Schlagwort-Archive: Indie

Lasse Matthiessen “Carry Me Down”

Lasse Matthiessen – Carry Me Down

Nach “Stray Dog” (2007) und “Dead Man Waltz” (2012) hat der Singer/Songwriter Lasse Matthiessen nun mit “Carry Me Down“ sein drittes Album am Start, das er im März letzten Jahres in einer kleinen Hütte an der Südkuste Norwegens aufgenommen hat.

Lasse Matthiessen “Carry Me Down”
Lasse Matthiessen “Carry Me Down”

Tatkräftig unterstützt wurde er dabei von der isländischen Songwriterin Halla Nordfjörd und dem aus Missouri stammenden Singer/Songwriter Ian Fisher.

Auf dem Drittling fühlt sich der teils in Kopenhagen, teils in Berlin lebende Singer/Songwriter in den Gefilden von Folk, Americana und Singer/Songwritertum heimisch.

Dezent instrumentiert von akustischen Gitarren, Banjo, Glockenspiel und Harfe, sind acht unaufgeregte Stücke entstanden, die von tiefer Melancholie durchzogen sind.

Emma Louise - "VS Head VS Heart"

Emma Louise – VS Head VS Heart

Vor einigen Wochen wurde ich auf die wunderbare Tech House-Nummer “My Head Is A Jungle“ von Wankelmut aufmerksam, die mit der feenhaften Stimme der australischen Singer-Songwriterin Emma Louise zu bezaubern wusste.

Emma Louise - "VS Head VS Heart"
Emma Louise – „VS Head VS Heart“

Inzwischen hat der ohrwurmlastige Track die Top30 der offiziellen deutschen Single-Charts geentert und wird hoffentlich auch der in Amsterdam lebenden Sängerin hierzulande zu einem größeren Bekanntheitsgrad verhelfen.

In ihrer Heimat schaffte das Talent 2011 den Durchbruch, als sie dort mit ihrem Song “Jungle“ und der EP “Full Hearts And Empty Rooms“ die Charts stürmte, eine Gold-Auszeichnung einheimste und bei den Queensland Music Awards gleich in drei Kategorien, nämlich “Song Of The Year“ (“Jungle“), “Pop“ (“Jungle“) und “Folk/Singer/Songwriter“ (“1000 Sundowns“) mit einem Award ausgezeichnet wurde.

FluxFM - Popkultur kompakt Vol. 1

FluxFM – Popkultur kompakt Vol. 1

FluxFM ist ein Radiosender, der aus MotorFM hervorgegangen ist und seit 2011 die Hörer mit den angesagtesten Tunes aus den Bereichen Indie, Pop und Elektro erfreut.

FluxFM - Popkultur kompakt Vol. 1
FluxFM – Popkultur kompakt Vol. 1

Mit “FluxFM – Popkultur kompakt Vol. 1“ kommt nun eine hervorragende Compilation in den Handel, die das Who Is Who der Indie-Szene auf 2 CDs versammelt.

Unter anderem mit dabei sind Bastille, Woodkid, The Lumineers, CHVRCHES, Passenger, Alabama Shakes, Of Monsters & Men, Wankelmut, Capital Cities, DJ Koze feat. Apparat, Fritz Kalkbrenner, Abby, Theophilus London und Who Made Who.

French Films - "White Orchid"

French Films – White Orchid

Nachdem French Films mit ihrer Vorab-Single “Latter Days“ bereits im Februar einen vielversprechenden Vorgeschmack auf das neue Album ablieferten, bringt das Quintett nun endlich den Full Length Player namens “White Orchid“ auf den Markt.

French Films - "White Orchid"
French Films – „White Orchid“

Der Zweitling, der komplett in Eigenregie aufgenommen wurde, klingt dabei reifer als der Erstling “Imaginary Future“, den man 2011 veröffentlichte.

Musikalisch changiert das Werk, welches mit psychedelischen Elementen angereichert wird, zwischen New Wave, Shoegaze und Post Punk und erhält seine Prägung durch die sonore Stimme von Johannes Leppänen.

Urban Cone - "Our Youth"

Urban Cone – Our Youth

Urban Cone – Debüt-Album seit Freitag im Handel

Urban Cone  - "Our Youth"
Urban Cone – „Our Youth“

Vielerorts wird die schwedische Formation Urban Cone bereits als die Band der Zukunft gefeiert.

Dass der Hype durchaus gerechtfertigt ist, demonstrieren Rasmus Flyckt (Gesang, Keyboards), Emil Gustafsson (Gesang, Bass), Tim Formgren (Gitarre), Jacob Sjöberg (Keyboards) und Magnus Folkö (Drums) nun auf ihrem Debütalbum „Our Youth“.

Das Quintett aus Stockholm fühlt sich wohl zwischen Indie, Pop und Elektro, wobei einem als Referenzpunkte Bands wie Two Door Cinema Club, Foals oder Miike Snow in den Sinn kommen.

Songs wie die erste Single “Urban Photograph“, welche juvenile Frische verströmt, der ausgelassen-fröhliche Elektropop-Track “Freak“, die mit spielerischer Leichtigkeit agierende Nummer “We Should Go To France“, welche ungemein synthielastig daherkommt, oder die eingängige Elektropop-Hymne “Kings & Queens“ offenbaren die Klasse und das Potential der fünf skandinavischen Jungs.

Sleepwalker's Station as the tides are turning again,

Sleepwalker’s Station „as the tides are turning again“

Die Band „Sleepwalker’s Station“ setzt sich in immer wieder neuen und verschiedenartigen Konstellationen um den Singer/Songwriter Daniel del Valle zusammen und so besteht diese mehr als Konzept als Band im traditionellen Sinne zu verstehende Symbiose von zwölf Elementen aus fünf verschiedenen Ländern, die je nach Ort und Art des Auftritts in unterschiedlicher Besetzung auftreten.

Sleepwalker's Station as the tides are turning again,
Sleepwalker’s Station as the tides are turning again,
Hierbei ist es die Musik selbst, die den roten Faden durch den bunten Klangteppich zieht, welcher sich teils aus melancholisch, herbstlichen Folksongs bis hin zu indisch oder gar irisch angehauchten Melodien zusammensetzt.

Stille… dann schnurrt eine Hammond warm und leise bevor der markant-rostige Klang einer Dobro-slide in die Szene schnalzt, dieses vertraute Bild, dass wir aus Sergio Leone’s Western kennen, staubige Prärie und dann aus der Ferne die Hufenschläge des Cajons und der Gitarre.

CARGO CITY - TALKING TO MYSELF

CARGO CITY – TALKING TO MYSELF

Die Frankfurter Indie-Pop-Band „CARGO CITY“ mit neuem Sound, großen Hymnen und intimer Melancholie.

CARGO CITY - TALKING TO MYSELF
CARGO CITY – TALKING TO MYSELF
Auf ihrem vierten Album „Talking to myself“ zeigt die Frankfurter Indie-Pop-Band Cargo City eindrucksvoll, daß sie mittels ihrer sehnsüchtigen Melodien, den augenzwinkernden, englischsprachigen Texten und dem umgarnenden Popappeal zu kleinen Pop-Genies gereift sind.

Nach zwei erfolgreichen Acoustic-Touren 2012 wurden neue Songs geschrieben und geprobt. Schon während dieser Sessions entwickelte sich die entschleunigte musikalische Neuorientierung.

Nach dem eher rockig-elektronischen „Dance/Sleep“-Album von 2011 wurde der bisherige Klangkosmos komplett eingerissen.

Es entstanden über 30 neue Stücke, basierend auf Akustik-Gitarre, Schlagzeug und dem zweistimmigen Gesang von Keyboarderin Nadine und Songschreiber Simon. Percussive Elemente und kleine Spielereien dominieren den neuen Sound.

TIBURSKY- neues Album „Not Quite Bohemian“

Wie aus dem Nichts, erscheint hier ein wunderschönes, melancholisches Album voller Kraft und Leidenschaft. Weit entfernt, könnten hier Begriffe wie Indie, Alternative oder Rock bemüht werden.

Tibursky Song „Peel“ – bekannt aus der TV Kampagne von weg.de
Tibursky Song „Peel“ – bekannt aus der TV Kampagne von weg.de
Wer aber ist dieser Tibursky, der bis auf wenige Ausnahmen, das gesamte Album eingespielt und besungen hat? Keiner weiss es so richtig.

Klar ist nur, dass noch vor dem offiziellen Release, der englische Radio Sender BBC sein Interesse, das Album spielen zu wollen, angekündigt hat. Da könnte man eigentlich von grossen Bühnen und viel Medien Rummel ausgehen; Tibursky plant jedoch, bescheiden und entspannt, bestenfalls eine kleine Tour Ende des Jahres ohne Band, nur Klavier und Gesang.