Der Soundtrack zur Serie, die noch auf ihren Dreh wartet: Bernd Korz und Adam Kesselhaut veröffentlichen „Bernd Bridges – Staffel 1 Soundtrack“ und bringen die Musik ihres bislang nicht produzierten Serienprojekts schon jetzt ins Publikum.
Manchmal kommt die Musik vor der Geschichte. Bei „BERND BRIDGES – A Triumph Over The Past“ ist genau das der Fall: Der Soundtrack zur ersten Staffel ist fertig, während die geplante Serie selbst noch auf ihre Produktion wartet.
Mit „Bernd Bridges – Staffel 1 Soundtrack“ veröffentlichen Bernd Korz und Adam Kesselhaut am 25. September 2026 ein Album, das die musikalische Welt ihres gemeinsamen Projekts bereits hörbar macht. Die Veröffentlichung erscheint in deutscher und englischer Ausführung. Adam Kesselhaut übernimmt die englischen Gesangsparts, Bernd Korz interpretiert die deutschen Versionen.
Die Songs entstanden ursprünglich als Bestandteil der Musik für sieben geplante Episoden einer Dark Comedy. Inzwischen hat sich das Projekt allerdings weit über die Idee einer klassischen Fernsehserie hinausentwickelt. Rund 50 Micro-Drama-Folgen sind bereits auf TikTok, Instagram und der mehrsprachigen Videoplattform alugha verfügbar. Dazu kommen Musik, Podcast-Elemente und weitere Social-Media-Inhalte.
Ein Soundtrack, bevor die Serie existiert
Dass das Album überhaupt schon jetzt erscheint, hat auch mit unterschiedlichen Vorstellungen der beiden Initiatoren zu tun. Bernd Korz wollte die ursprünglich für die Serie produzierten Aufnahmen zunächst zurückhalten. Sie sollten ihren Platz in einer späteren Serienproduktion behalten.
Adam Kesselhaut wollte dagegen nicht darauf warten, bis aus dem Serienkonzept tatsächlich eine fertige Produktion wird. Die Musik sollte unabhängig von der noch offenen Drehplanung bereits ein Publikum erreichen.
Die Lösung ist eine zweite musikalische Ebene: Für das Album wurden die Songs neu produziert. Martin Waschkowitch alias Mr. Luckyloop arbeitete gemeinsam mit Kesselhaut an den neuen Versionen. Die ursprünglichen Aufnahmen bleiben für eine mögliche spätere Produktion der Serie reserviert.
Damit existieren gewissermaßen zwei Versionen derselben musikalischen Geschichte: der geplante Original-Soundtrack für die Serie und die jetzt veröffentlichte Albumfassung.
Zwei Sprachen, zwei Perspektiven
Musikalisch bewegt sich „Bernd Bridges“ zwischen Alternative Pop, Indie-Soundtrack und Americana. Die Zweisprachigkeit ist dabei mehr als eine technische Besonderheit.

Die englischen und deutschen Stücke sind nicht in jedem Fall direkte Übersetzungen voneinander. Stattdessen setzen die Fassungen teilweise unterschiedliche Schwerpunkte. Die gleichen Themen können dadurch aus verschiedenen emotionalen Blickwinkeln betrachtet werden.
Im Zentrum stehen persönliche Beziehungen und die Spuren, die Vergangenheit im Leben von Menschen hinterlässt. Freundschaft, Ehe, Verantwortung, Begehren, Identität und die Konsequenzen eigener Entscheidungen ziehen sich durch das Album.
Besonders deutlich wird dieser Ansatz beim Fokus-Track „Fire That Won’t Let Go“ beziehungsweise „Das Feuer Lässt Niemals Los“. Der von Adam Kesselhaut und Cosmin Marica geschriebene Song beschäftigt sich mit Verlangen, Selbstbeherrschung und der Frage, welche Verhaltensmuster Menschen weitergeben. Die Vergangenheit wird dabei nicht lediglich als Erinnerung verstanden, sondern als etwas, das bis in die Gegenwart und darüber hinaus wirken kann.
Von der Serienidee zum transmedialen Projekt
Hinter „BERND BRIDGES“ stehen zwei Menschen, deren langjährige Freundschaft den Ausgangspunkt für das Projekt bildet: Bernd Korz, deutscher Tech-Unternehmer und Musiker, und der jüdisch-amerikanische Songwriter und Produzent Adam Kesselhaut.
Aus persönlichen Erfahrungen entstand die Idee für eine fiktionalisierte Geschichte, die reale Elemente aufgreift, sie verdichtet und in ein bewusst zugespitztes Dark-Comedy-Universum überführt.
Der Name „Bernd Bridges“ verweist dabei auf ein sprachliches Spiel mit „Burnt Bridges“. Aus der nahezu identischen Aussprache entsteht ein Titel, der gleichzeitig für Verbindung und für abgebrochene Verbindungen stehen kann. Genau dieses Spannungsfeld passt zum Konzept: zwei Länder, zwei Sprachen, unterschiedliche Lebensgeschichten und eine gemeinsame Freundschaft.
Inhaltlich berührt das Projekt Themen wie Familie, Religion, Technologie, Politik, Identität und persönliche Erfahrungen. Die verschiedenen Medien sollen dabei nicht lediglich dieselbe Geschichte wiederholen, sondern jeweils eigene Zugänge zu den Figuren und ihren Konflikten schaffen.
Die Musik als eigenständige Geschichte
Das Album funktioniert deshalb auch unabhängig davon, ob und wann die geplante Serie gedreht wird. Die Songs erzählen von Konflikten, Beziehungen und Erinnerungen, ohne dass das Publikum bereits alle Hintergründe der Serienhandlung kennen muss.
Im englischen Teil übernimmt KESSELHAUT die Interpretation. Die deutsche Version wird von Bernd Korz gesungen. Auf dem Album stehen unter anderem „Burnt Bridges“, „Fire That Won’t Let Go“, „Love a Courageous Love“, „This Too Shall Pass“, „The Real Me“, „Legacy“, „Complications and Consequences“ und „Girl Behind the Mask“. „Come and See the Family“ ist ausschließlich in englischer Sprache vertreten.
Mehrere Titel wurden für die Albumveröffentlichung von Mr. Luckyloop neu bearbeitet. Dadurch soll die Musik nicht wie ein bloßes Archivstück eines noch nicht gedrehten Films wirken, sondern als eigenständige Veröffentlichung funktionieren.
Zwei Künstler hinter einem gemeinsamen Universum
Bernd Korz verbindet seine Tätigkeit als Unternehmer mit seiner Arbeit als Musiker und Künstler. Als Gründer, CEO und CVO der Alugha GmbH in Mannheim ist er seit Jahren im Technologieumfeld aktiv. Parallel dazu hat er seine musikalische Arbeit zunehmend zu einem eigenen Bestandteil seiner öffentlichen Tätigkeit gemacht. Dabei singt er sowohl auf Hochdeutsch als auch auf Pfälzisch.
Adam Kesselhaut arbeitet als Songwriter, Produzent und Musiker. Der jüdisch-amerikanische Künstler lebt in Berlin und betreibt dort das BEWAKE Studio. Neben seiner Arbeit an „Bernd Bridges“ veröffentlicht er eigene Musik unter dem Namen KESSELHAUT.
Gemeinsam verbinden die beiden ihre unterschiedlichen kulturellen und musikalischen Hintergründe mit einer fiktionalisierten Geschichte, deren Ursprünge in ihrer realen Freundschaft liegen.
Ein Soundtrack mit offenem Ausgang
„Bernd Bridges – Staffel 1 Soundtrack“ ist damit eine Veröffentlichung mit einer ungewöhnlichen Ausgangslage: Die Musik für die erste Staffel ist bereits zu hören, obwohl die Serie, für die sie ursprünglich geschrieben wurde, noch nicht gedreht ist.
Der Soundtrack macht damit einen Teil des geplanten Serienuniversums schon heute zugänglich. Ob und wann die sieben Episoden in ihrer ursprünglichen Form produziert werden, bleibt offen. Die Musik muss darauf allerdings nicht warten.
„Bernd Bridges – Staffel 1 Soundtrack“
Label: Bernd Bridges Records
Veröffentlichung: 25. September 2026
Sprachen: Deutsch und Englisch
Genre: Alternative Pop, Indie-Soundtrack, Americana
Umfang: 9 englische und 8 deutsche Titel
Tracklisting
English
Burnt Bridges (Mr. Luckyloop Remix)
Fire That Won’t Let Go
Love a Courageous Love (Mr. Luckyloop Remix)
This Too Shall Pass
The Real Me
Legacy
Come and See the Family
Complications and Consequences
Girl Behind the Mask (Mr. LuckyLoop Remix)
Deutsch
Burnt Bridges – Deutsch Version (Mr. Luckyloop Remix)
Das Feuer Lässt Niemals Los
Gewagte Liebe (Mr. Luckyloop Remix)
Auch das Wird Vergehen
Du Gehörst zu mir
Wer ich War
Complications and Consequences – deutsche Fassung
Folgen Folgen Folgen
Maskenfrau (Mr. LuckyLoop Remix)
Die ersten Stücke des Albums können bereits vor der Veröffentlichung online angehört werden. Die eigentliche Serie muss derweil noch auf ihren Moment warten. Ihr Soundtrack ist ihr allerdings schon voraus.
