Archiv der Kategorie: Musik

Pitbull - "Global Warming"

Pitbull – Global Warming

Seitdem der US-amerikanische Sänger und Rapper Pitbull mit dem Song „I Know You Want Me (Calle Ocho)“ einen Welthit landete, eilt er von einem Erfolg zum nächsten.

Pitbull - "Global Warming"
Pitbull – „Global Warming“

Mittlerweile gingen seine Platten rund 25 Millionen Mal über die Ladentische. Nach dem alleine hierzulande mehr als 130.000 Mal verkauften Longplayer „Planet Pit“ (2011) legt er nun mit dem Album „Global Warming“ nach.

Als Produzenten standen dem Musiker mit kubanischen Wurzeln bei den Aufnahmen unter anderem das Produzententeam The Messengers (Justin Bieber, Chris Brown), DJ Class (Fatman Scoop), Afrojack (David Guetta), Danny Mercer (Akon, Nicole Scherzinger) und Marc Kinchen (Lana Del Ray, Ellie Goulding, Will Smith) zur Seite.

Die! Die! Die! – Harmony

Ganz so harmonisch, wie es der Titel suggeriert, ist das neue Werk von Die! Die! Die! dann doch nicht ausgefallen!

Die! Die! Die! – Harmony

Immer noch schrammeln sich die Neuseeländer durch ihren Postpunk-Garage-Rock, der zwar schräge Züge an den Tag legt, dank melodischer Elemente aber letztendlich doch den Weg in Richtung Harmonie deutet.

Erstaunlicher Weise finden kreischende Gitarren, pumpender Bass und ein mitunter aufgeregtes Schlagzeug doch zu einem stimmigen Ganzen zusammen, das seinen artifiziellen Anspruch nicht verleugnen kann.

Etwas aus der Zeit gefallen, erinnert ihr Sound an Fugazi gewürzt mit einer Prise Joy Division. Die! Die! Die! machen sicherlich keine gefällige Musik, dennoch hat hier alles Hand und Fuss und kann so durchaus überzeugen.

Three Chord Society – Days Of Grace

Schon mit ihrem 2011er Debüt “Sanguinity” konnten Three Chord Society durchweg überzeugen.

Three Chord Society – Days Of Grace

Nun fördern sie den Nachfolger “Days Of Grace” ans Tageslicht, der zwar in seiner Grundstimmung nicht mehr ganz so sonnig-unbekümmert daherkommt, dafür aber mit allen Qualitäten des Vorgängers glänzt und zusätzlich noch ein Plus an emotionaler Tiefe besitzt. So schwingt in den immer noch knackigen Punkrock Songs eine leise Melancholie mit, die dem Sound der Truppe ganz gut zu Gesicht steht.

Im musikalischen Fahrwasser von Bands wie NOFX, Pennywise oder No Use For A Name, können die Hanseaten durchaus eigene Akzente setzten und überzeugen mit klasse Songwriting, Drive und eingängigen Melodien. Unterfüttert durch die etwas “ernstere” Stimmung, gewinnen die Tracks an Charakter und regen nicht nur das Tanzgestell, sondern auch das Hirn an.

Bernhard Eder - "Post Breakup Coffee"

Bernhard Eder – Post Breakup Coffee

Am letzten Freitag hat der Österreicher Bernhard Eder sein neues Album rausgebracht, das den Titel “Post Breakup Coffee” trägt und beim Label Solaris Empire (Kitty Solaris, Toni Kater) erscheint.

Bernhard Eder - "Post Breakup Coffee"
Bernhard Eder – „Post Breakup Coffee“

Es ist ein Konzeptalbum geworden, auf dem sich alles um das Thema Trennung dreht.

Fein instrumentiert unter anderem mit Gitarre, Keyboard, Fender Rhodes und Trompete, ist ein sehr persönliches und schwermütiges Album herausgekommen, dessen Stücke – musikalisch pendelnd zwischen Folk, Singer/Songwritertum und Psychedelic, stets von Bernhard Eders fragilem Gesang dominiert werden.

Eine ungeheuer intensive Atmosphäre wird verströmt, wenn Songs wie der emotionalschwangere Opener „Snow Fields“, der von Wehmut durchzogene Titel „Sunday Primetime Soap-Opera“ oder das von tiefem Schmerz und Verzweiflung geprägte Lied „Paralaysed“ ertönen.

"Tunnel Trance Force Vol.63"

Tunnel Trance Force Vol.63

Bereits am 02. November ist Vol. 63 der Trance Compilation-Reihe “Tunnel Trance Force“, welche Sony Music in Kooperation mit Tunnel Records, dem Label des Hamburger Tunnel-Clubs auf den Markt bringt, erschienen.

"Tunnel Trance Force Vol.63"
„Tunnel Trance Force Vol.63“

Der Hamburger Techno- und Trance-DJ und Produzent DJ Dean, welcher auch als Resident DJ des Hamburger Tunnel Clubs Bekanntheit erlangte, fungierte dabei wie gewohnt als Mixer und Compiler der Tracks.

Wie nicht anders zu erwarten, zeigt er auf der Doppel-CD wieder sein Trendgespür für die angesagtesten Tracks im weiten Feld zwischen Hardtrance, Hands-Up und Electro-Trance.

Alles was in der Szene Rang und Namen hat, ist auf der Compilation versammelt, darunter Acts wie Niels van Gogh vs. Emilio Verdez, Jay Frog, Mike Nero, Dream Dance Alliance, Klubbingman, Brooklyn Bounce oder Markus Schulz vs. Ferry Corsten.

Silbermond - "Live@Rockpalast"

Silbermond – Live@Rockpalast

Mit „Live@Rockpalast“ ist gerade die dritte Live-DVD der Berliner Band Silbermond erschienen, welche 2004 mit den Singles „Durch die Nacht“ und „Symphonie“ voll durchstartete und von ihrem Debütalbum „Verschwende Deine Zeit“ bis jetzt mehr als 500.000 Exemplare verkauft hat.

Silbermond - "Live@Rockpalast"
Silbermond – „Live@Rockpalast“

Sie enthält nicht nur den Konzertmitschnitt von ihrem Gig im Kölner „Underground“ am 2. Juni 2004, sondern als Bonus Features auch fünf Live-Aufnahmen von ihrem 2005er Auftritt beim „Rock am Ring“ (05.06.2005).

Beim “Underground-Auftritt“ präsentierten Silbermond – mit inzwischen 7 Echo Awards und über 3 Millionen verkauften Tonträgern eine der erfolgreichsten deutschen Bands der letzten Dekade – 9 Songs aus dem 2004er Album „Verschwende Deine Zeit“, darunter die drei Singles: den nachdenklichen Titel „Durch Die Nacht“, die Ballade „Symphonie“ und den Rocksong “Mach`s Dir Selbst“.

Wir Sind Helden - Live@Rockpalast

Wir Sind Helden – „Live@Rockpalast“

Eine Dekade sind Wir sind Helden mittlerweile im Musik-Biz unterwegs, doch eine Live-DVD der Formation um Sängerin Judith Holofernes gab es bislang noch nicht. Das ändert sich nun mit dem Silberling “Live@Rockpalast“, welcher als Kooperation zwischen Sony Music und dem KulturSPIEGEL erscheint.

Wir Sind Helden - Live@Rockpalast
Wir Sind Helden – Live@Rockpalast

Den Musikfan erwarten auf der DVD großartige Konzertmitschnitte von ihren Auftritten beim letztjährigen Haldern Pop Festival (13.08.2011) und beim Rock Am Ring im Jahre 2005 (05.Juni). Als Bonus gibt es zusätzlich noch vier Songs vom 2004er Gig beim Rock Am Ring (06. Juni).

Insgesamt 28 Live-Aufnahmen sind auf der DVD enthalten, darunter Helden-Klassiker wie “Guten Tag“, “Denkmal“, “Aurelie“, “Müssen Nur Wollen“, “Du Erkennst Mich Nicht Wieder“ oder “Die Zeit Heilt Alle Wunder“ sowie mit “These Boots Are Made For Walking“ auch eine Coverversion des gleichnamigen Nancy Sinatra-Klassikers.

Queen: "Hungarian Rhapsody: Live in Budapest"

QUEEN – „Hungarian Rhapsody: Live in Budapest“

Das legendäre Ungarn-Konzert von 1986 erstmalig auf DVD/BluRay.

Queen: "Hungarian Rhapsody: Live in Budapest"
Queen: „Hungarian Rhapsody: Live in Budapest“

Queen hatten 1986 alles erreicht, was man erreichen konnte. Sie hatten 1985 fast allen Bands auf dem großen Live Aid Event die Show gestohlen. Selbst beeindruckt von Live Aid nahmen Queen den Song „One Vision“ auf und spielten das Album „A Kind Of Magic“ ein, mit dem sie vom Juni bis August 1986 auf große Stadientour gingen. Was sie damals noch nicht ahnten, es sollte die letzte Tour mit Freddie Mercury werden.

Während ihrer ausverkauften „Magic“-Tour spielten sie als erste „große“ westliche Band zum ersten Mal im damaligen Ostblock in Ungarn. 80.000 Menschen sahen Queen am 27. Juli 1986 im Budapester Népstadion. Bereits 1987 erschien ein Mitschnitt des Konzerts auf Video.

Lento – Anxiety Despair Languish

Vertrackt, brachial und episch…!

Lento – Anxiety Despair Languish

So müsste eigentlich die musikalische Übersetzung des neuen Lento Albums lauten, das sich, ganz dem Originaltitel entsprechend, mit den eher abgründigen Facetten der Existenz beschäftigt. Dabei hauen uns die Italiener ein monumentales Soundgewitter um die Ohren, das mit Anspruch, Intensität und Emotionen nur so gespickt ist.

Mächtige Riffs zementieren das Fundament, auf dem sich die verschlungenen Kompositionen ihren Weg zur epischen Vollendung suchen. Versatzstücke des Black Metals werden genauso herangezogen wie jazzige Komponenten. So erinnert das Zwischenspiel “Years Later” schon fast ein wenig an Bohren & der Club of Gore…!

Family – Portrait

Die Mischung macht‘s…!

Family – Portrait

So auch bei Family, die sich auf ihrem Debüt “Portrait” variantenreich und von begeisternder Spielfreude zeigen.

Die New Yorker Steven Gordon (Gitarre) und Joshua Lozano (Gitarre) haben sich mit den beiden Südstaatlern Jody Smith (Schlagzeug) und Kurtis Lee Applegate (Gesang/Bass) zusammengetan und mischen ihre “Heimatklänge” zu einem aufregenden Gebräu, das sich nicht auf ein Genre beschränkt.

So bedienen sie sich bei den klassischen Rock-Roots und hauen erdige Southern-Riffs und fuzzy Gitarrensoli raus, nur um im direkten Anschluß eine Hardcore Breitseite abzufeuern, wie sie nicht besser im altehrwürdigen CBGBs die kleine Bühne zum beben gebracht hätte. Darüber rotzt Frontmann Kurtis seine Screamo-Vocals, die die Geschichte des Konzeptalbums von einer dysfunktionalen Familie mit Superkräften erzählen.

Whitney Houston - "I Will Always Love You - The Best Of Whitney Houston"

Whitney Houston – I Will Always Love You – The Best Of Whitney Houston

Am 11. Februar diesen Jahres ist Whitney Houston leider viel zu früh verstorben. Während ihrer einzigartigen Karriere gingen weltweit mehr als 170 Millionen Alben, Singles und Videos der wunderbaren R&B- und Popsängerin über die Ladentische.

Whitney Houston - "I Will Always Love You - The Best Of Whitney Houston"
Whitney Houston – „I Will Always Love You – The Best Of Whitney Houston“

Zum Andenken an die Musik-Ikone erscheint nun mit “I Will Always Love You – The Best Of Whitney Houston“ eine neue Best Of-Scheibe, die neben der regulären CD auch als Deluxe Edition mit zwei Silberlingen veröffentlicht wird.

Während auf der CD 18 Songs zu finden sind, wartet das Doppelalbum mit insgesamt 32 Titeln auf.

Elvis Presley - "Prince From Another Planet"

Elvis Presley – Prince From Another Planet

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft erscheint unter dem Titel „Prince From Another Planet – 40th Anniversary Edition“ eine neue Live-Doppel-CD von Elvis Presley, auf der erstmals zwei seiner berühmten Shows im New Yorker „Madison Square Garden“ vom Juni 1972 gemeinsam veröffentlicht werden.

Elvis Presley - "Prince From Another Planet"
Elvis Presley – „Prince From Another Planet“

Zum einen gibt es darauf die Afternoon Show vom 10. Juni 1972, die vom Label RCA ursprünglich im April 1997 als Longplayer (“An Afternoon In the Garden“) veröffentlicht wurde, zum anderen die sogenannte Evening Show, die am 10. Juni 1972 mitgeschnitten wurde und erstmals am 18.Juni 1972 unter dem Titel “Elvis: As Recorded At Madison Square Garden“ erschien.

Various Artists - "Giraffenaffen"

Giraffenaffen

„Giraffenaffen“ ist der Titel einer Compilation, auf der klassische Kinderlieder in neuem Gewand erstrahlen.

Various Artists - "Giraffenaffen"
Various Artists – „Giraffenaffen“

Musiker wie Chima, Lena, Annett Louisan, The BossHoss, Culcha Candela, Ulla Meinecke, Götz Alsmann, Thomas D, Roman Lob oder Dendemann nahmen sich Songs wie “Hejo, spann den Wagen an“, “Hätt’ ich Dich heut’ erwartet“, “Grün, grün, grün“, “Weißt Du wie viel Sternlein stehen“, “Seeräuber Opa Fabian“, “Die Affen rasen durch den Wald“ oder “Der Mond ist aufgegangen“ vor und verpackten sie in ein neues Arrangement.

One Direction - "Take Me Home"

One Direction – Take Me Home

Nachdem One Direction mit ihrem über 5 Millionen Mal verkauften Albumdebüt “Up All Night“ einen Rekord schafften, indem sie damit gleich die Pole Position der Billboard-Charts eroberten, was zuvor keine britische Band geschafft hatte, haben sie nun ihren zweiten Longplayer “Take Me Home“ am Start.

One Direction -  "Take Me Home"
One Direction – „Take Me Home“

Mitgewirkt daran hat eine Vielzahl von illustren Produzenten und Songwritern, darunter Ed Sheeran, der McFly-Sänger Tom Fletcher, Jake Gosling (Wiley, Ed Sheeran, Paloma Faith, Lady Gaga), Dr. Luke (Kelly Clarkson, Katy Perry, Avril Lavigne, Britney Spears, Kesha), Savan Kotecha (Alexandra Burke, Usher, Britney Spears, Cher Lloyd), Rami Yacoub (Nicki Minaj, Britney Spears, Taio Cruz, Labrinth) oder Carl Falk (Nicki Minaj, Taio Cruz).

The Rolling Stones - "GRRR"

The Rolling Stones – „GRRR!“

Die nagelneue Greatest Hits Collection zum 50-jährigen Bandjubiläum.

The Rolling Stones - "GRRR"
The Rolling Stones – „GRRR“

Pünktlich zum 50. – und pünktlich zum Weihnachtsgeschäft – erscheint eine ausführliche Werkschau einer der dienstältesten Rock’n’Roll-Bands überhaupt – den ROLLING STONES. Doch was unterscheidet „GRRR!“ von den vielen anderen Best Of Zusammenstellungen, die über die Jahrzehnte erschienen sind?

Nun, zum ersten Mal ist es der Umfang, der überzeugt. Bekam man vorher maximal nur 2 LPs oder heutzutage 2 CDs mit Best Of Titeln zu hören, sind es diesmal „mindestens“ drei CDs voll mit Material aus den Jahren 1963, dem Veröffentlichungsdatum ihrer ersten Single, ihrer temporeichen Version von Chuck Berrys Come On, bis 2012 (dazu später mehr). Die Betonung liegt auf “ mindestens“, denn „GRRR!“ erscheint in zwei Varianten: zum einen als 3CD Version mit 50 Tracks und zum anderen als 4CD Super Deluxe Version mit unglaublichen 80 Tracks.

Wankelmut - Wankelmoods Vol.1

Wankelmut – Wankelmoods Vol.1

Der 24-jährige Berliner Jacob Dilßner aka Wankelmut ist ganz gewiss einer der Durchstarter des Jahres im Musik-Biz. Sein Remix „One Day/Reckoning Song“ des Asaf Avidan-Titels „Reckoning Song“ stürmte in Deutschland und sieben weiteren europäischen Ländern auf Platz 1 der Charts.

Wankelmut - Wankelmoods Vol.1
Wankelmut – Wankelmoods Vol.1

Nun legt der Student der Philosophie nach, indem er die Mix Compilation “Wankelmoods Vol.1“ veröffentlicht, die bei einer Laufzeit von 80 Minuten 19 feine Tracks im Spannungsfeld zwischen Deep House und Techno offeriert.

Incubus - The Essential

Incubus – The Essential

Kaum zu glauben, aber wahr, die Alternative Rocker von Incubus sind bereits seit zwei Dekaden im Musik-Business tätig. Vier ihrer Alben erreichten eine Top2-Platzierung in den US-amerikanischen Albumcharts, der 2006er Longplayer „Light Grenades“ landete sogar auf Platz 1 der Billboard-Charts.

Incubus - The Essential
Incubus – The Essential

Knapp 1 ½ Jahre nach ihrem letzten Studioalbum „If Not Now, When?“ erscheint nun ihre neue Werkschau „The Essential“, die auf zwei CDs ihre größten Charterfolge, aber auch unbekanntere Stücke aus den EPs „Enjoy Incubus“ (1997, „Version“), „When Incubus Attacks“ (2000, „Crowded Elevator“) und „Alive At Red Rocks“ (2004, „Pantomime“) enthält.

Beginnend 1997 mit dem Song „Version“ und endend 2011 mit drei Nummern aus ihrem letztjährigen Album „If Not Now, When?“ („Adolescents“, „Promises, Promises“, „In The Company Of Wolves“), gibt es auf der Doppel-CD insgesamt 28 Songs zu hören, die in chronologischer Folge dargeboten werden.

Hong Faux – The Crown That Wears The Head

Einen bunten Reigen rock‘n‘rolliger Sounds liefern uns Hong Faux mit ihrem Debütalbum “The Crown That Wears The Head”.

Hong Faux – „The Crown That Wears The Head“

Nach dem kernig-eingängigen Opener “Present Tense-Less” zeigt sich bereits mit “Feign Death To Stay Alive” die Vielseitigkeit der Schweden, die Hard/Stoner Rock mit Grunge und einer Spur Psychedelic mischen. Tolle Melodien verknüpfen sie mit erdigen Riffs, die das bombenfeste Fundament bilden. Dabei haben sie auch immer ein Ohr für leise Zwischentöne, bevor sie wieder mit klirrendem Rock aufwarten.

Megadeth – Countdown To Extinction – 20th Anniversary Edition

Megadeth veröffentlichen fette 20th Anniversary Edition ihres Klassikers “Countdown To Extinction”!

Megadeth – „Countdown To Extinction – 20th Anniversary Edition“

Etwas fatales haben diese Jubiläums-Veröffentlichungen ja schon an sich…!
Kaum hat man sich als Teenager mit feuchten Fingern und größter Vorfreude besagte Scheibe gegriffen, sind auch schon 20 Jahre ins Land gezogen und man realisiert, was man doch für ein alter Sack geworden ist. Wenn man dann allerdings heute noch mit gleicher Freude ein Album wie “Countdown To Extinction” in den CD-Schacht schiebt, spricht das nicht nur für die eigene (Rest-) Jugendlichkeit, sondern vor allem für die zeitlose Qualität der Mucke, die immer noch zum Besten gehört, was Megadeth und der Metal an sich zu bieten hat.

Toundra – (III)

Instrumentaler Postrock ist heute mitunter so abgegriffen wie das zerfledderte Klatschblatt im Wartezimmer des örtlichen Quacksalbers…!

Toundra – (III)

Als eine erfreuliche Ausnahme dieses Umstands erweisen sich die Toundra, die mit “(III)” ihr (wer hätte es gedacht?) drittes Album präsentieren. Wie schon beim Vorgänger “(II)” überzeugen die Spanier mit klasse arrangierten und spannungsreich aufgebauten Kompositionen, die nicht nur das volle Brett, sondern auch mal die filigrane Seite an den Tag legen. So kommt die Gitarre auch schon mal akustisch daher und wird nicht selten von einer Geige unterstützt.

Dabei mäandern sie sich durch druckvolle Klanglandschaften, in denen sich die sechs Tracks nach allen Regeln der Kunst austoben dürfen. Von sphärischen Momenten, über folkige Ansätze bis hin zur knallharten Breitseite, wird hier alles geboten, was sich der geneigte Fan nur wünschen kann.