OBELYSKKH – The Providence

Gut vier Jahre hat es gedauert, bis Obelyskkh mit „The Providence“ nun endlich den Nachfolger ihres 2013er Brockens „Hymn To Pan“ eingetütet haben. Ein Line-Up-Wechsel am Bass und ein nervenaufreibender Songwritingprozess verlängerten die Wartezeit auf das neue Werk, dessen Sound dunkler und bedrohlicher ist als je zuvor.

OBELYSKKH – The Providence

Die leicht psychedelische Note und der dezente Stoner-Anteil, die noch auf ihren vorherigen Veröffentlichungen zu finden waren, sind einer sinisteren Vehemenz gewichen, die ansatzweise ins Okkulte lugt. An Brachialität hat es dem Vierer ja eh noch nie gefehlt, nun erscheint ihr Sound allerdings noch einmal ungleich doomiger und majestätischer.

Gitarre und Bass wummern kolossal tief, während das Schlagzeug den zumeist mächtig groovenden Takt vorgibt. Ja, Obelyskkh wissen immer noch, wie man überlebensgroße Songungetüme zum Leben erweckt! Obelyskkh bewegen sich dabei mehr denn je auf den Spuren von Neurosis, mit denen sie diese reduzierte Urgewalt teilen, die sich aus der Energie glühender Verstärkertürme zu speisen scheint.

OBELYSKKH – The Providence (Exile On Mainstream / Soulfood / Cargo)