TWINESUNS – The Empire Never

Einen mächtig schweren und dunklen Brocken Musik präsentieren uns Twinesuns mit ihrem neuen Album „The Empire Never Ended“.

TWINESUNS – The Empire Never Ended

Und um diesen zu erschaffen benötigen die Herren lediglich zwei Gitarren (samt massiver Verstärkung und Pedal-Modulation) sowie Moog Synthesizer. Auf Drums und Gesang (ausgenommen von etwas schaurigem Gemurmel) wird hier gänzlich verzichtet. Wozu auch, dieser Soundtrack für die Reise in den schwärzesten Abgrund verdichtet seine Resonanzen ohnehin schon dermaßen, dass zusätzliche (Klang-) Materie nicht vonnöten scheint!

Inspirieren lassen hat man sich von der „Valis“-Trilogie von Philip K. Dick und die Scheibe mit ihren sieben Songs und ca. 80 Minuten Spielzeit dementsprechend thematisch in drei Teile unterteilt: „Madness“, „The contact with God“ und „The endless search for truth“.

Twinesuns entfesseln ein fast gänzlich von Songstrukturen befreites Drone-Ungetüm, das Ambientklänge mit schwerstem Doom verschmilzt. Tiefste Frequenzen hallen bis in die pechschwarze Ewigkeit. „The Empire Never Ended“ ist so meilenweit vom Mainstream weg, wie das Licht von einem schwarzen Loch.

Connaisseure abseitiger Eleganz und verstörender Schönheit, die sich auch den wohligen Klängen von z.B. Sunn O))) hingeben, werden mit Twinesuns neuem Werk sicherlich ihre abgründige Freude haben.

TWINESUNS – The Empire Never Ended (Pelagic / Cargo)

(Jens)