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Scooter 2014: Michael Simon, H.P. Baxxter, Phil Speiser

SCOOTER feat. Wiz Khalifa „Bigroom Blitz“

Nach der erfolgreichen 20 Years Of Hardcore-Jubiläumstour durch 12 deutsche Städte haben sich die Jungs um H.P. Baxxter ins Studio zurück gezogen, um an neuen Tracks zu tüfteln.

Scooter 2014: Michael Simon, H.P. Baxxter, Phil Speiser
Scooter 2014: Michael Simon, H.P. Baxxter, Phil Speiser
Als erstes Ergebnis präsentieren Scooter jetzt ihre brandneue Single „Bigroom Blitz“ mit neuem Bandmitglied Phil Speiser und den Gastrap-Parts von US-Superstar Wiz Khalifa!

Auf dem aktuellen Pressebild von SCOOTER in “neuer Formation” ist nun auch das neue Bandmitglied Phil Speiser vertreten.

SCOOTER feat. Wiz Khalifa „Bigroom Blitz“

Ides Of Gemini: Neues Album "Old World New Wave"

Ides Of Gemini: Neues Album „Old World New Wave“

Ides Of Gemini veröffentlichen am 12.09. ihr zweites Album „Old World New Wave“.

Ides Of Gemini: Neues Album "Old World New Wave"
Ides Of Gemini: Neues Album „Old World New Wave“
2012 erschien das Debüt „Constantinople“ mit dem Sera Timms (vocals/bass), Kelly Johnston-Gibson (drums/backing vocals) und Jason Bennett (guitar/backing vocals) intensiv tourten.

Nach einigen Shows mit Old Man Gloom in den USA flog die Band nach Europa, um auf einer ausgiebigen Tour u.a. beim South Of Mainstream Festival mit The Obsessed oder beim holländischen Incubate Festival vor vollem Haus spielten. 2013 luden ihre Freunde (und Labelbosse) Neurosis Ides Of Gemini ein, sie im Henry Fonda Theater in Los Angeles zu supporten.

Danach stand eine einmonatige US Tour mit den schwedischen Maskenträgern von Ghost B.C. an. Die Tour wirbelte so viel Staub auf, dass eine danach erscheinende Record Store Day Special 7″ auf Magic Bullet Records dank massiver Nachfrage nachgepresst werden musste, bevor sie überhaupt erschienen war.

Zurück in LA spielte die Band noch zahlreiche Shows und teilte sich u,a. mit Deafheaven, Boris oder True Window die Bühnen.

Nun steht „Old World New Wave“ in den Startlöchern. Das Album wurde im Februar bei Valley Recording in Burbank, Kalifornien aufgenommen. Für den richtigen Sound sorgte dabei Chris Rakestraw, der auch bereits bei „Constantinople“ an den Reglern saß und vor allem für seine Arbeit mit Danzig bekannt ist. Für das Mastering holte man den Grammy-Gewinner Matt Hyde ins Boot, der unter anderem schon bei Slayer Hand anlegte. Das gesamte Artwork und Design blieb in der Hand der Band und wird von Schlagzeugerin Kelly Johnston-Gibson verantwortet.

Jason Bennett sagt über das neue Album: “The foundation for Old World New Wave was laid before Constantinople even came out.We had the title, most of the guitar tracks and basic arrangements in place at that point. We’ve been planning this record for a long time, so it’s incredibly rewarding—and a total relief—to finally have it out.”

Zitate zu Ides Of Gemini:

„Ides Of Gemini exists in a spiritually distinct realm from everyone, ever. There’s plenty here to immerse oneself in.“ – ROCK A ROLLA

„There is a metallic-filtered kinship here to Cocteau Twins and Mazzy Star: this is gorgeous stuff, full of promise, and heading toward true greatness.“ – TERRORIZER

„Darkthrone-meets-South African space rockers, Tribe After Tribe-meets-Dead Can Dance- meets-Godflesh.“ – METAL HAMMER

“a proverbial treasure chest in terms of atmosphere, ideas and contrasting musical textures…original and breathtaking.” – ABOUT.COM

“Their accretion of small musical gestures inverts metal’s normal use of space. They imply terror without ever exposing it. Each song is an accumulation of outlines, a sort of sonic daguerreotype.” – METALSUCKS

“Processional doom, [with] ethereal female harmonies and high-strung riffs [that] incite head-bowing, not –banging.” – SPIN

„It’s easy to see Constantinople as a cathartic exorcism of demons. This also means that it’s an incredibly cohesive album that is best enjoyed as a whole, the songs best understood in context of the ones that came before. This is an impressionistic interpretation of doom.“ – SLEEPING SHAMAN

„Ides of Gemini’s addictive sound infused within such an inspired album.“ – BLISTERING

„A unique piece of work, for connoisseurs of intriguing music.“ – MASS MOVEMENT

„Ides of Gemini are a whispy, floating three-piece, made up of vocalist/bassist Sera Timms, who commands a throaty roar and a haunting singing voice, alongside rock journalist J.Bennett (Terrorizer, Decibel and others) and drummer Kelly Johnston who adds milatristic flourishes to the percussion. This gives the whole affair a fleet-like majesty, you can imagine a giant floatilla slowly moving towards you with impunity, this band leading the charge on a lone craft.“ – NINEHERTZ

„If anything, that’s the perfect word for Ides of Gemini – complementary. The album’s three components feed off each other to beautiful and captivating effect.“- DROP-D

„Playing around with atmospheric soundscapes, elements of post-metal, black metal and psych-doom, Constantinople shows the bands ability to expand and take their sound in different directions.“ – THIS IS NOT A SCENE

Frans Zimmer aka ALLE FARBEN

Interview mit Alle Farben

Der Kreuzberger Frans Zimmer ist in den letzten acht Jahre unter dem Künstlernamen ALLE FARBEN zu einer Größe der heimischen und internationalen Musikszene herangewachsen.

Bekannt wurde er vor allem durch seine DJ Mixe auf Soundcloud, die er nach Farben benannt hat.

Für seinen einzigartigen Sound vereint er Musikrichtungen und Komponenten, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben. Seine Sets bringen sogar tanzscheue Menschen dazu mindestens mit dem Fuß zu wippen.

Frans Zimmer  aka  ALLE FARBEN
Frans Zimmer aka ALLE FARBEN

FRAGE: Was gefällt dir besonders an Kreuzberg und wieso ist dieser Ort so wichtig für dich und deine persönliche Entwicklung?
ALLE FARBEN: Also ich bewege mich in meiner Freizeit viel in Kreuzberg, ich gehe gerne in Parks auf jeden Fall, denn Berlin hat davon eine Menge und man kann schöne Spaziergänge machen. Aber auch sonst bewege ich mich natürlich viel in Kreuzberg, ich bin schließlich hier geboren und aufgewachsen und wohne auch immer noch hier. Ich habe viele andere Bezirke und Städte gesehen, aber es hat mich nie gereizt woanders hin zu ziehen. Selbst die anderen großen Städte bieten nicht das, was Berlin bietet. In Berlin kann man einfach entspannt leben – man hat viele ruhige Ecken, man kann natürlich aber auch weggehen, wenn man möchte. Man kann hier Kunst erleben. Und das alles nicht gezwungen, sondern man kann, wenn man will.

FRAGE: Welche Möglichkeiten hat dir das Leben in Berlin und vor allem Kreuzberg als Künstler gegeben?
ALLE FARBEN: Zu Kreuzberg, wie gesagt, habe ich natürlich allein dadurch, dass ich da geboren und aufgewachsen bin, einen besonderen Bezug. Aber was ich ziemlich wichtig finde, ist dieser Schmelztiegel von Künstlern. Ich fühle mich einfach sehr willkommen dort. Sei es, als ich ein Studio oder eine günstige Wohnung gesucht habe. Es lief nämlich nicht immer so gut für mich und dann muss man halt kämpfen und das kann man in Kreuzberg sehr gut. Man hat Unterstützung, man hat andere Künstler, man bekommt Möglichkeiten als DJ zu spielen. Als Musikmachender ist es auf jeden Fall ein großartiger Ort.

FRAGE: Wann und wie fing dein Interesse nach Musik und deren Gestaltung an?
ALLE FARBEN: Ich habe natürlich viel versucht wegzugehen. Mit 14 war das natürlich schwierig, aber dann besucht man irgendwie Punkrockkneipen, wenn man da rein konnte. Oder man ging auf Konzerte. Zu der Zeit war das ja alles auch noch ein bisschen lockerer, die Alt-68er Prägung war halt noch etwas stärker, als das heute vielleicht der Fall ist, der Mauerfall hat noch mehr seine Spuren hinterlassen – du hast noch viel mehr Freaks da gehabt. Also ein sehr angenehmes Klima, muss ich sagen. Ich habe mich viel in der Köpi bewegt, das ist ein altbesetztes Haus in der Köpenickerstraße und mit 16, 17 habe ich da auch ein bisschen mitgewirkt bei Konzerten, hab im Booking mitgeholfen. Von der politischen Dimension des Ortes habe ich eigentlich gar nicht soviel mitbekommen, weil ich nicht so in der Szene drin war. Ich hatte halt Punkerfreunde. Ich glaube es war gar nicht so, dass ich mir die Musikrichtung so hundertprozentig gewählt habe. Ich glaube ich habe mir halt meine Freunde gewählt und der Rest hat sich dann so ergeben.

FRAGE: Du hast ja demnach einen sehr vielfältigen musikalischen Hintergrund, den man ja jetzt auch in deinen Sets hören kann. Wann und wie bist du denn dann schließlich zur elektronischen Musik gekommen?
ALLE FARBEN: Das kam erst sehr viel später. Ich habe elektronische Musik erst mit 19 entdeckt. Da habe ich eines Tages bei mir im Hausflur zwei Platten gefunden, mein Nachbar war DJ und der hat aussortierte Platten in den Hausflur gelegt. Das waren zwei sehr schrottige Platten, muss ich im Nachhinein sagen – aber die haben mich zur elektronischen Musik gebracht. Die eine weiß ich nicht mehr. Das war eine trancige Platte. Die habe ich auch ehrlich gesagt nicht so viel gehört. Aber die andere war Shibuya Love von Yakuza im Lexy-Remix. Die mochte ich sehr gerne und hab sie auch gut gefeiert. Es war halt sehr Vocal-House-lastig, ein bisschen schräg, aber es hat mir gut gefallen. Und dann habe ich von da an weiter nach elektronischer Musik gesucht. Anfangs holprig, wenn man keine Ahnung hat, woher man das bekommt, dann geht man in irgendwelche Plattenläden. Da bin ich ins Soultrade gegangen. Das ist ein Funk- und Soulladen und der hat so eine kleine House-Rubrik gehabt. So fing es dann an, alles step by step, nicht so schnell wie jetzt.

FRAGE: Wie bist du denn an deine ersten Gigs gekommen und wann hat sich Leidenschaft zu Beruf entwickelt?
ALLE FARBEN: Ich habe auf Privatpartys gespielt, noch mit zwei riemenangetriebenen Plattenspielern ohne Pitch. Das heißt, Lied an Lied ohne Übergänge. Dann ging es halt weiter in kleinen Bars und Kneipen. Irgendwann halt auch die ersten Clubauftritte. Bei einem Straßenfest durfte ich dann in dem Geschenkeladen bei mir im Haus von Freunden meiner Eltern auflegen und so kam es, dass ich dann irgendwann eine Residency bekommen habe in einem anderem kleinen Laden, wieder von Freunden. Es hat sich alles so langsam entwickelt. Ich habe halt alles mitgenommen und immer versucht DJ Gigs zu bekommen. Es war meine Passion, ich wollte immer spielen. Und da war es mir halt egal, ob es die kleine Kneipe an der Ecke war oder der Club. Irgendwann kam dann der Punkt an dem ich mich selbständig gemacht habe als Musiker, das war erst so Ende 2009. In diesem Moment war es erst soweit, dass ich gedacht habe, okay jetzt versuche ich davon zu leben. Vorher war das immer mein Hobby oder halt meine Leidenschaft. Ich bin aufgewacht, der Plattenladen ist offen? Super lass hingehen. So habe ich dann glaube ich so viel Energie da rein gebracht, mich soviel damit beschäftigt und mich verbessert, dass es sich irgendwann mehr Leute angehört haben. Irgendwann hab ich dann einfach mein Hobby zum Beruf gemacht.

FRAGE: Was hast du denn davor gemacht, um dich finanziell über Wasser zu halten?
ALLE FARBEN: Ich habe gekellnert und ein bisschen in der Küche gearbeitet als Küchenhilfe. Dann habe ich eine Zeit lang als Konditor gearbeitet. Dann bin ich durch Kneipen gegangen und habe Postkarten, die ich selber gemacht habe, verkauft. Ich hatte halt auch einen Bezug zu Postkarten. Ich wollte ursprünglich mal Kunst studieren. Daher kommt auch mein Künstlername. Und ich habe mich immer irgendwie durchgeschlagen. Ich habe Ausstellungen gemacht und Bilder verkauft. Davon dann teilweise Platten finanziert oder neue Materialien zum Malen. Also es war eher so ein Durchschlagen, wie ich halt schon gesagt habe. So was Kämpferisches. Ich habe nie irgendwie jemanden gehabt, der gesagt hat, hier los, ich nehme dich in meinen Club und bezahle dich voll. Da waren auch 40,00 € in einer Bar super.

FRAGE: Du hattest also schon diverse Jobs und musstest immer kreativ sein dabei – wie kams denn zu der Konditorei?
ALLE FARBEN: Ich habe nicht in einer Konditorei gearbeitet, das war ein Café in dem ich anfangs noch in der Küche mit einem Koch zusammengearbeitet habe. Irgendwann habe ich das Backen aber selber komplett übernommen und dann auch andere Cafés beliefert von dem Café aus. Es war eher ein Zufall, dass ich dahin gekommen bin. Ich habe in der Küche geholfen. Ich habe Salat gewaschen als irgendwann der Küchenchef keinen Bock mehr hatte und meinte: „Hier ist ein Rezept, mach mal!“ Und dann war das so: „Okay hilfst du mir dabei?“ „Nein ich bin weg, tschüss.“ Und dann habe ich angefangen Kuchen zu backen. Der erste hat hingehauen und dann habe ich da weiter gemacht. Das hat auch viel Spaß gemacht und ist eine super Zeit gewesen. Ich habe immer arbeiten können, wann ich wollte. Es musste nur zum nächsten Tag fertig sein. Das heißt, ob nachts oder vor einer Party, nach einer Party, irgendwie müssen diese Kuchen fertig werden. Da waren natürlich auch viele Strapazen. Aber im Grunde genommen entspannt. Ich habe Torten und Kuchen gemacht. Alles, was sich irgendwie in zwölf Stücke teilen lässt.

FRAGE: Was ist denn dann dein Lieblingskuchen?
ALLE FARBEN: New York Cheese Cake definitiv. Die kann ich sehr gut.

FRAGE: Und was hast du davon mitgenommen?
ALLE FARBEN: Also wenn man dreieinhalb Jahre als Konditor arbeitet, lernt man in der Küche umzugehen. Aber Backen ist halt so eine Sache, die man jetzt außer dem gelegentlichen Nachtisch nicht dauernd zu Hause macht. Und mich hat es dann gereizt, mich weiter damit auseinanderzusetzen, denn Kochen oder Backen ist ein sehr interessantes Thema. Es ist auch sehr weitläufig. Man kann sehr viel machen. Nachdem ich mit dem Konditorjob aufgehört habe, habe ich sozusagen das Kochen als neues Hobby für mich entdeckt. Mit den Zutaten zu hantieren reizt mich bis heute. Da man für sich alleine vielleicht nicht so viel kocht, habe ich angefangen Freunde einzuladen und dann wurde das so eine Sache, dass ich jeden Dienstag Freunde eingeladen habe. Inwzischen sind wir eine feste Gruppe von ungefährt acht Leuten, die natürlich ein bisschen variiert. Ich nehme mir einmal die Woche Zeit, wo ich Zutaten aussuchen gehe, wo ich mir ein Menü überlege. „Womit ich anfange, mit was für einer Suppe starte ich?“ Ich achte dann natürlich auch sehr auf Qualität und Saisonalität, sprich ich beschäftige mich auch mit den Zutaten und nicht nur mit dem Essen, denn ich bin sehr glücklich darüber, dass ich das für mich als Hobby habe. Und selbst wenn ich das mit viel Elan und Können mache, bin ich froh, dass für mich zu behalten.

FRAGE: Würdest du sagen, dass Hobby und Beruf – also Kochen & Backen und Musik – die Rollen getauscht haben?
ALLE FARBEN: Ja, ein bisschen schon, weil ich die Musik liebe und lebe, aber mein Hobby darin habe ich verloren. Es ist nicht mehr so, dass ich nach einem Wochenende an dem ich vier-, fünfmal gespielt habe nach Hause komme und das erst was ich mache ist, an die Plattenspieler zu gehen und erst mal zu spielen. So ist das halt leider nicht mehr. Aber deshalb bin ich besonders froh, was gefunden zu haben, was ich genauso machen kann. Ich komme nach einem langen Wochenende nach Hause und kann mich an den Herd stellen – also irgendwas, was ich für mich machen kann.

FRAGE: Wie hat sich denn die Wahrnehmung um deine Person und um das Phänomen „Alle Farben“ gewandelt im Laufe der Zeit? Und wie hat sich das musikalisch ausgedrückt?
ALLE FARBEN: Anfangs war es natürlich schwer. Man hat mich ganz am Anfang natürlich etwas getriezt: „Du bist kein Name, du ziehst keine Leute.“ Erst gucken sie halt, ob die Musik zu der Party passt, man wird dann als Warm-Up DJ gebucht und passt sich musikalisch etwas an. Ich habe damals noch ein bisschen anders gespielt – eher housiger, sehr hüftschwingig – und das hat schon immer ganz gut zum Eingrooven der Partys gepasst. Zu der Zeit lief ja überall eigentlich Minimal-Techno, da funktionierte House am Anfang eigentich immer ganz gut. Klar, am Anfang kam es natürlich dann auch manchmal zu Konflikten, wenn ich halt schon am Anfang ein bisschen mehr losgelegt habe, als es hätte sein sollen. Aber dadurch sind Leute auf mich aufmerksam geworden und ich habe mir einen Namen erspielt. Ich habe so viel und so oft gespielt ich konnte – ich konnte mir einen Namen erspielen. Auch wenn es immer nur Warm-Ups waren und mich vielleicht wenige Leute gesehen haben, einige sind dann beim nächsten Mal aber wiedergekommen. Und so hat sich das halt gemausert. Irgendwann kam dann ein Veranstalter und hat gesagt: „Hey! Wir wollen dich doch lieber für eine spätere Zeit!“ Und dann wars irgendwann die Primetime. Ich glaube es war gut, dass ich langsam gewachsen bin, step by step halt. So konnte ich auch an meiner Musik arbeiten und war nicht gleich an einem Punkt, an dem alle gesagt haben: „Genau diesen Sound wollen wir von ihm. Genau das ist es jetzt!“ Dann hätte ich mich vielleicht zu sehr auf einen Stil verkrampft und beschränkt. Mit diesem langsamen Wachsen konnte ich halt auch mit meiner Musik wachsen. Ich konnte halt sagen: „Okay, hier sind nur 50 Leute. Ich kann jetzt mal eine Nummer bringen, die ich mich nicht trauen würde, in der Hauptzeit zu spielen.“ Und ich glaube das ist halt auch gut für die Entwicklung insgesamt gewesen, denn der wirklich prägende Moment für meine Musik – das klingt jetzt ein bisschen komisch – war der Aufschluss zur digitalen Welt. Als ich gesehen habe, dass ich mich nicht mehr auf Vinyls beschränken muss, die ich mir dauernd kaufe, sondern lieber alles spielen möchte, habe ich angefangen Traktor Scratch zu benutzen. Das ist jetzt fünf Jahre her ungefähr. Da habe ich dann angefangen, mich auch wieder von anderen Musikrichtungen inspirieren zu lassen und diese in meine Sets einfließen zu lassen. Klassik beispielsweise. Ich glaube das war so der Moment, in dem ich auch meinen Stil sehr geprägt habe – an dem ich sage, daher kommt mein Stil, den ich jetzt spiele: Der Stil ist also letztlich durch die Möglichkeiten entstanden, die hervorkamen, als ich mich nicht mehr selber begrenzt habe.

FRAGE: Gabs gerade am Anfang Auftritte, die du heute lieber vergessen würdest und wie bleibt man motiviert, wenn’s mal nicht so rund läuft?
ALLE FARBEN: Ich glaube da gab es ein paar sehr schlimme Auftritte. Die Situation, dass man irgendwo nach Brandenburg in die Provinz fährt, da dann vier Leute mit riesigen Pupillen sind, du dich da ja so ein bisschen unbehaglich fühlst, weil du gerade erst aufgestanden bist, man dann irgendwie der Ausräumer ist und sich Fehl am Platze fühlt – die gabs sicherlich am Anfang. Das ist schon ein schlimmer Moment. Aber ich glaube jeder Moment ist unterschiedlich, die guten, wie die schlechten. Als ich zum Beispiel mit hohem Fieber zum Auftritt gegangenen bin, weil ich den Gig nicht abgsagen wollte, um dann zu merken, dass bei 40° Fieber körperlich, wie musikalisch nichts klappt – das ist natürlich auch nicht toll. Irgendwie findet man immer mal wieder einen Moment, der einen aus der Bahn wirft, fertig macht oder wo man einfach keine Lust mehr drauf hat. Aber ich glaube alles in allem hätte ich das nicht gemacht, wenn ich nicht immer so einen Bock darauf gehabt hätte. Es gibt natürlich auch lustigere Geschichten: Durch eine Verwechslung vom Flughafen bin ich mal zum falschen Flughafen geflogen. Das war ein Fiasko. Wenn man Geneva und Genua ein bisschen vernuschelt, dann kann man das halt auch schnell falsch verstehen. Ich bin nämlich zu spät zum Flughafen gekommen, auch da wegen eines kleinen Missverständnis. Da bin ich nämlich nach Schönefeld anstatt nach Tegel. Dann wieder zurück und mein Flieger war weg. Im letzten Moment musste ich dann umbuchen: „Was fliegt noch in die Umgebung von dem Gig?“ – und dann vernuschelt, gebucht, falsche Stadt. Das war ein mieser Moment, weil es auch die letzte Maschine war, die überhaupt zu diesem Flughafen geflogen ist. Ich konnte den Gig dann nicht spielen. Das war in dem Moment ein sehr stranger Moment.

FRAGE: Einfach im falschen Land.
ALLE FARBEN: Genau. Falsches Land, falscher Flughafen, andere Sprache.

FRAGE: Was waren denn deine Lieblingsgigs in letzter Zeit, du kommst schließlich inzwischen sehr viel rum?
ALLE FARBEN: Da würde ich sagen, das Dockville Festival in Hamburg. Das empfand ich letzten Sommer als das schönste Festival. Ansonsten fand ich den Gig in Thailand auch sehr geil. Anfang Januar, mitten im Dschungel an einem Wasserfall. Das war natürlich auch traumhaft. Da kommen andere Emotionen auf, als mit 5.000 Leuten zusammen zu agieren, wie ich das sonst inzwischen mache. Das war eher wirklich klassischer House, da war auch mal eine Nummer von Moloko dabei – so wie man sich den vorstellt von früher mit Gesang und Power.

FRAGE: Was hat dich denn musikalisch früher am meisten inspiriert oder geprägt? Du hattest ja schon erwähnt, dass du nicht durchs Clubben in die Szene geraten bist. Wie lief das?
ALLE FARBEN:Ich hatte damals sehr starke Inspirationen von ein paar Künstlern. Trentemøller war beispielsweise sehr wichtig für mich, weil er es geschafft hat aus diesem Minimal-Techno, der damals sehr in war, mit seinem melodischen Techno so ein bisschen rauszustechen. Was aber auch angelehnt war an House. Der hat Tech-House Nummern für mich gebracht, die ich heutzutage immer noch gerne spiele. Dann war da noch DJ Koze, der für mich eine Zeit lang sehr wichtig war. Mit Music Is Okay hat er mich auf jeden Fall umgehauen, weil er mir gezeigt hat, wie diese Club-Kultur, dieses House- und Tech-House-Phänomen auch mit anderer Musik mischbar ist. Hip-Hop war vielleicht nicht so sehr meins – aber durch ihn hab ich erfahren, dass diese Mixkultur weitaus mehr ist, als im Club vier Viervierteltakte übereinander zu bringen.

Alle Farben: Frans + Graham-Candy
Alle Farben: Frans + Graham-Candy
FRAGE: Wie kamst du denn eigentlich zum Produzieren und wie hat sich die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern entwickelt, die deine Produktionen prägen?
ALLE FARBEN: Der Schritt kam relativ spät – deswegen auch das so späte Erscheinen meines Albums. Ich musste natürlich viel lernen, mich erst mal in die Materie reinarbeiten und austesten wie was funktioniert und was kann ich und wo muss ich mich noch verbessern. Und ich glaube ich war anfangs erst mal so überrumpelt von diesem DJ-ing. Das hat mich so geflasht, dass ich mich erst mal gar nicht weiter mit dem produzieren beschäftigt habe. Aber irgendwann kam ich dann an einen Punkt wo es wieder interessant wurde. Im Laufe der Zeit hat man andere Künstler kennengelernt, was am Anfang nicht so einfach war, weil ich relativ isoliert in dieser DJ-Welt war. Ich habe auch nie in einem Club bis 16:00 Uhr nachmittags gefeiert und irgendwelche Club-DJs da kennengelernt, sondern habe die Bookings über diese Bargeschichten bekommen. Da ist man natürlich dann nicht sofort in der Szene und lernt tausend DJs kennen. Der Schritt zum Produzieren kam dann aber doch mit dem Kennenlernen von einem Bekannten, der eigentlich eher Filmmusik gemacht hat. Den habe ich damals in einer Bar kennengelernt, in der er gearbeitet hat. Irgendwann haben wir uns mal zusammen ins Studio gesetzt und da ist der Gedanke entstanden: „Okay, ich will das jetzt machen!“ So ist dann in erster Linie mit viel Hilfe von ihm Danse entstanden. Kurz darauf habe ich ein DJ-Duo kennengelernt – Drauf & Dran – und einer der beiden hat mir auch viel gezeigt, viel auf den Weg gegeben. Auf dieser Grundlage – der Arbeit mit dem Filmmusiker und dem DJ-Team – habe ich den Anstoß gekriegt, das alles in die Wege zu leiten, so wie es jetzt ist. Es hat mich auch erstaunt, wie gut das Lied ankam. Ich glaube es lag sehr viel daran, dass die Idee gut war – die gute Stimmung aus dem Zusammenarbeitsprozess mit Drauf & Dran haben wir super umgesetzt bekommen. Die beiden haben dann auch den Remix dazu geliefert, was das Ganze irgendwie gut abgerundet hat.

FRAGE: Die Zusammenarbeit mit anderen und das Feedback dadurch scheint also sehr wichtig für dich zu sein. Wie lief das dann weiter? Es gab ja am Anfang viele „Alle Farben Remixe“.
ALLE FARBEN: Ich bin sehr glücklich darüber, dass das in der Vergangenheit gleich von Anfang an so gut geklappt hat – dass ich diesen Zuspruch bekommen habe. Ich glaube, ohne so viel Zuspruch wäre es für mich auch schwieriger geworden. Wenn man alleine oder auch zu zweit oder zu dritt in seinem Kämmerchen sitzt und man kein Feedback bekommt. Ich glaube, das frisst einen dann auf, weil man gar nicht weiß, „Ist das jetzt gut?“ Selbst, wenn es einem selbst gefällt – man braucht ein Feedback. Dadurch, dass meine erste Produktion durch den Drauf-&-Dran-Mix gut lief, bekam ich die Möglichkeit viele Remixe zu machen. Ich glaube gerade diese Remix-Arbeit hat mir sehr viel gebracht, weil man dann erst mal schon mit fertigen Bausteinen arbeitet und sieht, wie andere arbeiten. Und einen Einblick in die Arbeitsweise der Anderen bekommt, die man sich selber noch nicht erarbeiten konnte.

FRAGE: Wie kam es zu deinem Namen – der ja inzwischen fast jedem geläufig sein müsste?
ALLE FARBEN: Ganz am Anfang hieß ich Hundert Farben, inspiriert von Friedensreich Hundertwasser, ein Künstler, der mir sehr gefallen hat. Da ich Kunst studieren wollte, habe ich mich natürlich viel mit Kunst beschäftigt. Ich suchte nach einem Künstlernamen und habe mich am Anfang vielleicht etwas naiv angestellt, aber –zack– Hundert Farben hat gepasst. Das hat sich dann mit der Zeit entwickelt und irgendwann wurde Alle Farben daraus. Ich bin auch sehr glücklich mit dieser Namenswahl. Ich glaube, es passt mehr als je zuvor zu mir, weil ich auch selber mit meinem Namen gewachsen bin – und andersrum. Es ging alles Hand in Hand – dadurch, dass ich auch viele Musikrichtungen zusammenbringe, passt der Name gut.

FRAGE: Wie kam es eigentlich zu deinem markanten Logo, das deine zahlreichen Podcasts und deine Social-Media-Präsenz schmücken?
ALLE FARBEN: Mein Bruder hat das Logo entworfen und macht letztendlich das Design mit den Figuren und Comics. Entstanden ist das Ganze aus einem kleinen GIF, was ich mal auf meiner MySpace-Seite hatte. Aus dieser GIF wurde dann ein Aufkleber und so weiter. Irgendwann haben uns gedacht: „Das hat jetzt eine gewisse Größe erreicht!“ – ich hab ihn gefragt, ob er Lust habe mehr zu machen. Dann kam der erste Comic. Das war dann so der next Big Step – ein Punkt, an dem ich gesagt habe „Wow! Das mit diesem Comic, das freut die Leute voll.“ Das ließ sich beispielsweise gut auf Facebook teilen. So ging es dann los und hat sich so entwickelt, dass wir zu jedem Podcast ein Comic gemacht haben – so hat sich auch diese ganze Marke rund um diese Mischung aus Katzen, Hasen und Bären mit menschlichen Anwandlungen letztlich geformt.

FRAGE: Dein Debütalbum „Synesthesia“ steht in den Startlöchern und wird als das Album des Sommers 2014 gehandelt. Wie kam’s dazu und welche Bedeutung hat es für dich?
ALLE FARBEN: Die Idee zu einem Album wurde schon vor langer Zeit geboren. Ich wollte schon lange ein Album machen, aber ich musste erst mal auf ein Level kommen, auf dem ich gut genug bin, um meinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden – denn dadurch, dass ich meinen Namen vordergründig durchs Auflegen erspielt habe und erst zweitrangig durch meine Produktionen, lag der Fokus anders auf mir, als bei einem typischen Musiker. Insgesamt denk ich, dass ein Album schon viel früher rausgekommen wäre, wenn ich selber und andere Leute nicht so viele Erwartungen gesetzt hätten, aber so haben wir etwas geschaffen, das diesen gerecht wird – oder vielmehr überrasch ich die Leute vielleicht auf eine neue Weise.

FRAGE: Wie kam das Projekt ins Rollen und wie bist insgesamt vorgegangen?
ALLE FARBEN: Mit der Idee fürs Album und den ersten Anfangskizzen bin ich Anfang Sommer 2013 nach Utrecht auf ein Künstlercamp gefahren und habe dort Jenny kennengelernt, die als Lydmor Sängerin einiger Songs auf dem Album ist – das war auf jeden Fall ein großer Schritt, einfach mal zu sehen, was möglich ist. Ich hatte nämlich davor nicht so viel mit Sängern oder Live-Instrumenten, sondern hauptsächlich mit Samples gearbeitet – so hab ich gemerkt: „Okay, das ist das, was ich machen möchte. Ich möchte weg von dem Sampling. Ich möchte mit realen Musikern arbeiten.“ Diese Künstlerwoche war auf jeden Fall sehr wichtig für mich, weil ich auch viele andere Künstler kennengelernt habe, die letztendlich nicht mit auf dem Album sind, aber auch ein Stück weit Ideengeber sind und wichtig waren, um an diesen Punkt zu kommen und zu sagen: „Ich mach das Album so, wie es jetzt ist.“

FRAGE: Kurz gegoogelt und der Albumtitel leuchtet schnell ein – wie bist du darauf gekommen und wie spiegelst du dich dort wieder?
ALLE FARBEN: Also vorneweg – ich habe keine Synästhesie, das ist die Kopplung zweier oder mehrerer physisch getrennter Bereiche der Wahrnehmung, etwa Farbe und Temperatur. Vielleicht eine kleine, ich kann es nicht genau sagen, denn man weiß ja auch nie genau, wie andere Leute denken. Auf den Namen Synästhesie bin ich durch den Arbeitstitel des Albums gekommen – I think in colours that don’t exist. Googelt man das, kommt man ganz schnell auf Synesthesia und Synästhesie. Das war so schlüssig für mich, dass ich gesagt habe: „Das passt wie die Faust aufs Auge – das ist genau, wie ich mein Album nennen möchte.“ Das war dann relativ schnell gefunden. Schließlich hab ich diesen langen Namen, der mein Wunsch für Album Cover war, durch Gespräche mit anderen Künstlern und Freunden auf I think in colours gekürzt. Da dachte ich dann: „Okay, das ist zwar irgendwie passend, aber trotzdem nicht genau das, was ich mir bei dem Titel gedacht hatte.“ Und bei dem Zusatz von Synesthesia konnte ich sagen: „Das passt einfach genau.“ Das ist auch die Nähe zu dem „alten“ Titel.

FRAGE: Synästhesie oder Synesthesia ist dann also das Denken in Farben?
ALLE FARBEN: Genau, Farben hören und fühlen.

FRAGE: Die erste Single „She Moves (Far Away) des Albums ist ja bereits in aller Munde und im Radio zu hören – zusammen mit Graham Candy, einem neuseeländischen Singer-Songwriter hast du einen Anwärter auf den Sommerhit 2014 herausgebracht. Wie sind denn die ersten Reaktionen auf die Single als Vorspeise des Albums sozusagen?
ALLE FARBEN: Ich nehme geteilte Meinungen wahr. Ich bin nicht everybody’s darling – man kann es natürlich nie allen Recht machen. Aber ich glaube es war schon irgendwo ein mutiger Schritt – raus aus dem Club – und ich bin bekannt für den Club. Aber es war auch eine sehr bewusste Entscheidung. Ich wollte was Neues machen, wie ich schon bei dem Album erwähnte – ich wollte den Band-Charakter, die Zusammenarbeit mit Instrumentalisten, dass ich mit einem Sänger arbeite, in den Vordergrund stellen. Und dafür kommt das sehr gut an. Es läuft – keine Frage. Alle Erwartungen sind übertroffen, wie sehr sich die Leute für dieses Lied interessieren. Und das freut mich natürlich super, denn das ist natürlich genau das, was glaube ich jeder Künstler möchte – ,dass die Musik gemocht wird und man sich damit auseinandersetzt.

FRAGE: Bist du denn persönlich zufrieden mit dem Ergebnis? Oder gibt es Dinge, die du im Nachhinein anders gemacht hättest?
ALLE FARBEN: Also ich bin auch nie komplett zufrieden. Aber ich hatte mir ein Ziel, ein Time Limit gesetzt und ich denke es war auch gut, sich dieses Zeitlimit zu setzen, denn irgendwann verschlimmbessert man auch Sachen. Ich bin soweit absolut zufrieden. Es hat auch die Erwartungen, die ich vor einem Jahr an mein Album hatte, durch die Zusammenarbeit mit den Künstlern , wie den Musikern, den Instrumentalisten und den Sängern, weitaus übertroffen. Die meisten Lieder sind natürlich von denen mit geschrieben. Und von daher hat mich dieses Album auch einfach selbst überzeugt – so wie es ist.

FRAGE: Wie hast du deine Gastsänger kennen gelernt? Jenny von Lydmor gab dir ja die ersten Impulse in diese Richtung.
ALLE FARBEN: Genau, Jenny von Lydmor – das ist ein Band aus Dänemark –, die ich in Utrecht kennen lernte. Dann kam ich auf Graham Candy, der ist sehr kurzfristig, sehr spät dazugekommen und wurde mir von meinem Gitarristen empfohlen – eigentlich auch eine sehr schöne Geschichte, wie er dazugekommen ist. She Moves war nämlich ursprünglich ein ganz anderes Lied und auch nie als Singleauskopplung gedacht. Es war anfangs mit Klavier gespielt und noch viel clubbiger. Der Gitarrist kam auf die Idee: „Hey, ich spiel das mal mit einer Gitarre ein.“ Und dann stellten wir fest: „Wow – okay, das klingt jetzt ganz anders. Das ist super.“ Als er dann noch meinte, er kenne dafür den richtigen Sänger… Es war einfach eine schöne Geschichte. Es floss dann einfach alles so zusammen. Ich bin auch sehr froh, dass er dann noch ein zweites Lied des Albums gesungen hat mit Sometimes – was ich persönlich das schönste Club-Lied auf dem Album finde und in den letzten Wochen schon des Öfteren ausprobiert und auch ein tolles Feedback bekommen habe.

FRAGE: Worauf freust du dich denn besonders diesen Sommer – dein Festivalkalender ist so voll wie noch nie.
ALLE FARBEN: Also am meisten bin ich auf das zweite Mal Dockville gespannt. Es wird nämlich anders – der erste Gig mit Bandbesetzung, also ein Live-Set mit den Sängerinnen und Musikern. Da bin ich natürlich am meisten drauf gespannt, weil es das das erste Mal wird. Ich habe mir damals gesagt, dass ich kein normales Live-Set machen möchte, nicht einfach nur an einem Controller sitzen und rumdrehen will. Da kann ich mit Auflegen doch mehr machen. Da kann ich die Plattenspieler als Instrumente benutzen. Deshalb dacht ich mir: „Wenn, dann gleich richtig. Wenn, dann mit Band – mit kompletter Besatzung.“ Ansonsten freue ich mich sehr, dass ich bei vielen großen Festivals in Deutschland spielen darf. Aufs MELT! freue ich mich. Da war ich privat noch nicht einmal. Sonne Mond und Sterne und Nature One noch – das sind die drei Großen, auf die ich mich auf jeden Fall auch sehr freue.

FRAGE: Bei so vielen Festivals im Jahr – wie entscheidest du dich, wo du spielen möchtest? Hast du besondere Präferenzen diesbezüglich – zwischen kleineren und größeren beispielsweise?
ALLE FARBEN: Präferenz ist immer, draußen zu spielen. Wenn ich könnte, würde ich ganzjährig nur draußen spielen. Aber ich glaube das kleine Festival hat genauso was, wie das Große. Denn bei einem kleinen Festival kennst du nach deiner Show jeden, der sozusagen vorne war, dann kennst du alle zweihundert, die mit dir da gefeiert haben. Und bei so einem Riesenfestival, da ist es halt so – du schickst ein bisschen Energie raus und du merkst sofort ein riesiges Rummsen durch die Menge gehen. Das hat natürlich auch was. Beides. Ich könnte es nicht sagen, was ich bevorzuge. Ich will auch beides behalten. Ich will beides machen und mich nicht entscheiden müssen

FRAGE: Wenn man soviel unterwegs ist wie du, verbringt man enorm viel Zeit in Flughäfen, Bahnhöfen und in Autos – wie bewegst du dich – gerade bezogen auf die Festivalsaison, wo du ja fast schon einen eigenen Tourbus bräuchtest – meistens und was macht das Reisen als fester Bestandteil des DJ-Lebens für dich aus?
ALLE FARBEN: Auf die Festivals in Deutschland fahr ich entweder mit dem Zug in die Nähe der Location und von da aus mit dem Auto weiter. Wenn es mal knapp wird, auch mit dem Auto von Festival zu Festival. Klar, wenn es weiter weg ist, nehme ich ein Flieger. Aber so ein Nightliner-Bus – da ich nur eine Person bin – glaube ich nicht, dass es sich lohnen würde, wenn ich mit einem großen Tourbus unterwegs wär. Schön wäre es, aber dem ist nicht so. Mittlerweile fliege ich echt am liebsten, da ich einfach so viel Zeit unterwegs verbringe. Ich liebe eine gute Zugfahrt, aber die dauert eben meistens lang. Aus dem Fenster gucken, Musik hören, sich entspannen – das kann man im Zug doch besser als im Flieger. Meistens braucht der Flieger aber nur eine Stunde, wo der Zug sechs braucht und wenn man so viel unterwegs ist, lernt man das zu lieben, auch mal einfach zwei Stunden Pause zu haben und nicht im Zug zu sitzen – sondern vielleicht im Hotelzimmer zu sein oder einfach später von zu Hause los zu müssen. Das sind so Sachen, die man erst schätzen lernt, glaube ich, wenn man jedes Wochenende nonstop unterwegs ist.

FRAGE: Viele DJs klagen ja über das viele Reisen und das ständige Alleinsein. Wie ist das für dich – wie verbringst du die Zeit unterwegs um zwischen deinen Gigs abzuschalten?
ALLE FARBEN: Schwierig. Ich glaube das Abschalten ist weniger das Problem, als die Einsamkeit unterwegs. Man ist zwar unter Leuten, aber das sind ja selten Leute, die einem nahe stehen. Die fragen dieselben Sachen, die gehen zwar auch mit dir essen – die meisten Veranstalter kümmern sich ja schon gut um ihre Künstler – aber im Grunde genommen bist du dann doch wieder alleine. Ich versuche halt einfach alles Mögliche zu machen, damit ich mich nicht einsam fühle. Ich gucke DVDs, ich spiele Handygames – ich habe mir einen Game Boy gekauft. Ich habe alles schon durch. Ich lese Bücher und zeichne, beschäftige mich mit Essen, gucke auf irgendwelche Blogs im Internet. All das macht man um irgendwie die Zeit rum zu kriegen zwischen den Gigs. Die Gigs an und für sich sind dann die Höhepunkte. Sie sind großartig. Man fiebert auf diese Momente zu. Aber die sind leider immer so kurz.

FRAGE: „Alle Farben“ ist ja inzwischen eine Marke, die von Anfang an von deiner Fancommunity getragen wurde. Wie gehst du damit um, dass dich inzwischen so viele Leute kennen und ‚ein Stück’ von dir wollen?
ALLE FARBEN: Was ich sehr gern mache, ist wenn ich Zeit habe, zu den Fans hinzugehen und zu reden. Oder wenn man mich nach einem Foto fragt, zu versuchen sich die Zeit zu nehmen, um wenigstens ein Foto mit ihnen zu machen. Das ist mir nämlich wichtig und ich finde es sehr schön, denn die Leute beschäftigen sich sehr viel mit meiner Musik oder mit dem, was ich mache. Ich weiß natürlich, dass die Leute das nicht machen, weil sie mir nah sein wollen, sondern weil sie meine Musik gut finden – aber ich versuche ihnen so viel wiederzugeben, wie ich kann, denn wenn jemand sich freut, ein Foto mit mir zu machen, dann bringt mir das genauso viel. Wenn ich beispielsweise auf einem Festival noch 15 Minuten habe bevor ich los muss, dann gehe ich einmal kurz in die erste Reihe und verteile vielleicht Sticker und mache Fotos mit den Leuten. Das ist einfach das, was mich ausmacht und ich habe sehr klar vor Augen, dass ich ohne diese Leute nicht an dem Punkt wäre ich, an dem ich bin. Ich könnte keine Musik verkaufen, keinen Auftritt machen, ohne dass diese Leute zu meinen Auftritten kommen.

FRAGE: Du kriegst ja wahrscheinlich auch sehr viel Fanpost. Wie bei jedem wachsenden Künstler gehört es vermutlich dazu, dass man für viele Sachen keine Zeit mehr hat. Wie gehst du damit um?
ALLE FARBEN: Ich habe sehr vielen sehr viele Mails geschrieben. Ich glaube ich habe eine Zeitlang täglich mindestens ein bis zwei Stunden Mails beantwortet. Nur Fankontakt. Das kann ich leider mittlerweile nicht mehr so viel machen, aber ich versuche trotzdem noch soviel wie möglich selber zu beantworten. Ich glaube das hat es halt auch ausgemacht, dass ich lange Zeit direkten Kontakt hatte und sich jeder Einzelne ernst genommen gefühlt hat – was ich jetzt durch die Größe nicht mehr ganz so machen kann und sehr schade finde. Ich versuche hier und da mal eine Mail zu beantworten. Aber es sind zu viele.

FRAGE: Was steht denn in nächster Zeit bei dir im Vordergrund? Welche Ziele verfolgst du jetzt?
ALLE FARBEN: Ehrlich gesagt habe ich jetzt erst mal Bock auf den Festivalsommer. Das Album ist fertig. Ich setze gerade meinen Lebensfokus auf diese Festivals, weil ich mich da echt sehr drauf freue. Auf das nächste Jahr oder für die weitere Zukunft bin ich gespannt, was es noch so gibt – was die Zukunft für mich bereit hält. Wo ich hinreisen kann. Was es für Festivals auf der Welt gibt, die vielleicht interessant für mich wären und vielleicht außerhalb der normalen Festivalnormen liegen. Vielleicht mal irgendwo auf einer kleinen Insel – ich weiß es nicht, aber ich will gerne sehen, was es gibt.

FRAGE: Was hast du denn so für die Ideen, wie es musikalisch weitergehen könnte nach dem Album?
ALLE FARBEN: Ich bin schon sehr fleißig am Ideen sammeln. Ich glaube mit der Band und dem Album hat für mich ein neues Kapitel angefangen und ich würde gerne mehr in diese Richtung machen. Deshalb denk ich mir, gut einen Punkt gefunden zu haben, wo man das Album fertig hat und dann sich vielleicht auf das Nächste konzentrieren kann. Ich schreibe fleißig Notizen in mein Büchlein von Ideen, die ich habe. Und sobald ich Zeit finde, dann vielleicht auch im Herbst wieder ins Studio zu gehen, werde ich schauen, was man damit machen kann.

FRAGE: Berlin ist ja weltberühmt für seine ausschweifende Feierkultur – Rahmenbedingungen, die es sonst nirgends gibt, erlauben einen einzigartigen Umgang mit elektronischer Musik, vor allem draußen.
ALLE FARBEN: Ich habe mich auch schon oft gefragt: „Überall Glitzerstaub. Was wurde hier gefeiert?“

ALLE FARBEN - SYNESTHESIA
ALLE FARBEN – SYNESTHESIA
FRAGE: Nichtsdestotrotz, gibt es Veränderungen – viele Clubs fallen der zunehmenden Gentrifizierung von Bezirken und Kiezen zum Opfer und illegale Open-Airs wie noch vor einigen Jahren sind immer schwerer zu finden.
ALLE FARBEN: Schon schade für die Partykultur. Ich finde es traurig, glaube aber auch, dass es normal für eine Großstadt ist, sich zu wandeln. Berlin ist zudem Hauptstadt – da ist klar, dass sich hier viel verändert und versucht wird, die Partys vom Kern natürlich etwas fernzuhalten. Gerade deswegen finde ich es halt auch cool, dass die Underground-Szene immer noch – oder vielleicht gerade deshalb – so aktiv ist. Dass in den Parks, wie der Hasenheide oder an anderen Orten immer noch kleine Illegale stattfinden und versucht wird, diese Art von Partykultur hochzuhalten. Was immer schwieriger wird – aber genau das finde ich unterstützenswert.

FRAGE: Es gibt ja viele, die Berlins Hype schon wieder für beendet erklären. Würdest du dem zu stimmen?
ALLE FARBEN: Ich sehe keine dunkle Zukunft für Berlin. Ich sehe nur, dass es einen natürlichen Wandel gibt und man vielleicht wegdenken muss von „Können wir Nähe Potsdamer Platz ein fettes Open Air machen?“ Warum nicht auch die Größe von Berlin nutzen? Es gibt so viele schöne Parks, so viel schöne Flächen. Gut, es ist dann vielleicht ein bisschen anstrengender Richtung Grunewald zu fahren oder so. Aber gerade da, wo man viel Natur hat, ist es doch am schönsten. Ein schönes Open-Air in der Natur ist doch geiler als am Betonklotz.

FRAGE: Zum Abschluss noch mal zu deinem Lieblingshobby – dem Kochen. So unterschiedlich die Leute einer Crowd sind, die man ‚satt’ kriegen möchte, so muss man sich ja schließlich auch auf seine Essensgäste einstellen. Wie gehst du damit und deiner eigenen Glutenunverträglichkeit um?
ALLE FARBEN: Ja. Ich weiss noch gar nicht so lange, dass ich kein Gluten vertrage. Das bringt natürlich eine Herausforderung mit sich beim Kochen – glutenfreies Backen und Kochen ist manchmal nicht ganz so einfach. Aber ich liebe Herausforderungen, was das Kochen angeht. Man muss sich einfach immer wieder umstellen und anpassen –genauso wie ich in dieser Gruppe von Essensgästen auch Leute habe, die vegan essen oder laktoseintolerant sind. Das heißt, wenn du versuchst es beim Kochen allen recht zu machen, dann wird das eine riesen Herausforderung. Aber ich liebe diese Herausforderungen dann und überlege mir ich schon in der Woche davor: „Was könnte ich machen, was alle essen und genießen können?“

FRAGE: Welche Info über dich findet man nicht in der Wikipedia?
ALLE FARBEN: Ich habe auch keinen Führerschein. Das ist auch etwas Besonderes. Vielleicht nicht für einen Berliner. Aber ich glaube, für viele Leute ist es undenkbar keinen Führerschein zu haben. Aber wenn man in Kreuzberg aufgewachsen ist, gab es keinen Moment an dem man gesagt hat, jetzt einen Führerschein. Sondern eher, wow, hätte ich ein Auto dabei, hätte ich keine Chance zu parken.

FRAGE: Und noch ganz kurz – Lieblingssong, Lieblingsound?
ALLE FARBEN: Mein Lieblingssong, mein Lieblingssound – schwere Frage. Ich habe neulich einen Klassiker wieder ausgegraben, den ich gerade sehr gerne spiele und liebe – Man With The Red Face. Ansonsten schwer zu sagen – es gibt so viel tolle Musik, die ich gerne mag und deshalb kein Stück zu dem Track des Moments küren kann. Vielleicht Walking With Elephants von Ten Walls, den finde ich gerade echt großartig.

Alle Farben – Tourdates:

(updates unter www.alle-farben.com)
23.05.14 Wiesbaden – Schlachthof
24.05.14 Leipzig – Täubchenthal
30.05.14 Bern – Kornhausforum
31.05.14 Basel – Kallias Labelnacht
07.06.14 Münster – Fusion Club
08.06.14 Halle – Sputnik Festival
14.06.14 Ravensburg – Kantine
18.06.14 Bingen – Palazzo
18.06.14 Bonn – Tante Rike
27.06.14 Brüssel – Fuse
05.07.14 Graz – Urban Art Forms Festival
06.07.14 Goch – All we want Festival , Kloster Gräfenthal
18.07.14 Neustadt-Glewe – Air Beat One Festival
24.07.14 Diepholz – Appletree Festival
26.07.14 Dortmund – Juicy Beats Festival
01.08.14 Kastellaun – Nature One Festival
02.08.14 Zürich – Hive
03.08.14 Hamburg – Butterland Open Air
09.08.14 Saalburg – SonneMondSterne Festival
15.08.14 Hamburg – Dockville Festival
16.08.14 Neukirchen-Vluyn – Heaven & Hill Open Air / Auf der Halde
23.08.14 Bad Aibling – Echelon Festival
13.09.14 Ravensburg – Taggeflüster Open Air

"Der jüdische Patient" - das neue Buch von Oliver Polak

„Der jüdische Patient“ – das neue Buch von Oliver Polak

Oliver Polak veröffentlicht am 02. Oktober 2014 sein neues Buch „Der jüdische Patient“ – schockierend mutig und gnadenlos ehrlich.

"Der jüdische Patient" - das neue Buch von Oliver Polak
„Der jüdische Patient“ – das neue Buch von Oliver Polak
Was passiert, wenn ein Komiker die Psychiatrie überlebt? Er schreibt ein Buch.

Oliver Polak, 37, ist der einzige lebende deutschjüdische Stand-up-Comedian. Sein Bestseller »Ich darf das, ich bin Jude« hat ihn in die Öffentlichkeit katapultiert. Danach absolvierte er Lesungen, spielte sein Bühnenprogramm, gab Interviews. Über den ganzen Rummel erleidet Polak einen Totalzusammenbruch. Diagnose: schwere Depression. Einzige Rettung: zwei Monate Psychiatrie.

Über diese Zeit und seine Herkunft, über Hoffnung und Heimat hat der Comedian jetzt ein Buch geschrieben – herausgekommen ist ein Gewaltmarsch durch sein Unbewusstes, ein Frontbericht aus der Psychiatrie zwischen Backstageraum und Wartezimmer. Ein Roadtrip to hell von jemandem, der den Himmel sah.

In einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen ihren Ängsten und Burn-outs stellen, nimmt uns Polak mit mutiger Radikalität dahin mit, wo viele von uns demnächst sein werden. Schonungslos leuchtet der Autor die dunklen Abgründe seines Herzens aus und behandelt ein hochaktuelles Thema witzig und direkt wie niemand zuvor.

„Wie jeder gute Komiker geht Oliver Polak einen Schritt weiter. Viele Schritte. Er läuft geradezu. Hätte ich einen Hut, ich würde ihn lüften“ – Dirk Stermann

„Komik ist einfach das, was er tut, ist das, was er kann“ – Georg Diez (Der Spiegel)

Rebekka Bakken – “Little Drop Of Poison” (Emarcy/Universal)

Rebekka Bakken – “Little Drop Of Poison”

Rebekka Bakken zollt Tom Waits mit ihrem Album “A Little Drop Of Poison“ Tribut

Rebekka Bakken – “Little Drop Of Poison” (Emarcy/Universal)
Rebekka Bakken – “Little Drop Of Poison” (Emarcy/Universal)

Nachdem Rebekka Bakken bereits im letzten Jahr live Songs des Tom Waits-Schaffens gemeinsam mit der hr-Big-Band im Sendesaal des Hessischen Rundfunks (Frankfurt am Main) präsentiert hat, hat sich die Chanteuse nun mit der Big Band zusammengetan, um
16 Songs des Troubadours als Album einzuspielen.

Für die Arrangements zeichnete dabei der Jazzmusiker und Orchester-Leiter Jörg-Achim Keller verantwortlich, daraufhin wurde das Album von Rebekka Bakken und der hr-Bigband produktionstechnisch in Szene gesetzt.

Exquisit ausgewählt sind die Tracks, wobei es auch bekanntere Tom Waits-Songs wie “Time“, “Hang On St. Christopher“, “Bad As Me“, “San Diego Serenade“, “Christmas Card From A Hooker in Minneapolis” oder “Little Drop Of Poison” auf den Silberling geschafft haben.

Zum Anteasen seien euch mal die melancholisch-einfühlsame Nummer “If I Have To Go“ (im Original zu finden auf Tom Waits 2006er-Album “Orphans: Brawlers, Bawlers & Bastards“ ) und als Kontrapunkt der raue Song “Bad As Me“ (ursprünglich auf seinem 16. Studioalbum gleichen Namens aus dem Jahre 2011 enthalten) empfohlen.

Fazit: Ein gelungenes Cover-Album, auf dem sich Rebekka Bakken mit Respekt 16 Songs des US-amerikanischen Sängers und Songwriters nähert, wobei die Stücke von der markanten Drei-Oktaven.Stimme der Jazz-Sängerin getragen werden.

Wer zur Limited Deluxe Edition greift, darf sich übrigens zudem über die Bonustracks “Everything Goes To Hell“ und “New Coat Of Paint“ freuen.

Facebook-Auftritt: https://www.facebook.com/rebekkabakken

Rebekka Bakken – “Little Drop Of Poison” (Emarcy/Universal)

Various Artists – “Studio Rio Presents: The Brazil Connection” (Legacy Recordings/Sony Music)

“Studio Rio Presents: The Brazil Connection”

“Studio Rio Presents: The Brazil Connection“ – neues interessantes Musikprojekt der Berman Brothers

Various Artists – “Studio Rio Presents: The Brazil Connection” (Legacy Recordings/Sony Music)
Various Artists – “Studio Rio Presents: The Brazil Connection” (Legacy Recordings/Sony Music)

Einige von euch erinnern sich bestimmt noch an das Album “Rhythms Del Mundo“ (2006), das initiiert von den Brüdern Frank und Christian Beermann aka Berman Brothers, kubanische Son-Musiker wie Ibrahim Ferrer oder Omara Portuondo (Buena Vista Social Club) mit weltbekannten Stars der Pop- und Indie-Szene wie U2, Coldplay, Sting, Jack Johnson, Dido, Faithless, Radiohead, Franz Ferdinand, Kaiser Chiefs, Arctic Monkeys oder Maroon 5 zusammenbrachte.

Das aktuelle Projekt des deutschen Produzenten- und Komponisten-Duos nennt sich “Studio Rio Presents: The Brazil Connection”. Dafür nahm man die Vocals von US-amerikanischen Sängern und Sängerinnen wie Marvin Gaye, Billie Holiday, Aretha Franklin, Nina Simone, Bill Withers, Sly & The Family Stone, welche unter Verwendung der Original-Mehrspurbänder aus den ursprünglichen Tracks extrahiert wurden und daraufhin mit brandneuen Samba-und Bossa-Nova-Arrangements eine Melange eingingen.

12 Tracks voller unbeschwerter Leichtigkeit und Lebensfreude, welche bei mir die Vorfreude auf die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien (12.Juni bis 13. Juli 2014) zu wecken wissen, erwarten den geneigten Hörer auf “Studio Rio Presents: The Brazil Connection”.

Ganz besondere Highlights sind dabei die Marvin Gaye-Nummer “Sexual Healing“ (1982) und der ursprünglich als Funk-Stück veröffentlichte Isley Brothers-Track “It´s Your Thing” aus dem Jahre 1969, denen das neue musikalische Gewand sehr gut steht.

Erwähnt sei abschließend noch, dass an diesem farbenfrohen Album so hochklassige brasilianische Musik-Vorreiter wie der Grammy-Gewinner Roberto Menescal oder der hochberühmte Sänger, Gitarrist und Pianist Marcos Valle mitgewirkt haben.

Studio Rio Presents: The Brazil Connection

Tracklisting:
1. Bill Withers – Lovely Day
2. Aretha Franklin – Walk On By
3. Marvin Gaye – Sexual Healing
4. Billie Holiday – You’ve Changed
5. Sly & The Family Stone – Family Affair
6. The Isley Brothers – It’s Your Thing
7. Mel Tormé – I’ve Got You Under My Skin
8. Nina Simone – I Wish I Knew What It Means To Be Free
9. Johnny Nash – I Can See Clearly Now
10. Dave Brubeck with Carmen McRae – Take 5
11. Andy Williams – Music To Watch Girls By
12. Sarah Vaughan – Summertime

Website: http://studiorio.com/

“Studio Rio Presents: The Brazil Connection” (Legacy Recordings/Sony Music)

Marcel Brell - “Alles Gut Solang Man Tut” (Believe Digital/Soulfood)

Marcel Brell – “Alles Gut Solang Man Tut”

Alles Gut Solang Man Tut“ – erstes Album des Singer-Songwriter-Talents Marcel Brell

Marcel Brell - “Alles Gut Solang Man Tut” (Believe Digital/Soulfood)
Marcel Brell – “Alles Gut Solang Man Tut” (Believe Digital/Soulfood)

Zu den momentan hoffnungsvollsten deutschsprachigen Singer/Songwriter-Talenten zählt sicherlich der gebürtige Niederrheiner Marcel Brell.

Nachdem die erste Single-Auskopplung “Das Entscheiden“ bereits ein achtbares Appetithäppchen bot, kommt nun endlich das von seinen Fans heiß ersehnte Debütalbum „Alles Gut Solang Man Tut“ auf den Markt.

Der Sohn einer Tänzerin und eines Opernsängers , der sich bislang vor allem einen Namen als Komponist und Produzent gemacht hat, serviert darauf 12 ansprechende Kleinode zwischen Singer/Songwritertum und Pop.

Dabei sind es Tunes wie “Nur Den Augenblick“, in dem es darum geht, den gegenwärtigen Moment zu genießen und im Hier und Jetzt zu leben, das melancholische Lied “Zuviel Glück“, das spartanisch instrumentierte Stück “Maria Piers“, die feinfühlige Piano-Ballade “Schweigen Mit Dir“ oder “Wo Die Liebe Hinfällt“, ein bezauberndes Duett mit der wunderbaren Liedermacherin Alin Coen, die neben dem flott-beschwingten Vorboten rasch zu meinen Lieblingen der Platte avancieren.

„Alles Gut Solang Man Tut“ ist meines Erachtens ein bezauberndes Album geworden, dessen Song-Pretiosen irgendwo zwischen Singer/Songwritertum und Pop verortet sind und ihre Färbung insbesondere durch die tiefgründigen Texte und die markante rauchige Stimme des Wahl-Berliners erhalten.

Im Juni könnt ihr Marcel Brell, der in der Vergangenheit bereits Acts wie die Alin Coen Band, Elif, Suzanne Vega, oder Sharon Corr supportete, übrigens live erleben. Also, nicht verpassen!!! .

Marcel Brell live:
09.06.2014 Obermühl, Gierlinger
10.06.2014 Heilbronn, Stadtstrand
11.06.2014 Karlsruhe, Mein Zuhause
12.06.2014 Fulda, Backstage
13.06.2014 Chemnitz, Subway to Peter

Website: http://www.marcelbrell.de/
Marcel Brell – “Alles Gut Solang Man Tut” (Believe Digital/Soulfood)

Joachim Deutschland präsentiert seine Nationalhymne zur WM 2014 in Brasilen

Joachim Deutschland präsentiert seine Nationalhymne zur WM 2014 in Brasilen

Deutschland weiß, was Deutschland braucht: Eier!Joachim Deutschland präsentiert seine Nationalhymne zur WM 2014 in Brasilen.

Joachim Deutschland präsentiert seine Nationalhymne zur WM 2014 in Brasilen
Joachim Deutschland präsentiert seine Nationalhymne zur WM 2014 in Brasilen
11 Jahre nach Oliver Kahns legendärer Interview-Analyse, in der er forderte dass seine Mannschaft des FC Bayern München „Eier brauche“ , legt Joachim Deutschland mit seinem Song „Eier So Gross Wie Deutschland“ noch eine Schippe drauf.

Spätestens nach den letzten bitteren Niederlagen des deutschen Nationalteams im Halb- bzw. Viertfinale gegen Italien und Spanien ist allen Deutschland-Fans bewusst: Wenn es in diesem Anlauf mit dem Weltmeistertitel unter Brasiliens Sonne etwas werden soll, dann müssen Jogis Jungs mit einer gehörig größeren Portion Mut, Selbstbewusstsein und Kaltschnäuzigkeit in die hoffentlich 7 Spiele gehen.

Der 1980 in Stuttgart geborene Deutsch-Amerikaner Joachim Deutschland, dem mit seinem Hit “Marie“ 2003, im Jahr des Kahn-Zitats, der Durchbruch gelang und der seit dem und durch seine 3 Alben-Veröffentlichungen, vielen TV-Auftritten und durch ein paar „Abseitssituationen“ aus der deutschen Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken ist, glaubt fest an den deutschen WM-Titel und die Kraft der Musik: „Ich liebe Fussball, ich liebe Deutschland und ich liebe einen guten, geraden Rocksong, der die Kraft hat, Menschen in eine positive Stimmung zu versetzen.

Joachim Deutschland präsentiert seine Nationalhymne zur WM 2014 in Brasilen
Joachim Deutschland präsentiert seine Nationalhymne zur WM 2014 in Brasilen
Mit dem Trainer und Ex-Stürmer Joachim Löw verbindet ihn nicht nur der Name, sondern auch der Spielwitz, die Kreativität und sein unwiderstehlicher Zug zum Tor. In Joachim Deutschlands Fall bedeutet dies: das Gespür für einen starken, eingängigen Refrain.

Den besten Eindruck von dem Song und Joachims Fertigkeiten am Ball und an den Bällen, erhält man beim Betrachten des in Berlin von „Bunch“ produzierten Musikvideos, das zur Veröffentlichung am 23.05. erscheint.

Video Premiere „Eier So Gross Wie Deutschland“:
http://www.myvideo.de/watch/9569074/Joachim_Deutschland_Eier_So_Gross_Wie_Deutschland

Joachim´s neue Single „Eier So Gross Wie Deutschland“ entstand in Zusammenarbeit mit dem Berlin/ Freiburger Songwriter und Produzenten-Team Jan Leube & Ansgar Huppertz und erscheint bei TSP Music.

Der Song, den es in mehreren Versionen gibt, ist ab 23.05. auf allen bekannten Download-Plattformen erhältlich.

Mehr Infos unter: www.joachimdeutschland.de

RENT A RAGAN

RENT A RAGAN

Chuck Ragan kommt auf Tour. Und am Nachmittag einer der Shows zu Dir? In Dein Lieblingscafe, Deinen Wintergarten, Deine Schule, Deinen Proberaum? Alles ist möglich!

RENT A RAGAN
RENT A RAGAN
Side One Dummy Records und Chuck Ragan verlosen ein kostenloses Nachmittagskonzert an einem Ort Deiner Wahl! So geht`s:

1. schicke uns bis 27.05.2014 ein Foto Deiner Lieblings-Location* an chuck@sideonedummy.com
2.schreibe uns Infos zu diesem Ort (incl. Postadresse). Wo & was ist das? Privat oder öffentlich? Wieviele Deiner Freunde werden kommen? Wir freuen uns auf Deine Geschichten!
3. vergiß Deine Kontaktdaten + Handynummer nicht

* die Location darf nicht weiter als 25 Kilometer von einem dieser Orte entfernt sein und muss am Nachmittag (ca 17 Uhr) „frei“ sein.

Ab dem 28.05.2014 werden wir die besten Einsendungen zur Wahl stellen – die Location mit den meisten Likes wird von Chuck für ein kostenloses Nachmittagskonzert besucht. Die Gewinner werden rechtzeitig benachrichtigt. Wir bringen Schnaps mit!

CHUCK RAGAN & The Camaraderie live:
30.05. DE – Hünxe, Ruhrpott Rodeo Festival
31.05. DE – Erfurt, Centrum
01.06. DE – Nürnberg, Hirsch
03.06. DE – Aschaffenburg, Colos-Saal
04.06. DE – München, Theaterfabrik
05.06. AT – Wien, Arena
06.06. DE – Leipzig, Conne Island
07.06. DE – Berlin, SO 36
10.06. DE – Köln, Live Music Hall
13.06. CH – Interlaken, Greenfield Festival
14.06. DE – Saarwellingen, Camp Rock Festival
17.06. DE – Osnabrück – Rosenhof
18.06. DE – Dresden, Scheune
19.06. DE – Wiesbaden, Schlachthof
20.06. DE – Scheeßel, Hurricane Festival
22.06. DE – Neuhausen ob Eck, Southside Festival
Die Tour wird präsentiert von Visions, Slam, Lee Jeans

Walter Trout - The Blues Came Callin’

Walter Trout – The Blues Came Callin’

„Seit fünf Jahren arbeiten Walter, Provogue Records und ich darauf hin, Walters 25. Jubiläum als Solokünstler zu etwas ganz Besonderem zu machen. Doch die Feierlichkeiten müssen warten, denn er braucht dringend eine Lebertransplantation. Es zerriss mir fast das Herz zu sehen, wie sich Walter durch die letzten vielen Monate kämpfte und wir haben viele verschiedene Behandlungen ausprobiert, die seine Ärzte und Spezialisten vorgeschlagen hatten. Doch eine nach der anderen schlug fehl.

Walter Trout - The Blues Came Callin’
Walter Trout – The Blues Came Callin’
Trotz alldem bin ich von seinem Mut und seiner Entschlossenheit fasziniert.

Sogar als mehr als 50 Kilogramm abgenommen hatte und nur noch ein Schatten seiner selbst war, hörte er nicht auf zu touren, Songs aufzunehmen, zu spielen und zu singen. Musik zu machen und vor Leuten zu spielen war schon immer wie eine Therapie für ihn.

Entsprechend ist das Thema des Albums gefärbt von seiner Konfrontation mit dem Tod, kombiniert mit dem tiefen Verlangen, durchzuhalten sowie einer guten und für ihn typischen Dosis lebensbejahenden Trotzes.“
Marie Trout, März 2014

“Als Walter 2008 zu Provogue zurückkehrte, begannen wir bereits mit den Planungen zu seinem 25. Jubiläum als Solokünstler. Neben einem neuen Album gibt es sowohl ein Buch als auch eine DVD-Dokumentation. Nicht nur, um die Leute auf das diesjährige Jubiläum aufmerksam zu machen, sondern damit sie begreifen, wie wichtig Walter für das weltweite Bluesgenre wirklich ist.

Er ist ein phänomenaler Gitarrist und eine noch größere Persönlichkeit, der immer aus seinem Herzen spricht und stets zu einem guten Witz aufgelegt ist. Für 2014 hatten wir eine fantastische Tour geplant, unter anderem mit Shows auf dem angesehenen North Sea Jazz Festival und dem Carré Theater in Amsterdam.

Doch anstatt da draußen unterwegs zu sein und wie üblich jede Nacht seinen Fans alles zu geben, kämpft Walter um sein Leben und es gibt derzeit absolut nichts zu feiern. Das ist sehr traurig und wir beten alle für ihn, dass er wieder die Oberhand gewinnen wird. „The Blues Came Callin„“ wird auf Walters ausdrücklichen Wunsch wie geplant am 30.05.2014 veröffentlicht. In dieser Zeit sind unsere Gedanken bei ihm und seiner Familie.“
Ed van Zijl/Provogue Records

Das eindringliche Gitarrenspiel von Mike Bloomfield hörte er zum ersten Mal als Teenager, doch seit diesem Zeitpunkt wusste Walter Trout instinktiv, dass der Blues seine Bestimmung war. Und so kann er 2014 auf eine fast 50-jährige Karriere als Bluessänger und –Gitarrist zurück blicken.

„The Blues Came Callin„“ wird am 30.05.2014 veröffentlicht. Die Songs auf dem Album spiegeln Walters Gedanken über das Sterben und seine neue Wertschätzung für das Leben wieder. Als er körperlich schwächer wurde, setzte er sich dafür ein, weiter touren zu dürfen und fand heraus, dass vor Publikum zu spielen wie eine kraftvolle Medizin für ihn war. Es ließ ihn weiterkämpfen und machte ihn entschlossener denn je.

„Vor den Leuten zu spielen wurde noch wichtiger für mich. Wenn ich nur daran denke, in die Menschenmenge zu blicken, verbinde ich mich mit jedem einzelnen Zuhörer auf einer seelischen Ebene und teile die Erfahrungen der Musik mit ihm. Das gibt mir wieder Kraft. Meine Familie und meine Musik sind meine Rettungsleine. In diesen Tagen bedeutet mir das alles mehr als jemals zuvor.“

Walter wartet derzeit auf eine Lebertransplantation im UCLA Medical Center in Los Angeles. Seine Fans haben eine Spendenaktion für ihn ins Leben gerufen. Weitere Infos gibt es unter www.youcaring.com/medical-fundraiser/walter-trout-needs-a-new-liver-you-can-help-/151911

The Blues Came Callin’ – Das neue Album

Zehn der Zwölf neuen Songs stammen aus Walter Trouts eigener Feder. Ein weiteres Stück schrieb John Mayall extra für diesen Anlass, der letzte Song ist ein Cover von J.B. Lenoir. Auf „The Blues Came Callin„“ lässt Trout seine neue Wertschätzung für das Leben in sein musikalisches Werk einfließen. Der Blues kehrt zum Ausgangspunkt zurück, sowohl als nachdenkliches Statement über sein Leben und seine Karriere, als auch als alles durchdringender Wunsch, auf die Bühne zurückzukehren, um das zu tun, was er am meisten liebt.

Die offizielle Biographie

Zeitgleich zum neuen Album erscheint „Rescued From Reality – The Life and Times of Walter Trout”. Die offizielle Biographie, die er gemeinsam mit dem britischen Musikjournalisten Henry Yates schrieb, enthält bis dahin unbekannte Geschichten aus Trouts Leben sowie unveröffentlichte Fotos aus seinem persönlichen Archiv.

Das Buch dokumentiert die anfangs glückliche Kindheit des Künstlers, die durch die Scheidung seiner Eltern, Missbrauch und Gewalt jedoch schwer erschüttert wurde. Es offenbart die seelischen Qualen, die Armut und sein Leben auf der Straße und dass er „der einzige weiße Typ“ war, der sich bei den berühmten Bluesbands der späten siebziger Jahre aus Los Angeles abrackerte. Trout erinnert sich an die Zeit in den Achtzigern, als sich niemand um Blues scherte, sein Bestreben, trotzdem entdeckt zu werden und wie er schließlich für lange Zeit an der Seite von Canned Heat und John Mayall spielte – alkoholabhängig und mit Drogen vollgepumpt. Schließlich brach er aus seinem alten Leben aus, wurde clean und startete 1989 seine Solokarriere.

Walter Trout – The Blues Came Callin’
VÖ: 30.05.2014 durch Provogue / Mascot Label Group / Rough Trade

www.waltertrout.com

FAT CAT - Preisgekrönte Gangster-Komödie aus Italien

FAT CAT – Preisgekrönte Gangster-Komödie aus Italien

2012 vollendet Regisseur Michele Fiascaris, 1985 in Italien geboren, mit der Gangsterkomödie FAT CAT seinen ersten Spielfilm.

FAT CAT - Preisgekrönte Gangster-Komödie aus Italien
FAT CAT – Preisgekrönte Gangster-Komödie aus Italien
Nur wenige Monate später lief FAT CAT bereits auf unzähligen Festivals und wurde mit Preisen wie „Bester fremdsprachiger Film“ beim Las Vegas Pollygrind Film Festival oder „Beste Kamera“ beim Madrid International Film Festival ausgezeichnet.

In sechs weiteren Kategorien gibt es Nominierungen als „Bester Film“, „Bester ausländischer Film“, „Beste erste Regie“.

Die Parodie auf klassische Film-Gangsterbosse wie Tony Montana („Scarface“) oder Don Corleone („Der Pate“) und expliziter Macho-Action aus Trash-Filmen wie „Desperado“, „Machete“ oder „Planet Terror“ wurde international von der Presse gefeiert und erreichte schnell Kultstatus. Nun holt Edel:Motion Film „FAT CAT“ nach Deutschland.

FAT CAT VIDEO-TRAILER:

FAT CAT – Die preisgekrönte, durchgeknallte Gangster-Komödie aus Italien erscheint am 09. Mai 2014 auf DVD und als VoD!

Die beiden Möchtegern-Gangster Zeus und Burro sind echte Schwätzer. Trotz ihrer großen Klappe kriegen sie nur wenig auf die Reihe. Mächtig in die Bredouille kommen sie, als bei einem Tumult in der Disco der ungeschickte Zeus aus Versehen die Geliebte von Barone, dem Besitzer der Disco, erschießt.

Glücklicherweise verzeiht ihr gefährlicher und schizophrener Gangsterboss Mosca den beiden Halbstarken, was Baronezur Weißglut treibt. Er trachtet nach Rache.

Zeus kommt ihm jedoch zuvor und tötet Barone. Der Versuch dessen Leiche im Fluss verschwinden zu lassen, geht gründlich in die Hose. Die Polizei entdeckt den Leichnam, wodurch Mosca von Barones Tod erfährt und seinen großen Rivalen Don Galante hinter der Tat vermutet.

Aus Angst vor der Reaktion Moscas flüchten Zeus und Burro nach London. Hier suchen sie nach einem berüchtigten Profikiller, der ihnen helfen soll, ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Gelingt es ihnen so aus dem Schlamassel heraus zu kommen oder zieht sich die Schlinge dadurch noch fester um ihren Hals?

2012 vollendet Regisseur Michele Fiascaris, 1985 in Italien geboren, mit der Gangsterkomödie FAT CAT seinen ersten Spielfilm. Nur wenige Monate später lief FAT CAT bereits auf unzähligen Festivals und wurde mit Preisen wie „Bester fremdsprachiger Film“ beim Las Vegas Pollygrind Film Festival oder „Beste Kamera“ beim Madrid International Film Festival ausgezeichnet. In sechs weiteren Kategorien gibt es Nominierungen als „Bester Film“, „Bester ausländischer Film“, „Beste erste Regie“.

Die Parodie auf klassische Film-Gangsterbosse wie Tony Montana („Scarface“) oder Don Corleone („Der Pate“) und expliziter Macho-Action aus Trash-Filmen wie „Desperado“, „Machete“ oder „Planet Terror“ wurde international von der Presse gefeiert und erreichte schnell Kultstatus. Nun holt Edel:Motion Film „FAT CAT“ nach Deutschland und veröffentlicht ihn am 09. Mai 2014 auf DVD und als VoD in der italienischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Neben dem Kinofilm liefert die DVD als Bonusmaterial noch ein Making-of sowie entfallene Szenen. FAT CAT ist ein Muss für alle Fans von Tarrantino, Lynch, Rodriguez und Ritchie!

FAT CAT – Preisgekrönte Gangster-Komödie aus Italien

Titel: FAT CAT
Genre: Krimi / Komödie
Länge: 88 min
Produktionsjahr: 2012
Produktionsland: Großbritannien / Italien
FSK: ab 16 beantragt
Bonus: Making-of +
entfallene Szenen

VÖ: 09.05.2014

DVD:
Art.-Nr.: 0209129ER2
EAN: 4029759091295

Besetzung:
Alberto Onofrietti Mosca
Lorenzo Richelmy Burro
Tommaso Arnaldi Zeus
Angela Favella Gloria
Marcus Taylor The Worm
Roberto Campagnolo Don Galante
Stephanie Tripp Nadia
Dario Masciello Tranquillo
Massimiliano Sbarsi Barone

Stab:
Regie: Michele Fiascaris
Drehbuch: Michele Fiascaris
Produzent: Marco Cainero
Kamera: Evgeny Sinelnikov
Schnitt : Gian De Feo
Musik: Gianni Chiarparini

# Auszeichnungen

* Sieger Las Vegas Pollygrind Film Festival „Best Foreign Language Film“
* Sieger Las Vegas Pollygrind Film Festival „Best Supporting Actress“
* Sieger Madrid International Film Festival „Best Cinematography“
* Nominierungen beim Berlin Independent Film Festival, Irvine International Film Festival (Kalifornien),
Idyllwild Fim Festival (Kalifornien)

Jazzfest mit Wayne Shorter Quartet und Matthew Herbert Big Band

Jazzfest mit Wayne Shorter Quartet und Matthew Herbert Big Band

Jazz hatte schon immer einen hohen Einfluss auf die elektronische Musik und dient vielen DJs seit jeher als Inspirationsquelle.

Jazzfest mit Wayne Shorter Quartet und Matthew Herbert Big Band
Jazzfest mit Wayne Shorter Quartet und Matthew Herbert Big Band
Am 01. Juni wird erneut eine Brücke zwischen elektronischer Musik und Jazz geschlagen, denn die Telekom Electronic Beats präsentieren das Jazzfest in Bonn, welches sie seit 2010 als Hauptpartner fördern.

Das Line-Up besteht aus renommierten Künstler beider Genre und dürfte somit sowohl Klassik-, als auch Electro-Fans begeistern.

Wayne Shorter Quartet und Matthew Herbert Big Band werden an diesem ehrenwürdigen Abend auf der Bühne zu sehen sein.

Tickets kosten nur 33 Euro und sind bei KölnTicket, Bonnticket und auf der Seite von Electronic Beats http://bit.ly/EBgoesJazz zu erwerben.

Telekom Electronic Beats präsentiert das Jazzfest Bonn
01.Juni 2014 im Telekom Forum Bonn – Live On Stage: Wayne Shorter Quartet und Matthew Herbert Big Band
Livestream des Konzerts und Tickets auf www.electronicbeats.net

JOHAN LEIJONHUFVUD MIGHTY MEZZ - VOL. 1

JOHAN LEIJONHUFVUD MIGHTY MEZZ – VOL. 1

Spätestens seit seiner mehr als siebenjährigen Zusammenarbeit mit dem deutschen Star-Trompeter Till Brönner gilt Johan Leijonhufvud als einer der vielversprechendsten Protagonisten des zeitgenössischen Jazz.

JOHAN LEIJONHUFVUD MIGHTY MEZZ - VOL. 1
JOHAN LEIJONHUFVUD MIGHTY MEZZ – VOL. 1
Als Sideman von Brönner und Nils Landgren wie auch als Bandleader seiner eigenen Formationen hat sich Leijonhufvud längst in die vordere Riege der Jazz-Gitarristen gespielt und wird vielfach in die Tradition von Größen wie Joe Pass, Kenny Burrell, Wes Montgomery oder John Scofield gestellt.

Johan Leijonhufvud Mighty Mezz heißt sein neuestes Projekt, das er zusammen mit den Berliner Musikern Christian von der Goltz (p), Lars Gühlcke (b) und Tobias Backhaus (dr) gestartet hat.

Ihr erstes Werk, schlicht „Vol. 1“ genannt, ist ein modernes Jazzalbum, vielfältig in der Stilistik, pluralistisch im besten Sinne.

JOHAN LEIJONHUFVUD MIGHTY MEZZ – VOL. 1 Album-Teaser:

JOHAN LEIJONHUFVUD MIGHTY MEZZ – VOL. 1

„Wenn es möglich wäre, Musik mit Worten zu beschreiben, bräuchten wir keine Instrumente, sondern würden uns einfach nur an einen Tisch setzen und darüber reden.“

Der schwedische Gitarrist Johan Leijonhufvud spricht nicht allzu gern über Musik. Lieber lässt er seine Gitarre sprechen.

Spätestens seit seiner mehr als siebenjährigen Zusammenarbeit mit dem deutschen Star-­‐Trompeter Till Brönner gilt er als einer der vielversprechendsten Protagonisten des zeitgenössischen Jazz.

Als Sideman von Brönner und Nils Landgren wie auch als Bandleader seiner eigenen Formationen hat sich der in Göteborg geborene Leijonhufvud in die vordere Riege der Jazz-­‐Gitarristen gespielt und wird vielfach in die Tradition von Größen wie Joe Pass, Kenny Burrell, Wes Montgomery oder John Scofield gestellt.

Nachdem er drei Studioalben und eine Live‐CD in Schweden veröffentlicht hat, erscheint Johan Leijonhufvuds aktuelles Album nun bei dem deutschen Label Blackbird Music. Johan Leijonhufvud Mighty Mezz heißt sein neuestes Projekt, das er zusammen mit den Berliner Musikern Christian von der Goltz (p), Lars Gühlcke (b) und Tobias Backhaus (dr) gestartet hat.

Ihr erstes Werk, schlicht „Vol. 1“ genannt, ist ein modernes Jazzalbum, vielfältig in der Stilistik, pluralistisch im besten Sinne. Anfang der neunziger Jahre erkundet Johan Leijonhufvud noch intensiv Malmös Musikszene, organisiert Sessions und verknüpft sich mit anderen Musikern. Zehn Jahre später erschließt er sich dann Berlin, vernetzt sich in der hiesigen Jazzlandschaft, lernt Till Brönner kennen und begegnet bereits seinen derzeitigen Quartettmitgliedern, zunächst Christian von der Goltz und Lars Gühlcke und wenige Jahre später Tobias Backhaus.

Leijonhufvud fühlt sich musikalisch in Malmö und Berlin gleichermaßen zu Hause. Das Pendeln zwischen den beiden Städten tritt in den Klangwelten zutage, die er in seinen Kompositionen verbindet: Die häufig der schwedischen Kunst innewohnende, wunderschöne Melancholie trifft auf die leuchtende Vielfarbigkeit der Großstadt.

Es ist dieser besondere Klangcharakter, mit dem Leijonhufvud auf sich aufmerksam macht. Melodisch und perlend sind seine Linien, voll kühler Eleganz und schwereloser Leichtigkeit ist sein Ton, warm der Sound seiner Halbresonanzgitarre.

Trotzdem ist sein Spiel leidenschaftlich, satt und funky: Es gibt nicht viele Musiker, die so relaxt und gleichzeitig handwerklich pointiert grooven und spannungsreich Intensität aufbauen. Inspiration für seine Stücke erhält Johan Leijonhufvud in der Musik von Miles Davis und John Coltrane oder beim Streifen durch die atemberaubende Einsamkeit der schwedischen Natur.

Der kreative Prozess schließlich beginnt ganz absichtslos und ohne konkreten Anlass. Eine spielende Suche auf der Gitarre, bei der er Fragmente sammelt und zu einem Song werden lässt. Alles beginnt mit einem einzelnen Akkord, einem Rhythmus oder einer Melodie.

Johan Leijonhufvud Mighty Mezz – „Vol. 1“ 01 Feathers 5:57 02 Liberté, Égalité, Pfefferminztee 5:23 03 Fedex 6:31* 04 White Dress, Black Stripes 3:58 05 Mojaho 4:52 06 Topi Ballano 3:42 07 Iziama Rianatal 6:38 08 Chiara 5:02 09 Fronesis 4:58 10 Levinsky 4:50 11 Gabelflug 5:15 12 Love Is A Losing Game 6:04** 13 Edgar 5:51 14 Boo Hunk Boogaloo 5:02 All songs written by Johan Leijonhufvud except ** written by Amy Winehouse Beteiligte

Musiker: Johan Leijonhufvud (g), Christian von der Goltz (p), Lars Gühlcke (b) und Tobias Backhaus (dr)

https://www.facebook.com/johan.leijonhufvud.mighty.mezz
http://www.mightymezzmusic.com/

GOTTHARD – Bang!

Die Schweizer Gotthard stehen seit mehr als 20 Jahren für kernigen Hardrock amerikanischer Prägung, den sie uns seither immer äußerst geschmeidig präsentieren zu wissen.

GOTTHARD – Bang!
GOTTHARD – Bang!

Und von gleicher Natur zeigt sich auch ihr neuer Langspieler „Bang!“, dem zweiten Werk mit Frontmann Nic Maeder, der den 2010 bei einem Motorrad-Unfall tödlich verunglückten Steve Lee ersetzt. Dieser fügt sich stimmlich bestens in den Gotthard-Sound und kann so dauerhaft für prägende Akzente sorgen.

Klassische Kracher wie der Titelsong „Bang!“, „Get Up’n’Move“ oder „Jump The Gun“ verströmen jede Menge Southern-Flair mit ordentlich Drive und Boogie im Gepäck. „Spread Your Wings“ rückt dabei noch eine groovige Orgel mit in den Vordergrund, auf deren Fundament Maeder sein Stimmorgan richtig zum röhren bringt.

Eine waschechte Ballade darf natürlich auch nicht fehlen, die hier in Form von „Maybe“ daherkommt, einem Duett mit der amerikanischen Sängerin Melody Tibbits. Große Melodien, Streicher und Pianoklänge versüßen diese Verschnaufpause, bevor es mit „Red On A Sleeve“ wieder rockig zur Sache geht.

Den krönenden Abschluss bildet das mehr als 10-minütige Epos „Thank You“, eine Hommage an Gitarrist Leo Leonis verstorbene Mutter, das zwar nicht immer gänzlich kitschfrei daherkommt, dennoch noch einmal die Bandbreite Gotthards unterstreicht.

„Bang!“ dürfte ganz nach dem Geschmack eines jeden Gotthard-Fans sein und mit seinen 13 Stücken für beste Unterhaltung sorgen.

GOTTHARD – Bang! (G.Records / PIAS)

BASTIAN BAKER – „Tomorrow May Not Be Better“

BASTIAN BAKER – das Album „Tomorrow May Not Be Better“, VÖ: 23.05.

BASTIAN BAKER - "Tomorrow May Not Be Better"
BASTIAN BAKER – „Tomorrow May Not Be Better“

Es wird langsam eng auf dem Kamin von Bastian Baker. Nachdem er eben erst mit einem MTV Music Award als erfolgreichster Schweizer Musikexport ausgezeichnet wurde, gehörte er auch an den diesjährigen Swiss Music Awards zu den Gewinnern des Abends. Bastian Baker war neben dem Schweizer Rapper Bligg der einzige Künstler der gleich zwei der begehrten Pflastersteine nach Hause tragen durfte. Einerseits wurde er in der Kategorie „Best Act Romandie“ ausgezeichnet. Den zweiten und wohl noch viel gewichtigeren Preis durfte Bastian Baker in einer der Hauptkategorien abholen. So setzte er sich gegen ehrwürdige Gegner wie die legendäre Hardrock Band Krokus und den Berner „Blueser“ Stiller Has in der Kategorie Best Album Pop/Rock National durch.

Bereits 2011 gewann Bastian Baker für sein mit Platin ausgezeichnetes Erstlingswerk „Tomorrow May Not Be Better“ einem Swiss Music Award als „Best Breaking Act National“. Insgesamt hat Bastian Baker in 3 Jahren 5 Swiss Music Awards gewonnen. Das hat vor ihm in so kurzer Zeit noch kein anderer Schweizer Künstler geschafft. Und als Zugabe flatterte just nach der Show noch die Nomination für die diesjährigen World Music Awards als Worlds Best Male Artist ins Haus.

Treibende Beats, recycelte Riffs und plakative Zeilen sind die Waffen, mit denen heute im hart umkämpften Musik-Business gnaden- und schamlos um die Gunst des Publikums gekämpft wird. Bastian Baker lässt diese Waffen auf «Tomorrow May Not Be Better» (VÖ: 23.05.) alle ruhen. Nicht, weil er zu feige ist. Sondern ganz einfach, weil ein Singer/Songwriter, der allein mit Melodie und Text riesige Welten schaffen kann, das nicht nötig hat. Dabei wäre Baker gewohnt zu kämpfen. Als ehemaliger Eishockey-Profi bestimmten harte Bandagen, blaue Flecken und der Einsatz für den Sieg um jeden Preis während 13 Jahren seinen Alltag. Inzwischen macht der Bodycheck Pause, und Bastian Baker berührt mit seiner Musik vor allem eins – die Herzen seines Publikums.

Wer nun eine dreiste welsche Charmeoffensive in Albumlänge erwartet, täuscht sich gewaltig. Denn allein davon hätten sich wohl weder die Organisatoren des Caprice Festivals in Crans-Montana noch «Mr. Jazz Festival» Claude Nobs oder mehr als 30 Schweizer Radiostationen in den vergangenen Monaten einfach so beeindrucken lassen. Vielmehr zeigt «Tomorrow May Not Be Better» bereits in den ersten Minuten den jungen Lausanner als Singer und Songwriter von internationalem Format und beeindruckendem Charisma.

Auf seinem in Paris von Philippe Weiss (u. a. Wycleaf Jean, Beastie Boys, Charles Aznavour) gemischten Debut-Album beweist Bastian Baker gemeinsam mit Spitzenmusikern wie Fergus Gerrand (dr/per; Madonna, Duran Duran, Robert Plant) und Ken Stringfellow (git/key; R.E.M., Posies), dass sein Single-Erstling «Lucky» kein Glückstreffer war.

Zu «Lucky» gesellen sich auf «Tomorrow May Not Be Better» 11 weitere Songs, die keinen Zweifel daran lassen, dass Bakers musikalische Kondition mindestens so gut ist wie seine sportliche. Der Lausannois nutzt dabei – ohne eintönig zu werden – jede Gelegenheit, seinen eigenen musikalischen Stil zu prägen. Setzt Massstäbe und Glanzlichter. Eröffnet mit «Colorful Hospital» und «I’d Sing For You» derart, dass es für Radiostationen kein Vorbeihören gibt. Lässt in «With You Gone» den Flamenco mit einer Selbstverständlichkeit erklingen, die keine Fragen aufwirft. Wird düster in «Planet Earth». Zeigt in «Nobody Should Die Alone», was passiert, wenn man Pop zu Ende denkt. Und liefert mit «Love Machine» den zweifellos besten Song über käufliche Liebe seit «Roxanne» ab.

«Es sind Songs, die du an einem Sommerabend mit deinen Freunden spielen kannst», sagt Bastian Baker über seine Musik. Gleichzeitig muss er sich bewusst sein, dass es ab sofort am Lagerfeuer ziemlich eng werden könnte und er demnächst auf grössere Bühnen ausweichen muss. Allerdings wartet da ein hartes Stück Arbeit. Denn wenn das Heute so klingt wie «Tomorrow May Not Be Better», hat es das Morgen tatsächlich ziemlich schwer, besser zu werden.

Live-Daten:
12.05. Hamburg, Fabrik (NDR 90,3 presents Hamburg Sounds)
23.05. Berlin, Dussmann Instore-Gig
29.06. Berlin, Messe, YOU 2014
17.07. Rheingau Festival “Night of the Gentlemen”
20.07. München, CSD Marineplatz

Special Guest at Kids of Adelaide & Ricky Dean Howard-Tour:
21.05. Frankfurt, Nachtleben
22.05. Köln, Blue Shell
28.05. Hamburg, The Rock Cafe St. Pauli
29.05. Berlin, Magnet
30.05. Dresden, Puschkin
31.05. Mannheim, Alte Seile

Clip „I’d Sing For You“

Weblink: bastianbaker.com

R.E.M. Unplugged: The Complete 1991 and 2001 Sessions

Beide Auftritte aus der MTV-Serie plus elf ungesendete Performances ab 23. Mai auf Doppel-CD und zum Download!

R.E.M. Unplugged: The Complete 1991 and 2001 Sessions
R.E.M. Unplugged: The Complete 1991 and 2001 Sessions

Bereits am 19. April, dem international gefeierten Record Store Day, erschien “R.E.M. Unplugged: The Complete 1991 and 2001 Sessions” als limitiertes 4-LP-Set im Klappcover mit vier Taschen exklusiv bei unabhängigen Musikhändlern. Doch jetzt liegen die wohl gesuchteten Live-Unplugged-Aufnahmen der Band aus Athens/Georgia erstmalig auf CD vor und das sogar mit elf bislang ungesendeten Songs.

R.E.M. nahmen die MTV-Unplugged Session im Abstand von 10 Jahren 1991 und 2001 auf. Zwar behauptet das Presse-Info, dass R.E.M. „die einzige Band, die gleich zweimal Headliner des Formats war“, doch hier irrt der verantwortliche Redakteur. Einer deutschen Band wurde diese Ehre auch zuteil: Im Jahr 2000 und 2012 nahmen die Fantastischen Vier ebenfalls zwei MTV-Unplugged-Sessions auf.

1991 nahm noch die komplette Band um Drummer Bill Berry, Gitarrist Peter Buck, Bassist Mike Mills und Sänger Michael Stipe die erste Session auf, die sich hauptsächlich um das R.E.M.-US-No.1-Album „Out of Time“ und R.E.M.s größten Hit „Losing my Religion“ dreht. Fünf Songs, die nie gesendet wurden, sind hier zum ersten Mal live zu hören, darunter „Get Up“ und „World Leader Pretend“ aus dem vielfach mit Platin ausgezeichnetem Album “Green” (1988).

2001 waren es dann nur noch drei, nachdem Bill Berry die Band bereits 1997 verlassen hatte. In dieser zweiten Show konzentrierten sich R.E.M. auf ihr 12. Album „Reveal“, das in jenem Jahr erschien. Das Tracklisting enthält überdies sechs weitere Songs, die damals nicht ausgestrahlt wurden, darunter Songs aus „Reveal“ und „Up“ (1998) sowie eine bewegende Neuinterpretation der Durchbruchs-Single „The One I Love“ aus dem Album “Document” (1987).

„R.E.M. Unplugged: The Complete 1991 and 2001 Sessions“, ein Highlight, das sich kein R.E.M. Fan entgehen lassen sollte.

remhq.com
facebook.com/REMhq

R.E.M. „The One I Love“-Videoplayer

R.E.M. “I’ve Been High” (bislang nicht gezeigte Performance von R.E.M.s 2001 “Unplugged” Auftritt)

weitere R.E.M. unplugged-Videos befinden sich hier: www.mtv.com/artists/rem/

UNPLUGGED: THE COMPLETE 1991 AND 2001 SESSIONS
Track Listing

CD 1: Unplugged ’91 – CD/Digital (+ 5 Bonus Tracks*)

01. Half A World Away (3:25)
02. Disturbance at the Heron House (3:45)
03. Radio Song (4:23)
04. Low (4:40)
05. Perfect Circle (4:10)
06. Fall on Me (3:10)
07. Belong (4:20)
08. Love is All Around Me (3:30)
09. It’s The End Of The World As We Know It (And I Feel Fine) (4:25)
10. Losing My Religion (4:50)
11. Pop Song ‘89 (3:13)
12. Endgame (3:50)
13. *Fretless (5:00)
14. *Swan Swan H (2:40)
15. *Rotary 11 (1:45)
16. *Get Up (2:45)
17. *World Leader Pretend (4:55)
TRT 63:01

CD 2: Unplugged ’01 – CD/Digital (+ 6 Bonus Tracks*)

01. All The Way To Reno (4:26)
02. Electrolite (3:57)
03. At My Most Beautiful (3:26)
04. Daysleeper (3:11)
05. So. Central Rain (4:00)
06. Losing My Religion (4:45)
07. Country Feedback (6:13)
08. Cuyahoga (4:26)
09. Imitation of Life (4:31)
10. Find the River (3:43)
11. *The One I Love (3:25)
12. *Disappear (3:56)
13. *Beat a Drum (4:21)
14. *I’ve Been High (3:20)
15. *I’ll Take the Rain (4:30)
16. *Sad Professor (4:25)
TRT 66:45

INGRID MICHAELSON – „Afterlife“ (Single)

INGRID MICHAELSON neue Single „Afterlife“, VÖ 30.05.

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INGRID MICHAELSON – „Afterlife“ (Single)

Ingrid Michaelson, die am 13.06. ihr fünftes Studioalbum LIGHTS OUT veröffentlichen wird, hat sich in den letzten zwei Jahren von einem überambitionierten Indie-Pop Sweetheart zu einem wahrhaftigen Popstar entwickelt. Ihre letzte Veröffentlichung, HUMAN AGAIN, stieg auf Platz 5 der Billboard Album Charts ein (und Platz 1 der iTunes Charts).

Die erste Singleauskopplung aus Ingrid Michaelsons brandneuem Album ist AFTERLIFE. Man wird von der ersten Sekunde an mitgerissen und es fällt wirklich schwer nicht mitzupfeifen. Wenn das pompöse Klavier einsetzt – stampfst du mit den Füßen. Der für Stadien perfekt geeignete, hymnenartige Chorus setzt ein und, ach vergiss es einfach, du kannst unmöglich nicht mitsingen. AFTERLIFE, einer der vielen Spitzen-Tracks auf LIGHTS OUT, ist eine feierliche lebensbejahende Hymne, die ihre Hörer dazu auffordert im Hier und Jetzt zu leben. „Es ist ein Song, der das Leben feiert“, sagt Michaelson. „Es handelt davon jegliche Dunkelheit aus deinem Herzen zu verbannen und den Entschluss zu fassen in der Gegenwart zu leben“.

Ihr fünftes Album baut auf den nennenswerten Erfolgen auf, die sie bereits mit ihren bisherigen Kompositionen gefeiert hat: Wunderschöne, eigenwillige Songs, die großflächig in berühmten Filmen, im Fernsehen und regelmäßig auch in der Werbung eingesetzt wurden. Der Entschluss für eine „Do It Yourself“ Herangehensweise bei ihrer Musik – das Komponieren ihrer eigenen Songs, das Co-Herausgeben von Alben auf ihrem Indie Label und Verlag „Cabin 24“, sich ganz eigenständig eine treue Anhängerschaft durch Musiklizenzierung aufzubauen, und sich zu MySpace-Zeiten (wo sie 2006 entdeckt wurde) selbst zu promoten – war ein absoluter Volltreffer. Nun, als alles bereits lief wie eine gut geölte Maschine, schaltete sich auch die New York Times ein und bezeichnete ihr Songwriting als „smart“, ihre Melodien als „unwiderstehlich“ und ihre Liveshows als „makellos“.

Clip: https://www.youtube.com/watch?v=d1hMzmFvIiw&feature=youtu.be („After Life“, Lyric Video)

Website: http://www.ingridmichaelson.com / https://www.facebook.com/ingridmichaelson

PHARELL WILLIAMS – „Marilyn Monroe“

PHARELL WILLIAMS – die neue Single „Marilyn Monroe“

pharrellwilliams_01Pharrells atemberaubende Hitserie geht weiter: nach dem weltweiten Nummer-Eins-Smash „Happy“, der sich alleine in Deutschland mehr als 550.000 Mal verkaufte (= Dreifach-Gold!), bringt der Songwriter, Produzent, Sänger und vielfache Grammy-Preisträger nun mit „Marilyn Monroe“ (VÖ: 30.05.) seinen nächsten potenziellen Chart-Topper an den Start. Der Song, der sich ebenso wie „Happy“ aus Pharrells aktuellem Album „G I R L“ findet, ist darüber hinaus der Song der aktuellen O2-Kampagne, die im kommenden halben Jahr überall zu sehen (und zu hören) sein wird. „G I R L“ erreichte in Deutschland Platz zwei der Media Control Charts.

Clip „Marilyn Monroe“

Website: pharrellwilliams.com

Festivalsommer 2014

Die Festivalsaison ist eröffnet. Wer jetzt noch keine Pläne für den Spätsommer hat, sollte sich mal dringend eines der kommenden FKP Scorpio-Sommer-Festivals in den Kalender packen. Wie wäre es mit dem M’era Luna vom 09.-10.08.14, dem 5-Tage-Festival Chiemsee Summer vom 13.-17.08.14 oder dem Highfield vom 15.-17.08.14? Da sollte doch wirklich für jeden etwas dabei sein.

Festival:M’era Luna

logo-mera-luna-2014-blackDatum:09. – 10. August 2014
Ort:Flugplatz Drispenstedt, Hildesheim
Kurzinfo:Das M’era Luna ist jedes Jahr wieder Treffpunkt für die schwarze Szene aus ganz Europa, um ein friedliches und entspanntes Wochenende mit alten und neuen Freunden zu verbringen. Neben den immer hochkarätigen Headlinern gehören die besondere Atmosphäre, die kurzen Wege, der Mittelaltermarkt oder auch die extravagante Modenschau zu den Hauptanziehungspunkten für Besucher aus aller Welt. Um die 40 nationale und internationale Bands, ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Lesungen, einer Modenschau und Diskonächten mit Szene-DJs oder zahlreiche Verkaufsstände ziehen alljährlich mehr als 20.000 extravagant gekleidete Fans aus aller Welt an.
Line-Up:And One, In Extremo, Deine Lakaien, Subway To Sally, ASPs von Zaubererbrüdern, Paradise Lost, Lacrimas Profundere, Faun, Die Krupps, Combichrist, De/Vision, DAF, Leæther Strip, Letzte Instanz, Das Ich, Stahlmann, Spetsnaz, Darkhaus, [x]-Rx, Neuroticfish, Solitary Experiments, Solar Fake, Feuerschwanz, The Beauty Of Gemina, Ambassador21, Sündenklang
Preise: Kombiticket 89 Euro
Ticket-Hotline:01806 – 853 653
Weitere Infos:www.meraluna.de

Festival:Chiemsee Summer

chiemseesummer-logoDatum:13. – 17. August 2014
Ort:Übersee/Chiemsee
Kurzinfo:Vom 13. bis 17. August 2014 – zum 20. Jubiläum des Chiemsee Reggae Summer – vereint sich das Festival mit Chiemsee Rocks und wird zum Chiemsee Summer! Mehr Bühnen, mehr Tage und eine größere Musikvielfalt – so viel Sommer gab es noch nie zuvor! Wohl kaum ein anderes Festival reagiert so eng auf die Wünsche seiner Fans und Besucher wie der Chiemsee Summer, und so wurde mit der Dancehall-Dub-Dampfwalze Seeed der absolute Favorit des Publikums verpflichtet. Künstler wie der Rapper Casper oder Elektro-Mastermind Paul Kalkbrenner und Marteria – mit Beat und intelligenten Texten – erweitern das musikalische Spektrum des Chiemsee Summer.
Line-Up:Seeed, Macklemore & Ryan Lewis, Blink-182, Casper, Paul Kalkbrenner,Shaggy, Broilers, Marteria, LaBrassBanda, Jimmy Cliff, The Bloody Beetroots Live, Fünf Sterne deluxe, Blumentopf, Prinz Pi, Thees Uhlmann & Band, The Cat Empire, Bosse, Jennifer Rostock, Jupiter Jones, Bela B. & Smokestack Lightnin‘ feat. Peta Devlin, Irie Révoltés, Foreign Beggars, Chronixx & Zinc Fence Redemption, Jamaram, Kakkmaddafakka, Jah Mason & Lutan Fyah, Johnny Osbourne & Homegrown Band, Rebellion The Recaller, Emil Bulls, Turbostaat, Converge, Jahcoustix, Iriepathie, Vitamin X, Young Rebel Set, Fiva, Proxy, Jack Beats, Feadz, Mundwerk Crew, Open Season, Dub à la Pub, OK Kid, The Flatliners, Bilderbuch, Raving George, La Pegatina, East Cameron Folkcore
Preise: Tagestickets ab 49 Euro,Kombiticket ab 91 Euro, Superticket ab 112 Euro
Ticket-Hotline:08621 – 64 64 64

Festival:Highfield

highfield-logo-2014-4cDatum:15. – 17. August 2011
Ort:Störmthaler See, Großpösna
Kurzinfo:Das Highfield Festival ist das größte Indie-Rockfestival im Osten der Republik und findet seit dem Weggang aus Erfurt in Großpösna (nahe Leipzig)

statt. 2014 geht das Highfield in seine mittlerweile 17. Runde.
Line-Up:Macklemore & Ryan Lewis, Beatsteaks, Placebo, Queens Of The Stone Age, Blink-182, Fettes Brot, Gogol Bordello, Jimmy Eat World, Frank Turner & The Sleeping Souls, Fünf Sterne deluxe, Bela B & Smokestack Lightnin‘ feat. Peta Devlin, Terrorgruppe, Bosse, Revolverheld, Taking Back Sunday, Eskimo Callboy, Jupiter Jones, Lagwagon, Converge, Turbostaat, Brody Dalle, Young Rebel Set, American Authors, Royal Blood, Marmozets, The Flatliners
Preise: Kombiticket 109 Euro
Ticket-Hotline:01806 – 853 653
Weitere Infos:www.highfield.de

Gregor Meyle mit neuem Album "New York Stintino"

Das neue Album von Gregor Meyle – „New York – Stintino“

Kaum eine Stadt lebt so stark vom musikalischen Blut, das durch ihre Adern fließt, wie New York City und kaum ein Musiker, den es nicht in seiner Schaffensphase schon einmal in den Big Apple gezogen hat.

Gregor Meyle in New York
Gregor Meyle in New York
Auch der deutsche Songpoet Gregor Meyle hat sich auf den Weg über den Großen Teich gemacht, um sich seinen größten Traum zu erfüllen: Ein Album in den „heiligen Hallen“ der Avatar Studios aufzunehmen, wie schon Tom Petty, Paul McCartney, Bruce Springsteen, Eric Clapton, Miles Davis und viele weitere seiner Idole vor ihm. In nur einem Tag und einer Nacht ist dort ein wesentlicher Teil von „New York – Stintino“ (VÖ 23. Mai 2014), seinem vierten Studio-Longplayer eingespielt worden.

Das waren 24 arbeitsreiche Stunden unter der Regie von Ausnahme-Produzent Christian Lohr (u.a. Mick Jagger, Sting, Joss Stone, Gianna Nannini), der bereits „Meile für Meyle“ seinen unverwechselbaren Atem eingehaucht hat. Unterstützt wurde das Team dabei von Legenden wie Grammy-Gewinner Antonio Sanchez an den Drums (u.a. bei Pat Metheny) oder Elliot (Posaune) und Brad Mason (Trompete) alias The Mason Brothers sowie Soundmann Robert L. Smith, der gerade erst den Score für den Oscar prämierten Film „20 feet from stardom“ aufgenommen hat.

Gregor Meyle mit neuem Album "New York Stintino"
Gregor Meyle mit neuem Album „New York Stintino“
Kaum ein Ort birgt so viel Gelassenheit und Lebensfreude wie das kleine Stintino im Westen der Insel Sardinien. Und genau deshalb hat es auch dieser Flecken Erde auf das neue Album von Gregor Meyle geschafft.

Ein perfekter Ort, um fernab von Stress und Trubel im Sonnenuntergang auf einer Terrasse zu sitzen, über das Meer zu schauen, bei einem Glas Rotwein die Köstlichkeiten der Insel zu genießen und dabei neue Melodien und Texte entstehen zu lassen, für die kraftvollen lauten und leisen Songs, die aus dem Leben erzählen und die der stetig wachsenden Gregor Meyle Fangemeinde aus dem Herzen sprechen.

„Ich möchte gerne mitnehmen auf meine Reise zwischen zwei Welten, zwischen den lebendigen und nie stillstehenden Vibes der Metropole New York und einem Ort der Ruhe und Gemütlichkeit, der einen so wichtigen Ausgleich zum Musiker Alltag darstellt“, wünscht sich Meyle. „Jeder in New York sitzt in der U-Bahn, trägt einen Kopfhörer auf den Ohren und träumt von einem Ort wie Stintino. Ich hab das Glück und darf dort regelmäßig meine Songs schreiben. Ich habe den schönsten Arbeitsplatz der Welt.“

„New York – Stintino“ zeigt eine Vielseitigkeit und Tiefe, die nur wenige deutsche Songwriter erschaffen können. 100% Gregor Meyle inspiriert von jazzigen Klavier-Elementen, die wir von Jamie Cullum kennen oder Gitarrenpicking à la John Mayer und James Taylor. Sanfte Einflüsse von Gregory Porter und Elvis Costello klingen an. „Das Studio von Christian Lohr stand nach einem Sturm unter Wasser und beim Aufräumen haben wir ununterbrochen den beiden Herren gelauscht. Nicht auszuschließen, dass das auch musikalische Spuren auf dem neuen Album hinterlassen hat … “, erklärt Meyle.

Entstanden sind zehn Songs über Momente, die man nie vergisst, über Bescheidenheit, Neugier und Perspektivenwechsel. Musikalische Augenblicke voller Bilder und Emotionen, die wir alle kennen, die aber selten so schön in Noten und Worte gekleidet werden, wie von Gregor Meyle. „New York – Stintino“ ist intensiv und intim, das Leben durch die persönliche Gregor Meyle Brille betrachtet und immer mit einem Augenzwinkern.

Die erste Single „Hier spricht dein Herz“ (VÖ am 09. Mai 2014) konfrontiert den Zuhörer unweigerlich mit seinem eigenen Leben. Als wollte er Frust und böses Blut endgültig verbannen, plädiert Meyle für Zufriedenheit und das Leben und Lieben im Moment. Eine Hymne an Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit.

Der Song „Heute Nacht“ erscheint in einem nagelneuen deutsch-portugiesischen Gewand. Im Duett mit der brasilianischen Künstlerin Raissa gibt’s eine fette Brise Zuckerhut und Bossa Nova. In Brasilien erscheint Raissas Album übrigens zur Fußball WM inklusive „Heute Nacht“.

„Schau mich nicht so an“ geht in die Beine und erinnert an den Folkpop von Mumford & Sons. „Das Beste kommt noch“ wird von fein arrangierten Orchesterparts untermalt, in denen Ausnahmegeiger Christian Herzberger wieder einmal sein ganzes Können an Bratsche und Violine auffährt.

Und das Beste kommt tatsächlich noch. Bei einem Ausflug zum Rheinfall in Schaffhausen klingelte plötzlich Gregors Telefon. Xavier Naidoo rief an, um zu fragen, ob er in seiner Show „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ dabei sein möchte. Gregor sagte sofort zu und singt nun neben Stars wie Roger Cicero, Sasha und Xavier Naidoo in acht Folgen primetime bei VOX. Am 27. Mai steht er dann selbst im Mittelpunkt der Sendung. Sechs Neuinterpretationen der Meyle Hits werden von den Show-Kollegen präsentiert.

Die Single „Hier spricht dein Herz“ feiert ihr TV Debüt und im Anschluss gibt es eine 30minütige Gregor Meyle Doku. Dazu Naidoo: „Mir war wichtig für dieses Format einem Künstler, der vielleicht noch nicht so bekannt ist, einen Raum zu geben, sich zu zeigen. Gregor hat eine fantastische Stimme, seine ehrlichen Songs werten die Show auf alle Fälle auf. Gregor Meyle ist für mich einer der größten Entdeckungen der letzten 10 Jahre.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Gregor Meyle • New York – Stintino Video

Trackliste „New York – Stintino“
1. Ich glaub an dich
2. Das Beste kommt noch
3. Hier spricht dein Herz
4. Liebst du mich
5. Heute Nacht (port./dt. Duett-Version mit Raissa)
6. Nimm dir Zeit
7. Schau mich nicht so an
8. Die Chance
9. Land in Sicht
10 Such keinen anderen

KÜNSTLER: GREGOR MEYLE
TITEL: New York – Stintino
LABEL: meylemusic • LC 23069
VERTRIEB GSA: tonpool
VÖ: 23.05.2014
FORMATE: CD, Vinyl und Digital

LINKS: www.gregor-meyle.de