HIERER veröffentlicht sein Debütalbum „Wenn wir alle“
Musik darf Haltung haben. Sie darf Fragen stellen, unbequem werden und trotzdem Spaß machen. Genau diesen Anspruch verfolgt Michael HIERER mit seinem Debütalbum „Wenn wir alle“, das am 11. September 2026 erschienen ist.
HIERER macht keine Musik, die sich einfach irgendwo einordnet und dort möglichst bequem sitzen bleibt. Seine Songs wollen etwas erzählen. Sie beschäftigen sich mit dem, was Menschen bewegt, was zwischen ihnen passiert – und mit den großen und kleinen Absurditäten des Lebens. Mal nachdenklich, mal direkt, mal mit einem Augenzwinkern. Vor allem aber immer mit dem Wunsch, etwas zu sagen.
Einen ersten Eindruck von „Wenn wir alle“ vermittelt der Album-Snippet-Trailer:
Vom Keyboard zum eigenen Album
Dass Musik für Michael HIERER mehr als nur ein Beruf ist, zeigt schon sein ungewöhnlicher musikalischer Weg. Angefangen hat alles im Alter von sechs Jahren am Keyboard. Die grün-gelbe Plastik-Trompete, die bereits zwei Jahre zuvor Bekanntschaft mit seinem Zerstörungstrieb gemacht hatte, lassen wir dabei großzügig unter den Tisch fallen.
Gitarre und Gesang kamen später dazu, ebenso erste eigene Songs und Workshops im In- und Ausland. Dann führte der Weg zunächst in die Musical-Welt. HIERER absolvierte seine Ausbildung an der Stage School Hamburg, sammelte Bühnenerfahrung und lernte dabei vermutlich auch, dass eine musikalische Laufbahn nicht immer schnurgerade verläuft.

Irgendwann ging es zurück zu den Wurzeln – und gleichzeitig deutlich tiefer hinein in die Musik. An der Universität Münster studierte HIERER Keyboards und Musikproduktion sowie klassisches Klavier. Ein weiterer wichtiger Baustein folgte mit der Aufnahme in die Celler Schule für Textdichterinnen, unterstützt durch ein Stipendium der GEMA-Stiftung.
Ausgebildeter Musiker, Sänger, Texter, Komponist, Arrangeur und Produzent – bei HIERER lässt sich das alles nicht sauber voneinander trennen. Vielleicht ist genau das der Reiz.
Zwischen Bühne, Studio und Songtext
In den vergangenen Jahren hat Michael HIERER auf unterschiedlichsten musikalischen Spielplätzen gearbeitet. Er war unter anderem mit und für Künstler, Theaterproduktionen und Formate wie Nicholas Müller von Jupiter Jones, Stage Entertainment, Tassimo, Phönixallee, Tobias Reitz und Turid Müller tätig.
Auch als Texter und Arrangeur hat er sich einen Namen gemacht. Zu seinen Arbeiten gehören Musicals wie „Teufelsmoor“, das bereits mehrfach produziert wurde, ebenso Orchester-, Chor- und A-cappella-Arrangements. Seine Musik war unter anderem im Theater Münster, im Schmidtchen in Hamburg und sogar im Disneyland Florida zu hören.
Diese Vielseitigkeit ist auch auf dem Debütalbum spürbar. HIERER scheint sich nicht sonderlich dafür zu interessieren, ob etwas in eine bestimmte Schublade passt. Entscheidend ist vielmehr, ob es musikalisch und inhaltlich funktioniert.
Wenn Schweigen nicht mehr reicht
Besonders deutlich wird der inhaltliche Anspruch bereits bei den beiden bisher veröffentlichten Singles.
„Testballon“ gibt als erste Single einen Vorgeschmack auf die musikalische und textliche Welt des Albums:
Mit „Weil man Schweigen nicht hört“ folgte ein weiterer Song, der schon im Titel deutlich macht, dass HIERER sich nicht davor scheut, Themen anzusprechen, bei denen Wegsehen einfacher wäre:
Und genau hier liegt vielleicht die eigentliche Klammer von „Wenn wir alle“: Die Songs wollen nicht bloß Hintergrund sein. Sie wollen Aufmerksamkeit – nicht um ihrer selbst willen, sondern weil hinter ihnen etwas steckt.
Ein Album zwischen Hirn und Herz
HIERER beschreibt seine Musik als etwas, das „was will“. Das klingt zunächst lapidar, trifft den Kern aber ziemlich gut. Denn „Wenn wir alle“ scheint genau dort anzusetzen, wo Unterhaltung und Haltung sich nicht ausschließen müssen.
Dabei hilft HIERER seine ungewöhnlich breite musikalische Erfahrung. Als Multi-Instrumentalist denkt er Musik nicht ausschließlich aus der Perspektive eines Sängers oder Songwriters. Keyboard, Klavier, Gitarre, Produktion, Arrangement und Text gehören für ihn zu einem gemeinsamen Werkzeugkasten.
Und dann wäre da noch der Kaffee.
HIERER bezeichnet sich selbst als Kaffee-Nerd – „Snob“ wäre vermutlich die treffendere Bezeichnung. Eine gewisse Liebe zum Detail scheint sich also nicht nur auf Musik zu beschränken.
„Wenn wir alle“ – ein Debüt mit Haltung
Ein Debütalbum ist immer auch eine Standortbestimmung. Bei HIERER fällt diese Standortbestimmung bemerkenswert vielseitig aus. Die Geschichte dahinter reicht von Kinderkeyboard und Musicalbühne über Studium und Textdichter-Schule bis hin zu Studio, Theater und eigener Musik.
„Wenn wir alle“ ist damit nicht einfach der erste große musikalische Schritt eines Newcomers. Es ist vielmehr das Ergebnis vieler Jahre, vieler Umwege und vieler unterschiedlicher musikalischer Erfahrungen.
Oder, um es mit HIERER selbst zu sagen: Die Spielplätze werden nicht weniger. Und Kinder müssen spielen. HIERER spielt gern.
Das Album „Wenn wir alle“ ist seit dem 11. September 2026 erhältlich.
Mehr von HIERER:
https://linktr.ee/hierer_musik
www.facebook.com/michaelhierermusic/
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