umsonst heißt es über ihr 2006er-Debüt “Chimurenga Soul”: “Ein kraftvolles Album einer ausdrucksstarken Künstlerin, die nichts (vor-)spielt, sondern dank ihrer multikulturellen Erfahrung aus dem Vollen schöpft. Jeder Ton dieser Scheibe berührt – das ist das Leben!” (RSZ)


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