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Leony veröffentlicht „Way Too Late“

Am 2. Oktober 2026 meldet sich Leony mit ihrer ersten Solo-Single des Jahres zurück. „Way Too Late“ erzählt von einem Neuanfang nach einer gescheiterten Beziehung – und von dem Moment, in dem man erkennt, dass ein Zurück längst keine Option mehr ist.

Der Song beschreibt den Weg von Herzschmerz zu neuer Stärke: Während die ehemalige Partnerperson beobachten muss, wie Leony ihr Leben neu sortiert und sichtbar aufblüht, kommt irgendwann der Versuch, die verlorene Beziehung wiederzubeleben. Doch die Erkenntnis ist klar: Die Chance ist vorbei. Was einst gefehlt hat, kommt jetzt schlicht zu spät.

Musikalisch setzt „Way Too Late“ auf modernen Pop mit nostalgischen Anklängen. Eine eingängige Melodie, selbstbewusste Attitüde und ein klarer Dancefloor-Faktor machen den Track zu einem energiegeladenen Statement über Selbstwert, Freiheit und den Blick nach vorn.

Leony Pic by Jakob Furis
Leony Pic by Jakob Furis

Mit mehr als zwei Milliarden Streams, über 30 Gold- und Platin-Auszeichnungen und zahlreichen internationalen Kooperationen zählt Leony zu den erfolgreichsten deutschen Popkünstlerinnen.

Leony Press Pic by Jakob Furis.jpg
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In ihrer bisherigen Karriere arbeitete sie unter anderem mit OneRepublic, Calum Scott, Alan Walker, Clean Bandit, G-Eazy, Armin van Buuren und Steve Aoki zusammen. Zudem gelang ihr als erster deutscher Künstlerin eine Serie von vier aufeinanderfolgenden Nummer-eins-Platzierungen in den deutschen Airplay-Charts – darunter auch „Don’t Worry“.

Neben ihrer Musik begeistert Leony ihr Publikum regelmäßig live auf Headliner-Touren und ist als Coach bei „The Voice Kids“ zu sehen. Mit „Way Too Late“ schlägt sie nun ein neues Solo-Kapitel auf.

Leony – „Way Too Late“
VÖ: 2. Oktober 2026
Stream & Download: umg.lnk.to/WayTooLate

Pressefoto Adam Kesselhaut, Bernd Korz

Bernd Bridges – Staffel 1 Soundtrack

Der Soundtrack zur Serie, die noch auf ihren Dreh wartet: Bernd Korz und Adam Kesselhaut veröffentlichen „Bernd Bridges – Staffel 1 Soundtrack“ und bringen die Musik ihres bislang nicht produzierten Serienprojekts schon jetzt ins Publikum.

Manchmal kommt die Musik vor der Geschichte. Bei „BERND BRIDGES – A Triumph Over The Past“ ist genau das der Fall: Der Soundtrack zur ersten Staffel ist fertig, während die geplante Serie selbst noch auf ihre Produktion wartet.

Mit „Bernd Bridges – Staffel 1 Soundtrack“ veröffentlichen Bernd Korz und Adam Kesselhaut am 25. September 2026 ein Album, das die musikalische Welt ihres gemeinsamen Projekts bereits hörbar macht. Die Veröffentlichung erscheint in deutscher und englischer Ausführung. Adam Kesselhaut übernimmt die englischen Gesangsparts, Bernd Korz interpretiert die deutschen Versionen.

Die Songs entstanden ursprünglich als Bestandteil der Musik für sieben geplante Episoden einer Dark Comedy. Inzwischen hat sich das Projekt allerdings weit über die Idee einer klassischen Fernsehserie hinausentwickelt. Rund 50 Micro-Drama-Folgen sind bereits auf TikTok, Instagram und der mehrsprachigen Videoplattform alugha verfügbar. Dazu kommen Musik, Podcast-Elemente und weitere Social-Media-Inhalte.

Ein Soundtrack, bevor die Serie existiert

Dass das Album überhaupt schon jetzt erscheint, hat auch mit unterschiedlichen Vorstellungen der beiden Initiatoren zu tun. Bernd Korz wollte die ursprünglich für die Serie produzierten Aufnahmen zunächst zurückhalten. Sie sollten ihren Platz in einer späteren Serienproduktion behalten.

Adam Kesselhaut wollte dagegen nicht darauf warten, bis aus dem Serienkonzept tatsächlich eine fertige Produktion wird. Die Musik sollte unabhängig von der noch offenen Drehplanung bereits ein Publikum erreichen.

Die Lösung ist eine zweite musikalische Ebene: Für das Album wurden die Songs neu produziert. Martin Waschkowitch alias Mr. Luckyloop arbeitete gemeinsam mit Kesselhaut an den neuen Versionen. Die ursprünglichen Aufnahmen bleiben für eine mögliche spätere Produktion der Serie reserviert.

Damit existieren gewissermaßen zwei Versionen derselben musikalischen Geschichte: der geplante Original-Soundtrack für die Serie und die jetzt veröffentlichte Albumfassung.

Zwei Sprachen, zwei Perspektiven

Musikalisch bewegt sich „Bernd Bridges“ zwischen Alternative Pop, Indie-Soundtrack und Americana. Die Zweisprachigkeit ist dabei mehr als eine technische Besonderheit.

Pressefoto Adam Kesselhaut, Bernd Korz Fotocredit: Bernd Bridges UG
Pressefoto Adam Kesselhaut, Bernd Korz Fotocredit: Bernd Bridges UG

Die englischen und deutschen Stücke sind nicht in jedem Fall direkte Übersetzungen voneinander. Stattdessen setzen die Fassungen teilweise unterschiedliche Schwerpunkte. Die gleichen Themen können dadurch aus verschiedenen emotionalen Blickwinkeln betrachtet werden.

Im Zentrum stehen persönliche Beziehungen und die Spuren, die Vergangenheit im Leben von Menschen hinterlässt. Freundschaft, Ehe, Verantwortung, Begehren, Identität und die Konsequenzen eigener Entscheidungen ziehen sich durch das Album.

Besonders deutlich wird dieser Ansatz beim Fokus-Track „Fire That Won’t Let Go“ beziehungsweise „Das Feuer Lässt Niemals Los“. Der von Adam Kesselhaut und Cosmin Marica geschriebene Song beschäftigt sich mit Verlangen, Selbstbeherrschung und der Frage, welche Verhaltensmuster Menschen weitergeben. Die Vergangenheit wird dabei nicht lediglich als Erinnerung verstanden, sondern als etwas, das bis in die Gegenwart und darüber hinaus wirken kann.

Von der Serienidee zum transmedialen Projekt

Hinter „BERND BRIDGES“ stehen zwei Menschen, deren langjährige Freundschaft den Ausgangspunkt für das Projekt bildet: Bernd Korz, deutscher Tech-Unternehmer und Musiker, und der jüdisch-amerikanische Songwriter und Produzent Adam Kesselhaut.

Aus persönlichen Erfahrungen entstand die Idee für eine fiktionalisierte Geschichte, die reale Elemente aufgreift, sie verdichtet und in ein bewusst zugespitztes Dark-Comedy-Universum überführt.

Der Name „Bernd Bridges“ verweist dabei auf ein sprachliches Spiel mit „Burnt Bridges“. Aus der nahezu identischen Aussprache entsteht ein Titel, der gleichzeitig für Verbindung und für abgebrochene Verbindungen stehen kann. Genau dieses Spannungsfeld passt zum Konzept: zwei Länder, zwei Sprachen, unterschiedliche Lebensgeschichten und eine gemeinsame Freundschaft.

Inhaltlich berührt das Projekt Themen wie Familie, Religion, Technologie, Politik, Identität und persönliche Erfahrungen. Die verschiedenen Medien sollen dabei nicht lediglich dieselbe Geschichte wiederholen, sondern jeweils eigene Zugänge zu den Figuren und ihren Konflikten schaffen.

Die Musik als eigenständige Geschichte

Das Album funktioniert deshalb auch unabhängig davon, ob und wann die geplante Serie gedreht wird. Die Songs erzählen von Konflikten, Beziehungen und Erinnerungen, ohne dass das Publikum bereits alle Hintergründe der Serienhandlung kennen muss.

Im englischen Teil übernimmt KESSELHAUT die Interpretation. Die deutsche Version wird von Bernd Korz gesungen. Auf dem Album stehen unter anderem „Burnt Bridges“, „Fire That Won’t Let Go“, „Love a Courageous Love“, „This Too Shall Pass“, „The Real Me“, „Legacy“, „Complications and Consequences“ und „Girl Behind the Mask“. „Come and See the Family“ ist ausschließlich in englischer Sprache vertreten.

Mehrere Titel wurden für die Albumveröffentlichung von Mr. Luckyloop neu bearbeitet. Dadurch soll die Musik nicht wie ein bloßes Archivstück eines noch nicht gedrehten Films wirken, sondern als eigenständige Veröffentlichung funktionieren.

Zwei Künstler hinter einem gemeinsamen Universum

Bernd Korz verbindet seine Tätigkeit als Unternehmer mit seiner Arbeit als Musiker und Künstler. Als Gründer, CEO und CVO der Alugha GmbH in Mannheim ist er seit Jahren im Technologieumfeld aktiv. Parallel dazu hat er seine musikalische Arbeit zunehmend zu einem eigenen Bestandteil seiner öffentlichen Tätigkeit gemacht. Dabei singt er sowohl auf Hochdeutsch als auch auf Pfälzisch.

Adam Kesselhaut arbeitet als Songwriter, Produzent und Musiker. Der jüdisch-amerikanische Künstler lebt in Berlin und betreibt dort das BEWAKE Studio. Neben seiner Arbeit an „Bernd Bridges“ veröffentlicht er eigene Musik unter dem Namen KESSELHAUT.

Gemeinsam verbinden die beiden ihre unterschiedlichen kulturellen und musikalischen Hintergründe mit einer fiktionalisierten Geschichte, deren Ursprünge in ihrer realen Freundschaft liegen.

Ein Soundtrack mit offenem Ausgang

„Bernd Bridges – Staffel 1 Soundtrack“ ist damit eine Veröffentlichung mit einer ungewöhnlichen Ausgangslage: Die Musik für die erste Staffel ist bereits zu hören, obwohl die Serie, für die sie ursprünglich geschrieben wurde, noch nicht gedreht ist.

Der Soundtrack macht damit einen Teil des geplanten Serienuniversums schon heute zugänglich. Ob und wann die sieben Episoden in ihrer ursprünglichen Form produziert werden, bleibt offen. Die Musik muss darauf allerdings nicht warten.

„Bernd Bridges – Staffel 1 Soundtrack“
Label: Bernd Bridges Records
Veröffentlichung: 25. September 2026
Sprachen: Deutsch und Englisch
Genre: Alternative Pop, Indie-Soundtrack, Americana
Umfang: 9 englische und 8 deutsche Titel

Tracklisting

English
Burnt Bridges (Mr. Luckyloop Remix)
Fire That Won’t Let Go
Love a Courageous Love (Mr. Luckyloop Remix)
This Too Shall Pass
The Real Me
Legacy
Come and See the Family
Complications and Consequences
Girl Behind the Mask (Mr. LuckyLoop Remix)

Deutsch
Burnt Bridges – Deutsch Version (Mr. Luckyloop Remix)
Das Feuer Lässt Niemals Los
Gewagte Liebe (Mr. Luckyloop Remix)
Auch das Wird Vergehen
Du Gehörst zu mir
Wer ich War
Complications and Consequences – deutsche Fassung
Folgen Folgen Folgen
Maskenfrau (Mr. LuckyLoop Remix)

Die ersten Stücke des Albums können bereits vor der Veröffentlichung online angehört werden. Die eigentliche Serie muss derweil noch auf ihren Moment warten. Ihr Soundtrack ist ihr allerdings schon voraus.

Laibach kündigen MUSICK ENCORE

Laibach kündigen MUSICK : ENCORE an – Pop, Remixe und das Ende der Musik

Laibach legen nach: Mit „MUSICK : ENCORE“ erscheint am 20. November 2026 ein Begleitalbum zu ihrem jüngsten Werk „MUSICK“. Die neue Veröffentlichung versammelt bislang unveröffentlichtes Material aus den ursprünglichen Sessions, neue Kollaborationen und Remixe – und führt damit die ungewöhnlich poppige Seite fort, die Laibach auf „MUSICK“ eingeschlagen haben.

Laibach kündigen MUSICK ENCORE
Laibach kündigen MUSICK ENCORE

Schon der Titel deutet an, dass „MUSICK : ENCORE“ nicht einfach eine klassische Fortsetzung sein soll. Vielmehr erweitert das Album die musikalische Welt von „MUSICK“ um zehn neue Tracks, auf denen Laibach erneut mit zahlreichen Gästen und Produzenten zusammenarbeiten.

„This Is The End“ eröffnet die Kampagne

Zum Auftakt veröffentlichen Laibach gleich zwei unterschiedliche Stücke. „This Is The End“ ist ein komplett neuer Song mit der slowenischen Sängerin und Musikerin Kaja Skrbinšek. Daneben erscheint eine neue Version von „Love Machine“ feat. Senidah, die vom Labelkollektiv PUNCHBAG remixt wurde.

Gerade diese Kombination macht deutlich, in welche Richtung Laibach mit „MUSICK : ENCORE“ gehen: elektronische Popstrukturen, Remixes und Gaststimmen treffen auf die gewohnt konzeptuelle Arbeitsweise der slowenischen Gruppe.

Wenn Laibach Pop machen

„MUSICK“ hatte bereits eine auffallend eingängige Seite. Laibach selbst beschreiben die Songs als Popmusik, die sich mit den Zeichen einer „hyperdynamischen Postmoderne“ auseinandersetzt. Dabei geht es nicht nur um Melodien und Beats, sondern auch um die Frage, was Popmusik in einer Zeit bedeutet, in der Algorithmen und generative künstliche Intelligenz zunehmend selbst an der Produktion kultureller Inhalte beteiligt sind.

Die Band formuliert es entsprechend provokant: Vielleicht seien dies die letzten Momente, in denen Musik, die allein zum Vergnügen geschaffen wird, noch eine größere Bedeutung haben könne – bevor künstliche Intelligenz den Menschen überholt. Laibachs Antwort darauf: den Moment nutzen.

Laibach MUSICK
Laibach MUSICK

Auch die internationale Presse hat diese poporientierte Phase der Band aufmerksam verfolgt. MOJO bezeichnete „MUSICK“ als Album mit einem „serious purpose“ und zugleich viel Spaß und vergab vier von fünf Sternen. Electronic Sound sprach vom „sound of pop eating itself“, während BrooklynVegan die Platte als eine besonders verdrehte und zugleich konsequent auf Pop ausgerichtete Veröffentlichung der über 40-jährigen Bandgeschichte beschrieb.

Zahlreiche Gäste und neue Perspektiven

Auf „MUSICK : ENCORE“ erweitert sich das musikalische Netzwerk noch einmal. Senidah ist in zwei unterschiedlichen Versionen von „Love Machine“ vertreten. Neben dem PUNCHBAG Remix gibt es eine weitere Bearbeitung von The Lincolnshire Poacher.

Richard X, der bereits bei mehreren Stücken mit Laibach gearbeitet hat, ist erneut als Produzent beteiligt und liefert außerdem einen Remix von „Resistencia“. Auf dieser Version ist Gregor Strasbergar von der slowenischen Alternative-Band MRFY zu hören.

Die ghanaische Sängerin Wiyaala, auf die Laibach nach eigenen Angaben erstmals in einem Underground-Club in Ljubljana aufmerksam wurden, erscheint auf zwei neuen Varianten von „Musick“. Dazu gehören die „Unsick Version“ sowie ein Remix von Balžalorsky.

Weitere Gäste sind Marina Mårtensson, Manca Trampuš von Koala Voice und Bojan Cvjeticanin von Joker Out. Letzterer ist auf „Faith No More“ vertreten.

Die Vinyl-Ausgabe von „MUSICK : ENCORE“ umfasst zehn Titel. Vier zusätzliche Stücke erscheinen exklusiv auf CD und in den digitalen Versionen.

Das Tracklisting:

  1. This Is The End (feat. Kaja Skrbinšek)
  2. Yom Kippur
  3. #US (feat. Marina Mårtensson)
  4. Tales From The Crypt
  5. Faith No More (feat. Marina Mårtensson & Bojan Cvjetićanin)
  6. Musick (feat. Wiyaala) (Balžalorsky Remix)
  7. Resistencia (feat. Gregor Strasbergar) (Richard X Remix)
  8. Love Machine (feat. Senidah) (PUNCHBAG Remix)
  9. Modern Talking (feat. Manca Trampuš)
  10. Musick (Unsick Version)<

„MUSICK : ENCORE“ erscheint am 20. November 2026 bei Mute/[PIAS].

Parallel zur Veröffentlichung setzen Laibach ihre „MUSICK“-Tour fort. Im September und Oktober stehen Konzerte in Slowenien, Großbritannien, Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Norwegen, Dänemark, Tschechien und Kroatien auf dem Programm.

Zu den deutschen Terminen gehören:

  • 6. Oktober – Bochum, Zeche
  • 8. Oktober – Hamburg, Große Freiheit 36
  • 13. Oktober – Berlin, Huxleys Neue Welt
  • 14. Oktober – Dresden, Reithalle

Weitere Stationen sind unter anderem London, Manchester, Southampton, Gent, Nijmegen, Oslo, Kopenhagen, Brno und Zagreb.

Laibach – aktuelle Tourdaten und Tickets

25.09. SI-Ljubljana, Kino Šiška
26.09. SI-Ljubljana, Kino Šiška
29.09. UK-London, Islington Assembly Hall
30.09. UK-Manchester, Ritz
01.10. UK-Southampton, 1865
02.100. UK-Canterbury (UK), The Gulbenkian
04.10. BE-Gent, Democrazy
06.10. Bochum, Zeche
07.10. NL-Nijmegen, Doornroosje
08.10. Hamburg, Große Freiheit 36
09.10. NO-Oslo, Rockefeller Music Hall
11.10. DK-Kopenhagen, Bremen Teater
13.10. Berlin, Huxleys Neue Welt
14.10. Dresden, Reithalle
15.10. CZ-Brno, Fleda
16.10. HR-Zagreb, Boogaloo

Mit „MUSICK : ENCORE“ machen Laibach also genau dort weiter, wo „MUSICK“ aufgehört hat: zwischen eingängigem Pop, elektronischer Musik, kultureller Reflexion und der bewussten Übertreibung ihrer eigenen musikalischen Inszenierung. Das Ergebnis dürfte vor allem eines sein: eine weitere Gelegenheit für Laibach, Popmusik gleichzeitig zu feiern und auseinanderzunehmen.

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HIERER veröffentlicht sein Debütalbum „Wenn wir alle“

HIERER Debütalbum „Wenn wir alle“

HIERER veröffentlicht sein Debütalbum „Wenn wir alle“

HIERER veröffentlicht sein Debütalbum „Wenn wir alle“

Musik darf Haltung haben. Sie darf Fragen stellen, unbequem werden und trotzdem Spaß machen. Genau diesen Anspruch verfolgt Michael HIERER mit seinem Debütalbum „Wenn wir alle“, das am 11. September 2026 erschienen ist.

HIERER macht keine Musik, die sich einfach irgendwo einordnet und dort möglichst bequem sitzen bleibt. Seine Songs wollen etwas erzählen. Sie beschäftigen sich mit dem, was Menschen bewegt, was zwischen ihnen passiert – und mit den großen und kleinen Absurditäten des Lebens. Mal nachdenklich, mal direkt, mal mit einem Augenzwinkern. Vor allem aber immer mit dem Wunsch, etwas zu sagen.

Einen ersten Eindruck von „Wenn wir alle“ vermittelt der Album-Snippet-Trailer:

Vom Keyboard zum eigenen Album

Dass Musik für Michael HIERER mehr als nur ein Beruf ist, zeigt schon sein ungewöhnlicher musikalischer Weg. Angefangen hat alles im Alter von sechs Jahren am Keyboard. Die grün-gelbe Plastik-Trompete, die bereits zwei Jahre zuvor Bekanntschaft mit seinem Zerstörungstrieb gemacht hatte, lassen wir dabei großzügig unter den Tisch fallen.

Gitarre und Gesang kamen später dazu, ebenso erste eigene Songs und Workshops im In- und Ausland. Dann führte der Weg zunächst in die Musical-Welt. HIERER absolvierte seine Ausbildung an der Stage School Hamburg, sammelte Bühnenerfahrung und lernte dabei vermutlich auch, dass eine musikalische Laufbahn nicht immer schnurgerade verläuft.

HIERER veröffentlicht sein Debütalbum „Wenn wir alle“
HIERER veröffentlicht sein Debütalbum „Wenn wir alle“

Irgendwann ging es zurück zu den Wurzeln – und gleichzeitig deutlich tiefer hinein in die Musik. An der Universität Münster studierte HIERER Keyboards und Musikproduktion sowie klassisches Klavier. Ein weiterer wichtiger Baustein folgte mit der Aufnahme in die Celler Schule für Textdichterinnen, unterstützt durch ein Stipendium der GEMA-Stiftung.

Ausgebildeter Musiker, Sänger, Texter, Komponist, Arrangeur und Produzent – bei HIERER lässt sich das alles nicht sauber voneinander trennen. Vielleicht ist genau das der Reiz.

Zwischen Bühne, Studio und Songtext

In den vergangenen Jahren hat Michael HIERER auf unterschiedlichsten musikalischen Spielplätzen gearbeitet. Er war unter anderem mit und für Künstler, Theaterproduktionen und Formate wie Nicholas Müller von Jupiter Jones, Stage Entertainment, Tassimo, Phönixallee, Tobias Reitz und Turid Müller tätig.

Auch als Texter und Arrangeur hat er sich einen Namen gemacht. Zu seinen Arbeiten gehören Musicals wie „Teufelsmoor“, das bereits mehrfach produziert wurde, ebenso Orchester-, Chor- und A-cappella-Arrangements. Seine Musik war unter anderem im Theater Münster, im Schmidtchen in Hamburg und sogar im Disneyland Florida zu hören.

Diese Vielseitigkeit ist auch auf dem Debütalbum spürbar. HIERER scheint sich nicht sonderlich dafür zu interessieren, ob etwas in eine bestimmte Schublade passt. Entscheidend ist vielmehr, ob es musikalisch und inhaltlich funktioniert.

Wenn Schweigen nicht mehr reicht

Besonders deutlich wird der inhaltliche Anspruch bereits bei den beiden bisher veröffentlichten Singles.

„Testballon“ gibt als erste Single einen Vorgeschmack auf die musikalische und textliche Welt des Albums:

Mit „Weil man Schweigen nicht hört“ folgte ein weiterer Song, der schon im Titel deutlich macht, dass HIERER sich nicht davor scheut, Themen anzusprechen, bei denen Wegsehen einfacher wäre:

Und genau hier liegt vielleicht die eigentliche Klammer von „Wenn wir alle“: Die Songs wollen nicht bloß Hintergrund sein. Sie wollen Aufmerksamkeit – nicht um ihrer selbst willen, sondern weil hinter ihnen etwas steckt.

Ein Album zwischen Hirn und Herz

HIERER beschreibt seine Musik als etwas, das „was will“. Das klingt zunächst lapidar, trifft den Kern aber ziemlich gut. Denn „Wenn wir alle“ scheint genau dort anzusetzen, wo Unterhaltung und Haltung sich nicht ausschließen müssen.

Dabei hilft HIERER seine ungewöhnlich breite musikalische Erfahrung. Als Multi-Instrumentalist denkt er Musik nicht ausschließlich aus der Perspektive eines Sängers oder Songwriters. Keyboard, Klavier, Gitarre, Produktion, Arrangement und Text gehören für ihn zu einem gemeinsamen Werkzeugkasten.

Und dann wäre da noch der Kaffee.

HIERER bezeichnet sich selbst als Kaffee-Nerd – „Snob“ wäre vermutlich die treffendere Bezeichnung. Eine gewisse Liebe zum Detail scheint sich also nicht nur auf Musik zu beschränken.

„Wenn wir alle“ – ein Debüt mit Haltung

Ein Debütalbum ist immer auch eine Standortbestimmung. Bei HIERER fällt diese Standortbestimmung bemerkenswert vielseitig aus. Die Geschichte dahinter reicht von Kinderkeyboard und Musicalbühne über Studium und Textdichter-Schule bis hin zu Studio, Theater und eigener Musik.

„Wenn wir alle“ ist damit nicht einfach der erste große musikalische Schritt eines Newcomers. Es ist vielmehr das Ergebnis vieler Jahre, vieler Umwege und vieler unterschiedlicher musikalischer Erfahrungen.

Oder, um es mit HIERER selbst zu sagen: Die Spielplätze werden nicht weniger. Und Kinder müssen spielen. HIERER spielt gern.

Das Album „Wenn wir alle“ ist seit dem 11. September 2026 erhältlich.

Mehr von HIERER:

https://linktr.ee/hierer_musik
www.facebook.com/michaelhierermusic/

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Clara Hellinger

Cosima Kiby veröffentlicht „leben ist zu kurz“ und kündigt neue EP an

Zwischen großen Gefühlen, persönlichen Geschichten und gesellschaftlichen Fragen findet Cosima Kiby ihren ganz eigenen Sound: Die Newcomerin verbindet modernen Urban Pop mit einer unverstellten, emotionalen Sprache und schafft Musik, die nahbar bleibt, ohne an Tiefe zu verlieren.

Cosima Kiby - leben ist zu kurz.
Cosima Kiby – leben ist zu kurz.

Ihre Songs erzählen von Herzschmerz und Verlust, von Hoffnung, Selbstzweifeln und dem Druck, den eigenen Ansprüchen und denen anderer gerecht werden zu wollen. Mal wirken sie wie intime Einträge aus einem Tagebuch, mal entfalten sie sich zu großen, energiegeladenen Momenten. Was sie verbindet, ist Cosimas Fähigkeit, Emotionen nicht auszuerklären, sondern ihnen Raum zu geben.

Mit ihrer zweiten EP „gegengift“, die im Mai 2025 erschien, konnte Cosima bereits mehr als drei Millionen Streams sammeln und ihre Community auf über 100.000 monatliche Hörer:innen ausbauen. Festivalauftritte, Tour-Supports für etablierte Künstler:innen und ihr erstes eigenes Konzert folgten. Schritt für Schritt hat sie sich damit einen Namen als eine der aufregendsten neuen Stimmen im deutschsprachigen Pop gemacht.

Auch live setzt Cosima auf Nähe und echte Begegnungen. Ihre Konzerte verstehen sich als Safe Space, in dem zwischen ausgelassenem Lachen und ehrlichen Tränen alles seinen Platz haben darf. Die intensive Atmosphäre ihrer Shows verbindet Publikum und Künstlerin auf besondere Weise – persönlich, unmittelbar und mit Momenten, die auch nach dem letzten Song nachwirken.

Clara Hellinger
Clara Hellinger

Seit Ende Januar gibt Cosima regelmäßig Einblicke in ihre kommende „müde träume“ EP, die am 2. Oktober 2026 erscheint. Den Abschluss der bisherigen Vorboten bildet die Single „leben ist zu kurz“, die am 4. September 2026 veröffentlicht wird.

Inhaltlich geht es um den Moment, in dem man beginnt, sich aus den Erwartungen anderer zu lösen. FOMO, Perfektionismus und der permanente Anspruch, noch mehr leisten, erleben oder darstellen zu müssen, können den Blick auf das Wesentliche verstellen. „leben ist zu kurz“ setzt genau dort an und erinnert daran, dass nicht alles auf später verschoben werden sollte.

Unausgesprochene Gefühle, nicht abgeschickte Nachrichten, Beziehungen, in denen man sich selbst verliert – der Song stellt die Frage, warum wir so oft zögern, wenn es eigentlich um die Menschen und Dinge geht, die uns wirklich wichtig sind. Cosima Kiby plädiert für mehr Ehrlichkeit, fürs Loslassen und für den Mut, das eigene Leben nicht nach fremden Maßstäben zu führen.

„leben ist zu kurz“ ist damit weniger ein Ratschlag als eine Erinnerung: an das Jetzt, an echte Nähe und daran, dass wir nicht darauf warten sollten, irgendwann endlich das Leben zu leben, das sich richtig anfühlt.

Kiara Nelson – „Dancing Alone“

Kiara Nelson – „Dancing Alone“

Selbstliebe ist längst mehr als ein Buzzword. Für Kiara Nelson ist sie eine Haltung – und ein Thema, das sie nicht nur besingt, sondern mit ihrer Community lebt.

Kiara Nelson – „Dancing Alone“ Fotocredit: Kontor Records
Kiara Nelson – „Dancing Alone“ Fotocredit: Kontor Records

Mit „Dancing Alone“ meldet sich die finnisch-amerikanische Singer-Songwriterin nach fast zwei Jahren musikalischer Pause zurück. Ihr Sound bewegt sich zwischen dunklen Pop-Momenten, treibenden Beats und einer sinnlichen Leichtigkeit, die sofort hängen bleibt. Doch hinter der Energie steckt mehr: Kiaras Musik soll nicht nur gut klingen, sondern ein Gefühl vermitteln – das Gefühl, bei sich selbst anzukommen.

Wenn Alleinsein zur Freiheit wird

„Dancing Alone“ nimmt einen Moment in den Fokus, den viele kennen: das Ende einer Beziehung und die Frage, wer man eigentlich ist, wenn plötzlich niemand mehr neben einem steht.

Für Kiara ist genau darin eine besondere Freiheit verborgen. Glück muss nicht von einem anderen Menschen abhängig sein. Manchmal beginnt die wichtigste Beziehung überhaupt mit der Entscheidung, sich selbst ernst zu nehmen.

Der Song ist deshalb kein klassischer Trennungssong. Er ist vielmehr ein musikalischer Schritt nach vorn: raus aus alten Abhängigkeiten, rein in die eigene Stärke – und am besten direkt auf die Tanzfläche.

Dass Kiara über dieses Thema so unmittelbar sprechen kann, hat einen persönlichen Grund. Selbstzweifel waren lange Teil ihres eigenen Lebens. Allein mit sich zu sein, fiel ihr nicht immer leicht. Heute beschreibt sie sich selbst als ihre eigene beste Freundin. Diese Entwicklung möchte sie weitergeben: an Menschen, die gerade noch auf dem Weg dorthin sind.

Mehr als Musik: die „Baddies“

Rund um diese Haltung ist eine Community entstanden, die Kiara „Baddies“ nennt. Dahinter steckt eine simple, aber kraftvolle Idee: Jeder Mensch darf selbst entscheiden, wer er sein möchte.

Ob man sein Aussehen verändert, sich schminkt, sich herausputzt oder ganz bewusst darauf verzichtet – der eigene Wert hängt nicht davon ab. Und schon gar nicht davon, was andere darüber denken.

Kiara Nelson Fotocredit: Kontor Records
Kiara Nelson Fotocredit: Kontor Records

Kiara verbindet Empowerment dabei nicht mit großen Parolen, sondern mit Nähe und Verständnis. Sie kennt die Unsicherheiten, mit denen ihre Fans zu kämpfen haben, und nutzt ihre Reichweite, um ihnen Selbstvertrauen mitzugeben.

Wie groß diese Community inzwischen ist, zeigen ihre Social-Media-Kanäle: Mehr als 1,4 Millionen Menschen folgen ihr auf TikTok, über 400.000 auf Instagram. Auch auf Spotify baut sie mit ihren Mood-Playlists eine direkte Verbindung zu ihrer Community auf – immer mit dem Ziel, den passenden „Baddie-Mood“ zu liefern.

Von Espoo auf große Bühnen

Kiaras Geschichte begann lange vor „Dancing Alone“. Aufgewachsen im finnischen Espoo, machte sie bereits als Teenager auf sich aufmerksam. YleX erkannte früh ihr Potenzial, wenig später folgte ein Auftritt, der für die damals noch nicht einmal 20-jährige Sängerin zum Meilenstein wurde: Gemeinsam mit dem New Yorker Duo The Knocks eröffnete sie in der Hartwall Arena in Helsinki ein Konzert von Justin Bieber – vor einem riesigen Publikum.

Die Nervosität war schnell verschwunden. „In der Sekunde, in der ich die Bühne betrat, war der Stress weg“, erinnerte sie sich später.

Seitdem hat Kiara ihre Karriere konsequent weiterentwickelt. Ihre Single „After Hours“ erhielt in Großbritannien eine Silber-Auszeichnung, ihre Live-Auftritte führten sie unter anderem ins Mambo Café und zu Ibiza Rocks. Insgesamt kann sie mittlerweile auf mehr als 60 Millionen Streams zurückblicken.

Auch musikalisch hat sie sich längst ein internationales Netzwerk aufgebaut. Kollaborationen mit Artists wie Ely Oaks und Niklas Dee gehören ebenso zu ihrer Vita wie ihr Parookaville-Auftritt mit „Can’t Choose“ gemeinsam mit Lari Luke.

Jetzt beginnt ein neues Kapitel

Nach der längeren Pause ist „Dancing Alone“ mehr als nur eine neue Single. Der Song markiert die Rückkehr einer Künstlerin, deren Musik, Haltung und Community eng miteinander verbunden sind.

Kiara Nelson macht Pop für Menschen, die sich selbst neu entdecken, alte Erwartungen ablegen und lernen wollen, ihr eigenes Leben zu feiern. Und manchmal bedeutet das eben, den ersten Schritt allein zu machen.

Oder, wie Kiara selbst sagt:

“I hope this song reminds everyone that the right love starts with choosing yourself, even if that means walking away and dancing alone.”

„Dancing Alone“ von Kiara Nelson ist seit dem 28. August 2026 erhältlich.

Buylink: https://ktr.lnk.to/DancingAlone

HIERER 2. Single „Weil man Schweigen nicht hört“

HIERER veröffentlicht die 2. Single „Weil man Schweigen nicht hört“ aus dem kommenden Debütalbum „Wenn wir alle“

HIERER macht Musik, die was will. Musik, die nicht beliebig sein möchte, ohne krampfhaft anders zu sein. Texte, die ein Anliegen haben, auch wenn‘s mal weh tut.

Michael HIERER ist Musiker und tobt sich in jeder Richtung aus, die ihm spannend erscheint. Multi-Instrumentalist mit Studium als Keyboarder, Sänger mit Musical-Background, Texter mit Stipendium, Komponist, Arranger, Produzent, Kaffee-Nerd.

Single/ Lyricvideo „Weil man Schweigen nicht hört“:

Hier gibts “ Weil man Schweigen nicht hört“: https://listen.music-hub.com/JilHws

Hier gibts HIERER: https://linktr.ee/hierer_musik

Die ersten musikalischen Schritte fanden im Alter von 6 Jahren auf dem Keyboard statt.  Wenn man mal die grün-gelbe Plastik-Trompete vernachlässigt, die Michael Hierer mit 4 Jahren geschrottet hat.

Dem Keyboard und seinen Verwandtinnen folgte bald die Gitarre, und nicht viel später der Gesang.  Die ersten Lieder wurden ganz intuitiv geschrieben und die ersten Workshops in In- und Ausland belegt.

Nach einem etliche Jahre währenden Umweg durchs professionelle Musical-Darsteller-Geschäft (inklusive Ausbildung, Engagements und Arbeitslosigkeit) wurde der Entschluss gefasst, das Musik-Studium doch nochmal anzugehen.

Die Hauptfachkombination Keyboards und Musik-Produktion in Münster war sowohl fachlich als auch fürs Herz ein Geschenk.  Ein Heimkommen nach dem Umweg.

Das nächste Geschenk war die Aufnahme in die Celler Schule für Textdichterinnen, die die Balance von Hirn und Herz in Michaels Texten hergestellt hat, ohne eines von beiden zu mindern.

Seitdem gab es vielfältige Spielplätze zu betreten: Live-Musik, Studio-Arbeit, Songwriting-, Textdichter- und Arrangeurs-Tätigkeit, Lehre, und so weiter und so fort.  Die Spielplätze werden nicht weniger.  Und Kinder müssen spielen.  HIERER spielt gern.

Michael HIERER hat:

Musik mit Hauptfach KMP (Keyboards & music prodution) und Nebenfach klassisches Klavier an der Universität Münster studiert Als Musical-Darsteller die Ausbildung an der Stage School Hamburg absolviert Die Celler Schule für Textdichterinnen mit Stipendium der GEMA-Stiftung besucht

Michael HIERER spielt:

  • Mehr oder weniger alles, was nicht niet- und nagelfest ist.  Außer man muss reinblasen.
  • Und hat gespielt mit und für viele verschiedene Acts und Formate: Nicholas Müller (Jupiter Jones), Stage Entertainment, Tassimo, Phönix-Allee (Impro-Theater), Tobias Reitz, Turid Müller, Yvi Wylde, Altonaer Theater Hamburg (als John Lennon in „Backbeat“), …

Michael HIERER schreibt:

  • Text für sich und andere.
  • Musicals, darunter „Teufelsmoor“ (mit Björn Herrmann), das bereits 3 mal produziert wurde.
  • Musik und Arrangements für verschiedenste Besetzungen.  Sein Orchester-Satz war schon im Theater Münster zu hören, sein Chor-Arrangement im Schmidtchen in Hamburg, sein Acapella-Satz im Disneyland Florida.
  • Sich auf die Fahne, ganz großartigen Kaffee zu machen.  Snob wäre treffend.
  • Die Menschheit noch nicht ab, auch wenn es an manchen Tagen schwerfällt.  Und genau da setzt so mancher Text des Debüt-Albums „Wenn wir alle“ an.

1. Single/ Lyricvideo „Testballon“:

Hier gibts „Testballon“: https://listen.music-hub.com/ZnHCCa

Hier gibts HIERER: https://linktr.ee/hierer_musik

Mehr Infos unter:

https://www.facebook.com/michaelhierermusic/

Marten Hørger „Rave“

Marten Hørger „Rave“

Wenn einer weiß, wie moderne Festival-Euphorie klingt, dann Marten Hørger.

Marten Hørger „Rave“
Marten Hørger „Rave“

Am 03. Juli 2026 erscheint über Kontor Records sein neuer Track „Rave“, als offizielle PAROOKAVILLE Hymne 2026, produziert von einem Künstler, der sich in den vergangenen Jahren zu einem der einflussreichsten Namen der internationalen House-Szene entwickelt hat.

Marten Hørger steht für kompromisslose Energie, druckvolle Grooves und einen Sound, der gleichermaßen auf den größten Festivalbühnen der Welt wie auch in den angesagtesten Clubs funktioniert.

Nicht umsonst wurde er von DJ Mag bereits als „The Future“ bezeichnet.

Heute zählt der deutsche Produzent und DJ zu den wichtigsten Vertretern der modernen House-Musik und begeistert mit seiner einzigartigen Mischung aus Bass House, Tech House und festivaltauglichen Hooks ein globales Publikum.

SCOOTER – NO REWIND

SCOOTER – NO REWIND

Mit „No Rewind“ zünden Scooter pünktlich zum Saisonstart den nächsten Festival-Banger!

SCOOTER – NO REWIND
SCOOTER – NO REWIND

Der Song bringt alles mit, was die Band seit Jahrzehnten zur absoluten Live-Macht macht: treibende Beats, kompromisslose Rave-Power und eine Hook, die sofort hängen bleibt.

https://youtu.be/nwgwobYG6Kk

Auch live schaltet die Band noch einen Gang hoch: mit den frisch angekündigten Stadion-Shows 2027 in Köln und Dresden hebt Deutschlands erfolgreichster Techno-Act seine Live-Eskalation auf das nächste Level. Am 19. Juni 2027 verwandeln Scooter das RheinEnergieSTADION Köln in eine Rave-Arena, am 26. Juni 2027 folgt das Rudolf-Harbig-Stadion Dresden.

Die neue Single „No Rewind“ kennt nur eine Richtung: Vollgas nach vorne!

Der Soundtrack für durchtanzte Nächte, verschwitzte Festivals, gigantische Stadionmomente und alles, was kommt — ohne Zurückspulen.

Don’t Look Back, just care about the future!

 

 

 

WORLD CLUB DOME Festival Full Line Up 2026

Vom 5. bis 7. Juni 2026 verwandelt der WORLD CLUB DOME den Deutsche Bank Park erneut in das größte Clubfestival der Welt.

WORLD CLUB DOME 2026 Full Line Up
WORLD CLUB DOME 2026 Full Line Up

Mit mehr als 170 Acts aus EDM, Techno, Hard Techno, Hardstyle, House, Hip‑Hop und Urban steht jetzt das Full Line Up fest. Das vom DJ Mag UK als bestes Festival Deutschlands und Nr. 11 weltweit ausgezeichnete Event liefert ein Programm, das keine Wünsche offenlässt und drei Tage voller Gänsehaut‑Momente, ekstatischer Beats und unvergesslicher Erlebnisse garantiert.

Neu und spektakulär: die 360° Center Stage. Mit diesem immersiven Herzstück als Mainstage rückt das Publikum noch näher an die Action – ein Erlebnis, das Performance und Crowd vereint. Hier treffen Pop‑ und EDM‑Giganten auf rohe Club‑Power: DJ Snake präsentiert all seine  großen Hits, Holy Priest liefert kompromisslosen Hard Techno. James Hype setzt mit seiner exklusiven SYNC Show neue Standards. Die DJ-Blockbuster um Robin Schulz, ALOK, Steve Angello und Steve Aoki garantieren absolute Festival-Eskalation. Dazu gesellen sich Big Tim, Chany Dakota, Kasia, Le Shuuk, Lovra, Masilla, Olympe, STVW (Live), Swimming Paul und Wasback. Und mit Bebe Rexha ziehen Chart‑Magie und Pop-Hymnen ins Stadion.

Fotocredit Holy Priest: David Seeger
Fotocredit Holy Priest: David Seeger

Die Outdoor Mainstage vereint elektronische Exzellenz und urbane Energie: Eric Prydz verzaubert mit visionären Sounds, Lilly Palmer, Felix Kröcher und Schrotthagen sorgen für Techno, Haftbefehl, SSIO und Vega bringen Deutschrap‑Power. Anna Reusch b2b A.D.H.S., Beauty & The Beats, CAY, Chris Avantgarde, Domiziana, Frizzo, Gregor Tresher, Kheli, Miss Monique, Oswald, Vicky, Yann Hendriksen und Yung Yury runden das Programm ab.

Fotocredit DJ Snake: Julienduvalphoto
Fotocredit DJ Snake: Julienduvalphoto

Die Unreal Stage gilt als Brutstätte der neuen Techno‑Generation: Afem Syko, Cera Khin, Cloudy, Mika Heggemann und zahlreiche weitere Pioniere stehen für frische, kompromisslose Techno‑Sounds. Harder Styles explodieren auf der Forest Stage: Miss K8, Lexxy Chainz, Paraçek, Ran‑D, Russian Village Boys. DJ Dreckisch präsentiert ein Live-Set und mit George Radsport, 99PRBLMZ, Bovksi, Claessens, Hi Dude, Jozh, Namara b2b 99PRBLMZ, Toxsyck b2b Hi Dude, Überkikz, Vatoz Locoz und Yoshiko wartet eine Armada energiegeladener Acts mit maximaler Eskalation auf.

Fotocredit Robin Schulz: David Seeger
Fotocredit Robin Schulz: David Seeger

Sommerliche Vibes und entspannte Club‑Momente schenkt die Pool Stage mit House‑Klangbildern von Guaved, Honeyluv, Malyar, Masilla u. v. m. Die Secret Stage bringt virale Newcomer und Club‑Hits zusammen – Chapo102, Niklas Dee, AXMO, Cassö, Toby Romeo und viele weitere stehen hier bereit. Und die Water Stage bietet ein einzigartiges Open‑Air‑Set‑Up direkt am Wasser mit internationalen House‑ und Techno‑Acts wie Biagio Sibilla, CVNI b2b Hector Romero, Lexer, Nell und vielen mehr.

Mit diesem Full Line‑Up bestätigt der WORLD CLUB DOME seinen Status als einer der innovativsten, vielseitigsten und emotionalsten Meeting Points globaler Clubkultur – ein Festival, das verbindet, bewegt und eine neue Dimension liefert.

WORLD CLUB DOME Festival 2026
5. bis 7. Juni 2026
Deutsche Bank Park Frankfurt

Full Line-up (Alphabetisch):

 10am, 4given, 99prblmz, a.d.h.s., a.n.i., abraham, afem syko, ainex, alba franch, alex schmoll, alice dimar, alok, anna reusch, anna tur, armando, askme, axmo, aymen, azyr, bachi, beauty & the beats, bebe rexha, ben tenner, bevale, biagio sibilla, big tim, bitschu batschu, black circle, blk, blvckfire, bovski, brandon, buyo, cassö, cay, cera khin, chany dakota, chapo102, choppaz, chris avantgarde, claessens, claudius, cloudy, cvni, davyboi, dessic, different.mp3, directa, dj dreckisch (live), dj lok, dj robin, dj snake, domiziana, domy berger, dustin langer, eric prydz, étienne, fablo, feelja, felix kröcher, felix kruell, freego, frizzo, george radsport, gregor tresher, groozin, guaved, h! dude, haftbefehl, hector romero, holy priest, honeyluv, hyper hyper, inan batman, jakob lesch, james hype, jana nova, jaxomy, jerome, jetset jourdain, johannes schuster, jojee, jozh, julian ulm, julien-b, juls nivo, kasia, keev, kheli, komël, kotorri, kurd maverick, le shuuk, leeu, leonaeiou, lexer, lexxy chainz, lilly palmer, lora, loru, lovra, luca, lunas, malyar, masilla, mela, melanie ribbe, mema, mika heggemann, milly, miss k8, miss monique, musti nero, nachtigaller, naeleck, namara, naxx, negativ, nell, neptune, neptunica, nici naiya, niklas dee, noel holler, novem, octacore, olympe, omed, oswald, paracek, peed, r3ckless, rachel intervention, radian, ran-d, robin schulz, romy janssen, russian village boys, sami hugo, schrotthagen, simenga, sistek, ssio, stahli, stefano filipelli, steve angello, steve aoki, stvw (live), swimming Paul, switch off, tezz, tg592, the sixth sense, timo scheppert, tmls, toby romeo, topic, tosz, toxsyck, überkikz, valenzuela, vandenick, vatoz locoz (sector), vega, vicky, walls, wasback, winson, yann hendriksen, yannick möbius, ylai, yoshiko, yulia, niko, yung, yury, yunoh, zoe, zett, zyzou

Fotocredit Haftbefehl: David Seeger
Fotocredit Haftbefehl: David Seeger

ABOUT WORLD CLUB DOME

Der WORLD CLUB DOME ist das größte Club Musik Festival in Europa und findet alljährlich Anfang Juni im Deutsche Bank Park in Frankfurt am Main statt. Veranstaltet wird das Festival von der WORLD CLUB DOME GmbH mit den beiden Geschäftsführern David Wyrich und Philipp Meier.

2025 wurde es vom DJMAG UK zum dritten Mal hintereinander im Top 100 Ranking zum höchstplatzierten Festival Deutschlands und zur Nr. 11 aller Festivals weltweit gewählt. Der WORLD CLUB DOME feierte 2013 seine erste Ausgabe mit 25.000 Besuchern. Mit brennender Leidenschaft für Club Musik ist es zu einem der größten Festivals der Welt herangewachsen und feiert 2026 seine 12. Ausgabe.

Mötley Crüe Presse Foto Credit: Ross Halfin

MÖTLEY CRÜE – Zum 45-jährigen Jubiläum exklusiver, streng limitierter Editionen

MÖTLEY CRÜE – Zum 45-jährigen Jubiläum veröffentlicht die Band eine Reihe exklusiver, streng limitierter Editionen/ VÖ: 10. Juli 2026 / BMG

Die Band kündigt heute das LIMITED EDITION PICTURE DISC BOXSET Crücial Crüe 1981–1989 an.

Mötley Crüe begeistern weiterhin ein generationenübergreifendes Publikum und lieferten beim  Finale von American Idol einen mitreißenden TV-Auftritt, der einmal mehr die anhaltende Relevanz ihrer Musik und ihres Vermächtnisses unterstreicht.

Mötley Crüe Presse Foto Credit: Ross Halfin
Mötley Crüe Presse Foto Credit: Ross Halfin

Gemeinsam mit der achtfachen GRAMMY®-Preisträgerin und American Idol-Jurorin Carrie Underwood präsentierte die Band ein eindrucksvolles Medley ihrer Klassiker „Home Sweet Home“ und „Kickstart My Heart“ im Duett:

Als Nächstes gehen Mötley Crüe in diesem Sommer mit der The Return Of The Carnival Of Sins auf große Nordamerika-Tour.

Die Veröffentlichung erfolgt am 10. Juli über BMG – erhältlich als 5LP-Picture-Disc-Set, als 5CD-Picture-Disc-Replica-Set sowie in einer ULTRA-LIMITIERTEN, auf 250 Exemplare begrenzten und handnummerierten Crüeseum-Exklusivedition mit speziell gestalteter Außenbox in invertierter Farbgebung.

Das Boxset vereint die ikonischen ersten fünf Studioalben der Band, die sich weltweit insgesamt über 30 Millionen Mal verkauft haben:Too Fast For Love (1981 – PLATINUM US), Shout At The Devil (1983 – 4X PLATINUM US), Theatre Of Pain (1985 – 4X PLATINUM US), Girls Girls Girls (1987 – 4X PLATINUM US), and Dr. Feelgood (1989 – 6X PLATINUM US).

Diese Alben vereinen zeitlose Songs, die eine Generation geprägt, ein ganzes Genre mitgestaltet haben und bis heute fester Bestandteil der Live-Setlists sind – darunter „Live Wire“, „Too Fast For Love“, „Shout At The Devil“, „Looks That Kill“, „Home Sweet Home“, „Smokin’ In The Boys Room“, „Girls, Girls, Girls“, „Wild Side“, „Dr. Feelgood“, „Kickstart My Heart“, „Don’t Go Away Mad (Just Go Away)“ und viele weitere. Pre-Order HERE

Limited Edition Deluxe Picture Disc LP & Picture Disc/LP Replica CD Box Includes:

Too Fast for Love (1981) – PLATINUM

  1. Live Wire
  2. Come On and Dance
  3. Public Enemy #1
  4. Merry-Go-Round
  5. Take Me to the Top
  6.   Piece of Your Action
  7.   Starry Eyes
  8. Too Fast For Love
  9. On with the Show

Shout at the Devil (1983) – 4X PLATINUM

  1. In the Beginning
  2. Shout at the Devil
  3. Looks That Kill
  4. Bastard
  5. God Bless the Children of the Beast
  6. Helter Skelter
  7. Red Hot
  8. Too Young to Fall in Love
  9. Knock ’Em Dead, Kid
  10. Ten Seconds to Love
  11. Danger

Theatre of Pain (1985) – 4X PLATINUM

  1. City Boy Blues
  2. Smokin’ in the Boys Room
  3. Louder Than Hell
  4. Keep Your Eye on the Money
  5. Home Sweet Home
  6. Tonight (We Need a Lover)
  7. Use It or Lose It
  8. Save Our Souls
  9. Raise Your Hands to Rock
  10. Fight for Your Rights

Girls, Girls, Girls (1987) – 4X PLATINUM

  1. Wild Side
  2. Girls, Girls, Girls
  3. Dancing on Glass
  4. Bad Boy Boogie
  5. Nona
  6. Five Years Dead
  7. All in the Name of…
  8. Sumthin’ for Nuthin’
  9. You’re All I Need
  10. Jailhouse Rock

Dr. Feelgood (1989) – 6X PLATINUM

  1. T.n.T. (Terror ’n Tinseltown)
  2. Dr. Feelgood
  3. Slice of Your Pie
  4. Rattlesnake Shake
  5. Kickstart My Heart
  6. Without You
  7. Same Ol’ Situation (S.O.S.)
  8. Sticky Sweet
  9. She Goes Down
  10. Don’t Go Away Mad (Just Go Away)
  11. Time for Change

Mötley Crüe aus Los Angeles, Kalifornien, zählt seit über vier Jahrzehnten zu den prägendsten Bands der Rockgeschichte. Mit mehr als 100 Millionen verkauften Alben weltweit, sieben Platin- und Multi-Platin-Auszeichnungen in den USA sowie 22 Top-40-Hits im Rock-Format und sechs Top-20-Popsingles hat die Band Maßstäbe gesetzt. Dazu kommen drei GRAMMY®-Nominierungen, fünf New York Times-Bestseller, ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame und ein erfolgreicher Netflix-Film.

Insgesamt verzeichnet die Band nahezu 10 Milliarden Streams und erreicht über 9,5 Millionen Follower in den sozialen Medien. Für ihre energiegeladenen und ikonischen Live-Auftritte bekannt, hat Mötley Crüe weltweit zahlreiche Tourneen vor Millionen Fans ausverkauft und 2012 mit einer restlos ausverkauften Las-Vegas-Residency neue Maßstäbe im Rockbereich gesetzt.

Für weitere News und Informationen geht auf: motley.com.

Laibach - Foto: UrsaPremik

„MUSICK“ von Laibach und Neue Single: „Fluid Emancipation“

Neues Album: „MUSICK“ von Laibach ist da

Mit „MUSICK“ melden sich Laibach eindrucksvoll zurück – und liefern ihr bislang wohl zugänglichstes, gleichzeitig aber auch konzeptuell dichtestes Werk ab. Das Album erscheint über Mute Records / [PIAS] und bewegt sich bewusst im Spannungsfeld zwischen Pop-Appeal und subversiver Gesellschaftskritik.

Zwischen Pop und Provokation

Kritiker sind sich einig: „MUSICK“ trifft den Nerv der Zeit. Während Classic Pop das Album als „hyperreale Reflexion des Jetzt“ beschreibt, hebt Uncut hervor, dass es sich um Laibachs bislang poppigstes und zugleich widersprüchlichstes Werk handelt. Genau in dieser Reibung liegt seine Stärke.

Musikalisch öffnet sich die Band stärker denn je eingängigen Strukturen – inhaltlich bleibt sie jedoch ihrer Linie treu: eine kritische Auseinandersetzung mit Gegenwart, Technologie und kultureller Überreizung.

Laibach - Foto: UrsaPremik
Laibach – Foto: UrsaPremik

Neue Single: „Fluid Emancipation“

Mit Fluid Emancipation präsentieren Laibach eine Single, die sich intensiv mit Identität, Transformation und gesellschaftlichen Zwängen auseinandersetzt. Das dazugehörige Video integriert Szenen aus dem Film Fantasy (2025) und greift Themen wie Gender, Selbstfindung und Emanzipation auf.

 

Der Track entfaltet sich als eine Art kontrollierter Auflösung: Rhythmen wirken stabil und zugleich fragil, Melodien bleiben bewusst schwer greifbar. Inhaltlich kritisiert der Song die scheinbare Freiheit moderner Big-Tech-Systeme – und stellt die Frage, wie echte Selbstbestimmung heute überhaupt noch möglich ist.

Weitere Highlights des Albums

Bereits im Vorfeld sorgte die Single Allgorhythm für Aufmerksamkeit. Der Track – mit Gastbeitrag von Wiyaala und produziert von Richard X – ist eine bissige Abrechnung mit endlosem Social-Media-Scrolling und digitaler Reizüberflutung.

Auch das Titelstück Musick unterstreicht den konzeptuellen Kern des Albums: Musik als Obsession, als Droge – und als letzter kreativer Freiraum in einer zunehmend algorithmisch gesteuerten Welt.

Klangwelten & Konzept

„MUSICK“ ist ein bewusst maximalistisches Projekt. Entstanden im Studio in Ljubljana, vereint das Album eine Vielzahl an Einflüssen – von K-Pop und J-Pop bis hin zu 90er-Eurodance. Trotz dieser stilistischen Offenheit bleibt Laibach sich selbst treu:

„Our primary influence remained Laibach itself.“

Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit einer Welt, in der Algorithmen Geschmack formen und künstliche Intelligenz kreative Prozesse herausfordert. Laibach reagieren darauf nicht mit Ablehnung, sondern mit Ironie und Überzeichnung – und nutzen genau diese Mechanismen, um sie gleichzeitig zu unterlaufen.

Visuelle Umsetzung

Das Video zum Titeltrack wurde in der Lettischen Akademie der Wissenschaften gedreht und von Morten Traavik inszeniert. Seine Vision beschreibt er als Mischung aus George Orwell und Lady Gaga – eine treffende Metapher für Laibachs künstlerischen Ansatz zwischen Dystopie und Pop-Ästhetik.

Tour 2026

Zum Albumstart geht die Band auf große Europa-Tour. Erste Termine im deutschsprachigen Raum:

  • 20.05. Köln – Essigfabrik
  • 02.06. Leipzig – Täubchenthal
  • 03.06. München – Muffathalle
  • 06.10. Bochum – Zeche
  • 08.10. Hamburg – Große Freiheit 36
  • 13.10. Berlin – Huxleys Neue Welt
  • 14.10. Dresden – Reithalle

Weitere Termine sind bereits angekündigt.

Mit „MUSICK“ gelingt Laibach ein faszinierender Spagat: eingängiger Pop trifft auf tiefgreifende Analyse unserer digitalen Gegenwart. Das Album ist gleichzeitig zugänglich und herausfordernd – und stellt die vielleicht entscheidende Frage unserer Zeit:

Welche Rolle spielt menschliche Kreativität noch in einer Welt, die zunehmend von Maschinen bestimmt wird?

LAMBERT – I AM NOT LAMBERT

LAMBERT ist wieder da. Oder war er vielleicht nie wirklich fort.

Möglicherweise war er auch nie so greifbar, wie wir glaubten. Denn wer wollte ernsthaft behaupten, sicher zu wissen, wer sich hinter der sardischen Stiermaske verbirgt? Zurück also ist LAMBERT – so viel steht fest. Und mit ihm erscheint ein neues Album. Sein Titel: „I AM NOT LAMBERT“.

 

Allein dieser Widerspruch taugt als Programm. Denn das Album ist beides zugleich: zutiefst vertraut und radikal neu. Es führt die Handschrift eines Künstlers fort, der seit über zehn Jahren als Pianist, Komponist und Produzent gefeiert wird, mutmaßlich in Berlin lebt – und doch stets ein Rätsel bleibt. Gleichzeitig markiert „I AM NOT LAMBERT“ einen Wendepunkt: Zum ersten Mal stehen Songs mit Gesang im Mittelpunkt.

„Meine Musik war immer songorientiert“, sagt Lambert. „Es fühlte sich einfach richtig an, das auch offen zu zeigen. Ich höre selbst viele Songs – vielleicht ist das der ehrlichste Weg.“

Diese Ehrlichkeit eröffnet das Album gleich zu Beginn. Spirit entfaltet sich leise und klar, bis eine verfremdete Vocoder-Stimme einsetzt. Es bleibt nicht bei dieser einen Stimme. Kat Frankie verleiht „So Unkind“ eine fragile Sanftheit, Dekker macht „The Sum“ mit seinem warmen Soul-Timbre zu einer subtilen Verbeugung vor Prince. Und  Rob Goodwin (The Slow Show) hinterlässt mit seiner rauen, gelebten Stimme in „Hurts Like You“ Spuren, die unweigerlich an Lambchop erinnern.

Fest steht: Keiner von ihnen ist Lambert. Genauso wenig wie die langjährige Bandbesetzung –  Daniel Schaub (Gitarre, Bass, Drums),  Marie‑Claire Schlameus (Cello) und  Ralph Heidel (Saxophon, Klarinette, Flöte). Und doch formen sie gemeinsam den Klang dieses Albums. Besonders Heidel setzt mit feinen Bläserfarben Akzente in „All At Once“ und „The Garage“, während Schlameus’ Cello in „Parthenope“ eine zentrale Rolle spielt. Das Stück ist inspiriert von Paolo Sorrentinos gleichnamigem Film, sein Klaviermotiv pulsiert präzise und melancholisch wie ein Uhrwerk.

Lambert - Foto: Andreas Hornoff
Lambert – Foto: Andreas Hornoff

Lambert selbst verlässt stellenweise sein gewohntes Instrument und greift zum Schlagzeug – unter anderem in „We’ll Be Safe Here“, „The Sum“, „The Garage“ und „The Chase“. Letzteres beginnt, als würden sich John Carpenter und Debussy in einer dunklen Gasse begegnen, nur um dann elegant auszuweichen.

„I AM NOT LAMBERT„, verkündet das Cover. Die Musik antwortet: „Ich bin viele.“

So finden sich auf dem Album Spuren der frühen 2000er neben Einflüssen von Bright Eyes, Fiona Apple oder Jon Brion, ebenso wie deutliche Hinweise auf Lamberts tiefe Verwurzelung im Jazz – eine Leidenschaft, die lange vor seinem Projekt LAMBERT begann und heute auch in seinem Podcast mit Felix Weigt nachhallt. „We’ll Be Safe Here“ schwebt auf einem federnden Rhodes, „Gingerly“ verbindet kammermusikalische Nähe mit einer Pianistik, die Oscar Peterson respektvoll nicken lassen würde. In „You Don’t Like Me“ steuert „Kenny Warren“ eine träumerische Trompete bei, während „It Will Happen Either Way“ so zerbrechlich wirkt, als bestünde es aus feinstem Porzellan.

https://www.youtube.com/watch?v=M3GROrtpMJ8%C2%A0

Seit inzwischen neun Alben spielt Lambert mit dem Thema Identität. Ursprünglich entstand die Maske aus dem Wunsch, die eigene Vergangenheit abzulegen. „Ich wollte, dass niemand etwas über mich weiß“, sagte er einst über sein Debüt von 2014. Doch die Maske entwickelte ein Eigenleben – wurde Symbol, Projektionsfläche, Einladung. Dass er schließlich als „The Man in the Mask“ wahrgenommen wurde, nahm er mit ironischer Gelassenheit.

Diese Haltung durchzieht auch seine Aussagen: „Ich brauche keinen Schutz. Meine Musik ist gut. Sie muss nicht wichtig aussehen, um gut zu sein.“ Vielleicht liegt genau darin seine besondere Form von Authentizität: Lambert nimmt sie so ernst, dass er sie immer wieder unterwandert.

Als er begann, die Maske bei einzelnen Auftritten abzulegen, wurde klar: Die Faszination lag nie allein im Verborgenen. Niemand kaufte Tickets „wegen“ der Maske – und doch veränderte ihre Abwesenheit etwas. Die Nähe wurde direkter, die Verbindung persönlicher. Und trotzdem blieb er: LAMBERT.

Am Ende führte all das zu einer simplen Erkenntnis. Es geht nicht um Masken oder Enthüllungen. Es geht ums Spielen, ums Schreiben, ums Finden von Pop an unerwarteten Orten.

Lambert ist zurück. Auf dem Albumcover nimmt er seine Maske ab. Was darunter erscheint, ist weder der „wahre“ Lambert noch dessen Negation. „I AM NOT LAMBERT“ ist beides zugleich: eine ehrliche Unwahrheit – und das bislang vielseitigste Werk dieses Künstlers.

Iman Hanzo „Robots Need Love“

Der Hamburger DJ und Produzent Iman Hanzo präsentiert mit seinem neuen Album Robots Need Love ein eindrucksvolles Werk, das die Grenzen zwischen Mensch und Maschine neu auslotet. Es markiert einen weiteren Meilenstein in seiner künstlerischen Entwicklung und verbindet elektronische Musik mit einer tiefgehenden erzählerischen Vision.

Klanglich bewegt sich das Album zwischen House, French Touch und futuristischen Funk-Einflüssen. Treibende Beats treffen auf hypnotische Grooves und eine präzise, klare Produktion. Doch „Robots Need Love“ ist mehr als nur ein Club-Album – es ist eine zusammenhängende Geschichte über Technologie, Bewusstsein und Emotionen in einer zunehmend digitalen Welt.

Jeder Track fungiert als eigenes Kapitel und zeichnet das Bild einer Zukunft, in der Maschinen beginnen zu fühlen, während Menschen sich wieder stärker mit ihrer eigenen Authentizität auseinandersetzen. Hanzo selbst beschreibt das Projekt als Spiegel unserer Zeit – als künstlerischen Blick auf eine Zukunft, die längst Realität geworden ist.

Bereits im Vorfeld sorgten Singles wie Sara From Another Galaxy, Give Me More, Lose Control und Afterparty (Hello?) für Aufmerksamkeit und gaben erste Einblicke in den Sound des Albums.

Ein besonderes Highlight ist die Fokus-Single Same Sky. Der Track entfaltet sich als warme, atmosphärische Klangreise, geprägt von schwebenden Synths, sanften Rhythmen und emotionaler Tiefe. Thematisch steht er für Verbundenheit über alle Grenzen hinweg – eine Erinnerung daran, dass wir trotz aller Unterschiede denselben Himmel teilen.

Nach seinem Debütalbum Clouds zeigt Hanzo mit „Robots Need Love“ eindrucksvoll, dass elektronische Musik weit mehr sein kann als funktionale Club-Sounds. Das Album verbindet Storytelling, Emotion und moderne Klangästhetik zu einem futuristischen, energiegeladenen Gesamterlebnis.

„Robots Need Love“ ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Minimix:

Armin van Buuren & Alle Farben feat. ROSY – Lost In Time

Armin van Buuren, Alle Farben und ROSY „Lost In Time“

Die neue Single „Lost In Time“ bringt gleich drei starke Namen der elektronischen Musik zusammen: Armin van Buuren, Alle Farben und ROSY.

Armin van Buuren & Alle Farben feat. ROSY – Lost In Time
Armin van Buuren & Alle Farben feat. ROSY – Lost In Time

Seit dem 20.03.2026 ist der Track offiziell weltweit erhältlich – nachdem er bereits über ein Jahr lang auf den größten Festivalbühnen getestet wurde.

Der Song vereint Armins charakteristischen Mainstage-Trance mit dem melodisch-euphorischen Stil von Alle Farben. Heraus kommt ein energiegeladener, zugleich emotionaler Track, der sowohl auf Festivals als auch im Radio funktioniert. Besonders die Vocals von ROSY geben dem Ganzen Tiefe und transportieren Themen wie Suche, Unsicherheit und Verbundenheit.

Armin van Buuren & Alle Farben feat. ROSY – Lost In Time
Armin van Buuren & Alle Farben feat. ROSY – Lost In Time

Schon vor Release war „Lost In Time“ ein fester Bestandteil großer Sets – unter anderem bei Events wie Tomorrowland, EDC, Amsterdam Music Festival, Untold Festival, Sziget Festival sowie A State of Trance Rotterdam. Auch in Deutschland lief der Track bereits bei Nature One und Parookaville.

„Lost In Time“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie Festival-Energie und emotionale Songwriting-Elemente zusammenfinden können – gemacht für große Momente, aber mit genug Gefühl für den persönlichen Replay.

Robert Görl und Sylvie Marks alias GÖRL

GÖRL: Dark Silver Moon Light

Am 29. Mai 2026 erscheint das erste Album von GÖRL: »Dark Silver Moon Light«. Hinter GÖRL stehen DAF-Legende Robert Görl und die stilprägende DJ- und Produzentin Sylvie Marks. Zwei Pionier*innen der elektronischen Musik bündeln hier ihre jahrzehntelange Erfahrung – kompromisslos, innovationsgetrieben und mit der Lust am bewussten Regelbruch. »Dark Silver Moon Light« ist kein Rückblick, sondern ein Aufbruch.

Robert Görl und Sylvie Marks alias GÖRL
Robert Görl und Sylvie Marks alias GÖRL

Einmal saßen Robert Görl und Sylvie Marks nachts an einem See. Es war Vollmond. Auf der ansonsten tiefschwarzen, leicht gekräuselten Wasseroberfläche zeichnete sich eine goldschimmernde Straße aus Licht ab, als könne man über sie direkt ins Herz der Nacht wandern. Da erblickten die beiden eine Frau am Ufer … vom Mond in silbriges Licht gegossen. Sie schien nicht von dieser Welt zu sein. Kaum waren Görl und Marks sich der jungen Frau gewahr geworden, verschwand sie auch schon mit einem geschickten Sprung im Wasser und ward nicht mehr gesehen.

Danach lag der See still da. War es eine Erscheinung, ein Traum, eine Illusion?

Diesem Vollmond verdankt das erste gemeinsame Album von Robert Görl und Sylvie Marks unter dem Bandnamen GÖRL seinen Titel. Es heißt »Dark Silver Moon Light« und erscheint am 29. Mai 2026. Im Titelsong singt Görl: »Der Mond verschwand im See, ich blieb am Rande stehen / Sie verschwand in ihre Welt, da, wo der See am tiefsten ist.«

Der Song ist ein mysteriöses Spiel mit Begehren, Sehnsucht und surrealen Traumsequenzen, in dem der Sänger Robert Görl an David Bowie erinnert. Gleichermaßen ein musikalisches Déjà-vu wie die Verschmelzung zweier einzigartiger Biografien.

Der klassisch ausgebildete Schlagzeuger und Keyboarder Robert Görl gründete 1978 mit Gabi Delgado die legendäre Postpunk-Gruppe Deutsch Amerikanische Freundschaft (DAF). Mit radikal reduzierten, ikonischen Sequenzen, brutalistisch anmutenden Drums und provokativer Ästhetik gelangen DAF zeitlose Hits wie »Der Mussolini«, »Verschwende Deine Jugend« und »Kebab Träume«.

Sylvie Marks wiederum war die erste – und lange Zeit einzige – weibliche Resident-DJ des legendären Frankfurter Clubs Dorian Gray. Später veröffentlichte sie als Produzentin auf prägenden Labels wie International Gigolo und Bpitch Control internationale Club-Hits und trat auf Festivals wie Roskilde sowie in einigen der weltweit bekanntesten Clubs auf.

Seit sechs Jahren verbindet Robert Görl und Sylvie Marks nun eine funkensprühende Kreativpartnerschaft, die jetzt in der Veröffentlichung ihres bislang wichtigsten gemeinsamen Projekts gipfelt. Mit »Dark Silver Moon Light« tritt ein Duo aus Pionier:innen der elektronischen Musik ins Licht, das seine jahrzehntelang gebündelte Erfahrung mit ungebrochenem Innovationsdrang und der Lust am Bruch mit Konventionen in die musikalische Gegenwart überführt. Der patentierte GÖRL-Sound wirkt vital und mitreißend wie eh und je und hat den Test der Zeit makellos bestanden.

Das Album beginnt mit der hypnotischen Keyboardlinie der ersten Single »Irgendwann ist jetzt«, jenem romantisch-wehmütigen Fanal wider die Prokrastination. »Als junger Mensch denkt man immer, man hätte für alles ewig Zeit im Leben, aber so ist es natürlich nicht«, sagt Sylvie Marks. »Der Mensch verschiebt gerne auf irgendwann, und so rasseln die Jahre an einem vorbei«, ergänzt Robert Görl. »Diese Dynamik wollen wir durchbrechen.« Es kommt der Punkt, da muss man einfach machen – »Irgendwann ist jetzt«.

Hier ist das Stück zu sehen:

Das folgende »So wie du bist« ist vordergründig düster und mechanisch, trägt jedoch eine tiefe Warmherzigkeit in sich – eine waidwunde Seele. Überhaupt erzeugt Robert Görl mit seiner wehmütigen Stimme eine eindringliche Wirkung in diesen minimalistischen Liedern.

Ebenso wie in »Der falsche Ton« geht es auch hier um den Bruch mit Konventionen, um Haltung und den Mut zu neuen Perspektiven. »Das geht zurück auf eine uralte Geschichte mit DAF in Köln«, sagt Robert Görl. »Anfangs haben uns sämtliche Plattenfirmen die Tür gewiesen. Es lief wirklich überhaupt nicht. In Deutschland hatten wir keine Perspektive, und auch in England saßen wir zunächst ohne Geld in einem Kellerloch in London. Damals haben uns alle gefragt, ob das überhaupt Musik sein soll, die Töne seien ja alle falsch. Wir haben dann immer gesagt: ›Der vermeintlich falsche Ton ist der richtige.‹ Das war unsere Art von Punk.«

So ist es geblieben. Auch für GÖRL ist der vermeintlich falsche Ton der beste Ton. Die Haltung ist dieselbe: nicht einsortierbar sein, rebellisch bleiben. »Wir lassen uns beide absolut nichts sagen«, sagt Robert Görl. »Wir passen aufeinander auf und sind eine richtige Musik-WG«, ergänzt Sylvie Marks.

»Dark Silver Moon Light« ist mechanisch, treibend, bisweilen wild und dräuend in seiner Nonkonformität. In der Geradlinigkeit dieser Musik scheint eine Form von Erlösung zu liegen. Und je tiefer man ins Herz der Songs vordringt, desto deutlicher treten die feinen Ornamente und Akzentuierungen von Drums und Keyboards hervor, denen GÖRL ihre besondere Tiefe verdanken. Auch die repetitiven Texte gewinnen mit jeder Wiederholung an Prägnanz.

»Don’t Stay At Home« ist eine düsterglamouröse Ballade, die an Bands wie OMD oder Ultravox erinnert. Hier hört man deutlich die Handschrift der Keyboarderin Sylvie Marks. Diese Musik trägt die Wärme und Zuversicht zweier Musiker*innen in sich, die miteinander eine gemeinsame Sprache gefunden haben. Zugleich spiegelt sie die Ängste und Unsicherheiten einer Welt, die lauter, schneller und bedrohlicher wird.

»Dark Silver Moon Light« spendet in dieser Gemengelage Trost, indem es uns an die Hand nimmt und einlädt: Kommt mit uns in die Wirklichkeit! Dieses Versprechen liegt auch in »Es ist nie zu spät«, mit dem das Album unheilvoll dräuend endet. Der letzte Ton verstimmt, man reibt sich die Augen: War es eine Erscheinung, ein Traum, eine Illusion?

Bis heute wissen sie nicht, wo die Frau am See geblieben ist.

Tracklisting:
01 – Irgendwann ist jetzt
02 – So wie Du bist
03 – Falscher Ton
04 – Don’t stay at home
05 – Dark Silver MoonLight
06 – Der Fluss
07 – Wir brechen aus
08 – Bänder im Haar
09 – Spiel mit mir
10 – Es ist nie zu spät

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LAIBACH – MUSICK

Das slowenische Kollektiv Laibach veröffentlicht ein neues Studioalbum, ihr mit Abstand poppigste Werk aller Zeiten.

Das slowenische Kollektiv Laibach hat Details zu seinem jüngsten Album bekannt gegeben, dem ersten Studioalbum mit eigenem Material seit „Spectre“ aus dem Jahr 2014.

Auf „MUSICK“, das am 01. Mai 2026 bei Mute auf Vinyl, CD und digital erscheint, würdigen Laibach die Gegenwart der verzerrten Realität und grellen KI-Nachahmung derselben und kritisieren sie gleichzeitig auf spielerische, hyperaffirmative Weise mit einer Sammlung unbestreitbar eingängiger Pop-Songs, die sich an der hypergetriebenen Postmoderne erfreuen.

Im Titel des Albums, „MUSICK“, ist der Schlüssel zu dieser Dualität bereits enthalten. Er spricht von Übersättigung, von einer Überdrüssigkeit, kurz: der Sickness, die einen gegenüber der Musik ereilen kann in einer Zeit, in der es so viel davon gibt, dass wir uns kaum noch darauf einlassen können. Täglich werden über 100.000 neue Titel online gestellt, und immer mehr Songs sind KI-Kreationen, digitaler Müll. Wie so vieles im heutigen Leben lässt uns schon das einfache Hören von Musik die Realität hinterfragen. „MUSICK“ thematisiert diese Überdrüssigkeit durch seine sich ständig verändernden Klänge und Referenzpunkte, aber es thematisiert auch eine andere Art von Krankheit: eine pathologische Hingabe an die Musik – „eine Obsession, eine Art Droge“ –, die Laibach in dieser Ära der Übersättigung trotz allem weiterhin antreibt.

Die Album-Kampagne beginnt heute mit der ersten Single-Auskopplung „Allgorhythm“, bei der die ghanaische Sängerin Wiyaala mitwirkt. Der Titel wurde von Pop-Powerhouse Richard X (bekannt u.a. für seine Arbeit mit Sugababes, Goldfrapp, New Order und Kelis) co-produziert und wird von einem heiteren Video begleitet, in dem Laibachs berühmter Frontmann und Wiyaala zu sehen sind – und das natürlich unser aller Algorithmen in die bestmögliche Richtung lenken soll.

Dieser Vorgeschmack auf das Album ist ein durchaus gewagtes Mash-Up elektronischer Pop-Tropen, Hooks und Beats. Sowohl inhaltlich als auch formal setzt das Stück die manipulative Natur von Algorithmen geschickt mit der von Musik selbst gleich – beides sind gewissermaßen Zauberkräften, denen wir uns unterworfen sehen.
Die Hinwendung Laibachs Richtung Pop erregte kürzlich nicht zuletzt die Aufmerksamkeit des slowenischen Staatsfernsehens RTV, das „Allgorhythm“ als potenziellen offiziellen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2026 auswählte, bevor sich RTV Ende letzten Jahres aus dem Wettbewerb zurückzog. Hier ist das Stück zu sehen

Vorabauskopplung “Allgorhythm” featuring Wiyaala (und produziert von Richard X) ist hier zu sehen

Die Gruppe verfolgte bei der Produktion des Albums in ihrem Studio in Ljubljana einen hörbar maximalistischen Ansatz. Laibach umgaben sich mit so ziemlich allen Musikinstrumenten, die sie auftreiben konnten, von analogen Synthesizern über Spielzeug bis hin zu Computern, die mit Sound-Apps vollgestopft waren. Zudem luden sie eine Reihe an Gastmusiker*innen aus Slowenien und anderen Ländern ein, darunter ihre langjährige Weggefährtin Donna Marina Mårtensson und den legendäre Elektropop-Produzent Richard X. Vor allem aber tauchten sie ein in ein breites Spektrum zeitgenössischer Sounds, von K-Pop und J-Pop bis hin 90er Jahre-Eurodance.

“However our primary influence and reference point remained Laibach itself,” erläutern Laibach. “In all our shades, variations, and historical transformations.” Mit Sicherheit lässt sich sagen, dass „MUSICK“ durch und durch poppig, aber nicht weniger durch und durch Laibach ist.

Laibach starten am 18. Mai in Graz die erste Etappe ihrer „MUSICK-Tournee“, bevor sie im Sommer durch Europa reisen.  Weitere Tourdaten folgen in Kürze, mehr dazu hier.

LAIBACH – MUSICK Tracklisting

01 – Musick
02 – Fluid Emancipation
03 – SIngularity
04 – Resistencia
05 – Love Machine
06 – Luigi Mangione
07 – Keep It Real
08 – Yes Maybe No
09 – Allgorhythm
10 – Das göttliche Kind

Laibach Live
18.05. AT-Graz, Orpheum
19.05. Schorndorf, Manufaktur
20.05. Köln, Essigfabrik
22.05. DK-Aarhus, VoxHall
23.05. SE-Gothenburg, Filmstudion
24.05. SE-Stockholm, Nya Circus
26.05. FI-Helsinki, Savoy Theatre
27.05. EE-Tallinn, Kultuurikeskus
28.05. LV-Riga, Spelet Concert Hall
29.05. LT-Vilnius, Loftas
30.05. PL-Warschau, Progresja
31.05. CZ-Prag, Palac Akropolis
02.06. Leipzig, Täubchenthal
03.06. München, Muffathalle
04.06. AT-Klagenfurt, Burghof
27.06. SI-Maribor, Festival Lent
24.07. SI-Castle, Kolpa Music Festival
25.09. SI-Ljubljana, Kino Šiška
26.09. SI-Ljubljana, Kino Šiška
29.09. UK-London, Islington Assembly Hall
30.09. UK-Manchester, Ritz
01.10. UK-Southampton, 1865
02.10. UKCanterbury, The Gulbenkian
04.10. BE-Gent, Democrazy
06.10. Bochum, Zeche
07.10. NL-Nijmegen, Doornroosje
08.10. Hamburg, Große Freiheit 36
09.10. NO-Oslo, Rockefeller Music Hall
11.10. DK-Kopenhagen, Bremen Teater
13.10. Berlin, Huxleys Neue Welt
14.10. Dresden, Reithalle
15.10. CZ-Brno, Fleda
16.10. HR-Zagreb, Boogaloo

RECENT PRAISE FOR LAIBACH
“Alamut is terrible, frightening, but also pertinent; an expression of power all the more unsettling for its moments of grace and beauty” – The Wire

“Great art in reaction to troubling events is nothing new in the Laibach canon either, though Alamut is almost certainly the most jaw-dropping work they’ve been involved in across a 45-year career and counting.” The Quietus (Album of the Week)

“Perfectly, predictably unpredictable” – Electronic Sound (Love is Still Alive EP)

„… stirring, funny and thought provoking“ – The Guardian (The Sound of Music)

… a perfect vehicle for the themes which possess the group” – MOJO (Wir sind das Volk)

EDITOR’S NOTES
Laibach haben noch nie an Originalität geglaubt. Seit ihrer Gründung in den 1980er Jahren in Slowenien bedient sich die Gruppe Techniken der Pastiche, Satire und Aneignung, um den Bombast und die Widersprüche, die unsere Gesellschaft durchziehen, performativ zu diskutieren. Sich als uniformiertes, anonymes Kollektiv präsentierend, umfasst ihre multidisziplinäre Praxis Performance Art, bildende Kunst, Installation und Manifest. Ihr musikalisches Werk inkorporierte und inkorporiert bis heute ungewöhnliche Interpretationen westlicher Pop-Hits, einen Auftritt in Nord-Korea, Theater-Soundtracks („Also sprach Zarathustra“, „Wir Sind Das Volk“) und nicht zuletzt eine symphonische Adaption von „Alamut“, dem großen Roman von Vladimir Bartol. Seit über vier Jahrzehnten hinterfragen Laibach nicht nur die Vorstellung vom individuellen Künstler-Genie, sondern entkleiden sie aktiv.

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JOEL CORRY „Stuck In A Loop“

Mit „Stuck In A Loop“ setzt der siebenfach mit Platin ausgezeichnete britische Produzent Joel Corry den ersten musikalischen Akzent des Jahres 2026 – und der sitzt punktgenau.

JOEL CORRY
JOEL CORRY

Der kompromisslose Tech-House-Track ist klar auf den Club zugeschnitten und entfaltet seine volle Wirkung dort, wo der Bass regiert: auf dem Dancefloor.

Als erster Release auf Sweat It Out / Kontor Records besinnt sich Corry bewusst auf seine Nightlife-DNA. Eine treibende Bassline, gepaart mit einem druckvollen, geradlinigen Groove, ist eine Hommage an jene dunklen, verschwitzten Clubs, in denen Tracks wie dieser geboren werden. Corry selbst sagt:
„Ich liebe es, 2026 mit einem echten Club-Banger zu starten. ‚Stuck In A Loop‘ läuft seit Monaten in meinen Sets und gehört zu den IDs, nach denen ich am häufigsten gefragt werde.“

Der fünffach BRIT-Award-nominierte Künstler steht seit über zehn Jahren für globale Dance-Hits mit Wiedererkennungswert. Seine Karriere ist geprägt von ausverkauften Headliner-Touren in Großbritannien, den USA, Europa und Australien sowie Auftritten auf den renommiertesten Festivals weltweit – darunter Tomorrowland, Ultra, EDC, Creamfields, Lollapalooza und Parklife.

JOEL CORRY "Stuck In A Loop"
JOEL CORRY „Stuck In A Loop“

Sein internationaler Durchbruch gelang 2019 mit „Sorry“, das in Großbritannien einen Allzeitrekord auf Shazam innerhalb von 24 Stunden aufstellte. Ein Jahr später folgte mit „Head & Heart“ gemeinsam mit MNEK ein UK-Nummer-1-Hit. Daraus entwickelten sich Kollaborationen mit Stars wie Charli XCX, Saweetie, David Guetta, Rita Ora und Bryson Tiller sowie sein mit Gold ausgezeichnetes Debütalbum Another Friday Night. Zuletzt machte Corry mit Reworks für Avicii, Jennifer Lopez und Hilary Duff sowie neuen Releases mit Galantis, Izzy Bizu, Abi Flynn, Jem Cooke und weiteren Künstler:innen auf sich aufmerksam.

Mit mehr als 4 Milliarden Streams weltweit lebt Joel Corry nach einem einfachen Prinzip: Die besten Momente entstehen im Club. Getrieben von Neugier, Offenheit für neue Trends und dem Anspruch, sich ständig weiterzuentwickeln, bleibt er eine feste Größe der internationalen Dance-Szene.

„Stuck In A Loop“ – ein Track, der sich festsetzt und nicht mehr loslässt.

 

Buylink:
https://ktr.lnk.to/StuckInALoop

https://youtu.be/awHQGE20Bvg“>https://youtu.be/awHQGE20Bvg

Lambert - Foto: Andreas Hornoff

LAMBERT – I AM NOT LAMBERT

Das Hamburger Independent-Label Clouds Hill erweitert sein Künstler*innen-Portfolio um eine außergewöhnliche Stimme: den maskierten Berliner Pianisten, Komponisten und Produzenten LAMBERT. Mit „I AM NOT LAMBERT“ erscheint am 8. Mai 2026 sein neues Studioalbum auf CD, LP und allen digitalen Plattformen. Bereits heute, am 23. Januar 2026, wird mit „Spirit“ die erste Single aus dem insgesamt 14 Titel umfassenden Werk veröffentlicht – ein besonderer Moment, denn erstmals ist LAMBERT darauf auch singend zu hören.

Entstanden ist das Album überwiegend in den Lambert Studios sowie im Studio Bellevue. Produziert wurde es von Daniel Schaub, der darüber hinaus auf mehreren Songs Gitarre, Bass und Schlagzeug beisteuert. „I AM NOT LAMBERT“ markiert einen Wendepunkt im Schaffen des Künstlers: Zum ersten Mal öffnet er sein Klanguniversum explizit für prominente Gaststimmen, darunter Kat Frankie, Dekker und Goodwin (Rob Goodwin von The Slow Show).

Neben Gesang übernimmt Lambert selbst Klavier, Rhodes, Synthesizer und Schlagzeug. Unterstützt wird er von seinen langjährigen Weggefährt*innen: Ralph Heidel an Saxofon, Klarinette und Flöte sowie Marie-Claire Schlameus (u. a. Swans, Tricky) am Cello.

Lambert - Foto: Andreas Hornoff
Lambert – Foto: Andreas Hornoff

Den Auftakt des Albums bildet die Single „Spirit“ – ein zurückhaltendes, fast schwebendes Stück, in dem Lambert durch einen Vocoder verfremdet in einer eigenen Lautsprache singt. Vogelhaft anmutende Klavierfiguren, eine fein gezupfte Gitarre und das warme Saxofon verleihen dem Track eine fragile Tiefe. „Spirit“ ist weniger klassische Ballade als programmatischer Auftakt: ein musikalischer Schwebezustand zwischen Identität und Auflösung.
„Ich bin ein spiritueller Mensch“, erklärt Lambert. „Nicht im religiösen Sinne – ich glaube an den Moment. Musik ist meine Art, nach der Perfektion eines Augenblicks zu suchen.“ Selten war diese Suche so greifbar.

Das begleitende Musikvideo zu „Spirit“ ist hier zu sehen:

Mit „I AM NOT LAMBERT“, seinem neunten Soloalbum, entfaltet der Künstler ein poetisches Spiel mit Spiegelungen, Masken und Selbstbildern – ganz im Sinne Rimbauds. Thematisch kreist das Werk um Fragen von Authentizität, Identität und Selbstwahrnehmung und präsentiert sich dabei als das bislang songorientierteste Album in einer Diskografie, die über zehn Alben, mehrere EPs und zahlreiche Soundtrack-Arbeiten umfasst.
„Meine Musik war schon immer songgetrieben“, so Lambert. „Es fühlte sich ehrlich an, diesen Gedanken konsequent weiterzuführen.“

Ehrlichkeit ist dabei ein zentrales Motiv – gerade bei einem Künstler, der den Begriff der Authentizität so ernst nimmt, dass er ihn immer wieder bewusst unterläuft. „I AM NOT LAMBERT“ folgt auf das vielgelobte Album „Actually Good“ (2024) sowie auf seine Arbeit an einer Fernsehserienmusik, in der Lambert beinahe selbst als maskierter Detektiv vor der Kamera gestanden hätte – wäre das Projekt nicht während der Produktion gescheitert.

Stattdessen widmet sich Lambert weiterhin dem erfolgreichen Podcast „LK Jazz“, den er gemeinsam mit Musiker Felix Weigt moderiert. Zudem entstand zuletzt in Zusammenarbeit mit Autor Thorsten Nagelschmidt eine musikalische Adaption von dessen Roman „Nur Für Mitglieder“ – eine ebenso listige wie berührende Reflexion über Depressionen, veröffentlicht ebenfalls bei Clouds Hill.

Tracklisting:
01
– Spirit
02 – So Unkind (feat. Kat Frankie)
03 – All At Once (feat. Marie-Claire Schlameus)
04 – We’ll Be Safe Here
05 – Infinity’s Fortune
06 – The Sum (feat. Dekker)
07 – Parthenope
08 – Gingerly
09 – You Don’t Like Me (feat. Kenny Warren)
10 – Hurts Like You (feat. Goodwin)
11 – Palermo
12 – The Garage (feat. Ralph Heidel)
13 – The Chase
14 – It Will Happen Either WayTourdaten:
31.01.26 Istanbul, Komunite
12.03.26 Marseille, Theatre de L´Ouvre
13.03.26 Paris, Les Trois Baudets
04.05.26 Prag, Palac Acropolis
13.05.26 Hamburg, Kampnagel – Lambert & Friends
15.05.26 Nürnberg, Z-Bau
17.05.26 Berlin, Kammermusiksaal – Lambert & Friends
19.05.26 München, Live Evil
04.07.26 Kraggenburg, Wilde Weide Festival
wird fortgesetztWebsite: https://www.listentolambert.com/

MIKE CANDYS – TO THE MAX

Rave lebt. Und 2026 dreht er wieder voll auf.
Mit „To The Max“ liefert Mike Candys ein kompromissloses Statement zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Harter Trance, auf das Wesentliche reduziert: roh, direkt und ohne Umwege. Druckvolle Kicks, treibende Synths und eine Energie, die keine Pausen kennt. Der Spirit der alten Rave-Nächte verschmilzt mit moderner Club-Power – ungebremst, fokussiert, maximal.

Keine Ablenkung. Kein Stillstand.
Nur Vorwärtsgang.

„To The Max“ ist ab sofort auf allen Streaming- und Download-Plattformen verfügbar.