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Enno Bunger – neues Album und Tour

Enno Bunger präsentiert sein neues Album „Flüssiges Glück“, Album-VÖ: 18.09.15

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Enno Bunger – „Flüssiges Glück“

Drei Jahre nach dem melancholischen Konzept-Trennungsalbum „Wir sind vorbei“ veröffentlicht der Hamburger Musik- und Textkünstler Enno Bunger am 18. September sein drittes Album „Flüssiges Glück“. Die erste Single „Neonlicht“ ist ab sofort bei iTunes erhältlich.

Mehr als ein Jahr lang arbeitete Bunger an dieser Platte, produzierte und schraubte bis ins letzte Rauschen zusammen mit Tobias Siebert (And The Golden Choir, Me And My Drummer, Philipp Boa) im Radio Buellebrueck Studio in Berlin.

Dabei entstand ein Werk, das geprägt von verschiedensten Musikgenres und Themen kaum abwechslungsreicher sein könnte. Der 28jährige verknüpft Indie mit Folk und Klavierballaden mit Elektronik. Erfrischend, wie Bunger musikalisch überrascht. Dennoch klingt es immer nach Enno Bunger, der in seinem Wortgewand aus Poesie, Prosa und Punchlines endgültig zu den meistzitierten deutschsprachigen Künstlern gehören dürfte.

Bunger bleibt weiterhin, wie auch schon in seinen Vorgängeralben und seinem TV-Noir-Meilenstein „Regen“ Melancholiker, bricht aber auf diesem Album mit seiner vormaligen Rolle des Traurig-Verletzten, bekommt Kanten, wird ironisch, sarkastisch, zynisch und gesellschaftskritisch. Man darf das so sagen: diese Platte ist Bungers bisher bestes Album. Einen ersten musikalischen Vorgeschmack bekommt ihr hier:

Natürlich wird Enno Bunger das neue Album auch live präsentieren und man darf gespannt sein auf die musikalische Umsetzung des neuen Bunger Sounds. Im November startet die „Flüssiges Glück Tournee“, die ihn und seine vier Musiker in insgesamt 14 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz führen wird.

Tourdaten:
13.11.2015 Bremen / Lagerhaus
14.11.2015 Köln / Gebäude 9
16.11.2015 Frankfurt / Mousonturm
17.11.2015 Stuttgart / Universum
18.11.2015 CH – Zürich / Eldorado
19.11.2015 Freiburg / Schmitz Katze
20.11.2015 München / Ampere
21.11.2015 AUT – Graz / Autumn Leaves Festival
23.11.2015 Nürnberg / Stereo
24.11.2015 Berlin / Heimathafen
25.11.2015 Leipzig / Werk 2
26.11.2015 Dresden / Beatpol
27.11.2015 Hannover / Pavillon
28.11.2015 Hamburg / Uebel & Gefährlich

Tracklist “Flüssiges Glück”
1 Scheitern
2 Neonlicht
3 Hamburg
4 Zwei Streifen
5 Heimlich
6 Nichts immer alles jetzt
7 Renn!
8 Wo bleiben die Beschwerden?
9 Am Ende des Tunnels
10 Klumpen

iTunes

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Beatrice Egli – „Bis hierher und viel weiter“ – Gold-Edition

Beatrice Egli mit der Gold-Edition ihres Albums „Bis hierher und viel weiter“, Album-VÖ: 03.07.15

Beatrice Egli - "Bis hierher und viel weiter" - Gold-Edition (Universal)
Beatrice Egli – „Bis hierher und viel weiter“ – Gold-Edition (Universal)

Parallel zum Start ihrer eigenen Prime-Time-TV-Show „Beatrice Egli – Die große Show der Träume“ (ARD / SRF 04.07. 20:15 Uhr) erscheint das aktuelle, frisch mit Edelmetall ausgezeichnete Erfolgsalbum der Schweizer Sängerin am 03.07.2015 als exklusive Gold Edition. Enthalten ist außerdem Beatrice` brandneue Single „Ohne Worte“!

Kein Titel könnte Beatrice Eglis unvergleichliche Karriere wohl besser beschreiben, als der ihres aktuellen Albums: „Bis hierher und viel weiter“ spiegelt nicht nur eine kleine Bestandsaufnahme dessen wider, was die 27-jährige Schweizerin seit ihrer 2013er Nummer 1-Durchbruchssingle „Mein Herz“ schon erreicht hat, sondern gibt auch einen Ausblick auf das, wohin sie ihre künstlerische Reise noch führen wird: eben noch „viel weiter“. Kürzlich hat ihr im Herbst 2014 erschienenes, drittes Album Goldstatus für mehr als 100.000 verkaufte Exemplare erreicht – als Dankeschön an ihre treuen Fans erscheint „Bis hierher und viel weiter“ nun als spezielle Gold Edition mit 6 unveröffentlichten Bonustracks sowie in der Deluxe Edition mit einer zusätzlichen DVD mit 6 exklusiven Videoclips, Interviews und Making Of-Material.

Mit ihren beiden Alben „Glücksgefühle“ und „Pure Lebensfreude“ konnte sich Beatrice Egli in kürzester Zeit als eine der sympathischsten und erfolgreichsten Sängerinnen innerhalb der deutschsprachigen Schlager- und Poplandschaft etablieren. Ein Status, den die ECHO-Preisträgerin auch mit ihrem aktuellen Album „Bis hierher und viel weiter“ fortführt. In Deutschland und Österreich stieg das Album schon kurz nach Veröffentlichung auf Platz 3 der Album-Charts und auf Platz 5 der iTunes-Charts ein; in der Schweiz chartete das blonde Energiebündel erneut auf einem sensationellen 1. Platz der Verkaufslisten. Und auch die bisher ausgekoppelten Singles „Auf die Plätze, fertig, ins Glück!“, „Wir leben laut“ und „Sommer“ entwickelten sich auf ihren restlos ausverkauften Touren zu echten Hits. Mit der Gold Edition von „Bis hierher und viel weiter“ möchte sich Beatrice Egli nun bei all jenen bedanken, die sie auf ihrem beispiellosen Weg begleitet haben!

„Bis hierher und viel weiter“ entstand im Sommer 2014 in zwei Aufnahmestudios in Freiburg und Berlin in enger Zusammenarbeit mit ihren beiden Produzenten Joachim Wolf und Mathias Roska. Ein Großteil der Lieder wurde in den Mythen umwehten Berliner Hansa Studios aufgenommen, in denen Legenden wie Zarah Leander, Hildegard Knef, Marianne Rosenberg und auch Beatrice` erklärtes Idol Udo Jürgens Meilensteine der deutschen Musik schufen. Ein Album, an das sie nach eigenen Worten „viel emotionaler“ herangegangen ist. Von Anfang an involviert in jede Entstehungsphase – vom Songwriting, über die Aufnahmen, bis hin zum detailreichen Endschliff – steckt in jedem einzelnen Song zu 100 Prozent Beatrice Egli. Und nicht nur das: Erstmalig hat die Schweizerin auch selbst mitgeschriebene Stücke beigetragen und sich die Zeit genommen, sich in Form von fünf Songs aus ihrer eigenen Feder zu verwirklichen! Und so steht hinter dem Albumtitel „Bis hierher und viel weiter“ eine klare Haltung: Die Ansage einer starken Frau, die allen Skeptikern und Neinsagern zum Trotz für ihre Sache einsteht. Für sich selbst und natürlich für den deutschen Schlager. Und die mit ihrer Einstellung auf dem sprichwörtlich „Gold“-richtigen Weg ist, wie die euphorischen Publikumsreaktionen und Verkaufszahlen beweisen. „Von den meisten Menschen hört man immer nur: bis hierher und NICHT weiter. Zusammen mit meinen Fans weiß ich: bis hierher und VIEL weiter“, so Beatrice.

Vor neuen Herausforderungen hat sich die Sängerin vom Zürichsee noch nie gescheut. Parallel zur Veröffentlichung von „Bis hierher und viel weiter (Gold Edition)“ ist die frischgebackene Swiss Music Award-Gewinnerin ab demnächst in einer völlig anderen Rolle zu erleben: In der Samstagabend-Familiensendung „Beatrice Egli – Die große Show der Träume“ erfüllt Beatrice Talenten den Traum von der großen Bühne und begrüßt sowohl nationale, als auch internationale Stargäste. „Beatrice Egli – Die große Show der Träume“ ist eine Koproduktion des Bayerischen Rundfunks (BR) und von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Ausgestrahlt wird die Show am 4. Juli um 20:15 Uhr in der ARD und SRF. Im Rahmen dieser Show wird Beatrice auch ihre brandneue Single „Ohne Worte“ präsentieren, die als Bonustrack ebenfalls erstmalig auf „Bis hierher und viel weiter (Gold Edition)“ zu finden ist.

Mit ihrer neuen Single beweist Beatrice Egli, dass es manchmal gar nicht viele Worte braucht, um das ganz große Glück zu umschreiben, es festzuhalten und nie mehr loszulassen. „Ohne Worte“ ist das Lied vom perfekten Moment; der viel zu schön ist, um ihn einfach zu zerreden. „Ohne Worte“ ist exklusiv auf der Gold Edition erhältlich. Neben den Original-Songs sind auf der Gold Edition von „Bis hierher und viel weiter“ sechs unveröffentlichte Bonustracks enthalten. Auf der Deluxe-Bonus-DVD sind 6 exklusive, neue Videoclips, sowie exklusive Backstage-Aufnahmen, Einblicke ins Album-Making Of, ein Interview u.a. zu finden.

Website: www.universal-music.de/beatrice-egli/home
Facebook: www.facebook.com/pages/Beatrice-Egli/

Hier die Konfigurationen im Einzelnen:

Tracklist „Bis hierher und viel weiter (Gold Edition)“ Standard:

1. Auf die Plätze, fertig, ins Glück!
2. Total perfekt
3. Aus Verseh’n verliebt
4. Drei Wünsche
5. Kompass
6. Wir leben laut
7. Ob du’s glaubst oder nicht
8. Trau dich in mein Leben
9. Sommer
10. Im Herzen wieder Kind
11. Bis hierher und viel weiter
12. Knall-Schuss-Treffer
13. Ich will mehr (als den Morgen danach)
14. Wenn…
15. Nur für dich*
16. Ohne Worte*
17. Spiel Satz Sieg*
18. Fallschirm*
19. Lieb mich oder lass mich*
20. Wer seine Liebe lebt*

Tracklist „Bis hierher und viel weiter (Gold Edition)“ Deluxe:

1. Auf die Plätze, fertig, ins Glück!
2. Total perfekt
3. Aus Verseh’n verliebt
4. Drei Wünsche
5. Kompass
6. Wir leben laut
7. Ob du’s glaubst oder nicht
8. Trau dich in mein Leben
9. Sommer
10. Im Herzen wieder Kind
11. Bis hierher und viel weiter
12. Knall-Schuss-Treffer
13. Ich will mehr (als den Morgen danach)
14. Wenn…
15. Jeder Tag
16. Lichtermeer
17. Ich hab euch vermisst
18. Nur für dich*
19. Ohne Worte*
20. Spiel Satz Sieg*
21. Fallschirm*
22. Lieb mich oder lass mich*
23. Wer seine Liebe lebt*

DVD Material:
1. Mein Herz (Video)
2. Verrückt nach Dir (Video)
3. Irgendwann (Video)
4. Auf die Plätze, fertig, ins Glück! (Video)
5. Wir leben laut (Video)
6. Sommer (Video)
7. Interview
8. Fotoshoot
9. Making Of Video (Auf die Plätze, fertig, ins Glück!)
10. Tourproben Backstage
11. Studioarbeit

* unveröffentlichte Bonustracks

RICHARD LENZ – „Gedankenfetzen“

RICHARD LENZ – das neue Album „Gedankenfetzen“, VÖ: 19.06.15

RICHARD LENZ - "Gedankenfetzen" (Universal/Electrola)
RICHARD LENZ – „Gedankenfetzen“ (Universal/Electrola)

Zehn Songs auf einunddreißig Minuten sind beileibe kein schlechter Schnitt für jemanden, der sich den perfekten Popsong als Ideal auf die Fahne geschrieben hat: „Drei Minuten reichen völlig“, behauptet Richard, „die eigentliche Idee passt meist doch schon in ein paar Takte.“ Was würde Namensvetter Wagner wohl dazu sagen?

„So ähnlich wie Türen knallen“ beschreibt LENZ den Entstehungsprozess seiner Songs. „Es muss einfach was raus!“ Das beatleleske „Ich reg mich wieder nur auf“ scheint davon zu erzählen. Beim Album-Opener „Früher“ erinnert er sich humorvoll an Zeiten, wo man noch „viel dreister und breiter“ war. Es gibt tiefere Einblicke in „Gedankenunterwelten“, rat- bis hilflose Ansichten über das andere Geschlecht („Sind halt Frauen“), und sogar Gesellschafts- bzw. Selbstkritik über die Wegschau-Mentalität in „Auf beiden Ohren breit“. Die erste Single „Alles halb so wild“ besticht durch einen erdigen Swing-Groove und spontanen Mitflöt-Refrain, sie ist ein Mutmacher, voll von ausgelassenem Trotz.

Neue Töne gibt es auch, mit treibenden Bläsern („Alles halb so wild“, „Hey Hipster“), einem Cembalo, das mit einer Harfe in „Wehe mir“ um die Wette fleht und drei Posaunen, die zur Abwechs-lung mal in die Rolle eines Streichquartetts schlüpfen („Am Ende“). Das Markenzeichen von LENZ bleibt jedoch das immer wiederkehrende Piano, die rotzigen Gitarren und viel mehrstimmiger Gesang.

Bevor Richard zu seiner heutigen Musik fand, hat er viel erlebt, spielte als Bassist mit Peter Fox in einer Band und teilte sich mit „Wir sind Helden“ den Proberaum. Vorher tourte er mit einer Rock’n’Roll-Band durch die USA und genoss das Leben und Standing dort als Musiker, ganz im Gegensatz zu dem fast schon mitleidigen Ansehen hier in Deutschland. Trotzdem fand er nach Berlin zurück, schrieb seine Songs mittlerweile auf deutsch und brachte es mit dem LENZ-Debutalbum „Augen auf und durch“ bei einer Show am Brandenburger Tor auf sage und schreibe zweihunderttausend Zuschauer.

Man darf gute Unterhaltung wünschen, wenn LENZ die „Gedankenfetzen“ (VÖ: 19.06.) fliegen lässt.

Live:
19.09. Berlin, Privat-Club

Website: www.richardlenz.net / www.facebook.com/Lenzmusik

ANDREAS GABALIER – „Mountain Main“

ANDREAS GABALIER veröffentlicht neues Album „Mountain Main“, VÖ: 15.05.15

ANDREAS GABALIER - "Mountain Main" (Electrola/Universal)
ANDREAS GABALIER – „Mountain Main“ (Electrola/Universal)

Das Titelstück des neuen Andreas Gabalier-Albums „Mountain Main“ (VÖ: 15.05.) ist natürlich ein bisserl ein Schmäh, wie man in Österreich sagt. Für Neu-Lederhosen-Besitzer: Man darf das nicht bierernst nehmen, wenn Gabalier da auf Texas-Rock-Gitarrendüsen in die Höhe saust und sich von einem Frauenchor anschmachten lässt: „Mountain Man, Mountain Man, sag mir, wann i mit dir fliegn kann, wo bist du, amoi im Leben, Mountain Man, wann kommst du?“ Da singt ganz der Obersteirer Gaudibursch. Aber, stimmt schon auch: Wo sind denn die anderen Supermänner in der deutschsprachigen Musikwelt? Der Andi Gabalier ist der einzige, der mit diesem einzigartigen, irgendwie vertrauten und doch hippen Volks-Rock’n’Roll alle wichtigen Preise vom Echo bis zum Amadeus einheimst, der Platten aus Platin und ein Herz aus Gold hat, der 2014 vor 300.000 Fans auftrat und 2015 auf der grossen Hallentournee im Herbst nicht weniger begeistern wird; der einzige von hier, von uns, der 2016 die grössten Arenen wie das Münchner Olympiastadion füllen wird. Trotzdem hat der 30-Jährige Selfmade-(Mountain)-Man den Boden unter den Füβen nicht verloren – im Gegenteil, bewahren will er die Erde. Da ist er nicht anders als der Mountain Man („Du schützt das Edelweiβ . . .“), und nicht anders als sein Lieblingsbaum, dessen Wurzeln den Boden zusammenhalten und die Menschen im Tal vor Lawinen schützen. Nicht mehr und nicht weniger will er: „Die Menschen aus ihrem unglaublich stressigen Alltag in eine kleine heile Bergwelt mitnehmen und vor ihren Problemen retten für zwei Stunden“, das sei seine Superkraft, sagt Andreas Gabalier.

Je höher Andreas Gabalier steigt, desto frostiger die Luft, die ihm bisweilen in den Medien entgegenbläst. „Ich schüttel das ab und steh dazu und sag was ich denke“, meint Andreas Gabalier und hält den Skandalschreiern sein erstes politisches Protestlied „A Meinung haben“ entgegen: „Die Welt mit eigenen Augen sehen / net alles glauben, was a paar so reden / a Meinung haben, dahinter stehen“, heiβt es darin. Diskussion beendet.

Andreas Gabalier wendet sich lieber denen zu, auf die es ankommt: Seinen Millionen Freunden. Dazu zählt seit der Vox-Tauschkonzertreihe „Sing meinen Song“ auch der Mannheimer Soulstar Xavier Naidoo. Dessen austrainierte Bigband hat sich Gabalier für drei Stücke ausgeliehen: für die Zirbenkönigin, für den rockenden Opener „We Salute You“ und ein aufgedrehtes „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“, das er auch in einer Disney-Show auf RTL singt. Noch eine Cover-Version hat er im wahrsten Wortsinn veredelt: „Das Edelweiβ“ aus dem Film „The Sound of Music“, der Gabaliers Heimat und die Trapp-Familie vor genau 50 Jahren in der Welt berühmt gemacht hat. Zum grossen Jubiläum wird Andreas Gabalier es bei den offiziellen Feierlichkeiten zur New-Yorker-österreichischen Partnerschaft in den USA singen. Die Amerikaner werden dahinschmelzen. Eine Karriere in Übersee wie dereinst Falco hat er aber nicht im Sinn. Er spiele lieber da, wo er in einer Stunde mit dem Flieger wieder in Graz sei, daheim bei seinen Zirben.

Album-Player

Website: www.facebook.com/AndreasGabalier

Fotocredit: (c) Michael Mey

Benne – „Nie mehr wie immer“

Benne – „Nie mehr wie immer“ – neues Album und auf Tour! Album-VÖ: 27.03.15

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Benne – „Nie mehr wie immer“ (ferryhouse productions / Warner)

BENNE ist Mitte zwanzig. Ein junger Kerl mit wachem Blick. Sitzt man ihm gegenüber, merkt man, er ist da. BENNEs Telefon steckt irgendwo in seinem Parka, den er über den Stuhl geworfen hat – lautlos. Er hört aufmerksam zu, hinterfragt, erzählt. Mal sehr ruhig, manchmal platzt es aber auch einfach aus ihm heraus. Dann erzählt er, sehr bildhaft, von seinen Reisen durch Südamerika, von seiner Arbeit in einem Waisenhaus in Buenos Aires, seiner Zeit in Dublin, den Trips durch Europa, der alten WG in Mannheim oder von seinem Heimatdorf nahe Heilbronn. Geschichten eines jungen Mannes, der mit offenen Augen durchs Leben geht. Den Moment erlebt. Ohne Frage spiegelt sich dieser Blick auf die Welt auch in BENNEs Musik wider.

Clip zur neuen Single „Schmetterling“:

Auf seinem Debütalbum “Nie mehr wie immer” (Album-VÖ: 27.03.2015) erzählt BENNE seine Geschichten. In 13 Songs stellt er Fragen, sucht nach Antworten, schaut zurück und blickt nach vorn. Ein Erstlingswerk zwischen wohlig-warmer Singer-Songwriter-Schwermut und Mut zum Pop, das überaus reif wirkt und BENNE sowohl als feinfühligen deutschen Texter, als auch als versierten Komponisten und Musiker zeigt. Zusammen mit Produzent Sebastian Kirchner (Adel Tawil, Ich & Ich) hat er in Berlin über zwei Jahre an dem Album gearbeitet, hat gefeilt und geschliffen.

„In meinen Songs steht das, was ich erzählen will, im Vordergrund. Das, was mich berührt. Die Musik macht es dann erst fühlbar.“ Eine Herangehensweise, die zu BENNE passt. „Aufgewachsen bin ich mit Musik von den Beatles, Pink Floyd und Bob Dylan. Das lief zuhause rauf und runter. Auch wenn ich als Kind natürlich nicht verstanden habe, wovon die Songs handeln, hab’ ich gespürt: Die meinen es ernst und haben etwas zu sagen. Vielleicht hat mich das geprägt.“ Ein Achselzucken. Ein Lächeln.

Und aktuell? „Damien Rice. Ben Howard finde ich total gut. Seine Texte, seine offenen Tunings und was er damit macht, die Atmosphäre die er mit seiner Musik erschafft. An sich kann ich sehr unterschiedlicher Musik etwas abgewinnen. Egal ob es ehrliche Rock-Sachen sind, guter Hip Hop oder Klassik.“ Und, als ahne er, welche Frage folgt: „Deutschsprachige Künstler? Ich höre tatsächlich selten deutsche Musik, aber trotzdem sehr, sehr gerne. Es gibt aber leider wenige Sachen, die mich da wirklich abholen. Zu den Künstlern, die es tun, gehören auf jeden Fall Herbert Grönemeyer, Maxim oder Clueso.“

Website: bennemusik.de
Facebook: www.facebook.com/benne.musik

„Nirgendwohin“ Akustik-Session:

„Nirgendwohin“ Offizielles-Video:

Live: 05.05. München, Milla / 06.05. Dresden, Tonne / 07.05. Hannover, Lux

CLARA LOUISE – „Irgendwann“

CLARA LOUISE mit erster Single „Irgendwann“ (VÖ: 17.04.) aus kommenden Album

CLARA LOUISE - "Irgendwann"
CLARA LOUISE – „Irgendwann“

Clara Louise ist mit ihren selbstgeschriebenen Liedern zwar noch eine NewcomerIn in der deutschsprachigen Musiklandschaft, mischt aber schon seit einigen Jahren in dieser Branche mit. So schreibt sie zum Beispiel 2010 den Weihnachtssong „Merry, Merry Christmas“ für Fabian Buch, der sich über sechs Wochen lang in den Top-100 der deutschen Media-Control Charts halten kann und verbucht im Teenageralter auch eigene Charterfolge (z.B „Until The End“ / 2009) mit den damals noch englischsprachigen Titeln. Doch seither ist einige Zeit vergangen und aus der jungen Sängerin ist eine gestandene Künstlerin geworden. Im Jahr 2013 entscheidet sie sich dazu, nur mehr deutschsprachige Texte zu schreiben und die Songs mit ihrer eigenen Band in ihrer Wahlheimat Salzburg unter Eigenregie aufzunehmen und zu produzieren. Alle Lieder, bis auf die Cover-Version von „Am Tag als Conny Kramer starb“, stammen aus Clara Louises eigenen Feder. Im berühmtem Mozarteum entsteht das deutschsprachige Debütalbum „Erde“, das am 5. Juni 2015 veröffentlicht wird.

Passend dazu, erscheint vorab am 17. April 2015 die Single „Irgendwann“, die den Leitfaden des Albums durch ihren Text offen legt. In dem Pop/Folk-Titel geht es um die Suche nach dem wahren Ich und der Findung der eigenen Identität. „Die Suche nach sich selbst ist eine ewige Reise. Im Leben kommt man immer wieder an einen Punkt, an dem man glaubt, man sei angekommen, aber im nächsten Moment ist man wieder mit Unsicherheit geplagt“, erzählt Clara Louise. „Man muss einfach versuchen, die Dinge und vor allem sich selbst nicht so Ernst zu nehmen und sich auch persönlich keinen Druck zu machen.“

Mit dem treibenden Beat und den typischem „Folk-Rhythmus“ ist die Single „Irgendwann“ perfekt für den Frühling geeignet. Man befindet sich in Aufbruchsstimmung, möchte die Dinge endlich angehen, die man lange vor sich hergeschoben hat und so richtig loslegen! Das alles drückt die Single mit ihrem cleveren Text und dem mitreißenden Arrangement aus. Überhaupt geht es Clara Louise in ihren Liedern oft darum, den Menschen im Alltag Mut und Hoffnung zu geben und sie in ihrem eigenen Weg zu stärken. Mit ihrer melancholischen Art allgemeine Themen zu umschreiben, trifft die 22-jährige bei vielen von uns mitten ins Schwarze.

„Man ist ständig im Zwiespalt zwischen der Vernunft und dem Wunsch etwas zu bewegen. Wir bremsen uns meist, bevor wir wagen, wonach wir uns sehnen“, erzählt die Musikerin. Mit der Musik von Clara Louise betreten wir Neuland, indem wir uns aber schon zu Hause fühlen. Die Künstlerin bewegt sich zwischen verschiedenen Genres wie „Singer/Songwriter“, „Pop“, „Folk“ und „Rock“. Ihr Debütalbum „Erde“, an dem die Künstlerin drei Jahre gearbeitet hat, erscheint am 5. Juni 2015.

Clip „Auf ewig dein“:

Website: www.claralouise.de / www.facebook.com/ClaraLouiseCom

SAFI – „Offensichtlich“

SAFI – neue Single „Offensichtlich“ mit neuem Video – TIPP!!! (das Album „Janus“ erscheint am 26.06.15)

SAFI - "Offensichtlich"
SAFI – „Offensichtlich“

SAFI veröffentlichen ihr Studioalbum „Janus“ am 26.06.15 über [PIAS] und präsentieren das Video zur ersten Single „Offensichtlich“, welches wir euch schwer ans Herz legen möchten!

Sie ist laut. Sie schreit. Die exzessive Vehemenz der Stimme fordert die Gitarrensaiten heraus, die heiser auf die Tonabnehmer peitschen. Mehr Intensität auf den Punkt geht nicht. Klang wird multipliziert, aufgeschaukelt, bis ihm nur noch der Ausweg der Explosion bleibt. Krachsituation. Von einem Bruchteil der Sekunde zur nächsten kehrt Stille ein. Flüstern. Klangpause. Aus der die nächste musikalische Attacke aufbraust.

„Janus“ heißt das neue Studioalbum. 10 Songs, bei denen Weghören fast unmöglich ist. Die Klangwelt von SAFI ist zeitlos, bedingungslos lebendig, unbequem, fordernd und geht nah. Tonaler Ausnahmezustand durch ein Trio geformt: Safis Stimme, ihre Gitarre, zweite Gitarre(!) und Schlagzeug.

„Anderssein macht leise und leise ist viel zu laut“ (aus “Offensichtlich“)

„Diese Musik vermittelt eine selten gewordene Dringlichkeit. Weghören ist nahezu unmöglich.“ (Intro)

„SAFI haben nicht vor es irgendjemandem leicht zu machen. Safi sind nicht bequem. Was man bekommt sind großartige Texte, was man braucht ist ein kleines bisschen Hirn.“ (Junge Welt)

„Hier wird Musik bis über die Grenzen des musikalischen überdehnt und trotzdem weitergemacht. Das Ergebnis ist nicht immer schön anzuhören verdient aber als Kunstwerk eine ordentliche Portion Respekt.“ (Popkiller)

“Offensichtlich“ auf YouTube:

“Offensichtlich“ auf Soundcloud

Website: safimusic.com
Facebook: www.facebook.com/Safi.rauscht

HERBERT GRÖNEMEYER – „Dauernd Jetzt – Extended“ – CD, DVD & Blu-ray

HERBERT GRÖNEMEYER – „Dauernd Jetzt – Extended“ erscheint am 27.03.

HERBERT GRÖNEMEYER - "Dauernd Jetzt - Extended" (Grönland/Vertigo/Universal)
HERBERT GRÖNEMEYER – „Dauernd Jetzt – Extended“ (Grönland/Vertigo/Universal)

Mit „Fang mich an“ veröffentlichte Grönland/Vertigo/Capitol am 27.02. die zweite Single aus Herbert Grönemeyers 14. Studioalbum „Dauernd Jetzt“ – und dazu einen Videoclip, der den Sänger und Komponisten in einer ungewöhnlichen Rolle zeigt: als Tänzer auf der Straße. Regie bei dem Clip, führte Zoran Bihac. Den Tanz entwickelte die bekannte Choreografin Constanza Madras.

Hier das fantastische Video auf Youtube:

Und ein Making-Of zur Zusammenarbeit mit Constanza Macras:

Das Album „Dauernd Jetzt“ erschien am 21. November des letzten Jahres, erreichte aus dem Stand Platz 1 der deutschen, österreichischen und Schweizer Charts. Nach knapp zwei Wochen hat „Dauernd Jetzt“ in Deutschland und Österreich Platin-Status erreicht. Auch in der Schweiz gab es Platz 1 und Platin.

Dass auch die Kritiker die Musik mit größtem Lob quittierten, Grönemeyer bei der Gelegenheit als „einzigen deutschen Soulsänger“ (Spiegel Online) erkannten, „reichlich Vielfalt“ (Rolling Stone) heraushörten sowie „ungewohnt überraschende Stücke, die zeigen, dass der musikalische Kreativfundus dieses Mannes noch lange nicht erschöpft ist“ (GQ), machte den Triumph komplett. Dazu allein 115 Fünf-Sterne-Rezensionen beim Online-Händler Amazon. Da hatte eine gewaltige Menge von Leuten nicht nur sehr ungeduldig gewartet, sondern war am Ende auch extrem begeistert.

Alles Gründe genug, um nun die definitive Ausgabe dieses Meisterwerks nachzureichen: „Dauernd Jetzt – Extended“ (Album-VÖ: 27.03.15) enthält nicht nur alle 16 Songs der ursprünglichen Deluxe-Edition, ein 48-seitiges Booklet plus Fan-Sticker, sondern dazu noch eine exklusive DVD und Blu-ray – mit einem neuen Grönemeyer-Konzert (das es als Video auch einzeln auf Itunes zu kaufen geben wird).

Zur Veröffentlichung im November waren Künstler und Band in einem kleinen Studio in Hamburg-Altona aufgetreten. Nur 300 Zuschauer passten ins Auditorium, eine Club-Atmosphäre, wie Grönemeyer sie sonst höchstens noch bei Auftritten in den USA genießt. Angemessen für den besonderen Abend, an dem die neuen Stücke zum ersten Mal überhaupt vor Publikum gespielt wurden. Die Spannung spürt man auf beiden Seiten, „Aufregend!“ wispert der Sänger sogar am Anfang ins Mikrofon, und was sich dann entlädt, ist genau die Sorte von ausgelassener Premierenfreude, die man beim großen Ritual des Rock’n’Roll-Konzerts so unwahrscheinlich selten erlebt. Neun Songs von „Dauernd Jetzt“, dazu sechs Klassiker wie „Mensch“, „Was soll das“ und „Bleibt alles anders“, ein furioses Programm, das die Musik des neuen Albums im Prinzip erst vollendet. Denn Grönemeyer war schon immer ein so leidenschaftlicher Live-Musiker, dass keiner seiner Songs ohne die Antwort des Publikums je hundertprozentig fertig zu sein schien.

Website: www.groenemeyer.de
Facebook: www.facebook.com/herbertgroenemeyer

(c) Fotocredit: Ali Kepenek

Howard Carpendale – „Das ist unsere Zeit“

Howard Carpendale und sein neues Album „Das ist unsere Zeit“, VÖ: 06.03.15

Howard Carpendale - "Das ist unsere Zeit" (Electrola / Universal)
Howard Carpendale – „Das ist unsere Zeit“ (Electrola / Universal)

»Die Zeile Das ist unsere Zeit hat mich schon lange beschäftigt«, sagt HOWARD CARPENDALE. Sein neues Album schließt sich kompromisslos an »Viel zu lang gewartet«, CAPRENDALES letzten Longplayer, an und ist, ebenso wie der Vorgänger, wiederum im Rahmen eines Songwritercamps entstanden. Gemeinsam mit jungen Musikern entwickelte auch diesmal HOWARD CARPENDALE in dem Workshop Ideen unserer Zeit, die ihn bewegten – und arbeitete sie gemeinsam mit den anderen Teilnehmern zu fertigen Tracks aus.

»Mit dem Album habe ich nach fünfzig Jahren den musikalischen Kreis so geschlossen, wie ich es mir immer vorgestellt habe.« Aber – halt – das ist kein Endpunkt für ihn, kein Stoppschild seiner künstlerischen Arbeit, CARPENDALE sieht darin viel mehr: »Jetzt kann ich mich auf die nächsten Jahre freuen, um aus den Erfahrungen schöpfen zu können. Jeder Abschnitt meiner Karriere hat jetzt das richtige Fundament erhalten, um glaubwürdig und authentisch zu bleiben. Ich hatte nie den Druck, produzieren zu müssen, sondern habe mir sehr genau überlegt, wann es für einen weiteren musikalischen Schritt sinnvoll erscheint.«

Mit Produzent Thorsten Brötzmann schuf HOWARD CARPENDALE diesmal eine Standardversion mit zwölf Titeln und eine Deluxe Edition mit zwölf Tracks und drei Coverversionen. Die Covertitel sind über eine Facebook-Voting von den Fans ausgesucht worden. Die Fans entschieden sich dabei für eine wunderbare a cappella Version von »In the Ghetto« den Bee Gees-Hit »You win again« und den Lionel Ritchie-Ohrwurm »Say You, say me. Das Kernalbum mit seinen zwölf Tracks ist das Statement eines Mannes geworden, der viel erlebt hat aber weiß, dass man nicht nur in der Erinnerung leben darf, sondern sich sehr aufmerksam mit dem beschäftigen sollte, was einen gerade umgibt.

Website (mit Album-Player): www.howard-carpendale.de
Facebook: www.facebook.com/HowardCarpendale

Herbert Grönemeyer – „Fang mich an“

Herbert Grönemeyer tanzt im Video seiner neuen Single „Fang mich an“, Single-VÖ: 27.02.15

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Herbert Grönemeyer – „Fang mich an“

Mit „Fang mich an“ (Single-VÖ: 27.02.15) veröffentlicht Grönland/Vertigo/Capitol die nächste Single aus Herbert Grönemeyers 14. Studioalbum „Dauernd Jetzt“ – und dazu einen Videoclip, der den Sänger und Komponisten in einer ungewöhnlichen Rolle zeigt: als Tänzer auf der Straße. Regie bei dem Clip, der ab heute zu sehen zu ist, führte Zoran BihaÄ. Den Tanz entwickelte die bekannte Choreografin Constanza Madras.

Die Szenerie: eine Großstadt-Wohnstraße, mitten in der Nacht. Oben ein erleuchtetes, offenes Fenster, unten eine verschlossene Haustür – und davor Herbert Grönemeyer, der das Ausgesperrt-Sein als künstlerische Aufgabe definiert. Zu den Klängen von „Fang mich an“ sehen wir, wie er in minimalistischen Schrittfolgen Anlauf nimmt, Bodenrollen vollführt wie ein Ballett-Tänzer, von unsichtbaren Schlägen durchgeschüttelt wird. Grönemeyers Anorak-Choreografie ist gleichzeitig Ausdruckstanz und chaplineske Shownummer. Ob er hier versucht, ins eigene Heim zu gelangen oder ins Zimmer der Geliebten, ist nicht ganz klar – jedenfalls steuert das Video auf den dramatischen, völlig unerwarteten Höhepunkt zu. Bis ganz zum Schluss die unvermeidliche Grönemeyer-Zigarette angesteckt wird. Die gebürtige Argentinierin Constanza Macras, freie Choreografin und Gründerin der Berliner Kompanie DorkyPark, hat den „Fang mich an“-Tanz mit Herbert Grönemeyer entwickelt. „Obwohl er kein gelernter Tänzer ist, hat er die Bewegungsabläufe mit größter Hingabe einstudiert“, sagt sie. „Seine Energie war sogar intensiver als die vieler Tänzer, die ich kenne. Die vielen Wiederholungen beim Dreh ertrug er mit Humor. Die Zusammenarbeit war eine große Freude.“

Hier das fantastische Video auf Youtube:

Und ein Making-Of zur Zusammenarbeit mit Constanza Macras:

Das Album „Dauernd Jetzt“ erschien am 21. November des letzten Jahres, erreichte aus dem Stand Platz 1 der deutschen, österreichischen und Schweizer Charts. Nach knapp zwei Wochen hat „Dauernd Jetzt“ in Deutschland und Österreich Platin-Status erreicht. Auch in der Schweiz gab es Platz 1 und Platin.

Dass auch die Kritiker die Musik mit größtem Lob quittierten, Grönemeyer bei der Gelegenheit als „einzigen deutschen Soulsänger“ (Spiegel Online) erkannten, „reichlich Vielfalt“ (Rolling Stone) heraushörten sowie „ungewohnt überraschende Stücke, die zeigen, dass der musikalische Kreativfundus dieses Mannes noch lange nicht erschöpft ist“ (GQ), machte den Triumph komplett. Dazu allein 115 Fünf-Sterne-Rezensionen beim Online-Händler Amazon. Da hatte eine gewaltige Menge von Leuten nicht nur sehr ungeduldig gewartet, sondern war am Ende auch extrem begeistert.

Alles Gründe genug, um nun die definitive Ausgabe dieses Meisterwerks nachzureichen: „Dauernd Jetzt – Extended“ (Album-VÖ: 27.03.15) enthält nicht nur alle 16 Songs der ursprünglichen Deluxe-Edition, ein 48-seitiges Booklet plus Fan-Sticker, sondern dazu noch eine exklusive DVD und Blu-ray – mit einem neuen Grönemeyer-Konzert (das es als Video auch einzeln auf Itunes zu kaufen geben wird).

Zur Veröffentlichung im November waren Künstler und Band in einem kleinen Studio in Hamburg-Altona aufgetreten. Nur 300 Zuschauer passten ins Auditorium, eine Club-Atmosphäre, wie Grönemeyer sie sonst höchstens noch bei Auftritten in den USA genießt. Angemessen für den besonderen Abend, an dem die neuen Stücke zum ersten Mal überhaupt vor Publikum gespielt wurden. Die Spannung spürt man auf beiden Seiten, „Aufregend!“ wispert der Sänger sogar am Anfang ins Mikrofon, und was sich dann entlädt, ist genau die Sorte von ausgelassener Premierenfreude, die man beim großen Ritual des Rock’n’Roll-Konzerts so unwahrscheinlich selten erlebt. Neun Songs von „Dauernd Jetzt“, dazu sechs Klassiker wie „Mensch“, „Was soll das“ und „Bleibt alles anders“, ein furioses Programm, das die Musik des neuen Albums im Prinzip erst vollendet. Denn Grönemeyer war schon immer ein so leidenschaftlicher Live-Musiker, dass keiner seiner Songs ohne die Antwort des Publikums je hundertprozentig fertig zu sein schien.

Website: www.groenemeyer.de
Facebook: www.facebook.com/herbertgroenemeyer

F.R.E.I. – „Showtime“

F.R.E.I. und ihr neues Album „Showtime“, Album-VÖ: 23.01.15

F.R.E.I. - "Showtime" (Liberatio/Warner)
F.R.E.I. – „Showtime“ (Liberatio/Warner)

Vier unterschiedliche Musiker, die ein ungewöhnliches Ganzes ergeben – das sind Frontmann Daniel Wagner und seine aus Spitzenkräften der deutschen Musikszene bestehende Band F.R.E.I. Sicherlich gehört Daniel heute schon zu den besten Frontmännern im Land. Seine erfrischend mitreißende und freche Performance begeistert und schafft einen einzigartigen Unterhaltungsfaktor!

Seit dem aufsehenerregenden Start mit dem Debütalbum „GRENZENLOS“ im Februar 2013 jagt ein Highlight das andere.

F.R.E.I. begeisterten im Jahr 2013 auf Konzerttourneen in mehr als 40 Städten und vor ausverkauften Häusern u. a. an der Seite von UNHEILIG und PUR über 300.000 Menschen mit ihrer Musik. Und zur Krönung dieses an Höhepunkten reichen Jahres der Gewinn des „31. Deutschen Rock & Pop Preis 2013“ in den Kategorien „Beste Pop-Band 2013“ & „Bestes Popalbum 2013“

Euphorisiert von diesem turbulenten ersten Jahr haben die Jungs von F.R.E.I. nun ihr zweites Album kreiert. Das Album „SHOWTIME“ (VÖ: 23.01.2015) spiegelt all ihre Erfahrungen, Emotionen & Erlebnisse wider und wird im Januar 2015 das Licht der Welt erblicken. Einen ersten Vorgeschmack gibt es aber schon ab Herbst 2014 mit der Single AUGENBLICK.

Ihr Klangrezept? Eine erfrischende Mischung aus elegant-gefühlvollem Pop-Schlager und kraftvollem, mitreißendem Rock mit starken Melodien – F.R.E.I.

Die Texte? Deutsch, unprätentiös, mit Worten, die jeder versteht, Emotionen, die jeder erlebt, und Bildern voller Kraft und Poesie.

Website: http://f-r-e-i.com
Facebook: www.facebook.com/frei.musik

Tourdaten: 22.01.15 Berlin / Frannz Club – 23.01.15 Essen / Weststadthalle – 24.01.15 Köln / Luxor – 26.01.15 Hamburg / Kunst – 28.01.15 München / Strom – 29.01.15 Stuttgart / Das Cann

Max Raabe & Palast Orchester: „Eine Nacht in Berlin“

Max Raabe & Palast Orchester: „Eine Nacht in Berlin“ | CD, DVD, CD+DVD, eAlbum VÖ: 28.11.2014

Max-Raabe-Berlin-CD-Artwork
Max Raabe & Palast Orchester: „Eine Nacht in Berlin“ CD

Ein Sommerabend in Berlin. Nur wenige Meter Luftlinie entfernt staut sich vermutlich der Verkehr und die Busse mit Touristen parken in zweiter Reihe, doch Max Raabe ficht das nicht an. Er ist ohnehin mit dem Fahrrad unterwegs, bindet dabei souverän seine Fliege und lässt das Brandenburger Tor hinter sich.

Das Palast Orchester spielt auf der Bühne bereits die ersten Takte von „Kleine Lügen“, sein Sänger bahnt sich derweil unaufgeregt den Weg zum Admiralspalast, in dem gleich das neue Konzertprogramm aufgezeichnet wird.

Das muss sie sein, diese berühmte Berliner Lässigkeit, für die die Stadt weltweit bewundert wird. Das Orchester wechselt zu „Für Frauen ist das kein Problem“, Raabe stellt das Fahrrad ab und schreitet auf die Bühne. Eben noch in Schwarz-Weiß getaucht, erstrahlt er nun wie die übrigen Musiker in Farbe.

Max Raabe als Mittler zwischen den Welten, der den Glamour der 20er-Jahre in die Jetztzeit transportiert – schon die ersten Sekunden dieses ungewöhnlichen Konzertfilms bringen das elegant auf den Punkt.

Und sofort geht es mit schrägem Humor weiter, denn während man glaubt zu wissen, was kommt, eröffnet Raabe das Konzert tatsächlich mit „Ich bin nur gut, wenn keiner guckt“. Was selbstverständlich charmanter Unfug ist.

Besonders mit diesem koketten Tiefstapeln entfaltet Max Raabe seine ganz speziellen Entertainer-Qualitäten und gewinnt das Publikum sofort für sich, egal ob in Berlin, Tokio, New York, Sydney oder Oberhausen.

Max Raabe „Du passt auf mich auf“

Max Raabe & Palast Orchester: "Eine Nacht in Berlin" DVD
Max Raabe & Palast Orchester: „Eine Nacht in Berlin“ DVD

Für „Eine Nacht in Berlin“ hat sich Max Raabe erneut mit dem renommierten Regisseur Daniel Lwowski zusammengetan, mit dem er beispielsweise auch schon das Video zu „Küssen kann man nicht alleine“ umgesetzt hat. Und so wie Raabe bei den Arrangements seines musikalischen Repertoires immer auf der Suche nach dem Besonderen ist, so ist auch diese DVD alles andere als ein gewöhnlicher Konzertmitschnitt. Diese erste Live-Produktion seit den Erfolgsalben „Küssen kann man nicht alleine“ und „Für Frauen ist das kein Problem“ ist eine musikalische Momentaufnahme der letzten Programme.

Raabes Detailfreude spiegelt sich auch im aufwendigen visuellen Konzept wider, indem jedes einzelne Werk ganz individuell in Szene gesetzt wird. Reduzierte Bilder mit viel Schwarz und kühler Ästhetik wechseln sich mit entsättigten Farben ab, die die Szenerie in dezentes Rot, Blau oder Grün tauchen. Eigens gedrehte Zwischenszenen wurden nachträglich hinzugefügt, so spielt das Orchester bei „Smoke Gets in Your Eyes“ plötzlich in einem Ballsaal vor elegant tanzenden Paaren auf, erscheinen einzelne Musiker in Schwarz-Weiß-Sequenzen backstage oder schweben wie bei „Speak Low“ als Projektionen über den Köpfen des Orchesters.

Neben den filmischen enthält „Eine Nacht in Berlin“ auch viele musikalische Überraschungen.

Die Mitglieder des Orchesters beherrschen nicht nur mehrere Instrumente, sondern verneigen sich auch als Sänger mit „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ vor den Comedian Harmonists.

„Du passt auf mich auf“ hat sich zu einem der markantesten neuen Titel der Produktion entwickelt, sein federnder Rhythmus reißt die Zuschauer sofort mit.

Wie selbstverständlich bilden die modernen Kompositionen zusammen mit dem Repertoire der 20er- und 30er-Jahre ein harmonisches Ganzes.

www.palast-orchester.de
www.facebook.com/maxraabepalastorchester
www.universal-music.de/max-raabe/

Max Rabbe & Palast Orchester „Eine Nacht in Berlin“

Tracklisting CD alone:

Ouvertüre – Ich bin nur gut wenn keiner guckt
Marie Marie
Schöne Isabella von Kastilien
Speak Low
Mir kann nichts passieren
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt
Ich schlaf am besten neben Dir
I won’t dance
Kleine Lügen
Für Frauen ist das kein Problem
Du passt auf mich auf
Lasst mich rein, ich hör Musik
Moritat von Mackie Messer
Am Amazonas
Am Ende kommt immer der Schluss
Küssen kann man nicht alleine
Mein kleiner grüner Kaktus
Schlaflied

Tracklisting DVD alone:

Ouvertüre – Ich bin nur gut wenn keiner guckt
Marie, Marie
Eine Nacht in Monte Carlo
Zwei Treppen links
Schöne Isabella von Kastilien
Speak Low
Un ora ti vorrei
I won´t dance
Ich kauf mir ´ne Rakete
In meiner Badewanne bin ich Kapitän
I only have eyes for you
Mir kann nichts passieren
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt
Ich schlaf am besten neben dir
Kleine Lügen
Für Frauen ist das kein Problem
Du passt auf mich auf
Lasst mich rein, ich hör´ Musik
Moritat von Mackie Messer
Let´s do it
Am Amazonas
Smoke gets in your eyes
Night and Day
Amapola
Am Ende kommt immer der Schluss
Küssen kann man nicht alleine
Mein kleiner grüner Kaktus
Schlaflied

Tracklisting CD & DVD

DVD
Ouvertüre – Ich bin nur gut wenn keiner guckt
Marie, Marie
Eine Nacht in Monte Carlo
Zwei Treppen links
Schöne Isabella von Kastilien
Speak Low
Un ora ti vorrei
I won´t dance
Ich kauf mir ´ne Rakete
In meiner Badewanne bin ich Kapitän
I only have eyes for you
Mir kann nichts passieren
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt
Ich schlaf am besten neben dir
Kleine Lügen
Für Frauen ist das kein Problem
Du passt auf mich auf
Lasst mich rein, ich hör´ Musik
Moritat von Mackie Messer
Let´s do it
Am Amazonas
Smoke gets in your eyes
Night and Day
Amapola
Am Ende kommt immer der Schluss
Küssen kann man nicht alleine
Mein kleiner grüner Kaktus
Schlaflied

CD
Ouvertüre – Ich bin nur gut wenn keiner guckt
Marie Marie
Schöne Isabella von Kastilien
Speak Low
Mir kann nichts passieren
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt
Ich schlaf am besten neben Dir
I won’t dance
Kleine Lügen
Für Frauen ist das kein Problem
Du passt auf mich auf
Lasst mich rein, ich hör Musik
Moritat von Mackie Messer
Am Amazonas
Am Ende kommt immer der Schluss
Küssen kann man nicht alleine
Mein kleiner grüner Kaktus
Schlaflied

Herbert Grönemeyer – „Dauernd Jetzt“

„Dauernd Jetzt“ als Standardalbum, limitierte Special Edition, Doppelvinyl und Download ab 21.11.2014

Herbert Grönemeyer - "Dauernd Jetzt"
Herbert Grönemeyer – „Dauernd Jetzt“

Herbert Grönemeyer ist nicht nur Sänger, Musiker, Komponist, Dichter, Schauspieler – sondern auch ein großer Zeitforscher. Einer, der den Dingen immer schon ihren inneren Takt angehört hat. Ein Fantast der ewigen, glühenden Augenblicke, der schnell vorbeifliegenden Stunden und tagelangen Nächte. Einer, der sich noch nie von Zyklen, Schedules und der verbreiteten Annahme beeindrucken ließ, das Leben würde so simpel ticken wie ein Uhrwerk. Ein Poet mit komplett eigenem Rhythmus. Ein Zeitraumfahrer.

Und jetzt, im Jahr 2014, ist bei Grönemeyer das Jetzt dran.

„Momentan ist richtig, momentan ist gut“, so programmatisch begann ja schon vor zwölf Jahren sein Song „Mensch“, die Rückmeldung nach besonders schweren Jahren, das Titellied des heute mit einer Auflage von weit über drei Millionen meistverkauften Albums aller Zeiten in Deutschland. Eine Standortbestimmung, ein erster Rundblick mit den Augen, die gerade eben aus dem Abgrund aufgetaucht waren und sich wieder ans Licht gewöhnten. „Es gibt kein Damals mehr, es gibt nur ein Jetzt, ein Nach-Vorher“, sang er dann, neun Jahre später, auf „Schiffsverkehr“, dem ersten Song der gleichnamigen Platte, die 2011 wieder auf dem ersten Platz der deutschen Charts landete. Das Lied, ein Sprung in die Bugwellen, erzählte vom Aufbruch und Neustart, von der Situation, in der man nicht mehr zurückschaut, zugleich aber auch entschieden weniger vorausblickt, als es das alte Bild vom Käpt’n auf der Steuerbrücke suggeriert.

„Dauernd Jetzt“ heißt das neue Grönemeyer-Album. Sein vierzehntes, konservativ gezählt – sein fünfundzwanzigstes, wenn man alle Soundtracks, englischsprachige Veröffentlichungen, Live- und Remix-Platten mit dazurechnet. Und es ist das Werk, mit dem der Künstler nun endlich und tatsächlich ganz im Zustand des Momentanen angekommen ist, von dem in seinen Texten schon so oft die Rede war. Die Feier der Präsenz, des Augenblicks, der ja genau das Gegenteil von Flüchtigkeit verspricht. Nämlich hundertprozentige Gegenwart.

Einen Titelsong gibt es dieses Mal nicht, aber man kann die Zeilen aus dem grandiosen Glamrock- Singalong „Wunderbare Leere“ gern als Programm für 2014 verstehen: „Ich dauer’ jetzt, leb’ momentan“, erklärt der Künstler hier. „Es herrscht wunderbare Leere, schwerelos – und die Welt sperrangelweit.“ Durch und durch optimistischer kann man den Gedanken, dass zu viel Zukunftsgrübeln einem oft nur die herrliche Gegenwart zerbröselt, kaum ausdrücken.

„Man muss einen Weg finden, um sich mit dem Jetzt zu vereinigen“, sagt Herbert Grönemeyer, wenn man ihn nach der Haltung hinter „Dauernd Jetzt“ fragt. „Denn am Ende ist alles, was kommt, in erster Linie eine Streckung dieses Moments.“

Kurz die Fakten: Im Oktober 2013 waren Grönemeyer und sein Koproduzent und tiefenmusikalischer Partner Alex Silva – im Team seit „Bleibt alles anders“ von 1998 – an die Arbeit gegangen, konzipiert und aufgenommen wurden die zwölf Stücke (16 in der Deluxe-Ausgabe) in den Berliner Hansa- Studios, den RMV Studios in Stockholm (Betreiber: Ex-ABBA-Mastermind Benny Andersson) und La Fabrique im französischen Saint-Rémy de Provence – ein altes Gutshaus, in dem sich die ganze Grönemeyer-Band im Frühjahr 2014 für zwei Wochen einmietete, gemütlich und angestachelt zugleich, und einige Songs unter Live-Bedingungen einspielte.

Zu den prominenten Gastmusikern, die auf „Dauernd Jetzt“ zu hören sind, gehören Travis-Sänger Fran Healy, der auf „Morgen“ Gitarre spielt, die finnischen Irrsinns-Streicher von Apocalyptica („Uniform“) sowie das weltbekannte Duo Amadou und Mariam aus Mali. Ihre History mit Grönemeyer begann schon 2006, als man beim Fußball-WM-Song „Zeit, dass sich was dreht“ zusammenarbeitete. Für „Feuerlicht“, das die Standardversion des neuen Albums abschließt, schrieben und sangen sie eine Chorpassage in ihrer Muttersprache Bambara, Amadou Bagayoko steuerte außerdem seine typische Gitarre bei – die so laid back ist, dass man sie zuerst nur als unbewusste Welle wahrnimmt. Ein lautmalerisch-idealer Part für ein Stück, das aus der Perspektive des Flüchtlings erzählt, wie viel die Sehnsucht nach Heimat mit Entfaltung und Ruhe zu tun hat und wie wenig mit wirtschaftlichen Vorteilen: „Nur eine stille Nacht/ Die sich kümmert, mich bewacht/ Die um mich weiß und nicht schweigt.“

Was an „Dauernd Jetzt“ schon beim allerersten Hören auffällt, was einem diese Platte unmittelbar und eminent ans Herz wachsen lässt, was sie – gerade im Vergleich zum vollorchestrierten „Zwölf“ und zum donnernd rockenden „Schiffsverkehr“ – zu einem ganz außergewöhnlichen Grönemeyer- Album macht: ihre Transparenz, ihre abenteuerlustige Freude an Klangfarben aller Art, die vor allem aus Tasteninstrumenten und Elektronik kommen. Dass der Künstler selbst Keyboarder ist, dass er Downtempo-Clubmusik à la Massive Attack oder Kruder & Dorfmeister liebt, damit hängt es selbstverständlich zusammen. Partner Alex Silvia und er hatten sich extra zum Ziel gesetzt, so behutsam wie möglich an den Basic Tracks weiterzuschrauben, die als musikalische Grundlage entstanden waren. Keine unnötige Frequenzlast aufzuhäufen, wenn Flächen, Klavier und Bass-Puls vielleicht schon alles sagten, was es zu sagen gab.

Aber die neue, ungeheure Leichtigkeit der Grönemeyer’schen Songs erklärt sich eben auch aus dem Zeitfaktor. Aus dem Leben, das sich nach dem brutal harten Ritt wieder beruhigt und stabilisiert hat, das heute viel mehr Energie und Witz in seine Kunst fließen lässt, als es noch vor zehn Jahren denkbar gewesen wäre. „Ich bin langsam wieder da angekommen, wo ich hinsichtlich meiner musikalischen Praxis in den 80er-Jahren stand“, sagt Herbert Grönemeyer – und um das zu bestätigen, muss man nur den gewaltigen Output der vergangenen vier Jahre betrachten, die ausgiebige, ausverkaufte „Schiffsverkehr“-Tour, die englischsprachige Platte „I Walk“, die Auftritte in London, New York, Chicago, den Soundtrack für „A Most Wanted Man“, den aktuellen Film seines langjährigen künstlerischen Freund Anton Corbijn. Und die allerhöchst animierte, teilweise fast überschwängliche In-your-Face-Haltung, mit der er auf „Dauernd Jetzt“ über Themen wie Digitalisierung („Uniform“), Fußball („Der Löw“) und nationales Gewissen singt (im überaus bemerkenswerten „Unser Land“, zu dem es spannende Diskussionen geben könnte).

Im Jetzt angekommen – das kann man, bei Sonne betrachtet, natürlich auch als Phrase missverstehen. Um diesem neuen, fantastischen Grönemeyer-Album gerecht zu werden, muss man es irgendwie anders ausdrücken. Man muss von den Momenten sprechen, die er in diesen Songs einfängt. Die zugleich speziell und universell sind, hundertprozentige Gegenwart atmen und doch ausstrahlen auf das, was war und sein wird. Ein bisschen so, wie wir es vom berühmten Madeleine- Gebäck in Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ kennen. Oder vom Steinzeitknochen in Stanley Kubricks Film „2001“, der durch die Luft wirbelt und sich dabei in ein Raumschiff verwandelt. Jetzt dauernd. Dauernd Jetzt.

Aber man kann sich auch die vielen Worte sparen. Und es so zusammenfassen, wie Herbert Grönemeyer das selbst tut, in einigen Songs der neuen Platte, in denen man hören kann, wie er live im Studio begeistert seine Mitmusiker und zukünftigen Zuhörer anfeuert: „Come on! Sing it!“ Ganz genau. Das sagt alles.

Das neue Album „Dauernd Jetzt“: Ab dem 21.11.2014 im Handel.

„Dauernd Jetzt“ Album-Player und im Facebook-Profil

„Dauernd Jetzt“ Trailer

Video zur neuen Single „Morgen“

Website: www.groenemeyer.de / www.facebook.com/herbertgroenemeyer

Zusatzshows!
Wir freuen uns zwei weitere Zusatzshows bekanntgeben zu dürfen:

31.05.2015 – Schweinfurt, Willy Sachs Stadion ***Zusatzshow***
04.06.2015 – Freiburg, Messe Open Air ***Zusatzshow***

Tour 2015:
12.05. Chemnitz, Arena
13.05. Berlin, o2 World
15.05. Hannover, TUI Arena
16.05. Hamburg, o2 World
18.05. Stuttgart, Schleyer-Halle
19.05. Zürich, Hallenstadion
21.05. München, Olympiahalle
22.05. München, Olymphialle ***Zusatzshow***
24.05. Frankfurt, Festhalle
25.05. Mannheim, SAP Arena
27.05. Köln, LANXESS arena
28.05. Oberhausen, König Pilsener Arena
30.05. Bonn, Rheinaue ***Zusatzshow***
03.06. Bocholt, Stadion am Hünting ***Zusatzshow***
06.06. Braunschweig, Eintracht Stadion ***Zusatzshow***
07.06. Hofgeismar, Hessentag ***Zusatzshow***
09.06. Rostock, IGA Park ***Zusatzshow***
10.06. Heide, Marktplatz ***Zusatzshow***
12.06. Berlin, Waldbühne ***Zusatzshow***
13.06. Leipzig, Red Bull Arena
15.06. Klam, Burg Clam ***Zusatzshow***
16.06. Wien, Stadthalle

Text: Joachim Hentschel

HERBERT GRÖNEMEYER – „Morgen“

HERBERT GRÖNEMEYER – Videopremiere zur neuen Single „Morgen“, VÖ: 07.11.

HERBERT GRÖNEMEYER - "Morgen"
HERBERT GRÖNEMEYER – „Morgen“

Zwei Wochen vor der Veröffentlichung von Herbert Grönemeyers 14. Studioalbum „Dauernd Jetzt“ kommt am heutigen Freitag unter dem Titel „Morgen“ die dazugehörige erste Single in den Handel. Das gleichnamige Video findet sich ab sofort hier…

Und am Samstag ist Herbert Grönemeyer dann zum insgesamt 13. Mal bei „Wetten, dass..?“ zu Gast. Mit seiner Band wird er dort die Single vorstellen.

Das Album erscheint am 21. November, die Tour folgt im Frühjahr. Mit „Dauernd Jetzt“ reist der Star durch Deutschland, die Schweiz und Österreich. Zwischen dem 12. Mai und dem 16. Juni sind 20 Konzerte geplant.

Herbert Grönemeyer – Dauernd jetzt Tour 2015
12.05. Chemnitz, Arena
13.05. Berlin, o2 World
15.05. Hannover, TUI Arena
16.05. Hamburg, o2 World
18.05. Stuttgart, Schleyer-Halle
19.05. Zürich, Hallenstadion
21.05. München, Olympiahalle
22.05. München, Olymphialle ***Zusatzshow***
24.05. Frankfurt, Festhalle
25.05. Mannheim, SAP Arena
27.05. Köln, LANXESS arena
28.05. Oberhausen, König Pilsener Arena
30.05. Bonn, Rheinaue ***Zusatzshow***
03.06. Bocholt, Stadion am Hünting ***Zusatzshow***
06.06. Braunschweig, Eintracht Stadion ***Zusatzshow***
09.06. Rostock, IGA Park ***Zusatzshow***
10.06. Heide, Marktplatz ***Zusatzshow***
12.06. Berlin, Waldbühne ***Zusatzshow***
13.06. Leipzig, Red Bull Arena
16.06. Wien, Stadthalle

„Dauernd Jetzt“ Trailer

Website: www.groenemeyer.de / www.facebook.com/herbertgroenemeyer

(Fotocredit: (c) Ali Kepenek)

„MAUERFALL – das legendäre Konzert für Berlin ’89“

„Mauerfall – das legendäre Konzert für Berlin ’89“ (Album), VÖ: 31. Oktober 2014, Label: Deutsche Grammophon

"MAUERFALL - das legendäre Konzert für Berlin '89"
„MAUERFALL – das legendäre Konzert für Berlin ’89“

Am Morgen des 10. November 1989, nur Stunden nachdem sich die Grenzübergänge der Berliner Mauer für begeisterte DDR-Bürger geöffnet hatten, organisierten die Mitarbeiter des Senders Freies Berlin (SFB) zur Begrüßung der neuen Westbesucher ein Gratiskonzert. Schon zwei Tage darauf strahlte der Sender live das 11-stündige Ereignis aus – 20 Rock- und Popmusiker traten vor fast 50 000 Zuschauern auf. Bei der jährlichen Vertriebskonferenz von Universal Music Germany, kündigte Deutsche Grammophon die Veröffentlichung von „Mauerfall – Das legendäre Konzert für Berlin ’89″ an. Das Album erscheint auf dem Deutsche-Grammophon-Label »Panorama« und bietet eine Auswahl von Auftritten des historischen Augenblicks, um den 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer in diesem November zu feiern.

Das Aufgebot an Künstlern für das Konzert liest sich wie ein spektakuläres Who’s Who der gesamtdeutschen Musikszene aus den 1980ern. Neben der internationalen Größe Joe Cocker sind auf „Mauerfall“ die westdeutschen Stars Udo Lindenberg, Nina Hagen, Konstantin Wecker, Wolfgang Niedecken und BAP zu hören. Aus dem Osten sind Die Zöllner, Silly und Pankow dabei.

Ein Höhepunkt des Programms ist Udo Lindenbergs Live-Bearbeitung seines Hits aus den 80ern „Sonderzug nach Pankow“ – den er jetzt nach Berlin umleitet.

Ebenso unvergesslich Joe Cockers Interpretation des Klassikers „With a Little Help from My Friends“, bei der Sänger aus Ost- und Westdeutschland neben ihm auf der Bühne eine einzigartige Begleitgruppe bilden.

Die Aufnahmen der legendären Veranstaltung wurden erst kürzlich im Archiv von Rundfunk Berlin-Brandenburg, dem Nachfolger des SFB, wiederentdeckt und sind bislang unveröffentlicht. Alle mitwirkenden Künstler traten ohne Gage auf, und viele verzichteten auf andere Engagements, um nach Berlin zu eilen, das im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit stand.

»Wir sind hier auf Gold gestoßen und mehr als glücklich, dieses unglaubliche, emotional aufgeladene Ereignis erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren«, sagt Mark Wilkinson, Präsident von Deutsche Grammophon. »Die Emotionen und die Begeisterung in der Musik sind zu hören, bei den Künstlern auf der Bühne ebenso wie beim Publikum: Allen war bewusst, dass sie Teil eines einmaligen historischen Ereignisses sind – eines Ereignisses, das besonderen Stellenwert in der deutschen Kultur der letzten Jahrzehnte hat.«

Jeden Tag Silvester – „Jeden Tag Silvester“

Jeden Tag Silvester mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum, VÖ 19.09.2014

JedenTagSilvester_Album
Jeden Tag Silvester – „Jeden Tag Silvester“

Innehalten, zu sich kommen, ein Fazit ziehen: Am letzten Tag des Jahres bricht es mitunter wasserfallartig auf uns ein. Stunden bevor Tausende Raketen den Nachthimmel erleuchten, explodieren auch im Kopf die drängenden Fragen: War es ein gutes oder ein schlechtes Jahr? Was sind meine neuen Vorsätze? Endlich weniger arbeiten und das Leben mehr genießen? Mehr Müßiggang, gesunde Ernährung und Coffee-to-stay, statt ständige Erreichbarkeit und ein Leben wie kalter Kaffee aus dem Pappbecher?

JEDEN TAG SILVESTER atmen durch. Lassen los. Gleiten durch unsere Köpfe. Und alles fließt. Die vier jungen Herren aus Schleswig-Holstein spielen nachdenkliche, aber mitreißende Popmusik aus dem tiefsten Inneren. Sie begeisterten das Publikum bei umjubelten Support-Shows für Silbermond und Johannes Oerding. Ihre Gedanken sind klar und euphorisch, ätherisch und trotzdem grüblerisch. Die hymnenhaften Songs in der Tradition von Coldplay, The Killers oder der Söhne Mannheims sind die positive und lebensbejahende Antithese zum notorischen Stirnrunzeln des zweifelnden Nörglers. „Im Zweifel für den Zweifel“ sang eine andere bedeutende deutsche Indie-Band vor ein paar Jahren. Ist das Licht am Ende des Tunnels in Wahrheit also doch nur eine U-Bahn? JEDEN TAG SILVESTER – Bertram Ulrich (Gesang, Klavier), Niclas Jawinsky (Gitarre, Gesang), Till Krohn (Bass, Gesang) und Tom Rieken (Schlagzeug, Gesang) – sind vom Gegenteil überzeugt. Sie stehen mit Fackeln in der Hand am lichtdurchfluteten Höhleneingang und rufen: Wir können Giganten sein.

„Giganten“ heißt auch der zweite Song auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum „Jeden Tag Silvester“: „Er beschreibt diesen Moment, wenn du alles mal fallen lässt und dich groß fühlst. Nicht mehr haderst und über dich hinauswächst.“ sagt Bertram Ulrich (Gesang, Klavier, Texte). „Einfach mal aufs Dach steigen und schreien ,Hier bin ich!’ Auch wenn es sich im nach hinein vielleicht nicht gelohnt hat – es geht darum, das positive Gefühl in dem einen Moment auszukosten.“ Nomen est omen gilt auch für „Ich sag ja“. Das Leben zu wollen, ist eine Entscheidung, endlich Ja zum Leben zu sagen und nicht ständig die Augen zu verschließen. Es ist eine Entscheidung des Glücks. Hinfort mit den Zweifeln! „Man kann sich so viele Gedanken über die Zukunft machen und verkrampfen, aber das Jetzt muss gefeiert werden“, sagt Bertram Ulrich.

Clip „Durch Deine Augen“ Akustik

Website: www.jedentagsilvester.de / facebook.com/jedentagsilvester

Alexander Knappe – „Die Zweite“

Alexander Knappe und sein neues Album „Die Zweite“ + Akustik-Video von „Ohne dich“, VÖ: 12.09.14

Alexander Knappe - "Die Zweite"
Alexander Knappe – „Die Zweite“

„Es ist Juli 2014, Tag 694 nach meinem Debütalbum. Hinter mir liegen 112 Konzerte, 47 Songideen für mein zweites Album, ungezählte Tage und Stunden in Probenräumen und Tonstudios. Berlin, Hamburg, ein Bauernhof in Frankreich. 694 Tage zwischen Euphorie und Wahnsinn, zwischen Himmel und Dreck. Und ich bin ehrlich, manche dieser Tage waren hart, manchmal wollte ich am liebsten alles hinschmeißen. Es lebt sich nicht leicht zwischen Himmel und Dreck. Doch mein Herz hat gewonnen. Jetzt atme ich ein. Öffne die Augen. Vor mir liegt mein neues Album „Die Zweite“. Es erzählt von mir und denen, die für diesen einen Traum kämpfen. Leben, gewinnen, verlieren. Und weitermachen, lauter leben.“

Mit seinem schlicht „Die Zweite“ betitelten neuen Album präsentiert sich Alexander Knappe noch offener und gewährt tiefe Einblicke in sein Leben. Das Balancieren zwischen Idol, Projektionsfläche für Andere und der Suche nach dem eigenen Ich. Der tägliche Spagat zwischen großer Bühne und Wohnungssuche, die kleinen und großen Geschichten seines Lebens – all das findet sehr direkt den Weg in die Texte seiner Songs.

Die erste Single „Lauter leben“ handelt vom täglichen Ringen mit sich selbst, mit den eigenen Träumen und der Wirklichkeit. „Bis meine Welt die Augen schließt“ ist ein emotionales Bekenntnis zu der einen großen Liebe und den manchmal ungeraden Wegen dahin. „Kind geblieben“, einer der persönlichsten Songs auf dem neuen Album, erzählt davon, wie gern er sich den ganz naiven, kindlichen Blick auf die Welt länger erhalten hätte.

„Lauter leben“ platzierte sich als erste Singleauskopplung des Albums in den Top 100 der deutschen Airplaycharts und zählte in diesem Sommer über Wochen zu den Top 20 der meistgespielten deutschsprachigen Songs.

„DIE ZWEITE“ erscheint am 12.09.2014. Die „LAUTER LEBEN TOUR“ mit 15 Deutschland-Terminen startet am 15.11.2014.

Hier gibt es eine wunderschöne Akustik-Version zum Song „Ohne dich“…

Und hier gibt es seine aktuelle Single „In den Morgen“ noch mal in einer besonderen Akustik-Version…

Und das Video zu „In den Morgen“…

Weblink: www.alexanderknappe.net

KAFKAS – EP „Lebenslang“

Die Münchner Freiheit des Punkrocks – KAFKAS mit neuer EP „Lebenslang“ – VÖ: 29.08.14

KAFKAS - EP "Lebenslang"
KAFKAS – EP „Lebenslang“

Während andere Bands mit Produzenten, Management, Styleberatern und Bewegungswissenschaftlern an Image, Konzept und Marketing feilen, haben KAFKAS immer nur das gemacht, was sie lieben und woran sie glauben – egal was andere sagen oder darüber denken. Authentisch und echt. So klingen auch die 6 neuen Songs der EP „Lebenslang“ (EP-VÖ: 29.08.14). Keine Szenecodierungen, Trends, Hypes oder aufgesetzte Coolness.

„Lebenslang“ ist keine Vernissage der elitären Eitelkeiten aus Retro-Post-Rock-Punk und selbstverliebter Politikverdrossenheit. Erlaubt ist alles, was Spaß macht. Emanzipiert genug, um exzessiv zu feiern, aber nicht zu emanzipiert, um zu resignieren. Vielschichtig, eingängig und vielseitig. Das ist ein bisschen wie Lady Gaga auf der 80iger Party in der alternativen Rockdisco ohne Türsteher, um halb fünf Uhr morgens. Hier ist Pop kein Schimpfwort – hier ist Pop eine Chance auf Veränderung.

In „Lebenslang“ steckt mehr Punk und alternatives Lebensgefühl als in so mancher Nietenlederjacke und bewahrt sich dabei eine vital haltende Portion Selbstironie. KAFKAS zeigen, dass es auch anders geht und es doch noch mehr gibt als die gängigen Klischees. Ein anderes Leben zwischen all dem hier. KAFKAS hatten und haben Ideale und diesen sind sie immer treu geblieben. Sie haben schon immer ein großes Herz für die Schwächsten der Gesellschaft. So wurden sie für viele, die sich zwischen den unzähligen, musikalischen Inseln doch irgendwie heimatlos fühlten, zu einem konspirativen Wegbegleiter und einem vertrauten Hafen. Einer Konstante in einer sich ständig wechselnden, viel zu grellen Musiklandschaft.

Die EP „Lebenslang“ kommt mit sechs neuen Songs. Die ersten Reaktionen verbreiten Euphorie. Aus Alternative, Punk, NDW-Feeling, stilvollem Rock und Elektro-Elementen kreieren KAFKAS ein szeneübergreifendes Pop-Monster ohne Altersbeschränkung und Szene-Ghetto.

Website: www.sklavenautomat.de