Schlagwort-Archive: Indie

MOUYÉ – „A Beautiful Mind“

MOUYÉ melden sich mit dem Video zur ersten Single „A Beautiful Mind“ aus der kommenden EP „Steady Movement“

MOUYÉ – „Steady Movement“ EP (hndgmcht music international / Rough Trade) EP-Release: 01.06.2018

Mouyé ist eine Band im Aufbruch, eine Band auf Reisen. Kaum angekommen treibt Sie das Fernweh wieder auf die Straße. 2011 von Timo Lehne unter dem damaligen Namen You&Me gegründet und kurze Zeit später durch den Geiger Julius Kopp ergänzt bilden die beiden Musiker ein Duo, das sich schnell regional einen Namen machen kann. 2014 ergänzt der Gitarrist Jonas Wirth die Band. Auf einem gemeinsamen Roadtrip zu einem Festival in Spanien und gemeinsamen Sessions am Lagerfeuer am Strand entsteht die Idee aus dem Duo eine Band werden zu lassen. 2015 komplettiert der Schlagzeuger David Kosel, der zu der Zeit am Staatstheater Braunschweig ein Festengagement als Schauspieler hat und mit Timo Lehne einen Liederabend über mehrere Spielzeiten erfolgreich aufführt, die Gruppe.

Sebastian Block - “Wo Alles Begann“ (Timezone Records)

Sebastian Block – “Wo Alles Begann“

Im Sommer 2006 wurde die Berliner Band Mein Mio gegründet, die 2009 das Album “Irgendwo In Dieser Großen Stadt“ veröffentlichte.

Sebastian Block - “Wo Alles Begann“ (Timezone Records)
Sebastian Block – “Wo Alles Begann“ (Timezone Records)

Als Sänger und Songwriter der Formation fungierte der aus Brandenburg an der Havel stammende Musiker Sebastian Block, der seit fast einer Dekade auf Solopfaden unterwegs ist.

2011 erschien unter dem Titel “Bin Ich Du“ sein erstes Soloalbum, welches übrigens von keinem Geringeren als Sven van Thom produziert wurde, für den Sebastian Block in der Vergangenheit bereits als Livegitarrist und Keyboarder tätig gewesen war.

Vier Jahre später veröffentlichte der Singer-Songwriter, der bereits Acts wie Nena, Tonbandgerät oder Mikroboy supportete, dann sein zweites Solo-Album “Der Mond Ist Schuld“.

Orph - “The Pyramid Tears Of Simba“ (Kick the Flame/Broken Silence)

Orph – “The Pyramid Tears Of Simba“

Im Frühsommer des Jahres 2007 wurde die Formation Orph gegründet, die anno 2017 aus Marco De Haunt, Steffi Narr, Krishan Zeigner, Martin Bosch und Hendrik Winter besteht.

Orph - “The Pyramid Tears Of Simba“ (Kick the Flame/Broken Silence)
Orph – “The Pyramid Tears Of Simba“ (Kick the Flame/Broken Silence)

Am letzten Freitag erschien mit “The Pyramid Tears Of Simba“ der Nachfolger von “Poems For Kui“, dem Debütalbum aus dem Jahre 2012.

Offeriert wird auf dem jüngsten Werk ein buntes Konglomerat, das mit Elementen aus Indie, Dream Pop, Folk und Psychedelic durchsetzt ist.

Zum Anteasen des wirklich ansprechenden Albums möchte ich euch Tracks wie die atmosphärische Nummer “Pyramid Tears Of Simba“, die Elektropop-Hymne “The Mosaic, The Whale And It`s Hunter“, die aktuelle Single “Buildings Are On Fire“ oder den verträumten Closer “Wintersommer“ empfehlen.

VIVIE ANN – „Survivor“

VIVIE ANN: Neuer Track „Survivor“ als Vorgeschmack aufs neue Album!

VIVIE ANN – „Survivor“ (My Oh My Records)

Halbe Sachen waren noch nie Vivie Anns Ding. Schon als Siebenjährige malte sie aus Protest Gesichter auf Bäume, die gefällt werden sollten. Fährt man durch ihr kleines Heimatdorf, sieht man die Bäume mit den bunten Gesichtern heute noch dort stehen!

So willensstark, wie sie sich als kleines Mädchen für die Natur einsetzte, strebt die heute 25-Jährige die Eroberung der Welt mit ihrer Musik an: »Für mich gab es nie eine Alternative! Schon immer wollte ich Sängerin – und vor allem: Songwriterin werden«.

Savoy - “See The Beauty In Your Drab Hometown" (Drabant Music/Membran)

Savoy – “See The Beauty In Your Drab Hometown“

Pål Waaktaar Savoy ist nicht nur der hauptsächliche Songwriter und der Gitarrist der norwegischen Pop-Erfolgsband A-ha, sondern seit 1996 macht er auch mit seinem weiteren Projekt Savoy musikalisch von sich reden.

Savoy - “See The Beauty In Your Drab Hometown" (Drabant Music/Membran)
Savoy – “See The Beauty In Your Drab Hometown“ (Drabant Music/Membran)

Bei Savoy ist jener für den Gesang zuständig und fungiert zudem als Gitarrist und Keyboarder. Unterstützt wird er in dem Projekt von Lauren Savoy, die sich als Sängerin und Gitarristin betätigt, sowie von Frode Unneland, der an den Drums zu finden ist.

Über 21 Jahre nach dem Debütalbum “Mary Is Coming” veröffentlicht das Trio nun ein brandneues Album, das „See The Beauty In Your Drab Hometown“ betitelt ist und bereits das sechste Studiowerk der Formation ist.

Walk The Moon - “What If Nothing“ (RCA/Sony Music)

Walk The Moon – “What If Nothing“

Aus Cincinnati (Ohio) stammt die Indierockband Walk The Moon, die 2012 mit der Single “Anna Sun“ einen Achtungserfolg landete und 2015 dann mit der Single “Shut Up And Dance“ den weltweiten Durchbruch schaffte.

Walk The Moon - “What If Nothing“ (RCA/Sony Music)
Walk The Moon – “What If Nothing“ (RCA/Sony Music)

Nach dem US-Top15-Album “Talking Is Hard“ aus dem Jahre 2014 legt die Band um den Lead-Sänger Nicholas Petricca nun nach und präsentiert ihren neuen Longplayer unter dem Titel “What If Nothing“.

Musikalisch oszilliert die mit 13 Tracks ausgestattete CD irgendwo zwischen Indie, New Wave, Pop, Rock, Dance und Reggae.

Am 22. September diesen Jahres wurde daraus der Track “One Foot“ als erste Single ausgekoppelt, worauf im letzten Monat die Songs “Headphones“ und “Surrender“ als weitere Vorboten folgten.

Jerry Williams – „Mother“

Jerry Williams verzaubert mit neuer Single „Mother“ und kommt im Dezember nach Deutschland // TIPP!

Jerry Williams – „Mother“

Wie passiert so etwas? Eine 21-jährige Indie-Pop Singer Songwriterin aus Portsmouth kommt um die Ecke, ohne großes Label, ohne großes Marketing im Rücken und verzaubert einfach jeden. Sie legt mit dem knapp 2:30 Minuten langen Song „Mother“ einen Power-Pop Hit vor, der bereits über 5.000.000 Streams bei Spotify eingesammelt hat – ein Zahl die andere Künstler meist nur durch enorme Anstrengungen ihres Major-Labels hinbekommen – wenn überhaupt.

Sie muss irgend etwas Besonderes haben, irgendeine Art von Magie, denn sie bekommt ohne Plattenvertrag Airplay von der BBC, wird dort Artist Of The Week, bekommt den Track Of The Week für „I’m Not In Love With You“, nimmt dort eine Live Radio Session auf und spielt schon sehr früh einige Support Shows (z.B. für Vanessa Carlton in Deutschland).

Stereophonics - “Scream Above The Sounds“ (Parlophone/Warner)

Stereophonics – “Scream Above The Sounds“

Vor zwanzig Jahren erschien “Words Get Around“, das Debütalbum der walisischen Band Stereophonics, das auf Platz 6 der britischen Charts landete und mit Dreifachplatin ausgezeichnet wurde.

Stereophonics - “Scream Above The Sounds“ (Parlophone/Warner)
Stereophonics – “Scream Above The Sounds“ (Parlophone/Warner)

Seitdem schafften es 6 Longplayer des Quartetts auf Platz 1 der britischen Charts, darunter auch das Vorgänger-Album “Keep The Village Alive“ (2015), welches in Großbritannien eine Gold-Auszeichnung erhielt.

Soeben ist mit “Scream Above The Sounds“ das mittlerweile zehnte Studioalbum der Formation um den Frontmann Kelly Jones veröffentlicht worden.

An der Produktion beteiligt war neben dem Sänger auch Jim Lowe (The Charlatans, Amy MacDonald, Tape The Radio), ein langjähriger Wegbegleiter der Band. Die Aufnahmen dazu fanden übrigens in London statt, und zwar in den Stylus Studios und in den RAK Studios.

ROMES – „Romes“

ROMES geben Indie-Pop-Debüt, VÖ: 06.10.17

ROMES – „Romes“ (Five Seven Music)

Tief versteckt im Kensington Markt, einem der Bezirke die innerhalb der Innenstadt Torontos die größte kulturelle Vielfalt aufweisen, entsteht im Jahr 2016 die erste EP des kanadischen Indie-Pop Quartett ROMES die den Namen „Believe“ trägt.

Die Band um die beiden Brüder Jacob Alexander (Gesang) und Nicolas Amadeus (Schlagzeug) lernt sich während ihrer Jugend in Irland kennen, um sich letztendlich mit den damaligen Schulfreunden Andrew Keyes (Bass) und James Tebbitt (Gitarre) zusammenzuschließen und die gegenseitige Leidenschaft für Musik zu teilen. Von Beginn an feilen ROMES an ihrem sehr eigenen und vielseitigen Sound, bei dem vor allem Authentizität und emotionale Strahlkraft im Vordergrund stehen.

Clip „Someone“:

Aliocha - “Eleven Songs“ (PIAS/Rough Trade)

Aliocha – “Eleven Songs“

Gebürtig aus Paris kommt der in Kanada lebende Schauspieler und Singer-Songwriter Aliocha Schneider aka Aliocha, der nach der letztjährigen EP “Sorry Eyes“ vor kurzem sein Debütalbum namens “Eleven Songs“ veröffentlicht hat.

Aliocha - “Eleven Songs“ (PIAS/Rough Trade)
Aliocha – “Eleven Songs“ (PIAS/Rough Trade)

Aufgenommen wurden die 11 Songs im Svenska Grammofonstudion in Göteborg (Schweden), wobei Samy Osta (Da Brasilians, Alizee, Chromeo, Rover, Mrs Good, La Femme, Micky Green, Juniore) sowohl für die Produktion als auch für den Mix verantwortlich zeichnete.

Der Multiinstrumentalist Aliocha (guitars, wurlitzer, piano, B3, banjo) erhielt bei den Aufnahmen musikalische Unterstützung von Samy Osta (bass, guitars, B3, synths) und Ludwig Dahlberg, der am Schlagzeug zu finden ist.

Herausgekommen ist ein zeitloses Meisterwerk, das irgendwo zwischen Indie, Folk, Singer/Songwritertum, Americana, Rock und Psychedelic verortet werden kann.

Daniel Freitag - “Still“ (Akkerbouw Records)

Daniel Freitag – “Still“

In der Vergangenheit fungierte Daniel Freitag unter anderem als Komponist für die Musik von Theater-Produktionen solcher Regisseure wie Thomas Ostermeier oder Ivo van Hove, war an den Aufnahmen für den neuen Longplayer von Johanna Borchert beteiligt und komponierte Musik für Film-Regisseure wie Vincent Dieutre („Jaurès“) und Kirill Serebrennikov („Der Student“).

Daniel Freitag - “Still“ (Akkerbouw Records)
Daniel Freitag – “Still“ (Akkerbouw Records)

Nunmehr erscheint sein Debütalbum als Solo-Künstler, das schlicht “Still“ betitelt ist.

Entstanden ist der zwischen artifiziell angehauchtem Pop, Indie und Jazz changierende Erstling in Eigenregie, wobei Michael Haves („Super700“) als Co-Produzent und Mixer verantwortlich zeichnete, während Robin Schmidt das Mastering übernahm.

Bei den Tracks “Venice“, “Don`t“ und “Take On“ findet sich auch Olaf Opal in den Credits (“Additional Production“), der in der Vergangenheit schon mit Bands wie The Notwist, Miles, Readymade, Sportfreunde Stiller, Ich+Ich oder Juli zusammengearbeitet hat.

Lea W. Frey - “Plateaus“ (Enja/Yellowbird Records)

Lea W. Frey – “Plateaus“

Am morgigen Tag veröffentlicht die in Berlin lebende Musikerin Lea W. Frey bereits ihr drittes Album.

Lea W. Frey - “Plateaus“ (Enja/Yellowbird Records)
Lea W. Frey – “Plateaus“ (Enja/Yellowbird Records)

Verschrieb sie sich auf ihren ersten beiden Longplayern “We Can`t Rewind“ (2011) und “How Soon Is Now“ (2013) jazzigen Neuinterpretationen von bekannten Popsongs wie “The Drugs Don`t Work“ (The Verve), “It Ain`t Me Babe“ (Bob Dylan), “Video Killed The Radio Star“ (The Buggles), “Running Up That Hill“ (Kate Bush), “The Man Who Sold The World“ (David Bowie), “How Soon Is Now“ (The Smiths) oder „A Forest“ (The Cure),  finden sich auf dem brandneuen Album “Plateaus“ nur Eigenkompositionen.

Karl Die Große - “Dass Ihr Superhelden Immer Übertreibt“ (Golden Ticket/Kick The Flame/Broken Silence)

Karl Die Große – “Dass Ihr Superhelden Immer Übertreibt“

Nach zwei EPs erscheint nun endlich das erste Album des aus Leipzig stammenden Sextetts Karl Die Große, bestehend aus Wencke Wollny (voc), Antonia Hausmann (tb), Yoann Thicé (g), Simon Kutzner (p), Christian Dähne (b) und Clemens Litschko (dr).

Karl Die Große - “Dass Ihr Superhelden Immer Übertreibt“ (Golden Ticket/Kick The Flame/Broken Silence)
Karl Die Große – “Dass Ihr Superhelden Immer Übertreibt“ (Golden Ticket/Kick The Flame/Broken Silence)

Entstanden ist “Dass Ihr Superhelden Immer Übertreibt“ im Frühjahr diesen Jahres unter der Ägide des bekannten Jazz-Gitarristen Frank Möbus (Alin Coen, Till Brönner) und Zodiaque (Max Prosa, Dota Kehr).

Als Gastmusiker waren Moritz Krämer (Die Höchste Eisenbahn), Fabiana Striffler (Geige), Florian Leuschner (Bassklarinette), Moritz Brümmer (Cello) und Fritz Moshammer (Flügelhorn und Trompete) mit von der Partie.

Petterson – „Blick nach vorn“

Petterson – Indie-Pop aus dem hohen Norden, Album-VÖ: 29.09.

Petterson – „Blick nach vorn“ (Space-Bee-Records)

Da ist was los im hohen Norden. Frischer Indie-Pop aus Bremen von vier Freunden, die keinen Hehl aus ihrer Herkunft machen. Wenn Heimatverbundenheit so frisch wie Seeluft und so weit wie die Marsch klingt, dann befinden wir uns nicht in einer musikgewordenen Werbe-Broschüre über die Nordsee, sondern bei Petterson.

Auf ihrem Debütalbum widmen sich Max, Mathias, David und Tom zentralen Themen wie Freundschaft, Aufbruch und Heimat. Dabei laufen sie nie Gefahr, in belanglosen Pop-Poeten-Kitsch abzudriften. Das Album zeichnet ein sympathisches Bild typisch norddeutschen Understatements. Die Songs sind mal eingängig, mal vielschichtig; mal temporeich, mal getragen; mal reduziert auf das Wesentliche, mal etwas größenwahnsinnig, wenn plötzlich das (echte) Orchester einsetzt. Wer nach einem fulminanten Start (u.a. mit Support-Slots für Tonbandgerät oder die Kleinstadthelden) erst einmal für drei Jahre abtaucht, kann schließlich nicht ohne Pauken und Trompeten zurückkommen. Herausgekommen ist mit “Blick nach vorn” (Album-VÖ: 29.09.17) ein Album, bei dem die Liebe zum Detail an jeder Ecke zu hören ist.

Starsailor - “All This Life“ (Cooking Vinyl/Sony Music)

Starsailor – “All This Life“

Gut 8 ½ Jahre mussten die Fans der britischen Popband Starsailor ausharren, doch nun erscheint nach “All The Plans“ (2009) mit “All This Life“ endlich ein neues Album der Formation um den Sänger und Gitarristen James Walsh.

Starsailor - “All This Life“ (Cooking Vinyl/Sony Music)
Starsailor – “All This Life“ (Cooking Vinyl/Sony Music)

Als ersten Vorboten schickte das Quartett den hymnisch-infektiösen Song “Listen To Your Heart“ ins Rennen, der von den Fans begeistert aufgenommen wurde. Kurze Zeit später erschien dann der melancholisch-verträumte Pop-Song “All This Life“ als nächste Vorab-Single. Dieser Track überrascht den geneigten Hörer übrigens mit Mundharmonika-Klängen.

Was sind neben den Vorboten die Schmuckstücke des brandneuen Longplayers der Briten, die mit ihrem Meisterwerk “Love Is Here“ (2001) und dem Nachfolger “Silence Is Easy“ aus dem Jahre 2003 zwei Top2-Platzierungen in den britischen Album-Charts schafften?

Alvvays - "Antisocialites“ (PIAS Cooperative/Transgressive Records)

Alvvays – „Antisocialites“

Als die kanadische Band Alvvays im Juli 2014 ihr gleichnamiges Debütalbum veröffentlichte, wurde es nicht nur weltweit von den Kritikern mit Lob überhäuft, sondern es sorgte auch für Begeisterungsstürme unter den Indie-Musikfans.

Alvvays - "Antisocialites“ (PIAS Cooperative/Transgressive Records)
Alvvays – „Antisocialites“ (PIAS Cooperative/Transgressive Records)

Unter anderem schaffte es der Longplayer in Großbritannien 2014 in die “NME“-Liste der Top 50-Alben des Jahres und brachte auch den Smasher “Archie, Marry Me“ hervor.

Knapp drei Jahre später ist es nun endlich Zeit für das Zweitwerk, das gerade unter dem Titel „Antisocialites“ via PIAS Cooperative/Transgressive Records erschienen ist.

Entstanden ist es unter der Ägide von keinem Geringeren als dem Grammy-Gewinner John Congleton, der in der Verrgangenheit bereits mit solchen Indie-Größen wie Blondie, St. Vincent, Clap Your Hands Say Yeah, Franz Ferdinand, Modest Mouse, Swans, The War On Drugs, Explosions In The Sky oder The Walkmen zusammen gearbeitet hat.

Lilly Among Clouds - “Aerial Perspective“ (PIAS)

Lilly Among Clouds – “Aerial Perspective“

Aus Würzburg stammt die Sängerin und Pianistin Elizabeth (Lilly) Büchner alias Lilly Among Clouds, die bereits am 25.08.2017 unter dem “Aerial Perspective“ ein bezauberndes Debütalbum vorgelegt hat.

Lilly Among Clouds - “Aerial Perspective“ (PIAS)
Lilly Among Clouds – “Aerial Perspective“ (PIAS)

Soundtechnisch in Szene gesetzt von dem Produzenten Udo Rinklin (Die Happy, Philipp Poisel, Tonbandgerät, Sarah Brendel, Valentina Mér, Zeichen der Zeit, Gudrun Mittermeier, Delirious?), sind 11 wunderbare Song-Pretiosen entstanden, die sich als atmosphärisch-stimmungsvolle Hybriden aus Indie und Pop präsentieren.

Freuen darf man sich auf solche Schmuckstücke wie den beschwingten Synthiepop-Track “Listen To Your Mama“, die an Woodkid erinnernde Debüt-Single “The Only One“, die funkelnde Piano-Ballade “Blood & History“ oder die aktuelle Single “Your Hands Are Like Home“, die definitiv das Zeug zu einem Hit in diesem Herbst hat.

Everything Everything - “A Fever Dream“ (RCA Records/ Sony Music)

Everything Everything – “A Fever Dream“

Am Freitag hat die britische Indie Band Everything Everything, die mit den Vorgänger-Werken “Arc“ (2013) und “Get To Heaven“ (2015) in den Top10 der britischen Charts landen konnten und in der Vergangenheits bereits Single-Charts-Erfolge wie “Cough Cough“ (2012), “Kemosabe“ (2013) oder “Distant Path“ (2015) feierten, mit “A Fever Dream“ ihr viertes Studioalbum auf den Markt geworfen.

Everything Everything - “A Fever Dream“ (RCA Records/ Sony Music)
Everything Everything – “A Fever Dream“ (RCA Records/ Sony Music)

Entstanden ist es unter der Ägide von James Ford (Simian Mobile Disco), den man auch durch seine Zusammenarbeit mit so hochkarätigen Acts wie Arctic Monkeys, The Last Shadow Puppets, Foals, Depeche Mode, Florence + The Machine, Little Boots, Beth Ditto, Haim oder Birdy kennt.

Petterson – „Berg“

Petterson – Indie-Pop aus dem hohen Norden, Video-Premiere: 16.08. / Album-VÖ: 29.09.

Da ist was los im hohen Norden. Frischer Indie-Pop aus Bremen von vier Freunden, die keinen Hehl aus ihrer Herkunft machen. Wenn Heimatverbundenheit so frisch wie Seeluft und so weit wie die Marsch klingt, dann befinden wir uns nicht in einer musikgewordenen Werbe-Broschüre über die Nordsee, sondern bei Petterson.

Auf ihrem Debütalbum widmen sich Max, Mathias, David und Tom zentralen Themen wie Freundschaft, Aufbruch und Heimat. Dabei laufen sie nie Gefahr, in belanglosen Pop-Poeten-Kitsch abzudriften. Das Album zeichnet ein sympathisches Bild typisch norddeutschen Understatements. Die Songs sind mal eingängig, mal vielschichtig; mal temporeich, mal getragen; mal reduziert auf das Wesentliche, mal etwas größenwahnsinnig, wenn plötzlich das (echte) Orchester einsetzt. Wer nach einem fulminanten Start (u.a. mit Support-Slots für Tonbandgerät oder die Kleinstadthelden) erst einmal für drei Jahre abtaucht, kann schließlich nicht ohne Pauken und Trompeten zurückkommen. Herausgekommen ist mit “Blick nach vorn” (Album-VÖ: 29.09.17) ein Album, bei dem die Liebe zum Detail an jeder Ecke zu hören ist.

Alice Merton – „Hit The Ground Running“

Alice Merton – neue Single und neues Video – „Hit The Ground Running“

Alice Merton – „Hit The Ground Running“ (Paper Plane Records Int.)

Mit ihrer Debüt-Single „No Roots“ lieferte Alice Merton einen der größten Hits 2017. Alice Merton legte mit mehrfacher Gold- und Platin-Auszeichnung und Platz 2 in den offiziellen deutschen Charts einen Bilderbuchstart hin.

Auch im europäischen und amerikanischen Ausland erreicht der Song erste Chart-Positionen. Nun erscheint am 04. August 2017 ihre zweite Single „Hit The Ground Running“, die ebenfalls über das eigene Label Paper Plane Records Int. erscheint.

Alice ist im kanadischen Oakville aufgewachsen, wohnte zwischendurch unter anderem in Amerika und England. Mit ihren 23 Jahren ist sie schon mehr als zehnmal umgezogen und wohnte in vier verschiedenen Ländern. Immer wenn es wieder soweit war, ließ sie eine Stadt, Menschen und Erinnerungen hinter sich und musste neu beginnen.