Schlagwort-Archive: Jazz

Micatone - “The Crack“ (Sonar Kollektiv/Indigo)

Micatone – “The Crack“

Micatone ist der Name einer Berliner Nu Jazz-Band, die gerade ihr fünftes Studioalbum unter dem Titel “The Crack“ veröffentlicht hat.

Micatone - “The Crack“ (Sonar Kollektiv/Indigo)
Micatone – “The Crack“ (Sonar Kollektiv/Indigo)

Darauf offeriert das Sextett insgesamt neun Stücke, die musikalisch irgendwo zwischen Jazz, Blues, Folk und Pop oszillieren.

Produziert wurde das Album, der Nachfolger des 2012er-Werkes “Wish I Was Here“, übrigens von dem Bandmitglied Boris Meinhold im Berliner Compuphonic Bed Studio.

Zum Antesten des geschmackvollen Longplayers empfehle ich euch die Tracks “Shell Song“, “What If The Fire Was Fake“, “All Gone“, “Silent War, “The Countless Times“ und “Barbed Wire“.

Hier der Videoclip zu “Shell Song“:

Website: http://www.micatone.de/

Facebook-Auftritt: https://de-de.facebook.com/Micatone-122451531207828/

Micatone – “The Crack“ (Sonar Kollektiv/Indigo)

Preis: EUR 8,99

Marla Pétale – „Poison Arrows“

Marla Pétale besingt auf ihrem Album „Poison Arrows“ das Leben, den Genuss und die Leidenschaft, Album-VÖ: 20.10.17

Marla Pétale – „Poison Arrows“ (Department Musik)

»Berufswunsch: Tänzerin und Sängerin«, sagt Marla, »das habe ich schon als kleines Mädchen in das Poesiealbum einer Freundin geschrieben.« Und wenn Marla sich etwas in den Kopf setzt, dann schafft sie es auch. 
Marla wird Tänzerin – in Wien, New York, Paris und Las Vegas, solange bis es der jungen Frau in den Kopf schießt und sie noch mal ganz von vorne anfängt: Als Sängerin in Berlin.

Daniel Freitag - “Still“ (Akkerbouw Records)

Daniel Freitag – “Still“

In der Vergangenheit fungierte Daniel Freitag unter anderem als Komponist für die Musik von Theater-Produktionen solcher Regisseure wie Thomas Ostermeier oder Ivo van Hove, war an den Aufnahmen für den neuen Longplayer von Johanna Borchert beteiligt und komponierte Musik für Film-Regisseure wie Vincent Dieutre („Jaurès“) und Kirill Serebrennikov („Der Student“).

Daniel Freitag - “Still“ (Akkerbouw Records)
Daniel Freitag – “Still“ (Akkerbouw Records)

Nunmehr erscheint sein Debütalbum als Solo-Künstler, das schlicht “Still“ betitelt ist.

Entstanden ist der zwischen artifiziell angehauchtem Pop, Indie und Jazz changierende Erstling in Eigenregie, wobei Michael Haves („Super700“) als Co-Produzent und Mixer verantwortlich zeichnete, während Robin Schmidt das Mastering übernahm.

Bei den Tracks “Venice“, “Don`t“ und “Take On“ findet sich auch Olaf Opal in den Credits (“Additional Production“), der in der Vergangenheit schon mit Bands wie The Notwist, Miles, Readymade, Sportfreunde Stiller, Ich+Ich oder Juli zusammengearbeitet hat.

Lea W. Frey - “Plateaus“ (Enja/Yellowbird Records)

Lea W. Frey – “Plateaus“

Am morgigen Tag veröffentlicht die in Berlin lebende Musikerin Lea W. Frey bereits ihr drittes Album.

Lea W. Frey - “Plateaus“ (Enja/Yellowbird Records)
Lea W. Frey – “Plateaus“ (Enja/Yellowbird Records)

Verschrieb sie sich auf ihren ersten beiden Longplayern “We Can`t Rewind“ (2011) und “How Soon Is Now“ (2013) jazzigen Neuinterpretationen von bekannten Popsongs wie “The Drugs Don`t Work“ (The Verve), “It Ain`t Me Babe“ (Bob Dylan), “Video Killed The Radio Star“ (The Buggles), “Running Up That Hill“ (Kate Bush), “The Man Who Sold The World“ (David Bowie), “How Soon Is Now“ (The Smiths) oder „A Forest“ (The Cure),  finden sich auf dem brandneuen Album “Plateaus“ nur Eigenkompositionen.

Götz Alsmann – „In Rom“

Götz Alsmann veröffentlicht mit „In Rom“ das Finale seiner Städte-Trilogie l VÖ:15.09.17,

Götz Alsmann – „In Rom“ – CD, Limited Deluxe Edition (CD-DVD), Vinyl & Download (Blue Note / Universal)

Man lernt nie aus, wenn man sich mit Götz Alsmann beschäftigt. So kam zum Beispiel sein ehemaliger Bassist Michael Müller, der im November 2016 viel zu früh von uns gegangen ist, aus meiner Heimatstadt Bramsche. Das betonte Götz Alsmann immer wieder gerne, wenn er in der Nähe Live-Auftritte absolvierte. Kennen gelernt haben sich beide, man höre und staune, 1976 bei der Osnabrücker Blues Company, die bis heute aktiv ist und zu einer der besten Blues-Bands Deutschlands zählt. Auch bei den Osnabrückern Sunny Domestozs (bei Wikipedia als Münsteraner Band geführt – glaubt nicht alles was auf Wikipedia steht, sage ich da nur) war Götz Alsmann aktiv. Hier produzierte er 1985 das Debüt-Album „Barkin’ at the Moon“ und spielte auf einigen Stücken Orgel. Und das Alsmann einen Doktor-Titel besitzt, dürfte jedem bekannt sein. 1985 promovierte er zum Dr. phil. mit der Dissertation: „Nichts als Krach: Die unabhängigen Schallplattenfirmen und die Entwicklung der amerikanischen populären Musik 1943–1963“. Weniger bekannt ist dagegen, dass er seit 2011 Honorarprofessor an der Westfälischen Wilhelms-Universität in seiner Heimatstadt Münster tätig ist. Er lehrt dort Geschichte der Popularmusik.

SARAH LESCH – „Da draussen“

SARAH LESCH ist rotzig und intim, klug und weltfremd; Album-VÖ: 11.08.

SARAH LESCH – „Da draussen“ (Kick The Flame/Broken Silence/Finetunes)

Wurde Sarah Leschs erste Platte noch in der “schmutzigen Küche” aufgenommen und auch so betitelt, so ist ihr neuestes Album “DA DRAUSSEN” (VÖ: 11.08.) nun der Blick aus dem Fenster. Der Blick auf eine Welt, die verrückt spielt, schreckliche Dinge zulässt und gleichzeitig alles ist, was wir haben: stark, schön und zerbrechlich. Zwischen Aufbruch und Rückkehr in die Küche liegen fünf Jahre, unzählige Konzerte, Gespräche und Erlebnisse und ein weiteres Album – „von Musen und Matrosen“. Sarah Lesch ist in dieser Zeit gemeinsam mit ihren Liedern gereift. Mit einer noch klareren Haltung, einer geschärften Perspektive blickt Sarah Lesch durch die Lieder ihres dritten Albums auf die Welt.

FRÉ - “Nature `s Songs“ (Fattoria Musica Records/Warner Music)

FRÉ – “Nature `s Songs“

“Nature´s Songs“ – das Debütalbum von FRÉ

FRÉ - “Nature `s Songs“ (Fattoria Musica Records/Warner Music)
FRÉ – “Nature `s Songs“ (Fattoria Musica Records/Warner Music)

FRÉ ist der Name einer Band, die aus der niederländischen Sängerin Frederike Berendsen (vocals, charango), Julian Bohn (piano, fender rhodes, melodica, background vocals), Caris Hermes (doublebass) und Lukas “Bobby” Büning (drums) besteht.

Am kommenden Freitag erscheint mit “Nature´s Songs“ das Debütalbum der Formation, das als Konzeptalbum der Natur und ihren verschiedenen Facetten huldigt

Mit Florian Weber (fender rhodes) und Ben van Gelder (alto saxophone) hat man übrigens zwei renommierte Musiker als Gastsolisten für die Aufnahmen gewinnen können.

Aufgenommen wurde der Longplayer innerhalb von nur drei Tagen live in den Fattoria Musica Studios in Osnabrück, wobei neben der Band Steffen Lütke, der auch den Mix und das Mastering übernahm, für die Produktion verantwortlich zeichnete.

Duane Forrest - “Apple in the Tree Chapter 2: The Climb“ (Apples In The Tree)

Duane Forrest – “Apple in the Tree Chapter 2: The Climb“

Sommerliche Klänge auf dem neuen Album von Duane Forrest

Duane Forrest - “Apple in the Tree Chapter 2: The Climb“ (Apples In The Tree)
Duane Forrest – “Apple in the Tree Chapter 2: The Climb“ (Apples In The Tree)

Oszillierend irgendwo zwischen Bossa Nova, Jazz und Reggae ist die Melange, die einem der in der kanadischen Hauptstadt Toronto lebende Musiker Duane Forrest auf seinem taufrischen Album “Apple in the Tree Chapter 2: The Climb“ serviert, welches stets organisch und handgemacht klingt.

Bei der Produktion des luftig-leichten Longplayers, welcher auch mit Soul-Elementen gewürzt ist, erhielt der Singer-Songwriter mit jamaikanischen Wurzeln Unterstützung von Tyler Edmond und Dave Orrett.

Wer das Album mal antesten möchte, dem seien die Tracks “Piece Of Cake“, “Oceans“, “Midsummer Night`s Dream“, “Mariela Of My Dreams“ und “Wedding Bells“ anempfohlen.

SARAH LESCH – „Da draussen“

SARAH LESCH – erster Teaser zu neuer Single „Da draussen“, VÖ: 23.06.

SARAH LESCH – „Da draussen“ (Kick The Flame/Broken Silence/Finetunes)(

Wurde Sarah Leschs erste Platte noch in der “schmutzigen Küche” aufgenommen und auch so betitelt, so ist ihr neuestes Album “DA DRAUSSEN” (VÖ: 11.08.) nun der Blick aus dem Fenster. Der Blick auf eine Welt, die verrückt spielt, schreckliche Dinge zulässt und gleichzeitig alles ist, was wir haben: stark, schön und zerbrechlich. Zwischen Aufbruch und Rückkehr in die Küche liegen fünf Jahre, unzählige Konzerte, Gespräche und Erlebnisse und ein weiteres Album – „von Musen und Matrosen“. Sarah Lesch ist in dieser Zeit gemeinsam mit ihren Liedern gereift. Mit einer noch klareren Haltung, einer geschärften Perspektive blickt Sarah Lesch durch die Lieder ihres dritten Albums auf die Welt.

Hotel Bossa Nova – „Little Fish“

Hotel Bossa Nova präsentieren ihr neues Album „Little Fish“, Album-VÖ: 02.06.17

Hotel Bossa Nova – „Little Fish“ (enja Records)

Hotel Bossa Nova sind und bleiben musikalische Globetrotter, abenteuerlustige und stets neugierige Grenzgänger des World Jazz, die in die unterschiedlichsten stilistischen Sphären einzutauchen verstehen. Ja, auch nach zwölf Jahren, die das Jazzquartett aus Wiesbaden nunmehr besteht, auch in Anbetracht des nunmehr sechsten Studioalbums mit dem schönen Titel „Little Fish“ (Album-VÖ: 02.06.17) muss man noch einmal betonen, dass der Bandname durchaus in die Irre führen kann. Nein, Hotel Bossa Nova spielen nicht ausschließlich mit dem brasilianischen Genre, nach dem sie sich benannt haben. Neben dem Bossa Nova fließen Samba, Fado und zahlreiche andere Elemente des Latin Jazz, aber auch des Cool Jazz und des klassischen Jazz in ihre aufregenden Kompositionen, in denen sich nicht selten die stilistischen Elemente vom mächtigen Stamm ihrer exorbitanten Fähigkeiten als versierte Musiker auf wundervolle Weise verästeln, oder, um bei dem maritimen Motiv ihres Albums zu bleiben, ineinander fließen und verschwimmen.

Tabeah - “Stars At Eye-Height“ (Fattoria Musica Records/Timezone)

Tabeah – “Stars At Eye-Height“

Artifiziell angehaucht ist die Melange aus Pop, Jazz, Postrock, Klassik und Weltmusik, die auf dem brandneuen Album von Tabeah geboten wird.

Tabeah - “Stars At Eye-Height“ (Fattoria Musica Records/Timezone)
Tabeah – “Stars At Eye-Height“ (Fattoria Musica Records/Timezone)

Insgesamt 12 Tracks finden sich auf “Stars At Eye-Height“, dem taufrischen Werk der Sängerin und Songschreiberin Tabea Mangelsdorf und ihrer Band, bestehend aus dem Gitarristen Christian Grothe, dem Pianisten David Ehlers, dem Bassisten Claas-Henning Dörries sowie dem Schlagzeuger Simon Jurczewski. Beteiligt an dem Longplayer waren zudem jeweils ein Trio aus Streichern und Bläsern.

Unbedingt mal reinhören solltet ihr in dieses opulent arrangierte Konglomerat, welches eine ungemeine Atmosphäre zu verströmen vermag und von der klaren Stimme der Sängerin Tabea Mangelsdorf getragen wird.

Hier der Trailer zum Album:

Roger Cicero – „Glück ist leicht – Das Beste von 2006-2016“

Roger Cicero „Glück ist leicht – Das Beste von 2006-2016“ inkl. letzter Studioaufnahme „Eine Nummer zu groß“, VÖ 17.03.2017.

Roger Cicero – „Glück ist leicht – Das Beste von 2006-2016“ (RCA/Sony)

Sagen wir es einfach, wie es ist: Nämlich nicht ganz leicht. Sich dieses Album anzuhören, ruft Erinnerungen wach. Sehr schöne an zehn fulminante Jahre, ganz furchtbare an deren Ende, das der viel zu frühe Tod Roger Ciceros markierte. Auch für jene, die sich mit der Kompilation eines angemessenen Rückblicks beschäftigten, war das eine Art Martyrium. Zu viel Freude und Vergnügen hatte Cicero mit seiner verspielt unkonventionellen Art unendlich vielen Menschen über Jahre bereitet. Dabei gelang es ihm, deutschsprachigen Swing in den Rang eines eigenen, von ihm wie keinem anderen vertretenen Genres zu erheben.

SCOTT BRADLEE’S POSTMODERN JUKEBOX – „The Essentials“

SCOTT BRADLEE’S POSTMODERN JUKEBOX präsentieren Vintage-Pop-Mashups, VÖ: 03.03.17

SCOTT BRADLEE’S POSTMODERN JUKEBOX – „The Essentials“ (Postmodern Jukebox Productions / Concord Records / Universal)

Stellt Euch vor, Ihr betretet einen Nachtclub irgendwo am Rande der Zeit. In der Ecke spielt eine Jukebox Musikklassiker aus längst vergangenen Tagen mit seltsam vertrauten, modernen Texten. Hier vereint sich, was unvereinbar scheint: der topaktuelle Partyvibe einer Miley Cyrus oder die minimalistisch verpackte Unsicherheit von Radiohead mit dem warmen Knistern einer alten 78er Platte und der gedämpften Trompete eines in Vergessenheit geratenen Jazzman aus Kansas City. Auf der Tanzfläche twerken Partygäste im Pudelrock und an der Bar jonglieren wohlsituierte Hipster den Martini in der einen und das Smartphone in der anderen Hand.

Album-Trailer:

JETHRO TULL – „Stand Up“- „The Elevated 2xCD & 1xDVD-Deluxe-Edition“

JETHRO TULL: das legendäre Album „Stand Up“ in der „The Elevated 2xCD & 1xDVD-Deluxe-Edition“ | VÖ: 18.11.16

JETHRO TULL - "Stand Up"- "The Elevated 2xCD & 1xDVD-Deluxe-Edition" (Chrysalis/Parlophone/Warner)
JETHRO TULL – „Stand Up“- „The Elevated 2xCD & 1xDVD-Deluxe-Edition“ (Chrysalis/Parlophone/Warner)

Die Reihe der Neuveröffentlichung von JETHRO TULLs Alben geht weiter. Jetzt also ihr zweites Album „Stand Up“ von 1969. Es ist der große Wendepunkt in der Geschichte von JETHRO TULL. Mit „Stand Up“ stieß Gitarrist Martin Barre zur Band, damit sind er und Frontmann Ian Anderson die einzigen zwei Mitglieder, die bis heute noch bei JETHRO TULL aktiv sind.

Cats & Breakkies - “Organic Electro“ (Hey!blau Records/Believe Digital & H'art)

Cats & Breakkies – “Organic Electro“

Cats & Breakkies ist der Name einer Formation, deren Besetzung aus Johannes Gottschick (keys), Benedikt Schnitzler (guitar), Bastian Kaletta (bass), Raphael Kaletta (drums) und Wanja Hüffell (sound) besteht.

Cats & Breakkies - “Organic Electro“ (Hey!blau Records/Believe Digital & H'art)
Cats & Breakkies – “Organic Electro“ (Hey!blau Records/Believe Digital & H’art)

Der Name des Fünfers basiert dabei auf Stilmitteln des DJs, nämlich den sogenannten Cuts und Breaks, wobei der endgültige Name der Combo hinsichtlich der Buchstaben leicht verändert daherkommt.

Was die Jungs auf ihrem Debütalbum fabrizieren, ist ein furioser Mix aus den Zutaten House, Electro, Techno und Jazz, wobei angemerkt sei, dass die Tracks, denen stets ein organischer Charakter innewohnt, durch Skits und Fragmente verwoben werden.

Hier der Videoclip zu dem Track “Intelligente Marionette“:

Website: http://www.catsandbreakkies.com/

Various Artists - “The 50th Anniversary Collection of Sunny“ (Trocadero/Indigo)

“The 50th Anniversary Collection of Sunny“

Im April 1966 erschien “Sunny“, das bis heute hundertfach gecoverte und längst zum Evergreen gewordene Bobby Hebb-Stück, auf dem Label Philips Records.

Various Artists -  “The 50th Anniversary Collection of Sunny“  (Trocadero/Indigo)
Various Artists – “The 50th Anniversary Collection of Sunny“ (Trocadero/Indigo)

Aufgenommen wurde es im Februar desselben Jahres in den Bell Sound Recording Studios in New York City, wobei als Produzent Jerry Ross fungierte.

Zum 50-jährigen Jubiläum des Klassikers, der in der Version des Erstinterpreten im Sommer 1966 auf Platz 2 der US-Billboard-Charts und sogar auf Platz 1 der amerikanischen Cashbox-Charts landete und bis heute über 1 Millionen mal über die Ladentische ging, bringt das Label Trocadero nun ein Jubiläums-Album, eine One Song-Compilation, heraus, auf dem der Originalsong und 14 Coverversionen dieses Evergreens, darunter in so unterschiedlichen Gefilden wie Pop, Jazz oder Soul wandernde Remakes von Ella Fitzgerald, Shirley Bassey, James Brown, Cher, Robert Mitchum, The Head Shop, Georgie Fame, Wilson Pickett, Jose Feliciano, Dusty Springfield und Herbie Mann & Tamiko Jones, vertreten sind.

Annett Louisan - “Berlin, Kapstadt, Prag“ (Columbia/Sony Music)

Annett Louisan – “Berlin, Kapstadt, Prag“

Annett Louisan, die gerade mit ihrer Teilnahme bei der dritten Staffel von “Sing Meinen Song“ für Schlagzeilen sorgt, bringt unter dem Titel “Berlin, Kapstadt, Prag“ ein Coveralbum heraus.

Annett Louisan - “Berlin, Kapstadt, Prag“ (Columbia/Sony Music)
Annett Louisan – “Berlin, Kapstadt, Prag“ (Columbia/Sony Music)

Die Chanteuse hat sich darauf 10 Stücken von Künstlern wie David Bowie, Kraftwerk, Rammstein, Ich + Ich, Philipp Poisel, Wanda , Marteria, Udo Jürgens oder Münchner Freiheit angenommen und ihnen ein neues Kleid verpasst.

Unter anderem interpretiert die in der Altmark geborene Künstlerin, die heute in Hamburg lebt, auf “Berlin, Kapstadt, Prag“ den Rammstein-Klassiker “Engel“ – im Original zu finden auf deren zweiten Studioalbum “Sehnsucht“ aus dem Jahre 1997 – neu und schafft es tatsächlich ihn so klingen zu lassen, als sei es ihr eigenes Stück.

Elena - “Elena“ (Deag Music/Sony Music)

Elena – “Elena“

Elena Bongartz, die Schwester vom Star-Geiger David Garrett, veröffentlicht als Elena ihr selbstbetiteltes Debütalbum.

Elena - “Elena“ (Deag Music/Sony Music)
Elena – “Elena“ (Deag Music/Sony Music)

Die in Hamburg lebende Musikerin, die in der Vergangenheit überaus erfolgreich ein Studium im Jazz- und Popgesang am Conservatorium Maastricht absolvierte, versammelt auf ihrem Erstling insgesamt 14 Tracks.

Gast-Features gibt es darauf zum einen vom Bremer Soul-Sänger Flo Mega (“Nie da“), zum anderen vom Karlsruher Rapper Curlyman (“Sonntag“).

Was Elena dem geneigten Hörer auf ihrem Debüt serviert, ist eine geschmackvoll arrangierte Melange aus deutschsprachigem Pop und Jazz, die sich auch Elementen aus Hip Hop und Soul bedient.

Als Überhit des Silberlings erweist sich dabei der Madizin Single Remix der Single “Flugmodus“, welcher eine sommerliche Lockerheit versprüht.

Brendan Reilly – „The Life Of Reilly“

Brendan Reilly zwischen Soul, R&B und Jazz – „The Life Of Reilly“, Album-VÖ: 29.04.16

Brendan Reilly - "The Life Of Reilly" (Brendan Reilly Eigenlabel)
Brendan Reilly – „The Life Of Reilly“ (Brendan Reilly Eigenlabel)

Für Brendan Reilly steht 2016 komplett im Zeichen seines neuen Albums „The Life Of Reilly“ (Album-VÖ: 29.04.16). Das Album ist eine gefühlvolle Rückkehr zu seinen Jazz-Wurzeln. Es entstand in Zusammenarbeit mit wundervollen UK-Künstlern wie Eska, Natalia Williams, Gwyneth Herbert und Tom Cawley und einer fantastischen Band inklusive Troy Miller am Schlagzeug, ein aufstrebender Produzent und musikalischer Leiter (Laura Mvula, Amy Winehouse).

Roger Cicero verstorben

Roger Cicero ist plötzlich und vollkommen unerwartet verstorben – Familie und Freunde unter Schock

Der 45 jährige Jazz Sänger hatte in den vergangenen Wochen zahlreiche Promotion- und TV Auftritte für sein Album „Cicero sings Sinatra“ absolviert. Einen Tag nach seinem letzten Live-Auftritt im Bayerischen Fernsehen traten plötzlich akute neurologische Symptome infolge eines Hirninfarktes auf. Im Krankenhaus verschlechterte sich sein Zustand rapide. Roger Cicero verstarb bereits am Abend des 24. März im Kreise seiner Lieben ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben.

„Wir sind fassungslos und unendlich traurig. Unser Mitgefühl gilt in erster Linie seiner Familie“, teilt das Management mit.

Roger Cicero wurde erst kürzlich mit seinen aktuellen Projekten CICERO SINGS SINATRA und THE ROGER CICERO JAZZ EXPERIENCE jeweils für einen Echo 2016 nominiert. Er hatte sich unglaublich auf seine ausverkaufte Tournee im April gefreut.