Bevor im Herbst nach “Just Another Ghost“ aus dem Jahre 2010 bereits der zweite Full Length Player der US-amerikanischen Band Sleeperstar veröffentlicht werden soll, erscheint nun hierzulande erstmal eine EP.
Sleeperstar – „Blue Eyes EP“
“Blue Eyes“ – so der Titel – beglückt den geneigten Hörer mit sechs Tracks, die zwischen den Genres Alternative Rock und Pop hin und her pendeln und sich dabei auch elektronischer Ingredienzen bedienen.
Highlights der EP sind für mich die Indiepop-Hymne “Replay“, die Feel Good-Vibes verströmt, sowie der Titeltrack, eine melancholische Piano-Ballade.
Die “Blue Eyes“-EP macht Appetit auf den nächsten Longplayer der aus Dallas stammenden Formation, deren Songs bereits in der erfolgreichen TV-Serie “Vampire Diaries” und dem Trailer zum Tom Hanks-Film “Extremely Loud and Incredibly Close“ Verwendung fanden.
Nach “Stray Dog” (2007) und “Dead Man Waltz” (2012) hat der Singer/Songwriter Lasse Matthiessen nun mit “Carry Me Down“ sein drittes Album am Start, das er im März letzten Jahres in einer kleinen Hütte an der Südkuste Norwegens aufgenommen hat.
Lasse Matthiessen “Carry Me Down”
Tatkräftig unterstützt wurde er dabei von der isländischen Songwriterin Halla Nordfjörd und dem aus Missouri stammenden Singer/Songwriter Ian Fisher.
Auf dem Drittling fühlt sich der teils in Kopenhagen, teils in Berlin lebende Singer/Songwriter in den Gefilden von Folk, Americana und Singer/Songwritertum heimisch.
Dezent instrumentiert von akustischen Gitarren, Banjo, Glockenspiel und Harfe, sind acht unaufgeregte Stücke entstanden, die von tiefer Melancholie durchzogen sind.
Unter ihnen sind das in kargem Gewand erstrahlende “Travelling Song“, “Oh, Ulysses“, ein Remake des gleichnamigen Songs vom letztjährigen Longplayer “Dead Man Waltz“ und die Indie Folk-Hymne “Where The Silence Begins“ die Tracks, die mich am meisten zu bezaubern wissen.
Fazit: Souverän und stilsicher bewegen sich Lasse Matthiessen, Halla Nordfjörd und Ian Fisher auf der akustisch gehaltenen Platte “Carry Me Down”, der man das Prädikat “hörenswert“ verleihen kann, zwischen Folk und Singer/Songwritertum.
Vor einigen Wochen wurde ich auf die wunderbare Tech House-Nummer “My Head Is A Jungle“ von Wankelmut aufmerksam, die mit der feenhaften Stimme der australischen Singer-Songwriterin Emma Louise zu bezaubern wusste.
Emma Louise – „VS Head VS Heart“
Inzwischen hat der ohrwurmlastige Track die Top30 der offiziellen deutschen Single-Charts geentert und wird hoffentlich auch der in Amsterdam lebenden Sängerin hierzulande zu einem größeren Bekanntheitsgrad verhelfen.
In ihrer Heimat schaffte das Talent 2011 den Durchbruch, als sie dort mit ihrem Song “Jungle“ und der EP “Full Hearts And Empty Rooms“ die Charts stürmte, eine Gold-Auszeichnung einheimste und bei den Queensland Music Awards gleich in drei Kategorien, nämlich “Song Of The Year“ (“Jungle“), “Pop“ (“Jungle“) und “Folk/Singer/Songwriter“ (“1000 Sundowns“) mit einem Award ausgezeichnet wurde.
Am vorgestrigen Tag brachte die 21-Jährige ihr Debütalbum “VS Head VS Heart“ heraus, das unter der Ägide von Matt Redlich (Hungry Kids Of Hungary, Ball Park Music) entstanden ist.
Auf dem Full Length Player fühlt sich die aus Brisbane stammende Sängerin wohl zwischen Indie, Pop und Elektro, wobei sie stets mit ihrer feenhaften, bisweilen fragil wirkenden Stimme zu betören weiß.
“Stainache“ brilliert mit balladesk gehaltenen Pianoklängen, während “Freedom“ einen in träumerische Welten entführt und “Boy“ mit unwiderstehlichem Hit-Appeal versehen ist.
Famos sind auch das Kleinod “To Keep Me Warm“, der Elektropop von “Mirrors“ sowie der wunderschön verträumte Titel “Atlas Eyes“ geworden.
Nicht fehlen darf natürlich ihr Indiepop-Juwel “Jungle“, das in der Original-Version und in der Neubearbeitung von Wankelmut (“My Head Is A Jungle“) auf dem Longplayer zu finden ist.
Wem der Sinn nach verträumt-melancholischem Indiepop mit elfenhaftem Frauengesang steht, der wird mit der ersten Langrille von Emma Louise bestens versorgt. Da muss man wirklich kein Hellseher sein um vorauszusagen, dass dem Singer-Songwriter-Talent aus Australien die Zukunft gehört.
FluxFM ist ein Radiosender, der aus MotorFM hervorgegangen ist und seit 2011 die Hörer mit den angesagtesten Tunes aus den Bereichen Indie, Pop und Elektro erfreut.
FluxFM – Popkultur kompakt Vol. 1
Mit “FluxFM – Popkultur kompakt Vol. 1“ kommt nun eine hervorragende Compilation in den Handel, die das Who Is Who der Indie-Szene auf 2 CDs versammelt.
Unter anderem mit dabei sind Bastille, Woodkid, The Lumineers, CHVRCHES, Passenger, Alabama Shakes, Of Monsters & Men, Wankelmut, Capital Cities, DJ Koze feat. Apparat, Fritz Kalkbrenner, Abby, Theophilus London und Who Made Who.
Durch ihr Funkeln bezaubern den geneigten Hörer insbesondere Tracks wie “Streets“ (Abby), welches den aktuellen Imagetrailer des Musiksenders VIVA unterlegt, der hymnische Clubtrack „Wine & Chocolates“ (Theophilus London), “Safe And Sound“ (Capital Cities), die aktuelle Nr.1 der offiziellen deutschen Single-Charts , die mit juveniler Frische aufwartende Indiepop-Hymne “Urban Photograph“ (Urban Cone) sowie Passengers Smash-Hit “Let Her Go“, der fünf Wochen die deutschen Single-Charts anführte.
Weitere Glanzlichter setzen die aus Glasgow stammende Elektropop-Formation CHVRCHES (“Recover“), die beim Sound Of 2013-Poll der BBC einen hervorragenden fünften Platz belegte, der Brite Bastille, der mit dem UK Top2-Hit “Pompeji“ auf der Compilation vertreten ist, Of Monsters And Men mit der Folkpop-Perle “King And Lionheart“, Ry mit dem in Deep House-Gefilden wandelnden Track “Howling (Ame Remix)“, die Newcomer Claire mit dem Elektropop-Track “Pioneers“, The XX mit der verträumt-melancholischen Nummer “Chained“, Wankelmut mit dem Titel “My Head Is A Jungle“, der durch den feenhaften Gesang von Emma Louise veredelt wird, sowie Fritz Kalkbrenner mit der feinen House-Nummer “Little By Little“.
Besonders erwähnenswert sind auch noch die deutschsprachigen Indiepop-Nummern “Ade, Ade“ von Patrick Richardt und „Das Leichteste Der Welt“ von Kid Kopphausen, der Formation um Gisbert zu Knyphausen und den viel zu früh verstorbenen Singer-Songwriter Nils Koppruch.
Zusätzlich finden sich als Bonus die Tracks “Boom Boom“ und “I Hate“, die bei den FluxFM Sessions von Friska Viljor und Passenger entstanden sind, auf der facettenreichen Zusammenstellung.
Fazit: Für diejenigen unter euch, die auf der Suche nach den trendigsten Tunes in den Bereichen Indie, Pop und Elektro sind, kann nur eine absolute Kaufempfehlung ausgesprochen werden. Exzellenten Indiepop könnt ihr natürlich auch auf www.fluxfm.de hören. Dem Radiosender wurde Anfang des Jahres zurecht eine Echo-Auszeichnung in der Kategorie “Bester Medienpartner“ zuteil, auch weil er in der Vergangenheit ganz häufig den richtigen Riecher für Songs und Acts bewiesen hat, die in den Charts durchgestartet sind. So gab es für alle Echo-Nominierten in der Kategorie Beste Gruppe Rock/Pop International den allerersten Radio-Einsatz hierzulande auf FluxFm.
Woodkid – I Love You
Passenger – Let Her Go
We Are Augustines – Chapel Song
Capital Cities – Safe And Sound
Alabama Shakes – Hold On
The Lumineers – Ho Hey
Of Monsters & Men – King & Lionheart
Abby – Streets
Urban Cone – Urban Photograph
Walk The Moon – Anna Sun
Bastille – Pompeii
Sizarr – Boarding Time
Me & My Drummer – You’re A Runner
Patrick Richardt – Adé Adé
Leslie Clio – I Couldn’t Care Less
Foals – My Number
Kid Kopphausen – Das leichteste der Welt
IAMX – I Come With Knives
The xx – Chained
Atoms For Peace – Judge, Jury And Executioner
Claire – Pioneers
San Cisco – Rockets Ship
CD2
CHVRCHES – Recover
Wankelmut & Emma Louise – My Head Is A Jungle
Who Made Who – Inside World
The Shoes – Time To Dance
SBTRKT & Sampha – Hold On
Roosevelt – Sea
DJ Koze feat. Apparat – Nices Wölkchen
Fritz Kalkbrenner – Little By Little
Ben Pearce – What I Might Do
Duke Dumont feat. A*M*E- Need U (100%)
Theophilus London – Wine & Chocolates (andhim Remix)
Solomun – Kackvogel
Infinity Ink – Infinity
Boys Noize – Ich R U (Justice Remix)
Ry & Frank Wiedemann – Howling (Âme Remix)
Justus Köhncke – Timecode
Friska Viljor – Boom Boom (FluxFM Session)
Passenger – I Hate (FluxFM Session)
Various Artists – “FluxFM – Popkultur kompakt Vol. 1“ (Polystar/Universal)
Nachdem French Films mit ihrer Vorab-Single “Latter Days“ bereits im Februar einen vielversprechenden Vorgeschmack auf das neue Album ablieferten, bringt das Quintett nun endlich den Full Length Player namens “White Orchid“ auf den Markt.
French Films – „White Orchid“
Der Zweitling, der komplett in Eigenregie aufgenommen wurde, klingt dabei reifer als der Erstling “Imaginary Future“, den man 2011 veröffentlichte.
Musikalisch changiert das Werk, welches mit psychedelischen Elementen angereichert wird, zwischen New Wave, Shoegaze und Post Punk und erhält seine Prägung durch die sonore Stimme von Johannes Leppänen.
Mit Songs wie dem New Wave-beeinflussten Track “Where We Come From“, dem energiegeladenen Stück “Ridin` On“, dem hymnischen Gitarrenpop-Juwelen ”All The Time You Got, dem lichtdurchfluteten Titel “Juveniles“ oder dem in Shoegaze-Gefilde entführenden “Latter Days“ unterstreichen die Finnen, dass sie Anfang des Jahres zurecht mit dem European Border Breaker Award ausgezeichnet wurden, den in der Vergangenheit bereits so hochkarätige Acts wie Mumford & Sons, Dolores O` Riordan (Cranberries), Lykke Li, Adele, Carla Bruni, Wir Sind Helden oder Boy erhalten hatten.
Das macht summa summarum dann 10 vortreffliche Tracks, die auf voller Linie überzeugen können und gleichermaßen zum Träumen und Tanzen einladen.
Ab dem 7. Mai werden sich die neuen Hoffnungsträger der Indiepop-Szene, deren Band im Jahre 2010 gegründet wurde, übrigens auf Headliner-Tour begeben und dabei unter anderem Städte wie Hamburg, Osnabrück, Hannover, Berlin, Dresden und Nürnberg beehren.
Vielerorts wird die schwedische Formation Urban Cone bereits als die Band der Zukunft gefeiert.
Dass der Hype durchaus gerechtfertigt ist, demonstrieren Rasmus Flyckt (Gesang, Keyboards), Emil Gustafsson (Gesang, Bass), Tim Formgren (Gitarre), Jacob Sjöberg (Keyboards) und Magnus Folkö (Drums) nun auf ihrem Debütalbum „Our Youth“.
Das Quintett aus Stockholm fühlt sich wohl zwischen Indie, Pop und Elektro, wobei einem als Referenzpunkte Bands wie Two Door Cinema Club, Foals oder Miike Snow in den Sinn kommen.
Songs wie die erste Single “Urban Photograph“, welche juvenile Frische verströmt, der ausgelassen-fröhliche Elektropop-Track “Freak“, die mit spielerischer Leichtigkeit agierende Nummer “We Should Go To France“, welche ungemein synthielastig daherkommt, oder die eingängige Elektropop-Hymne “Kings & Queens“ offenbaren die Klasse und das Potential der fünf skandinavischen Jungs.
À la bonne heure sind auch die durch fragile Schönheit faszinierende Ballade “Winter`s Calling“ sowie der durch absolute Hit-Attitüde bestechende Titel “Searching For Silence“.
Wer auf der Suche nach melodienverliebtem und tanzbarem Indiepop ist, welcher sich gerne auch mal melancholisch-schwermütig und introspektiv gibt, dem kann ich “Our Youth“ nur anpreisen. Es dürfte sicherlich nicht mehr allzu lange dauern, bis die aufstrebenden Newcomer hierzulande über ihren Geheimtipp-Status hinaus gewachsen sind und bei uns so richtig durchstarten werden.
Noch bis zum 17. April sind die Jungs übrigens hierzulande auf Headliner-Tour und beehren während dieser Zeit unter anderem die Städte Hamburg, Münster, Stuttgart und Frankfurt.
Die Band „Sleepwalker’s Station“ setzt sich in immer wieder neuen und verschiedenartigen Konstellationen um den Singer/Songwriter Daniel del Valle zusammen und so besteht diese mehr als Konzept als Band im traditionellen Sinne zu verstehende Symbiose von zwölf Elementen aus fünf verschiedenen Ländern, die je nach Ort und Art des Auftritts in unterschiedlicher Besetzung auftreten.
Sleepwalker’s Station as the tides are turning again,Hierbei ist es die Musik selbst, die den roten Faden durch den bunten Klangteppich zieht, welcher sich teils aus melancholisch, herbstlichen Folksongs bis hin zu indisch oder gar irisch angehauchten Melodien zusammensetzt.
Stille… dann schnurrt eine Hammond warm und leise bevor der markant-rostige Klang einer Dobro-slide in die Szene schnalzt, dieses vertraute Bild, dass wir aus Sergio Leone’s Western kennen, staubige Prärie und dann aus der Ferne die Hufenschläge des Cajons und der Gitarre.
So beginnt das neue Album as the tides are turning again der italo-deutsch-kanadisch-spanischen indie folk Band Sleepwalker’s Station.
‚Round the bend, das zweite Stück mag manchmal ein wenig an die Kings of Convenience erinnern, so wie about the tides etwas von Nick Drake hat, tragen diese Lieder feine Wasserzeichen von Einflüssen jedoch ohne an Authentizität zu verlieren.
Wie die Gezeiten nimmt die Dynamik des Albums zu und wieder ab, werden die Passagen mal leiser, mal wieder lauter ohne jedoch über den Damm zu brechen oder gar zu versickern.
Von Anflügen irischer Heiterkeit in Baile Átha Cliath oder challenging philosophy bis hin zu Thom Yorkscher Melancholie in colours on concrete treiben einen die Wellen sanft und behutsam über den indian ocean. As the tides are turning again nimmt uns auf Reisen über Berg und Tal, über Seen und Flüsse bis hin zum Meer.
Sleepwalker’s Station „as the tides are turning again“ Konzerttermine:
27.2 KingKong Klub, Berlin
28.2 KussKuss, Berlin
1.3 Myxa Café, Berlin
14.3 Dicke Lilli, gutes Kind, Mainz
16.3 Das Bett, Frankfurt a.M.
29.3 Capitol (CD-release party), Mainz
30.3 Café Brussels, Köln
31.3 Blue shell, Köln
6.4 Südstadt (CD-release party), München
9.4 Trachtenvogl, München
Die Frankfurter Indie-Pop-Band „CARGO CITY“ mit neuem Sound, großen Hymnen und intimer Melancholie.
CARGO CITY – TALKING TO MYSELFAuf ihrem vierten Album „Talking to myself“ zeigt die Frankfurter Indie-Pop-Band Cargo City eindrucksvoll, daß sie mittels ihrer sehnsüchtigen Melodien, den augenzwinkernden, englischsprachigen Texten und dem umgarnenden Popappeal zu kleinen Pop-Genies gereift sind.
Nach zwei erfolgreichen Acoustic-Touren 2012 wurden neue Songs geschrieben und geprobt. Schon während dieser Sessions entwickelte sich die entschleunigte musikalische Neuorientierung.
Nach dem eher rockig-elektronischen „Dance/Sleep“-Album von 2011 wurde der bisherige Klangkosmos komplett eingerissen.
Es entstanden über 30 neue Stücke, basierend auf Akustik-Gitarre, Schlagzeug und dem zweistimmigen Gesang von Keyboarderin Nadine und Songschreiber Simon. Percussive Elemente und kleine Spielereien dominieren den neuen Sound.
Die Stimmung der Lieder wechselt zwischen großen Hymnen, tanzbaren Hits und intimer Melancholie. Großes Gefühlskino !
VIDEO: „Me and my Headphones“
http://www.youtube.com/watch?v=AbM1fMO0jdU
CARGO CITY – TALKING TO MYSELF TOUR:
11.04. Essen – Weststadthorizont
12.04. Frankfurt – Zoom
13.04. Ulm – Cat
19.04. Mainz – Schon Schoen
20.04. Köln – Kleines Underground
24.04. Leipzig – Werk 2
25.04. Hamburg – Astra Stube
26.04. Berlin – Privatclub
27.04. Weinheim – Cafe Central
Wie aus dem Nichts, erscheint hier ein wunderschönes, melancholisches Album voller Kraft und Leidenschaft. Weit entfernt, könnten hier Begriffe wie Indie, Alternative oder Rock bemüht werden.
Tibursky Song „Peel“ – bekannt aus der TV Kampagne von weg.deWer aber ist dieser Tibursky, der bis auf wenige Ausnahmen, das gesamte Album eingespielt und besungen hat? Keiner weiss es so richtig.
Klar ist nur, dass noch vor dem offiziellen Release, der englische Radio Sender BBC sein Interesse, das Album spielen zu wollen, angekündigt hat. Da könnte man eigentlich von grossen Bühnen und viel Medien Rummel ausgehen; Tibursky plant jedoch, bescheiden und entspannt, bestenfalls eine kleine Tour Ende des Jahres ohne Band, nur Klavier und Gesang.
Johannes Tibursky ist Musiker, Singer, Songwriter, Producer auf seinem Label Kitchen Records sind schon viele Alben veröffentlicht worden, aber seine Stärken liegen eindeutig im Bereich Songwriting und Produktion so stammen klassische Pop und Rock Songs ebenso wie elektronische Musik und Soundtracks aus Tibursky`s „Küche“.
In den 90er Jahren war Tibursky Frontmann seiner Band Prussia, die in Deutschland uns Schottland auf zahlreichen Touren zu sehen waren und mehrere Alben veröffentlichten.
In einer 10 jährigen Auszeit vom Musikbusiness verfolgte Johannes Tibursky andere berufliche Pläne, bis er in 2005 wieder mit musikalischen Projekten wie der Produktion von Musik für TV, Film und Werbung begann, um sich wenig später auf sein neues Soloprojekt “Tibursky” zu konzentrieren.
Seit 2007 arbeitet Tiburksy mit dem britischen Produzenten Steve Lyon (Depeche Mode, The Cure, Reamonn) zusammen. Im selben Jahr entdeckte der englische Radiosender BBC Tibursky.
Die Radio DJs von BBC sind seitdem begeisterte Fans von Tibursky`s und spielen seine Songs immer wieder. Sein Song „Peel“ wurde wenig später in der TV-Werbekampagne des deutschen online Reisebüros weg.de eingesetzt – und läuft noch heute erfolgreich auf deutschen und österreichischen Fernsehsendern.
Zu der Single „Travel“ ist vor kurzem in Schweden ein Video von den Filmemachern Thorsten Eichhorst und Tim Meier gedreht worden. Am 20.11. werden die Singles „Peel“ und „Travel“ sowie das Album „Not Quite Bohemian“ veröffentlicht.
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