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Future Nuggets: Sounds Of The Unheard From Romania, Vol. 4

Future Nuggets: Sounds Of The Unheard From Romania, Vol. 4

Psychedelische Klänge und obskure musikalische Hybride aus den dunklen und versteckten Ecken Rumäniens.

Future Nuggets: Sounds Of The Unheard From Romania, Vol. 4
Future Nuggets: Sounds Of The Unheard From Romania, Vol. 4

Ausflüge in die Welt der auf den Kopf gestellten Musik. Entdeckungen, Erkundungen, Rundgänge durch das Unerhörte Rumänien.

Dafür ist das Bukarester UndergroundKünstlerkollektiv Future Nuggets bekannt.

Nachdem es jahrelang produktiv unter dem Radar gedriftet ist, präsentiert FN nun „Sounds of the Unheard from Romania, Vol. 4“ und feiert damit das 10-jährige Bestehen des Future NuggetsLabels.

In diesem Jahr arbeiten sie zum ersten Mal mit dem Berliner Label Fun In The Church zusammen. Perlen, Melodien und Breaks für die rastlose Zukunft; elektronische Kuriositäten, orientalischer Krautrock, Alt.-Pop-Manifestationen, psychedelische Soundtracks für imaginäre Filme. Neue Projekte (Suce Fraga, Inana, Sarra, Xenofolk,), aber auch bekannte Namen aus der FN-Entourage (Plevna, Australopitecus Oltensis) werden nun erstmals einem breiteren outernational Publikum vorgestellt.

Viele Jahre sind vergangen seit der Veröffentlichung des letzten Samplers, es ist Zeit für den Hypersprung zu Compilation #4!

Alles Weitere erläutert Buti CÄrel: Das Wort Future kennen wir alle. Mit der „Future“ sind meist Hoffnungen verbunden. Nuggets sind Goldklumpen. Sie versprechen den gesteigerten Ertragswinkel, den auch Schallplattensammler:innen aufzurichten versuchen, wenn sie in ihr viel beschworenes „Schwarzes Gold“ investieren.

Klassiker, die zur Zeit ihrer Entstehung nicht als Solche wahrgenommen werden, sondern erst viel später wertgeschätzt werden – und dann leider irgendwann selten sind (siehe FUN20, Mariá Portugals Album „Erosão“ in zehn Jahren).

Aber der kundige Schallplattenfuzzi hat sowas im Schrank. Nuggets beruhigen, sie sind akustische Wertanlagen. In schlimmeren Verläufen steigert ihr Besitz das Selbstwertgefühl – soweit so gold.

Bitte verzeiht den langen Exkurs, aber mit einem solchen Schatz umzugehen, erfordert einen bewussten Zugang, denn sonst wird’s gefährlich. Denn die Musik der hier vorliegenden vierten Werkschau der Bukarester Künstler:innen-Community Future Nuggets hinterlässt ausreichend Fragezeichen für ein Enigma: Wer steckt hinter diesen sechzehn Pseudonymen und Projekten?

Die Vielfalt der Klänge und der auf diesem Album bespielten Genres lässt auf eine ganze Armee „unentdeckter“ Talente des rumänischen Undergrounds schließen. Aber als solchen wollen sich Future Nuggets nicht unbedingt verstanden wissen: Nach dem Ende der Ceaușescu-Ära ist die Popkultur des Landes einfach ganz klar nach Westen gerückt worden. Das Prinzip der Future Nuggets versucht, diesen Drift in Einklang zu bringen mit dem, was in Rumänien noch alles zusammenkommt.

Das Land ist ein europäischer kultureller Schmelztigel – in seiner Musik klingen die Musiken des Balkan, ottomanische Wurzeln, griechisches Liedgut, Lautari, Manele — unter Ceaușescu wuchsen die Rumän:innen nicht mit Hollywood- sondern mit indischen Bollywood-Filmen und deren Soundtracks auf. Diese Musik im 9/8-Takt wird meist von diskriminierten Minderheiten gepflegt – wie den Roma. Und die werden nicht in die hippen Clubs der Subkultur gebucht.

Die Macht der Erzählung ist gesellschaftliche Macht, das gilt auch in der Subkultur: Wer auf die Bühnen eingeladen wird, wer erzählen darf, wem zugehört wird — hat sie. Und so sind diese ganzen Behauptungen von Underground und Nuggets der Wunsch nach Gerechtigkeit, die in naher Future eintreten möge!

Müssen wir das alles wissen, um diese Compilation zu hören? Verstehen wir sonst nicht die wunderbare Trap-Musik von Fraga? Den Drum’n’Bass-Workouts von Goldish, die wehmütigsten Melodien von Plevna? Natürlich verstehen wir das alles sofort und ohne Worte, denn es ist zeitlose Musik und Future Nuggets halten schon wieder mehr, als sie versprechen.

Tracklisting „Future Nuggets: Sounds Of The Unheard From Romania, Vol. 4“
01 – Australopitecus Oltensis – Paleo-ambient
02 – Delta – 7
03 – Plevna with Ion D – În drum
04 – Departamentul Zero – Safe Passage
05 – Inana – Marigold
06 – H&I – În sfârșit
07 – Suce fraga – Led
08 – Utopus – Sequence the Way
09 – Sarra – Μη μου λες
10 – Horus – Gazelectro
11 – Ing. Coman – Happy Hour
12- Goldish – Chase no. 5
13 – Xenofolk – Atâta timp
14- Plevna – Plevna
15 – Anahoreții – Dincolo
16 – TNS – One End

VARIOUS ARTISTS
Future Nuggets: Sounds Of The Unheard From Romania, Vol. 4
VÖ: 01.07.2022
Label/Distr.: Fun In The Church/Bertus
Formats: 2LP limited coloured/2LP/Digital
Kat.-No.: FUN027col/FUN027/FUN027D
UPC: 4260437157647 / 4260437157630/
4260437157654

Future Nuggets Labelnights!

25.06. Berlin, Arkaoda
16.07. München, Import Export

Future Nuggets Online:
https://www.facebook.com/futurenuggets/
https://soundcloud.com/future-nuggets
https://futurenuggets.bandcamp.com/artists
https://www.discogs.com/de/label/523462-FutureNuggets
https://www.instagram.com/future.nuggets/?hl=de

Robert Moss “Desire” 

Der australische Komponist Robert Moss veröffentlicht mit “Desire” das erste Album des interkulturellen Musik Projekts “Desire and Attachment” am 07.10.2022

Robert Moss “Desire” 
Robert Moss “Desire”

“Ex Girlfriend” und nun aktuell nun “Green, Green World“ sind die neuesten Tracks vorab!

“Desire” (VÖ 07.10.2022) ist das erste Album des Projekts “Desire and Attachment” von Robert Moss, Musiker, Musikproduzent und (Film)Komponist. Das zweite Album wird den Titel “Attachment” tragen. Dabei handelt es sich nicht nur um ein musikalisch bahnbrechendes Projekt, sondern es verkörpert auch die Idee eines interkulturellen Musikprojekts.

Es ist ein zweisprachiges Projekt mit einem australischen Komponisten, einem in Wales lebenden Dirigenten, einem tschechischen Orchester, einer in London lebenden chinesischen Sängerin, einem in Peking geborenen Übersetzer mit Wohnsitz in Sydney, einem in Peking geborenen Künstler mit Wohnsitz in Hongkong, einem in Peking geborenen Guzheng (Chinesischer Harfenspieler) mit Sitz in Hongkong und einem deutschen Label. Alle kommen zusammen, um das eine Projekt zu schaffen, das kulturelle Grenzen überschreitet!

Die neue Single von Robert Moss, mit Fifi Rong heißt “Green, Green World“ und erscheint jetzt aktuell am 20.05.2022. Der Track wird nicht nur von der gehauchten und intimen Stimme der chinesisch-britischen Sängerin Fifi Rong und Martyn Ford am Pult des Philharmonischen Orchesters der Stadt Prag begleitet, sondern auch von der wunderbar einfühlsamen, in Indien geborenen britischen Harfenistin Shaila Kanga. Die neueste Single des australischen Komponisten Robert Moss, die für das kommende Album “Desire” veröffentlicht wird, entstand zunächst als Idee für einen Ska/Reggae-Lied, wurde dann aber in Filmmusik umgewandelt, aus der dann diese endgültige Version hervorging. Dieses bahnbrechende neue Projekt bringt eine interkulturelle Kombination aus rauer Orchestermusik und intimem zeitgenössischem Gesang zusammen.

Die Single ist hier zu hörenhttps://frontl.ink/rpjgwqd

“Ex Girlfriend” (VÖ März 2022) ist die letzte Single Veröffentlichung aus dem Projekt und wurde in einer Zeit geschrieben, in der entdeckt wurde, wie man verändernde Beziehungen meistert. Es behandelt die zärtliche Verbindung und Zuneigung, die wir für Ex-Liebhaber empfinden, selbst wenn wir wissen, dass es richtig ist, die Beziehung zu beenden.

Der Text des ersten Verses und des Refrains hat sich seit seiner ursprünglichen Niederschrift nicht verändert. Der Song entstand aus einem Gespräch zwischen Robert mit seinem Freund Joe Coffey über die Schwierigkeiten, Ex-Partner nach dem Ende einer Beziehung wiederzusehen. Es kann sein, dass man selbst schon wieder in einer neuen Beziehung ist, oder der Partner hat bereits eine neue Liebe gefunden. Während dieser Gespräche sagte Joe nonchalant während er an seinem Kaffee nippte: „So etwas wie eine Ex-Freundin gibt es nicht …“

Das blieb Robert seitdem im Gedächtnis und als er das Stück fertigstellte, erkannte er, dass es das war, worum es in dem Song wirklich ging. Dies lieferte die Inspiration für die zweite Strophe und den Titel des Liedes.

“Ex Girlfriend” wurde ursprünglich auf der Gitarre geschrieben, genau wie der Gitarrenpart jetzt in der Endpartitur von Desire and Attachment steht. Besonders authentisch fangen dabei auch die Streicher die gleiche musikalische Essenz ein.

“Ex Girlfriend” kann hier gehört werden:
https://frontl.ink/zp0e4a4

In einer privaten Nachricht an den hochgeschätzten Martyn Ford, der das Philharmonische Orchester der Stadt Prag für die Alben dirigierte, schrieb David Robinson, seit 16 Jahren Senior VP, Business and Legal Affairs bei 20th Century Fox„Das Projekt Desire and Attachment ist außergewöhnlich! Ich habe es mir viele Male angehört und immer etwas Neues und Anregendes gefunden. Es gibt Momente, in denen mich die Virilität der Streicherprogressionen an Jimmy Page erinnert … die Kraft und doch die Klarheit. Ich nehme an, das zeigt die Rock’n’Roll-Wurzeln des Komponisten. Die Sängerin ist so verführerisch; es muss ein sehr ausgeklügelter EQ im Spiel sein, um die totale Klarheit des Gesangs zu ermöglichen, selbst wenn sie fast flüstert, und während die Streicher donnern und treiben. Erstaunlich!“

Bereits veröffentlichte Tracks und Videos gibt es hier zu sehen: http://desireandattachment.com/

Mehr Infos gibt es unter:

Sales and streaming links: https://odesli.co/album/s/2eqoKcR8ysVJykBQrwvBWh
Website: http://desireandattachment.com/

VIEUX FARKA TOURÉ - NEUE SINGLE/ VIDEO "FLANY KONARE" - NEUES ALBUM "

VIEUX FARKA TOURÉ – NEUE SINGLE/ VIDEO „FLANY KONARE“

VIEUX FARKA TOURÉ – NEUE SINGLE/ VIDEO „FLANY KONARE“ – NEUES ALBUM „LES RACINES“ ERSCHEINT AM 10. JUNI 2022

VIEUX FARKA TOURÉ - NEUE SINGLE/ VIDEO "FLANY KONARE" - NEUES ALBUM "
VIEUX FARKA TOURÉ – NEUE SINGLE/ VIDEO „FLANY KONARE“ – NEUES ALBUM „

Der gefeierte malische Künstler Vieux Farka Touré stellt aktuell seine neue Single „Flany Konare“ aus seinem neuen Album „Les Racines“ vor, das am 10. Juni über World Circuit erscheinen soll.

Über den Track sagte Vieux: „Flany Konare ist ein Liebeslied im reinsten und direktesten Sinne. Es handelt von der Zärtlichkeit und Zuneigung zwischen Liebenden, der Liebe, die alles andere im Leben antreibt. Es ist eine Erinnerung daran, sich Zeit für die Liebe zu nehmen und der Liebe deinen Respekt zu zollen, denn ohne sie verliert alles andere, was wir tun, seine Bedeutung.“

Die Single wird von einem kaleidoskopischen neuen Video begleitet, das von den britischen Animatoren Double Vision und dem malischen Fotografen Kiss Diouara erstellt wurde, hier zu sehen:

Pre-Order Album „Les Racines“: https://worldcircuit.lnk.to/VFTRacines

Der als „der Hendrix der Sahara“ bekannte Künstler ist der Sohn des verstorbenen „Desert Blues“-Pioniers Ali Farka Touré. Mit „Les Racines“ veröffentlicht er sein Album-Debüt auf dem Label World Circuit und damit auch den ersten Longplayer seit 2017. „Les Racines“ bedeutet übersetzt „die Wurzeln“ und steht für eine tiefe Verbundenheit mit der Songhai-Musik aus Nord-Mali, die als „Desert Blues“ bekannt und eben durch seinen Vater und dessen World Circuit-Veröffentlichungen bereits Jahrzehnte zuvor berühmt geworden ist.

In Mali gibt es ein bekanntes Sprichwort, das besagt, dass der Nachname des Lebens Veränderung bedeutet. Eine Lebensweisheit, die Vieux Farka Touré während seiner gesamten Karriere und durch eine Reihe von abenteuerlichen grenzüberschreitenden Erfahrungen und Kooperationen hindurch stets befolgt hat. Doch es gibt noch ein anderes, universelleres Sprichwort, das besagt: ‚Um zu wissen, wohin man geht, muss man wissen, woher man kommt‘. Und eben jenes dem innewohnenden und für den Menschen grundlegendes Bedürfnis, sich seiner Herkunft bewusst zu werden, steht im Mittelpunkt von „Les Racines“.

Der Sohn des verstorbenen Ali Farka Touré, der als der beste Gitarrist gilt, den Afrika je hervorgebracht hat, verbrachte zwei Jahre mit der Produktion von „Les Racines“ – von der ursprünglichen Idee in dessen Kopf bis zur Entstehung brauchte es sogar noch mehr Zeit. „Der Wunsch, ein traditionelleres Album zu machen, reifte schon seit langem in mir. Es ist mir und den Menschen in Mali wichtig, dass wir mit unseren Wurzeln und unserer Geschichte verbunden bleiben“, erklärt Vieux. Der durch den Ausbruch des Coronavirus verursachte Lockdown hinderte ihn zwar daran, wie geplant auf Tournee zu gehen, ermöglichte es ihm jedoch auch gleichzeitig, die so gewonnene Zeit zu nutzen, um eben dieses wohl tiefgründige Statement seiner bisherigen Karriere zu schaffen.

„Les Racines“ ist bereits Vieux‘ sechstes Soloalbum, seit er im Jahr 2006 mit seiner Karriere startete. Eine Karriere, die unter anderem eine Kollaboration mit Dave Matthews und dem Jazzgitarristen John Scofield beinhaltete. Eine Karriere, die ein Album mit der amerikanischen Singer-/ Songwriterin Julia Easterlin und zwei Alben mit dem israelischen Künstler Idan Raichel in Form der „The Touré-Raichel Collective“ hervorbrachte. „Am Anfang meiner Karriere fragten die Leute, warum ich nicht einfach meinem Vater folgte. Aber es war essentiell wichtig für mich, meine eigene Identität zu finden“, erklärt Vieux. „Heute wissen die Leute, wozu ich fähig bin, und das ermöglicht es mir, mit Stolz und – so hoffe ich zumindest – auch mit einer gewissen Autorität zu diesen Wurzeln zurückkehren.“

Die zeitlosen Grooves des Albums, das in Vieux‘ Heimstudio in Bamako aufgenommen wurde, sind stark von der traditionellen Musik Westafrikas geprägt. Das Feuer von Vieux‘ Gitarrenspiel jedoch und die Dringlichkeit der Botschaften in seinen Songs verleihen dem Album eine ganz und gar zeitgenössische Relevanz. „Wir sind nichts, wenn wir den Respekt vor der Vergangenheit verlieren„, sagt Vieux. „Aber wir können die Kraft unserer Traditionen durchaus auch mit dem Modernen vereinen.“

Die zehn Songs, allesamt Eigenkompositionen, beschäftigen sich mit einer ganzen Reihe von Themen, sowohl traditionelle wie auch aktuelle. „In Mali sind viele Menschen Analphabeten, und die Musik ist das wichtigste Mittel, um Informationen und Wissen weiterzugeben“, erklärt Vieux. „Mein Vater hat für den Frieden gekämpft, und als Künstler haben wir die Pflicht, über die Probleme unseres Landes aufzuklären, die Menschen zusammenzubringen und sie auf diese Weise zur Vernunft zu bringen.“

„Die Rückkehr zu den Wurzeln dieser Musik ist eine gänzlich neue Erfahrung für mich – ich habe noch nie so lange und so hart an einem Album gearbeitet“, reflektiert Vieux. „Ich wusste jedoch instinktiv, dass es tiefgründig, beständig und kraftvoll zugleich sein musste, und deshalb habe ich mir viel Zeit genommen, um darüber nachzudenken, wie ich es wohl schaffen könnte, all das miteinander zu verbinden.“

Das Video zum Album-Opener „Gabou Ni Tie“, auf dem Amadou Bagayoko von Amadou & Mariam Gitarre spielt, ist hier zu sehen:

Pre-Order Album „Les Racines“: https://worldcircuit.lnk.to/VFTRacines

„Les Racines“ Album Tracklisting:

  1. Gabou Ni Tie
  2. Ngala Kaourene
  3. Les Racines
  4. Be Together
  5. Tinnondirene
  6. Adou
  7. L‘Âme
  8. Flany Konare
  9. Lahidou
  10. Ndjehene Direne

VIEUX FARKA TOURÉ: LES RACINES
CD, LP, Digitale Formate

VÖ: 10.6.2022

VIEUX FARKA TOURÉ – NEUE SINGLE „GABOU NI TIE“

Der angesehene malische Gitarrist Vieux Farka Touré wird am 10. Juni sein neues Album „Les Racines“ herausbringen. Der als „der Hendrix der Sahara“ bekannte Künstler ist der Sohn des verstorbenen „Desert Blues“-Pioniers Ali Farka Touré.

VIEUX FARKA TOURÉ - NEUE SINGLE „GABOU NI TIE“
VIEUX FARKA TOURÉ – NEUE SINGLE „GABOU NI TIE“

Mit „Les Racines“ veröffentlicht er sein Album-Debüt auf dem Label World Circuit und damit auch den ersten Longplayer seit 2017. „Les Racines“ bedeutet übersetzt „die Wurzeln“ und steht für eine tiefe Verbundenheit mit der Songhai-Musik aus Nord-Mali, die als „Desert Blues“ bekannt und eben durch seinen Vater und dessen World Circuit-Veröffentlichungen bereits Jahrzehnte zuvor berühmt geworden ist.

Das Video zum Album-Opener „Gabou Ni Tie“, auf dem Amadou Bagayoko von Amadou & Mariam Gitarre spielt, ist hier zu sehen: https://worldcircuit.lnk.to/VFTRacines

In Mali gibt es ein bekanntes Sprichwort, das besagt, dass der Nachname des Lebens Veränderung bedeutet. Eine Lebensweisheit, die Vieux Farka Touré während seiner gesamten Karriere und durch eine Reihe von abenteuerlichen grenzüberschreitenden Erfahrungen und Kooperationen hindurch stets befolgt hat. Doch es gibt noch ein anderes, universelleres Sprichwort, das besagt: ‚Um zu wissen, wohin man geht, muss man wissen, woher man kommt‘. Und eben jenes dem innewohnenden und für den Menschen grundlegendes Bedürfnis, sich seiner Herkunft bewusst zu werden, steht im Mittelpunkt von „Les Racines“.

Der Sohn des verstorbenen Ali Farka Touré, der als der beste Gitarrist gilt, den Afrika je hervorgebracht hat, verbrachte zwei Jahre mit der Produktion von „Les Racines“ – von der ursprünglichen Idee in dessen Kopf bis zur Entstehung brauchte es sogar noch mehr Zeit. „Der Wunsch, ein traditionelleres Album zu machen, reifte schon seit langem in mir. Es ist mir und den Menschen in Mali wichtig, dass wir mit unseren Wurzeln und unserer Geschichte verbunden bleiben“, erklärt Vieux. Der durch den Ausbruch des Coronavirus verursachte Lockdown hinderte ihn zwar daran, wie geplant auf Tournee zu gehen, ermöglichte es ihm jedoch auch gleichzeitig, die so gewonnene Zeit zu nutzen, um eben dieses wohl tiefgründige Statement seiner bisherigen Karriere zu schaffen.

„Les Racines“ ist bereits Vieux‘ sechstes Soloalbum, seit er im Jahr 2006 mit seiner Karriere startete. Eine Karriere, die unter anderem eine Kollaboration mit Dave Matthews und dem Jazzgitarristen John Scofield beinhaltete. Eine Karriere, die ein Album mit der amerikanischen Singer-/ Songwriterin Julia Easterlin und zwei Alben mit dem israelischen Künstler Idan Raichel in Form der „The Touré-Raichel Collective“ hervorbrachte. „Am Anfang meiner Karriere fragten die Leute, warum ich nicht einfach meinem Vater folgte. Aber es war essentiell wichtig für mich, meine eigene Identität zu finden“, erklärt Vieux. „Heute wissen die Leute, wozu ich fähig bin, und das ermöglicht es mir, mit Stolz und – so hoffe ich zumindest – auch mit einer gewissen Autorität zu diesen Wurzeln zurückkehren.“

Die zeitlosen Grooves des Albums, das in Vieux‘ Heimstudio in Bamako aufgenommen wurde, sind stark von der traditionellen Musik Westafrikas geprägt. Das Feuer von Vieux‘ Gitarrenspiel jedoch und die Dringlichkeit der Botschaften in seinen Songs verleihen dem Album eine ganz und gar zeitgenössische Relevanz. „Wir sind nichts, wenn wir den Respekt vor der Vergangenheit verlieren„, sagt Vieux. „Aber wir können die Kraft unserer Traditionen durchaus auch mit dem Modernen vereinen.“

Die zehn Songs, allesamt Eigenkompositionen, beschäftigen sich mit einer ganzen Reihe von Themen, sowohl traditionelle wie auch aktuelle. „In Mali sind viele Menschen Analphabeten, und die Musik ist das wichtigste Mittel, um Informationen und Wissen weiterzugeben“, erklärt Vieux. „Mein Vater hat für den Frieden gekämpft, und als Künstler haben wir die Pflicht, über die Probleme unseres Landes aufzuklären, die Menschen zusammenzubringen und sie auf diese Weise zur Vernunft zu bringen.“

„Die Rückkehr zu den Wurzeln dieser Musik ist eine gänzlich neue Erfahrung für mich – ich habe noch nie so lange und so hart an einem Album gearbeitet“, reflektiert Vieux. „Ich wusste jedoch instinktiv, dass es tiefgründig, beständig und kraftvoll zugleich sein musste, und deshalb habe ich mir viel Zeit genommen, um darüber nachzudenken, wie ich es wohl schaffen könnte, all das miteinander zu verbinden.“

www.worldcircuit.co.uk / www.bmg.com

„Les Racines“ Album Tracklisting:

  1. Gabou Ni Tie
  2. Ngala Kaourene
  3. Les Racines
  4. Be Together
  5. Tinnondirene
  6. Adou
  7. L‘Âme
  8. Flany Konare
  9. Lahidou
  10. Ndjehene Direne

VIEUX FARKA TOURÉ – NEUES ALBUM „LES RACINES“ ERSCHEINT AM 10. JUNI 2022
NEUE SINGLE „GABOU NI TIE“

VIEUX FARKA TOURÉ: LES RACINES
CD, LP, Digitale Formate
VÖ: 10.6.2022

BUENA VISTA SOCIAL CLUB: 25th ANNIVERSARY EDITION

8. Juni 2021 – World Circuit gibt heute Details zu den Buena Vista Social Club’s 25th Anniversary Editions bekannt, die am 17. September veröffentlicht werden und 2LP + 2CD Deluxe Book Pack, 2CD Casebook, 2LP Gatefold Vinyl und Digital Formate umfassen.

Die Editionen erscheinen limitiert zum 25-jährigen Jubiläum des Albums und enthalten das Originalalbum, das von GRAMMY-Gewinner Bernie Grundman remastered wurde, sowie bisher ungehörte Tracks von den original Session-Tapes von 1996, darunter das heute veröffentlichte “Vicenta”. Weitere Features in allen Formaten sind neue Liner Notes, unveröffentlichte Fotos und Texte, weitere Biografien, Kunstdrucke und eine geschriebene Geschichte des legendären Havanna-Clubs, die exklusiv im Deluxe Book Pack-Format erhältlich sind.

„Vicenta“ ist der erste der bisher unveröffentlichten Tracks aus den 1996er Album-Sessions, die von Produzent Ry Cooder und Executive Producer Nick Gold für diese Editionen ausgewählt wurden. Das Gesangsduett zwischen Buena Vista Stars Eliades Ochoa und Compay Segundo ist eine klassische Komposition von Compay Segundo und erzählt die Geschichte eines Brandes, in der Nähe von Santiago de Cuba, wo Eliades Ochoa geboren wurde und als Kind zwischen Bananen-, Kaffee- und Kakaoplantagen lebte. Der Brand zerstörte am 1. April 1909 fast das gesamte Dorf La Maya.

Die Geschichte, Authentizität und Mystik des Buena Vista Social Club strahlt heute so hell wie eh und je und begeistert neue und alte Fans. Am 26. März 1996 versammelte der kubanische Bandleader Juan de Marcos González, der amerikanische Produzent und Gitarrist Ry Cooder und der britische Produzent und Label-Chef Nick Gold eine improvisierte Gruppe kubanischer Musiker in den historischen EGREM/Areito-Studios des Centro Havana aus den 1950er Jahren.

Die Mehrheit der Musiker waren gefeierte Veteranen des goldenen Zeitalters der kubanischen Musikszene der 1940er und 50er Jahre. Keiner von ihnen ahnte, dass die Aufnahmen, die sie produzieren würden, das Leben vieler Menschen, einschließlich ihrer selbst, verändern und den Status kubanischer Musik in der Welt für immer verändern würden.

„Buena Vista Social Club“ hieß sowohl diese außergewöhnliche Gruppe von Musikern, ebenso wie das in nur sieben Tagen aufgenommene Album. Das Studio, das sich im Besitz von Kubas nationalem Label EGREM befindet, wurde ursprünglich in den 1940er Jahren gebaut und wird als großes Juwel in der Aufnahmegeschichte gefeiert. Der große holzgetäfelte Raum ermöglichte die Aufnahme mit dem gesamten aufgenommenen Ensemble, das „live“ spielte, was den Hörer direkt in den Raum zwischen den Musikern versetzt. Es besteht kein Zweifel, dass dies einen großen Anteil am magischen Klang der endgültigen Aufnahmen hatte.

Die Atmosphäre der Aufnahmesessions deutete bereits an, dass hier etwas ganz Besonderes entstand, aber niemand hätte ahnen können, dass „Buena Vista Social Club“ ein weltweites Phänomen werden würde – 1997 mit einem Grammy ausgezeichnet und mit mehr als 8 Millionen verkauften Exemplaren mehr als jede andere Platte in diesem Genre. Die Wirkung dieser Sessions ist auch 25 Jahre später noch zu spüren, und die Lebendigkeit und der verführerische Reiz der reichen Geschichte und Kultur Kubas erstrahlen in diesen endgültigen Aufnahmen so hell wie eh und je.

Die Anerkennung des Originalalbums hat die Künstler (darunter Ibrahim Ferrer, Eliades Ochoa, Compay Segundo, Rubén González & Omara Portuondo) zum Superstar-Status erhoben, einen preisgekrönten Film von Wim Wenders inspiriert und dazu beigetragen, Kubas reiches musikalisches Erbe bekannt zu machen. Produziert von Ry Cooder für World Circuit, haben die zeitlose Qualität der Musik und der schiere Elan der erfahrenen Interpreten dafür gesorgt, dass diese Aufnahme als eine der wegweisenden Aufnahmen des 20. Jahrhunderts gilt.

Diese neue Ausgabe enthält Tracks, die während dieser legendären Woche im Jahr 1996 aufgenommen, aber nie veröffentlicht wurden; einige waren als Repertoire-Vorschläge gedacht, einige waren spontane Improvisationen und einige vollendete Juwelen, die mit allem auf dem Originalalbum ebenbürtig sind. Ein solches ausgegrabenes Juwel ist „Vicenta“, das heute zum ersten Mal enthüllt wird. (Hier anhören) Es gibt auch alternative Takes einiger der mittlerweile berühmtesten und beliebtesten Songs des Albums.

Produzent und Gitarrist Ry Cooder sagt: „The Buena Vista boys fly high and never lose a feather. If you miss the boat this time, you’ll have the blues forever.”

Juan de Marcos González sagt: „Buena Vista Social Club war wahrscheinlich das wichtigste Album kubanischer Musik im späten 20. Jahrhundert. 25 Jahre später spüre ich immer noch die positiven Vibes des Studios und natürlich die Freude, einen Teil zu dem Album beigetragen zu haben, das die Musik meines Landes und viele seiner großartigen Interpreten aus dem Schatten rettete.“

Nick Gold sagt: „Der Buena Vista Social Club ist eine einmalige Aufnahme kubanischer Musik von ihrer transzendentalen Seite. Die Magie, die in diesem Studio in Havanna geschaffen wurde, klingt heute genauso lebendig und schön wie vor 25 Jahren.“

Eliades Ochoa sagt: „Der Buena Vista Social Club hat großartige Musiker aus dem goldenen Zeitalter der kubanischen Musik zusammengeführt und unsere traditionelle Musik erfolgreich in den Rest der Welt gebracht. Es ermöglichte mir, international durch die Sones, Guarachas und Boleros anerkannt zu werden, die ich seit meiner Jugend gemacht habe. Es hat mich mit großartigen, erfahrenen Musikern zusammengebracht, die ich bewunderte. Buena Vista hat uns durch die Musik vereint und wir waren eine Familie. An diesem 25-jährigen Jubiläum werden wir mit verdientem Stolz der großen Legenden gedenken, die immer präsent sein werden. Wir werden mit Freude das Erbe des Buena Vista Social Club und die traditionelle kubanische Musik feiern.“

25 Jahre nach den glücklichen Tagen der Aufnahmen und während Legionen neuer Fans die anhaltende und verführerische Anziehungskraft des Albums entdecken, eröffnen uns diese 25. Jubiläums-Editionen die Möglichkeit, dem Mysterium näher zu kommen und die Sessions zu erleben, aus denen ein globales Phänomen geboren wurde.

Erscheint in den Formaten:

2LP & 2CD Deluxe Book Pack
2CD Casebook
2LP 180G Gatefold Vinyl
Digital Formats

Ab sofort hier vorbestellen: https://worldcircuit.lnk.to/BVSC25
Hört Euch ‘Vicenta’ hier an: https://worldcircuit.lnk.to/BVSC25

BUENA VISTA SOCIAL CLUB: 25th ANNIVERSARY EDITION erscheint am 17. September 2021 via World Circuit / BMG

2LP & 2CD Deluxe Book Pack

• Das Original Album, Remastered von Bernie Grundman, auf CD & 180g 2LP
• CD mit bisher unveröffentlichten Bonus Tracks von den original 1996 Studioaufnahmen
• 40-seitiges Buch mit neuen Liner Notes, Fotos, Song Noten, Lyrics, Biografien und die Geschichte des Original Clubs
• 2 x 12×12” Kunstdrucke

2LP
A-1 Chan Chan (2021 Remaster)
A-2 De Camino a La Vereda (2021 Remaster)
A-3 El Cuarto de Tula (2021 Remaster)
A-4 Pueblo Nuevo (2021 Remaster)

B-1 Dos Gardenias (2021 Remaster)
B-2 ¿ Y Tú Qué Has Hecho? (2021 Remaster)
B-3 Veinte Años (2021 Remaster)
B-4 El Carretero (2021 Remaster)
B-5 Candela (2021 Remaster)

C-1 Amor de Loca Juventud (2021 Remaster)
C-2 Orgullecida (2021 Remaster)
C-3 Murmullo (2021 Remaster)
C-4 Buena Vista Social Club (2021 Remaster)
C-5 La Bayamesa (2021 Remaster)

D-1 Vicenta *
D-2 La Pluma *
D-3 A Tus Pies *
D-4 La Cleptómana *
D-5 Orgullecida (Alternate Trio Take) *

CD1
1 Chan Chan (2021 Remaster)
2 De Camino a La Vereda (2021 Remaster)
3 El Cuarto de Tula (2021 Remaster)
4 Pueblo Nuevo (2021 Remaster)
5 Dos Gardenias (2021 Remaster)
6 ¿ Y Tú Qué Has Hecho? (2021 Remaster)
7 Veinte Años (2021 Remaster)
8 El Carretero (2021 Remaster)
9 Candela (2021 Remaster)
10 Amor de Loca Juventud (2021 Remaster)
11 Orgullecida (2021 Remaster)
12 Murmullo (2021 Remaster)
13 Buena Vista Social Club (2021 Remaster)
14 La Bayamesa (2021 Remaster)

CD2
1 Chan Chan (Monitor Mix) *
2 Vicenta *
3 La Pluma *
4 Dos Gardenias (Alternate Take) *
5 Mandinga *
6 Siboney *
7 A Tus Pies *
8 El Carretero (Alternate Take) *
9 Ensayo *
10 El Diablo Suelto *
11 Saludo Compay *
12 Descripción De Un Sueño *
13 Pueblo Nuevo (Alternate Take) *
14 La Cleptómana *
15 ¿ Y Tú Qué Has Hecho? (Alternate Take)
16 Orgullecida (Alternate Take) *
17 Descarga Rubén *
18 Candela (Alternate Take) *
19 Orgullecida (Alternate Trio Take) *

*Bisher unveröffentlichte Tracks und alternative Aufnahmen der original 1996 Studio Session.

2CD CASEBOOK

Das Original Album, Remastered von Bernie Grundman

• 12 Bonus Tracks von den 1996er Original Studio Sessions
• 64-seitiges Booklet mit neuen Liner Notes, Fotos, Song Noten & Lyrics

CD1
1 Chan Chan (2021 Remaster)
2 De Camino a La Vereda (2021 Remaster)
3 El Cuarto de Tula (2021 Remaster)
4 Pueblo Nuevo (2021 Remaster)
5 Dos Gardenias (2021 Remaster)
6 ¿ Y Tú Qué Has Hecho? (2021 Remaster)
7 Veinte Años (2021 Remaster)
8 El Carretero (2021 Remaster)
9 Candela (2021 Remaster)
10 Amor de Loca Juventud (2021 Remaster)
11 Orgullecida (2021 Remaster)
12 Murmullo (2021 Remaster)
13 Buena Vista Social Club (2021 Remaster)
14 La Bayamesa (2021 Remaster)

CD2
1 Chan Chan (Monitor Mix) *
2 Vicenta *
3 La Pluma *
4 Dos Gardenias (Alternate Take) *
5 Mandinga *
6 Siboney *
7 A Tus Pies *
8 El Carretero (Alternate Take) *
9 Ensayo *
10 La Cleptómana *
11 Descarga Rubén *
12 Orgullecida (Alternate Trio Take) *

*Bisher unveröffentlichte Tracks und alternative Aufnahmen der original 1996 Studio Session.

180G 2LP (GATEFOLD)

Inhalte:
• Das Original Album, Remastered von Bernie Grundman
• 5 Bonus Tracks von den Original Studio Aufnahmen
• 20-seitiges Booklet mit neuen Liner Notes, Fotos, Song Noten & Lyrics

A-1 Chan Chan (2021 Remaster)
A-2 De Camino a La Vereda (2021 Remaster)
A-3 El Cuarto de Tula (2021 Remaster)
A-4 Pueblo Nuevo (2021 Remaster)

B-1 Dos Gardenias (2021 Remaster)
B-2 ¿ Y Tú Qué Has Hecho? (2021 Remaster)
B-3 Veinte Años (2021 Remaster)
B-4 El Carretero (2021 Remaster)
B-5 Candela (2021 Remaster)

C-1 Amor de Loca Juventud (2021 Remaster)
C-2 Orgullecida (2021 Remaster)
C-3 Murmullo (2021 Remaster)
C-4 Buena Vista Social Club (2021 Remaster)
C-5 La Bayamesa (2021 Remaster)

D-1 Vicenta *
D-2 La Pluma*
D-3 A Tus Pies *
D-4 La Cleptómana *
D-5 Orgullecida (Alternate Trio Take) *

*Bisher unveröffentlichte Tracks und alternative Aufnahmen der original 1996 Studio Session.

GLEiTZEiT by MiDi BiTCH

MiDi BiTCH neues Album „GLEiTZEiT“ im Dezember

Synthesist und Elektroniker aus Norddeutschland veröffentlicht im Dezember neues Album als digitalen Download.

MIDIBITCH Krautrock oder Electronica - Kosmische Musik im Stil von Tangerine Dream, Brian Eno, Jean Michel Jarre, Kraftwerk, NEU!, Michael Rother, CANFreunde der kosmischen Musik können sich auf 10 neue Tracks des Musikers freuen. Es geht wieder spacig zur Sache und ist wie gemacht für Abende im bequemen  Armsessel um dem täglichen, profanen Wahnsinn zu entfliehen.

Das Video „Ich kann helfen – Song Nummer 2“ ist ein Vorgeschmack auf das was da am 10. Dezember das Licht der Bandcamp-Welt erblicken wird.

Der passende Soundtrack für den Shutdown nicht nur für Psychonauten und Sesselkosmonauten.

 

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„GLEiTZEiT is a retro-futuristic journey for all electronic psychonauts and armchair voyagers. Imagination is the main instrument that I use. Stay kosmisch“

Composed, performed, recorded, mixed and mastered by Fredy Engel aka Frza. This album was recorded with love and respect 2020 in Osnabrück, Germany

Instruments, synthesizers, soft synths and sources: Polysynth Bitwig, FM-4 Bitwig, Phase-4 Bitwig, NI Massive X, Fender Bass, Korg Mini Pops, RMI Harmonic, TR 707, Gretsch Drums, Electra, Labs, Spire, Uhe Repro 1 & Repro 5, NI Kontakt, Axon 2, Drummachine Bitwig, Messiah 2, Arturia Mellotron V, KX Synth X16, Prophet, CS 80, DX7, Fender Stratocaster, NI Reaktor, Elastik, Labs, ME80, Sequential Circuits Prophet-5, Uhe Diva, Roland Juno, Roland Jupiter, Uhe Hive, Uhe Dune, VSM, Pallindrome, Arturia Synthi V, Piano, Solina, Synth1, Korg MS-20, Korg Polysix, Korg Wavestation, ARP Odyssey, Korg Mono/Poly, Korg M1, ARP 2600, Big Rock, Replika, Valhalla FX, Arturia FX, Ozone 9, Neutron 3, Reflex, Gullfos, Bitwig Studio

[dunkelbunt] – Mountain Jumpe

[dunkelbunt] – Mountain Jumper

[dunkelbunt] verbindet die vielfältigen Klänge aus Europas „Wilden Osten“ mit Elementen von Bluegrass, Hillbilly und Country, den Sounds der Siedler im „Wilden Westen“ zur Gründerzeit der USA. Er mixt die Klänge der Welt mit Elektronik, modernen Club Sounds und basslastigen Beats.

[dunkelbunt] – Mountain Jumpe
[dunkelbunt] – Mountain Jumpe
Ulf Lindemann alias [dunkelbunt] beginnt Anfang des Millenniums in seinem Wiener Studio Balkan, Klezmer und Swing mit elektronischer Musik zu fusionieren und prägt u.a. mit Zeitgenossen wie Waldeck, Parov Stelar oder Shantel die Musikgenres „Electro Swing“ und „Balkan Beats“. Als Live Act und DJ tourt er bereits ein Jahrzehnt um die Welt.

Das neue Album „Mountain Jumper“ ist das Echo dieser Reisen und ein sehr persönliches Reiseepos das mit, aber auch neben der Musik, viele Bilder malt. “Die Elektronik ist Fundament und die Klänge aus aller Welt sitzen oben drauf. Mich fasziniert es, ein Zusammenspiel von Klangfarben zu schaffen, das ich bis dato noch nie so gehört habe. Es gibt Zitate aus allen möglichen Musikstilen und Reise-Erlebnissen. Die Naturgeräusche, die ich auf Hawaii oder in Spanien aufgenommen habe, aber auch musikalische Erinnerungen aus meinen Pfadfinderjahren in Irland und Schweden“.

Die Essenz des Albums ist aber in den Gründerjahren der Vereinigten Staaten von Amerika zu finden. [dunkelbunt] tourte allein sieben Mal durch Nordamerika und brachte die Musik des “Wilden Osten” aus Europa in den “Wilden Westen” der USA, wo er widerum viel mit Country, Bluegrass, mit Banjos, Slide Gitarren und der Fiddle konfrontiert wurde.

[dunkelbunt] mixt die vielfältigen Klänge der dort aufeinandertreffenden Kulturen, mit Elektronik, modernem Club Sounds und basslastigen Beats.„Mich inspiriert die Tatsache, dass so viele Menschen unterschiedlicher Herkunft innerhalb einer so kurzen Zeit zusammen einen Kontinent besiedelt haben. Es ist ein wunderbarer musikalischer Ausgangpunkt: ein Land der musikalisch unbegrenzten Möglichkeiten. Ich hatte schon jahrelang mit der Idee gespielt, Elemente von Bluegrass, Hillbilly und Country in meine Musik einfliessen zu lassen und in einen globalen und elektronischen Kontext zu bringen“. So treffen beispielsweise in einem Song die Instrumente europäischer Siedler, die mit ihren Planwägen in Richtung Westen ziehen, mit denen der am Bau der transkontinentalen Eisenbahn beschäftigten chinesischen Arbeiter zusammen, die von der West Coast vorrücken. Es mischen sich Pipa und Erhu (chinesische Laute und Geige) mit griechischer Bouzouki, Slide Guitar und Banjo mit orientalischen Streichern.

Album Snippet:
https://soundcloud.com/dunkelbunt/mountainjumpersneakpeak

TRACK BY TRACK:

01 Mountain Jumper

Eine Jamsession der besonderen Art am Lagerfeuer irgendwo im Wilden Westen: Chinesen, Iren, Griechen und Indianer. Im Canyon stehen Mikrofone um die Dub Echos einzufangen.

02 Egal ft ALIX

Dieser Track mixt HipHop mit Bluegrass; deutscher Sprechgesang trifft auf New Orleans Marching Brass und Klänge des Mississippideltas auf die Ägäis. Am Mikrofon ist der MC Alix aus dem Berlin Neukölln.

03 The River ft Anduze & Mela

Electric Bluegrass! A new style mit der Sängerin Mela und dem Sänger Anduze.

04 Vårvindar Friska (swedish traditional)

Diese Schwedische Volkslied kenne ich in deutscher Version “Kiefern im Wind” von den Pfadfindern und mich berührt der Text bis heute tief in meine Seele. Er enthält so viele lyrische Naturbeschreibungen! Hier als Reggae-Version im 3/4-Takt, gesungen auf Schwedisch von der Sängerin Christiane Beinl.

05 Flat Foot Boogie

“Electro Swing” im Jahre 2015 mit Hillbilly Banjo und 2Step-Flavour.

06 Get Down

Auf Hawaii habe ich mir ein Fahrrad geliehen und die Insel Maui umrundet. Alle zehn Minuten ein anderes Klima, Licht, Fauna, Lilikois (Maracuja) verwandeln die Strasse in eine Rutschbahn, Regenbögen, Süsswasser, Salzwasser. Get Down ist meine musikalische Verarbeitung dieses Trips.

07 Star of the county down (irish tradional)

Ein Irisches Traditional, dass ich über die Pfadfinder kennengelernt habe. Ich liebe dieses Lied! Die irischen Einwanderer könnten so etwas in ihrer neuen Heimat gesungen haben.

08 N.D.W

N.D.W. steht für “Nathan der Weise”. Den Song habe ich bereits vor 16 Jahren geschrieben und man kann gut meine damaligen Einflüsse des Acid Jazz bzw. „London Underground“ raushören.

09 Swingy Mama ft ALIX & Killo Killo

Inspiriert von DJ Farrappo aus Italien schrieben Alix und ich eine Live Version für „Swingy Mama“. Hier als Bluegrass-Version mit Country-Timbre feat. MC “Killo Killo” aus Novi Sad.

10 Ich grill mit Dir die Abendsonne

Der Song entstand in Andalusien auf einer Finca, abends nach der Olivenernte. Seit vielen Jahren begeistert mich das griechische Instrument Bouzouki – weniger in seiner traditionellen Funktion als im “Groove”-Kontext.

11 Boomeræng ft Alix & Cloud Tissa

Nachdem ich Songs in 14 unterschiedlichen Sprachen veröffentlicht habe, war es an der Zeit, auch meine Muttersprache Deutsch dazu zu nehmen. HipHop Style mit den MCs Alix’ und Cloud Tissa.

12 Smoking Gun ft Anduze

Meine erste Kollaboration mit dem aus L.A. stammenden Sänger Anduze. Die Instrumentals entstanden im Rahmen einer Kooperation mit der Wiener Band “Barefoot Basement”

13 Ballroom Breakers ft Judie Jay & ALIX | Savages Y Suefo [dunkelbunt remix]

Eine Reise mit dem Boot die Donau runter bis ans Schwarze Meer. Hier als Remix für die Budapester Jungs Savages Y Suefo mit Judie Jay und Alix am Mikrofon.

Gewürze

Neben der Musik gilt die Leidenschaft von Ulf Lindemann den Gewürzen. Seit 2001 komponiert er nicht nur Musik, sondern auch Gewürzmischungen, über die er sich auf Reisen rund um den Globus ein umfangreiches Wissen angeeignet und schließlich begonnen hat, eigene Mischungen und Rezepte zu kreieren und zu vertreiben. Er röstet die ganzen Samen an, bevor sie gemahlen und gemischt werden. So entwickelt sich ein extrafeines Aroma.

Various Artists - “Beautiful Cover Versions Vol. I" (Lola's World Records/Clubstar/Soulfood)

“Beautiful Cover Versions Vol. I“

„Beautiful Cover Versions Vol. I“ ist der Titel des neuesten Samplers, den die in Bremen lebende Djane Gülbahar Kültür für das Label Lola’s World Records zusamengestellt hat.

Various Artists - “Beautiful Cover Versions Vol. I"  (Lola's World Records/Clubstar/Soulfood)
Various Artists – “Beautiful Cover Versions Vol. I“ (Lola’s World Records/Clubstar/Soulfood)

Während die erste CD dabei unter dem Motto “Past Times“ steht, ist das des zweiten Silberlings “Good Times“.

Auf dem Doppel-Album finden sich viele gelungene Cover-Versionen von Songs, mit denen Künstler und Bands wie Elvis Presley, Cole Porter, Barry Manilow, Harry Belafonte, Nina Simone, Tina Turner, The Doors, Baccara, Amy Winehouse, Metallica oder The White Stripes in der Vergangenheit große Erfolge feierten.

Dargeboten werden die liebevoll ausgewählten Neuinterpretationen hier unter anderem von Melanie C., Sophie Ellis-Bextor, Everything But The Girl, Karl Zero & The Wailers, Nils Landgren, Matteo Brancaleoni, Erma Franklin, Nostalgia 77 feat. Alice Russell, Eleonora Zouganeli, Rachid Taha oder Jeanne Added.

Aufgrund der Klasse des Samplers fällt es wirklich schwierig Highlights herauszupicken, aber exemplarisch seien hier mal Meshell Ndegeodellos gefühlvolles Remake des Nina Simone- Klassikers “Please Don`t Let Me Be Misunderstood“ aus dem Jahre 1964, Nils Landgrens im Jazz-Gewand gekleidete Coverversion des Tina Turner-Evergreens “We Don`t Need Another Hero“, welcher 1985 als Titelsong zum Film „Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel“ (“Beyond the Thunderdome“) erkoren wurde, oder Sophie Ellis-Bextors Neuinterpretation des Baccara-Disco-Hits “Yes Sir, I Can Boogie“ (1977) genannt.

Nicht unerwähnt bleiben dürfen da Everything But The Girls feines Remake des Cole Porter-Klassikers “Night & Day“ (1932), das die Band um Tracey Thorn 1982 als Debüt-Single veröffentlichte, oder „Ain’t Got No/I Got Life“ (Melanie C.), eine würdige Coverversion des gleichnamigen Nina Simone-Titels.

Das macht summa summarum mehr als zwei Dutzend wunderbare Tracks, die als Coverversionen den Originalsongs stets respektvoll Tribut zollen und ihnen neues Leben einzuhauchen vermögen.

Facebook-Auftritt: https://www.facebook.com/lolasworldrecords

Various Artists – “Beautiful Cover Versions Vol. I“ (Lola’s World Records/Clubstar/Soulfood)

Brian Eno kuratiert Fela Kuti Vinyl-Box / Fela Kuti Re-Issues auf Vinyl

Parallel zur Veröffentlichung des Soundtracks „Finding Fela“ werden ebenfalls am 05.09.2014 sechs Titel aus dem Katalog von Fela Kuti erstmalig seit ihrem Original-Release in Nigeria in den 70er und 80er Jahren wieder als eigenständige Vinylalben bei Knitting Factory Records im Vertrieb von Rough Trade veröffentlicht.

Wie die Originale sind sie mit Lemi Ghariokwus grandiosem Artwork ausgestattet:

  • Fela With Ginger Baker Live (Original-Veröffentlichung: 1971)
  • Confusion (Original-Veröffentlichung: 1974)
  • Expensive Shit (Original-Veröffentlichung: 1975)
  • He Miss Road (Original-Veröffentlichung: 1975)
  • Sorrow Tears & Blood (Original-Veröffentlichung: 1977)
  • Teacher Don’t Teach Me Nonsense (Original-Veröffentlichung: 1986)

„Water No Get Enemy“

Die Serie der Reissues endet am 26. September 2014 mit einem von Brian Eno zusammengestellten Vinyl-Box-Set.

Nach den von Questlove und Ginger Baker kuratierten Fela-Boxen ist es die dritte Vinyl-Box in der Reihe.

Eno suchte sich die Alben „London Scene“ (1971), „Shakara“ (1972), „Gentleman“ (1973), „Zombie“ (1976), „Upside Down“ (1976), „I.T.T.“ (1980) und „Afrodisiac“ (1973) aus, die alle ihr Originalartwork enthalten, und schrieb das Vorwort des 12-seitigen Booklets, das
außerdem mit ausführlichen Kommentaren des Historikers Chris May, den Songtexten sowie einem exklusiven A2-Poster ausgestattet ist.

Brian Eno über Fela Kuti: „I remember the first time I listened [to Fela’s album Afrodisiac] and how dazzled I was by the groove and the rhythmic complexity, and by the raw, harsh sounds of the brass, like Mack trucks hurtling across highways with their horns blaring. Everything I thought I knew about music at that point was up in
the air again.“

Ein längeres Statement von Brian Eno über Fela Kuti findet man hier:

Hier der Titel „Shakara“:

http://www.fela.net

FELA KUTI "Finding Fela"

Finding Fela – Soundtrack zu Oscar-Preisträger Alex Gibneys filmischen Doku-Porträt im September 2014

2013 hätte Fela Kuti seinen 75. Geburtstag gefeiert und aus diesem Anlass wurde der fast fünfzig Alben umfassende Gesamtkatalog des einflussreichen Musikers aus Nigeria im letzten Jahr wiederveröffentlicht.

FELA KUTI "Finding Fela"
FELA KUTI „Finding Fela“
2014 folgen nun weitere spannende Projekte und Veröffentlichungen, die in den nächsten Wochen hier vorgestellt werden:

Den Anfang macht Oscar-Preisträger Alex Gibneys Dokumentarfilm „Finding Fela“, der beim Sundance Festival 2014 Premiere feierte und im September in den britischen Kinos startet.

„Finding Fela“ zeichnet ein überzeugendes und hypnotisches Porträt des großen nigerianischen Musikers und Aktivisten Fela Kuti – es ist die Geschichte eines Mannes, der den Afrobeat wie kein anderer geprägt hat und der ihn als Form des politischen Protests gegen die Diktatur in Nigeria eingesetzt hat und damit zum Revolutionär, Helden und zur Legende wurde.

Link zum Trailer: http://vimeo.com/99245860

Ein Track aus dem Soundtrack im Stream:

Aus Anlass des Filmstarts in Großbritannien wird der Soundtrack zum filmischen Porträt am 05.09.2014 weltweit über Knitting Factory Records im Vertrieb von Rough Trade veröffentlicht.

Die Doppel-CD enthält fünfzehn Klassiker aus Felas Repertoire und dazu eine Interpretation des Titels „Zombie“ aus dem Broadway-Musical Fela! sowie eine bislang unveröffentlichte Version von „Colonial Mentality“, die von den Darstellern des Musicals gemeinsam mit Felas Sohn Femi Kuti am Saxophon im New Afrika Shrine in Lagos mitgeschnitten wurde.

Calypso Craze CD-Box bei Bear Family am 29.08.2014

Calypso Craze CD-Box

Von Ende 1956 bis in die Mitte 1957 war Calypso überall: nicht nur in der Hitparade, auch auf der Tanzfläche und im Fernsehen, im Kino und in Zeitschriften, bei Studentenvereinigungen und bei Gesangsgruppen in den Oberschulen.

Calypso Craze CD-Box bei Bear Family am 29.08.2014
Calypso Craze CD-Box bei Bear Family am 29.08.2014
Es gab Calypso-Kartenspiele, -Modekollektionen und -Kinderspielzeug. Calypso wurde zum Gegenstand von Werbespots und Comedy-Programmen, Nachrichtensendungen und Kriminalgeschichten.

Überall im Land hefteten Nachtclubs überhastet Fischernetze und Palmwedel an die Wand und wurden zu Calypso-Hütten. Sänger setzten sich Strohhüte auf und trugen zerschlissene Hosen, täuschten einen karibischen ‘Ahk-zent’ vor.

Harry Belafonte – und nicht etwa Elvis Presley – verkaufte zum ersten Mal in der Geschichte der Musikindustrie mehr als eine Million Exemplare von seinem 1956er Album „Calypso“.

Kein Wunder also, dass Reporter und Händler zusammen mit Fachzeitschriften und Fanmagazinen die „Calypso Craze“ ausriefen. Als „Variety“ schließlich auf dem Cover der Ausgabe vom 26. Dezember 1956 den „Hot Trend: Trinidado Tunes“ ausrief, war der Wahnsinn bereits in vollem Gange.

Bear Family widmet sich in der am 29.08. erscheinenden 6CD-Box „Calypso Craze“ diesem ‚Calypso-Wahnsinn‘ – mit 176-seitigem Begleitbuch plus einer Bonus-DVD mit dem zuvor noch nie auf Video veröffentlichten oder im Fernsehen gezeigten Spielfilm „Calypso Joe“ (Allied Artists, 1957) mit Herb Jeffries und Angie Dickinson in den Hauptrollen und Beiträgen von Duke of Iron und The Easy Riders.

Hier der Trailer zur Calypso Craze CD-Box:

In der Calypso Craze CD-Box zu finden:
• Bevor der Wahnsinn begann: Calypso-Hits der 30er, 40er und frühen 50er Jahre
• Belafonte und Calypso – vor und nach Calypso
• Calypso goes Pop (… und R&B, Rock ’n‘ Roll, Folk, Country, Kabarett und Jazz)
• Calypso auf der Bühne und auf der Leinwand
• Calypso springt über den großen Teich: der Calypso-Wahnsinn in England
• Mondo Calypso: der Calypso-Wahnsinn auf den karibischen Inseln und überall auf dem Globus

Die Liste der Künstler enthält folgende teils überraschende Namen:
• Louis Farrakhan, Maya Angelou, Robert Mitchum und Fess Parker
• Stan Kenton, Louis Armstrong und Hazel Scott
• Nat ‘King’ Cole, Eartha Kitt, Rosemary Clooney und Fred Astaire
• Hank Snow, Tito Puente, Stan Freberg und der Norman Luboff Choir
• und ‘weiße Calypsos’ geschrieben von: Cole Porter, Johnny Mercer und Harold Arlen

Ebenfalls dabei sind:
• Calypso-Sänger aus Trinidad wie Lion, Atilla, Radio und Caresser; Beginner, Invader und Kitchener; Terror, Cristo und Panther
• die Trinidad-Auswanderer Wilmoth Houdini, Duke of Iron, Sir Lancelot und MacBeth The Great
• Künstler aus der Karibik und von den Bahamas wie Lloyd Thomas, Lord Flea, Lord Foodoos, Mighty Zebra, The Talbot Brothers, Sidney Bean, Hubert Smith, Blind Blake, Enid Mosier, The Eloise Trio, Edric Connor, George Browne und Frank Holder
• die Folksänger The Tarriers, Terry Gilkyson und die Easy Riders, Stan Wilson und das Kingston Trio

Weitere Informationen zur Box erhält man hier:
http://www.bear-family.de/files/preview/preview_BCD16947/index.html (Blick ins Buch)

Playing For Change: Deutschlandtour und Videoclips

Das Projekt Playing For Change kommt auf Deutschlandtour. Das Musikprojekt Playing For Change besteht unter keinem geringeren Motto als „zu inspirieren, zu verbinden und der Welt mittels Musik etwas Frieden zu bringen“.

THUMB-OK-posterDie Gründer Mark Johnson und Enzo Buono reisten ab 2004 um die Welt und suchten Orte wie New Orleans, Barcelona, Südafrika, Indien, Nepal und Irland auf.

Mit Hilfe eines mobilen Tonstudios zeichneten sie Songversionen mit verschiedensten Musikern aus aller Welt auf, die dann zu jeweils einem Song zusammengeschnitten wurden.

Ihr Videoclip zu „Stand By Me“ wurde auf youtube bereits über 62 Millionen mal angeschaut:

Mittlerweile ging aus Playing For Change auch eine Non-Profit-Organisation heraus, die auf der ganzen Welt Musikschulen für Kinder baut.

Playing For Change Tourdaten:
29.07.2014 Aschaffenburg, Colos-Saal
30.07.2014 Hamburg, Knust
31.07.2014 Berlin, Lido
01.08.2014 Köln, Luxor

“One Love” with Bob Marley Foundation

“War“ featuring Bono

“Imagine” with John Lennon Foundation

“Back To You Roots” (live in Vancouver, Canada 2010):

„One Love“ (live in Madrid in 2010):

“Fannie Mae” (live at Byron Bay Blues Fest 2013):

www.playingforchange.com

Viva Futebol - The Definitive Collection Of Brazilian Football Songs

Viva Futebol – The Definitive Collection Of Brazilian Football Songs

In keinem Land der Welt ist der Fußball in der Kultur so fest verankert und wird so gelebt wie in Brasilien.

Viva Futebol - The Definitive Collection Of Brazilian Football Songs
Viva Futebol – The Definitive Collection Of Brazilian Football Songs
Nur hier legen sich die Fußballspieler Künstlernamen wie Pelé, Ronaldinho, Hulk, Diego oder Dante zu, um nur einige der vielen zu nennen. Und nur im Land des Rekordweltmeisters hat jeder bekannte Musiker unabhängig von Musikgenre und Generation seine Liebe zum Fußball in mindestens einem Song manifestiert.

Mit Viva Futebol – The Definitive Collection Of Brazilian Football Songs gibt es jetzt erstmalig eine Übersicht über die wichtigsten und wegweisendsten brasilianischen Fußballsongs. Zu jedem Song gibt es explizite Liner Notes, die auf Text, Entstehungsgeschichte und Künstler eingehen.

Alles liebevoll zusammengestellt von Milton Nascimentos Co-Songschreiber und DUBAS Labelchef, Ronaldo Bastos.

Die CD ist ein Stück brasilianische Musikgeschichte, auf denen Legenden wie Jorge Ben, Milton Nascimento oder Jorge Ben Jor ihre große Liebe zum Spiel ausdrücken.

TRACKLISTING VIVA FUTEBOL – THE DEFINITIVE COLLECTION OF BRAZILIAN FOOTBALL SONGS

1. ARTIST: MESTRE AMBROSIO
TITLE: UM A UM (1:1)

2. ARTIST: JORGE BEN JOR
TITLE: GOLEIRO (EU VOU LHE AVISAR)

3. ARTIST: GABRIEL O PENSADOR
TITLE: BRAZUCA

4. ARTIST: ELIS REGINA
TITLE: MEIO DE CAMPO

5. ARTIST: JORGE BEN
TITLE: ZAGUEIRO

6. ARTIST: TRIO MOCOTÓ
TITLE: REPLAY (O MEU TIME É A ALEGRIA DA CIDADE)

7. ARTIST: FINO COLETIVO
TITLE: NA MAIOR ALEGRIA.

8. ARTIST: SKANK
TITLE: É UMA PARTIDA DE FUTEBOL

9. ARTIST: MOREIRA DA SILVA
TITLE: PÉ E BOLA

10. ARTIST: O RAPPA
TITLE: PÁRA PEGADOR

11. ARTIST: ARRANCO DE VARSÓVIA
TITLE: UM A ZERO (1:0)

12. ARTIST: ARRANCO DE VARSÓVIA
TITLE: NA CADÊNCIA DO SAMBA

13. ARTIST: MILTON NASCIMENTO
TITLE: AQUI É O PAÍS DO FUTEBOL

14. ARTIST: NOVOS BAIANOS
TITLE: BESTA É TU

15. ARTIST: JORGE BEN
TITLE: FILHO MARAVILHA (FIO MARAVILHA)

16. ARTIST: ZECA PAGODINHO
TITLE: PRA FRENTE BRASIL

Gabriele Poso – “Invocation“ (Agogo Records/Alive)

Gabriele Poso – “Invocation“

Gabriele Poso, der zu den herausragenden Percussionisten der Welt gehört, hat am 28. April sein brandneues Album “Invocation“ herausgebracht.

Gabriele Poso – “Invocation“ (Agogo Records/Alive)
Gabriele Poso – “Invocation“ (Agogo Records/Alive)

Das in eigener Regie entstandene Werk wurde zu großen Teilen im Audiosound Studio (Berlin – 10/2012 bis 12/2012) eingespielt, teils fanden die Aufnahmen auch in den Sottoilcampanile Studios (Lequile/Lecce/Italien – 08/2012-09/2012) statt.

Verorten kann man das Album irgendwo zwischen Jazz und Afro-Latin, wobei den Tracks
ein gewisser spiritueller Touch innewohnt.

Als Inspirationsquelle bei den Aufnahmen diente dem 1978 auf Sardinien geborenen Multiinstrumentalisten übrigens das Buch “The Daily Practise Of Painting: Writings 1962-1993“ des 1932 geborenen deutschen Malers, Bildhauers und Fotografen Gerhard Richter.

“Invocation“, sein drittes Album nach “From The Genuine World“ (2008) und “Roots Of Soul“(2012), das 2012 als “Best Jazz Independent Production” ausgezeichnet wurde, erscheint auf dem in Hannover beheimateten Mo‘ Horizon Label Agogo.

Website: http://www.gabrieleposo.com

Gabriele Poso – “Invocation“ (Agogo Records/Alive)

Lariba - „Walking Pa’lante“

Lariba – „Walking Pa’lante“

Nach jedem Auftritt von Lariba spielt sich dasselbe Ritual ab. Die Bandmitglieder treffen sich im Hotelzimmer von Juan Carlos Abreu, 59 Jahre alt und Schlagzeuger der Band, und feiern in die Nacht hinein.

Lariba - „Walking Pa’lante“
Lariba – „Walking Pa’lante“
Abreu mimt dabei den Zeremoniemeister. Er wählt aus seiner reichen Bibliothek Musik aus: 70er-Jahre-Rock, Salsa, Rumba, Jazz, Soul, Reggae, Flamenco. Es ist der Fundus, aus dem sich die sieben Musiker auch dann hemmungslos bedienen, wenn sie ihre Stücke komponieren.

Resultat ist eine kraftstrotzende Mischung aus Latin Jazz und Hip Hop. Der Lariba-Sound steht für Partytauglichkeit. Vergleiche mit den Orishas oder Jovanotti liegen auf der Hand. Bandleader David Stauffacher lässt sie gelten, sagt aber: „Unser Sound ist vielschichtiger.“

Auf dem aktuellen Album singen und rappen drei Interpreten in fünf Sprachen: Brasilianisch, Spanisch, Englisch, Italienisch und Schweizerdeutsch. Ein spanischer Flamenco-Gitarrist (Pepe Justicia) gibt ebenso ein Gastspiel wie ein Steeldrummer aus Trinidad (Gary Padmore) oder ein Rapper aus Kolumbien (Rodrigo Rodriguez). Es gibt Reggae-Einflüsse, einen Merengue-Track, und eine brasilianische Sängerin (Simone Santos) gehört zum Stamm der Band. Man könnte das als Beliebigkeit kritisieren. Doch die Alchemie der Rhythmen gelingt, weil die Band jeden Track mit dem eigenen Stempel prägt – und weil sie in fast jedem Track den Stilbruch wagt. Es hilft, dass unüberhörbar erstklassige Musiker am Werk sind.

Hinter dem globalen und transkulturellen Musikprojekt steht ein Schweizer. Nur auf den ersten Blick ein Widerspruch, wie David Stauffacher erläutert. „Wir sind mit Jazz, Rock, Reggae und Hiphop aufgewachsen, und darum sehr geübt darin, Stile aufzunehmen und neu zu interpretieren.“ Anders als zum Beispiel in Kuba oder Brasilien sei hierzulande der Bezug zur eigenen Volksmusik gering, die internationale Popmusik dominiert. Stauffacher ist seit über zehn Jahren einer der bekanntesten Perkussionisten in der Schweizer Musikszene und in vielen Bands engagiert, sowohl in der Pop als auch in der Latin- Szene . Dort komme es oft vor, dass er der einzige Nicht-Latino in der Gruppe sei. „Da muss man sich als Musiker doppelt beweisen, um akzeptiert zu werden.“ Doch Stauffacher betont: „Es geht uns mit Lariba nicht darum, kubanische oder andere Traditionen zu kopieren, sondern eine eigene Fusion zu definieren.“

Stauffacher hat als Schlagzeuger angefangen, sich aber vor bald 20 Jahren der Perkussion verschrieben. Er lebte über ein Jahr in Kuba und liess sich zum Perkussionisten ausbilden. Fast von Beginn weg verfolgte er seine musikalische Karriere gemeinsam mit Roberto Hacaturyan, ebenfalls professioneller Perkussionist (Seven, Marc Sway, Müslüm etc) und MC der Band. Für Lariba haben die beiden weitere Musiker aus Brasilien und Kuba um sich geschart. Alcides Toirac ist ein leidenschaftlicher Komponist, Bassist und Sänger und prägt mit seiner Persönlichkeit die Songs. Kreativ und engagiert hört man in seinen Beiträgen Einflüsse verschiedener kubanischer Stile, wie Trova, Son und Timba. Carlos Irarragorri aus Trinidad, Kuba, verstärkt mit seiner unglaublichen Erfahrung und Begabung den Sound von Lariba. Er ist ein Meister des kubanischen Tres, aber auch ein wunderbarer Pianist und Sänger. Amik Guerra ist eine bekannte Figur in der Latin Szene, und einer der meistbeschäftigten und erfahrensten Trompeter in Europa. Ein Glücksfall für Lariba, genauso wie Juan Carlos Abreu am Schlagzeug, der Mann, welcher es immer wieder schafft, auch als ältester Musiker Band die „Jungen“ an Power und Elan zu übertreffen. Simone Santos steht für die feineren Züge Laribas, ihre unglaubliche weiche und elegante Stimme verströmt Wärme und Eleganz.

Vor sechs Jahren erschien das erste Album von Lariba bei einem spanischen Label. Eine unglückliche Wahl, wie sich zeigen sollte: Nach einem ersten erfolgreichen Jahr von Lariba mit Auftritten an Festivals in Spanien, Südfrankreich und Italien wurde das Label von der Wirtschaftskrise erfasst und musste seine Aktivitäten drastisch reduzieren. Nun wagt die Band mit einem zweiten Album einen neuen Anlauf¬ ¬– beim renommierten deutschen Label Jazzhaus Records. Anders als der Vorgänger kommt es ohne Cover-Versionen aus, das Klanggewebe wirkt nochmals ein Stück reifer, es gibt Stücke, die mit dem Mainstream-Pop flirten. Walking Pa’ lante heisst das Album – einen Schritt vorwärts machen. Der Name soll Programm sein.

Lariba – „Walking Pa`lante“ Tour
14.03. CH – Wohlen, Kantiforum
01.05. CH – Stans, Musiktage
21.06. CH – Vevey, Festival multiculturell
25.07. CH – Interlaken, Interlatina Festival
23.08. CH – Locarno, Folk Festival
03.09. CH – Baden, Open air

Loreena McKennitt - 30-jähriges Bühnenjubiläum mit 'The Journey So Far - The Best of Loreena McKennitt'

The Journey So Far – The Best of Loreena McKennitt

Loreena McKennitt feiert ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum und veröffentlicht die erste Retroperspektive ihrer Karriere mit dem Album ‘The Journey So Far – The Best of Loreena McKennitt’

Loreena McKennitt - 30-jähriges Bühnenjubiläum mit 'The Journey So Far - The Best of Loreena McKennitt'
Loreena McKennitt – 30-jähriges Bühnenjubiläum mit ‚The Journey So Far – The Best of Loreena McKennitt‘
Mit über 14 Millionen Albumverkäufe, zweimalige Grammy Nominierung und mit zwei Juno Awards, im Besitz unzähliger Platin- und Gold Awards, veröffentlicht Loreena McKennitt mit ‘The Journey So Far’ einen Rückblick auf ihr Schaffen über fast drei Dekaden.

Eine einzigartige Karriere, die sich in ihren Werken mit keltischer Musik gepaart mit Weltmusik widerspiegelt.

Von den frühen Anfängen auf den Straßen von Toronto hat Loreena McKennitt ihr überaus erfolgreiches Label Quinlan Road etabliert, ihre Alben hat sie in ganz unterschiedlichen Orten aufgenommen – in einem Stall in Ontario, in einem Benediktiner Kloster in Irland oder aber auch in Peter Gabriels Real World Studio in England.

Der unverkennbare eklektische-keltische Sound vereinigt Einflüsse der Mauren und des Mittleren Ostens, ihre eigenen Texte verbinden sich mit denen von Shakespeare, W.B. Yeats und Alfred Lord Tennyson.

‚The Journey So Far‘ – The Best of Loreena McKennitt ist ein Set, dass auf CD, digital und in Vinyl erhältlich ist. Die Deluxe Edition komplettiert die Veröffentlichung mit einer zweiten CD, Highlights des Live Auftrittes während ihrer ‚A Midsummer Night’s Tour‘ aufgenommen in der Zitadelle in Mainz – eine Rückkehr zu der Stadt, in der auch ‚Troubadours On The Rhine‘ 2012 aufgenommen wurde.

‚The Journey So Far – The Best of Loreena McKennitt‘ beinhaltet eine Auswahl der beliebtesten Lieder, von Loreena für ihre Fans selbst ausgesucht.
Natürlich findet man alle wichtigen Songs ihrer Karriere auf der Best of, wie zum Beispiel ‚The Mummers‘ Dance‘ oder ‚Bonny Portmore‘, seinerzeit geschrieben für den Soundtrack Highlander III – Die Legende. Auch ‚Dante’s Prayer‘, der in Dan Brown’s letztem Bestseller ‚Inferno‘ erwähnt wurde, ist auf dem Album zu finden, ebenfalls ‚The Mystic’s Dream‘ aus der TV Serie ‚Die Nebel von Avalon‘.

‚Es ist schon sehr faszinierend, wenn man an einem Punkt angekommen ist, wo die Distanz zwischen der Vergangenheit und dem Heute so weit auseinander liegt, so dass man zurückblicken kann und sich fragt: wie bin ich bis hier her gekommen? Wenn ich einen Blick auf das Material für The Journey So Far werfe, erinnere ich mich an alle Orte, die ich besucht habe, Menschen, die ich getroffen habe und natürlich alle die Erfahrungen, die ich gemacht habe und dann stelle ich fest, wie reich und wundervoll meine Reise gewesen ist‘ , sagt Loreena McKennitt. ‚Ich denke, dass viele meiner Fans ein neues Album erwarten und ich kann mit Vorfreude sagen, dass ich mit meiner Nachforschungen bereits begonnen habe. Gleichzeitig habe ich bemerkt, dass in manchen Ecken dieser Welt, die Fans nur schwerlich Zugang zu meinem kompletten Katalog haben und dieses 30-jährige Jubiläum ist auch eine Gelegenheit, ihnen noch einmal die musikalischen Highlights dieser 30 Jahre näher zu bringen.‘

Die ‚Reise‘ – The Journey So Far – hat Loreena weltweite Anerkennung eingebracht. Sie wurde gebeten, zu Ehren der britischen Königin Elizabeth II zu deren Goldenen Thronjubiläum im Jahr 2002 aufzutreten und sang erst kürzlich bei der märchenhaften Hochzeit von Sean Parker ( Napster, Facebook, Spotify).

Loreena’s Musik ist weltumspannend, faszinierend, stilvoll und wärmt die Seele.

Loreena McKennitt – Biografie

Loreena McKennitt ist eine Seltenheit im Musikgeschäft. Und das seit 30 Jahren! Sie ist ihre eigene Managerin, produziert ihre Alben selbst und leitet dazu noch ihr eigenes Plattenlabel. Ihre Musik überwindet stilistisch und kulturell alle Grenze, vereinbart Popelemente mit Folk und Weltmusik und die Musik wird oft enthusiastisch mit ‚eklektisch-keltisch‘ beschrieben.

Ihre Musik hat sie nicht nur berühmt gemacht, sondern ihr mehrfach Platin und Goldauszeichnungen in mehr als 15 Ländern auf 4 Kontinenten eingebracht. Bis heute hat sie mehr als 14 Millionen Alben verkauft. Ihr Katalog beinhaltet sieben Studioaufnahmen, drei saisonale Albumaufnahmen, eine Konzert Live CD und zwei DVD Dokumentationen. Loreena McKennitt hat bereits zweimal den prestigeträchtigen kanadischen Juno Award gewonnen und ist vor Königin Elizabeth II aufgetreten.

Loreena McKennitt wurde in Morden, in der Nähe Manitoba, Kanada geboren. 1981 zog sie nach Stratford, Ontario – die Heimat des renommierten kanadischen Shakespeare Festivals. 1985 gründete sie ihre eigenes Label, Quinlan Road.

In ihren Anfängen hat sie ihre Geschäfte direkt vom Küchentisch abgewickelt, die Alben wurden per Post von ihr selbst verschickt und sie hat sich selbst um ihre Touren gekümmert. Heute führt sie ihre Geschäfte mit größter Verantwortung, einschließlich jeglicher Strategien, Geschäftspläne inklusive Marketing und Promotion in Übersee.

Ihre unternehmerischen Fähigkeiten zeigen sich ebenfalls in den drei Charity Gründungen.
Ihre Three Oaks Foundation gibt finanzielle Unterstützungen in den Bereichen Kultur, Umweltschutz, Historische und Soziale Netzwerke.

1998 gründete McKennitt den Cook-Rees Memorial Fund for Water Search and Safety und hat inzwischen fast 4 Millionen CAN$ für die Stiftung eingenommen, die zur Wasserrettung und Vorbeugung von Bootsunfällen dient.

Im Jahr 2000 kaufte Loreena McKennitt die damals kürzlich geschlossene öffentliche Schule in Stratford und machte daraus das Falstaff Family Center. Man kümmert sich dort um die Belange der Kinder und Familien aus Perth County, Ontario – wo auch Loreena lebt.

Loreenas Leidenschaft für geschäftliche Belange ist genauso ausgeprägt wie ihre Ambition zur Vertretung der Menschenrechte. In den Jahren 2006 und 2007 war sie in einen privaten Gerichtsfall in England involviert, der nicht nur Geschichte geschrieben hat, sondern den sie auch gewonnen hat. Das Urteil, das gefällt wurde, hatte starken Anteil an den jetzt weltweit geltenden Rechten zur Wahrung der Privatsphäre.

Loreena McKennitt ist Mitglied des Oder of Canada und Manitoba. 2002 und 2012 erhielt sie die Königin Elizabeth II Medaille, die anlässlich des Goldenen und Diamantenen Thronjubiläums vergeben wurde und im Jahr 2013 wurde sie in den Ritterstand in Frankreich erhoben – Knight of the National Order of Arts and Letters.

Von 2006 bis 2013 hielt Loreena die Position des Ehrenoberst der 435. Transport- und Rettungsdivision der königlich kanadischen Luftwaffe, danach wurde sie zum RCAF Kommandeur ernannt, in Anerkennung ihrer Dienste und ihres unermüdlichen Einsatzes.

Sie ist ebenfalls im Besitz der Ehrenwürde der Universitäten von Manitoba (Winnipeg), der Sir Wilfried Laurier Universität ( Waterloo), der Queens Universität (Kingston) und des George Brown College ( Toronto)

RAZOOF "Jahliya Sound"

RAZOOF „Jahliya Sound“

Razoof perfektioniert seinen globalen Sound und kehrt mit dem sechsten Album „Jahliya Sound“ deutlich hörbar zu seinen Reggae-Wurzeln zurück.

RAZOOF "Jahliya Sound"
RAZOOF „Jahliya Sound“
Mit den internationalen Gast-Sängern erfüllt er sich einige Träume. Vocal-Features kommen von Reggae-Schwergewichten wie Luciano, Mykal Rose, Cornel Campbell, Naptali, Lutan Fyah, Lone Ranger, Don Abi, Jaqee, Sebastian Sturm, Dactah Chando und Pa Bobo Jobateh.

Mit „Jahliya Sound“ schließt sich für den Kölner Schlagzeuger, DJ & Produzenten Razoof alias Uwe Lehr ein ausgesprochen großer und wichtiger Kreis. Nach fünf Solo-Alben – durchweg von globaler Elektronik aller Arten inspiriert – kehrt Razoof deutlich hörbar zu seinen Reggae-Wurzeln zurück. Wobei „Wurzeln“ durchaus wörtlich gemeint ist, denn seine erste musikalische Liebe zu Schulzeiten war Roots-Reggae. Aber zurück in die Jetzt-Zeit. Entstanden ist „Jahliya Sound“ in Deutschland, Gambia und Jamaika. Während einer Reise nach Westafrika 2012 entwickelte Razoof die Grundideen, beeinflusst von der stark reggae-infizierten gambischen Musikszene. Ausgearbeitet wurden die Tracks dann größtenteils in Köln. Mit dabei langjährige Weggefährten wie der Bassist und Keyboarder Hannes Vesper (Lee Perry, Nosliw, Charlie Chaplin) und Gitarrist Manugazou (Maxim, Delle, Police in Dub).

Auf der Suche nach Sängern wurde Razoof in Jamaika und Europa aktiv, erfüllte sich dabei den einen oder anderen Traum. Reggae-Schwergewichte wie Luciano, Naptali, Lutan Fyah, der Ex-Black Uhuru Frontmann (und allererster Reggae-Grammygewinner) Mykal Rose sowie die jamaikanische Legende Cornel Campbell (Studio One/Rhythm & Sound) und der „Toaster“ der allerersten Stunde, Lone Ranger repräsentieren Jamaika. Razoofs langjähriger Weggefährte Don Abi, die aus Uganda stammende und in Berlin lebende Jaqee und Sebastian Sturm wurden in Deutschland Teil des großen Ganzen, Spanien entsandte seinen derzeit wohl begabtesten Reggae-Botschafter Dactah Chando – und aus Gambia ist Kora-Meister Pa Bobo Jobateh mit an Bord.

Das Wort Jahliya ist eine Melange aus der Rasta-Bezeichnung Jah (für Gott) und Jaliyaa, der westafrikanischen Musikerkaste, welche die musikalische Tradition von Generation zu Generation weitergibt und der auch Kora-Meister Pa Bobo Jobarteh angehört.

Auch wenn Razoof auf seinen Alben mit verschiedensten elektronischen Spielarten von Downtempo bis House experimentiert hat, liegen seine musikalischen Wurzeln im Reggae. Zu Beginn der 90er Jahre war er fester Bestandteil der damals aufkommenden Reggae-Szene in Köln. Als einer der ersten legte er wöchentlich Reggae, Dub und Dancehall auf. Außerdem spielte Razoof in verschiedenen Reggae-Formationen als Schlagzeuger, bei denen auch Kollegen wie Don Abi, Gentleman, Patrice, und Ade Bantu mit auf der Bühne standen. Seit 1994 ist Razoof ebenfalls Mitglied des Kölner DJ/Producerkollektivs Solar Moon. Als einer der ersten kombinierte Razoof Reggae und House auf Albumlänge („Montego Bay“, Nesta 2002) arbeitete auf den folgenden Alben mit Musikern aus Frankreich, Spanien, Nigeria, Australien, Italien, Indien, Ungarn und den USA zusammen.

Zwischen Köln, Gambia und Jamaika entstand nun das neue Album „Jahliya Sound“, auf dem Razoof seinen globalen Sound perfektioniert – mit einer tiefen Verneigung vor seiner großen Liebe: dem Reggae.
Jahliya Sound eben.

RAZOOF „Jahliya Sound“ Tracklisting:

1. Keep The Faith feat. Naptali
2. Do The Best You Can feat. Luciano
3. Life Is A Journey feat. Jaqee
4. Tengo Que Vivir feat. Dactah Chando
5. No Man Stands Alone feat. Cornel Campbell & Lone Ranger
6. Take Me To The Roots feat. Sebastian Sturm
7. When You Say feat. Stikki Tantafari
8. Free Up Di People feat. Cornel Campbell
9. Birdsong feat. Mykal Rose
10. You Say This feat. Lutan Fyah
11. Be One feat. Don Abi
12. Jaliyaa feat. Pa Bobo Jobarteh
13. Keep The Faith (Version)
14. No Man Stands Alone (Version)
15. Take Me To The Roots (Version)
16. Free Up Di People (Version)

RAZOOF über…

den Namen Razoof:
Zu Schulzeiten rannte ich immer mit einer grün-gelb-roten Mütze rum, die mir meine Mutter gestrickt hatte. Ich hatte sogar ein Mofa in den gleichen Farben. Dazu trug ich meist einen Radiorecorder bei mir, auf dem Bob Marley, Peter Tosh, Black Uhuru und Steel Pulse liefen. Folglich nannten mich bald die Jungs aus der Oberstufe „Rasta“. Das gefiel mir und ich setze Ras vor meinen Vornamen Uwe. Das ging soweit, dass ich Ras-Uwe sogar in meinen ersten Personalausweis eintragen ließ. Meine Begründung, dass es sich dabei um einen äthiopischen Adelstitel handle, reichte damals als Begründung vollkommen aus. Einige Jahre später war ich mit meiner ersten Band „Lost in Mekka“ im Studio. Unser Produzent war damals Alex Parche, Gitarrist der Zeltinger Band. Er und unser Sänger unterhielten sich den ganzen Tag in breitestem Kölsch. So wurde schnell aus Ras und Uwe Rasuf. Als ich 2000 meine ersten Solo-Platten veröffentlichte änderte ich dann die Schreibweise in Razoof.

die Anfänge, Reggae in den 90ern:
Ich legte Anfang der 90er in einer kleinen Bar in Köln Reggae und Dub auf. Dort trafen sich dann donnerstags die Offbeat-Liebhaber wie beispielsweise Ingo vom Pow Pow Movement und wir hörten uns die neusten Scheiben an. Das war damals noch eine sehr kleine Szene. Ein weiterer Treffpunkt war der Plattenladen Music Works. Dessen Inhaber Gerd Gummersbach vermittelte mich damals als Drummer an die Killin Riddim Section. Die Sänger hießen Don Abi und Gentleman und wir spielten in Köln und Umland vor meist nicht mehr als 50 Leuten. Später gründete ich mit Don Abi zusammen die High Voltage Band, mit der wir auch Patrice bei einem seiner ersten Band-Gigs featureten. Zu der Zeit galten heimische Reggae-Bands noch als zweite Wahl und wenn man Glück hatte durfte man bei einem Festival zum Einlass spielen. Niemand hätte damals geglaubt, dass deutsche Artists dort später mal als Headliner auftreten würden.

Gambia:
Ich war Anfang der 90er bereits in Senegal und Gambia unterwegs. Mich faszinierte damals die Musik von Youssou N’Dour, Baaba Maal und anderen Künstlern aus der Gegend. Ende 2011 steckte ich in einer persönlichen und musikalischen Krise. Ich brauchte eine Veränderung und da kam mir wieder Gambia in den Sinn. Schon nach ein paar Tagen in Bakau wusste ich, dass es die richtige Entscheidung war. Ich hatte mein kleines Laptop-Studio dabei und sammelte erste Ideen. Der Rest kam dann in Deutschland und Jamaika dazu.

die Albumproduktion:
Das meiste habe ich in meiner Heimatstadt Köln aufgenommen. Ich habe einen Stamm an Musikern mit denen ich schon seit vielen Jahren zusammen arbeite. Einige davon haben auch ihre Wurzeln im Reggae. Hannes Vesper spielte schon mit Lee Perry und Charlie Chaplin zusammen, war später in der Band von Nosliw aktiv. Manugazou war als Gitarrist mit Delle, Police in Dub und Zoe unterwegs, spielt derzeit in der Band von Maxim. Dazu kamen langjährige Weggefährten wie Easy Rhodes am Piano und Bernd Keul am Bass. Erdal Tosun hat die Bläser eingespielt. Bei der finalen Produktion haben mir meine Freunde Axel Erbsbtößer und Emanuel Geller geholfen, die man auch als Dubhouse-Duo „Salz“ kennt und die auf all meinen Alben mitgewirkt haben.

die Sänger:
Hier habe ich mir einen Traum erfüllt und einige meiner Lieblings-Reggae-Sänger für das Projekt gewinnen können. Mykal Rose, der ja schon in den 80ern bei Black Uhuru gesungen hat und der erste Reggae Sänger war, der einen Grammy gewonnen hat. Dazu einer der besten Stimmen Jamaikas: Luciano. Mit Cornel Campbell und Lone Ranger sind außerdem zwei wahre Reggae Legenden mit an Bord. Dazu kamen zwei meiner Favoriten Lutan Fyah und Naptali. Meine heimischen Kollegen Don Abi und Sebastian Sturm waren ja auch schon bei meinen vorherigen Produktionen dabei. Dazu kamen die aus Uganda stammende Wahl-Berlinerin Jaqee, der aus Teneriffa stammende Reggae-Afficionado Dactah Chando und der gambische Kora-Meister Pa Bobo Jobarteh.

der Jahliya Sound:
Natürlich steht der Roots-Reggae-Sound im Mittelpunkt des Albums, aber ich habe auch andere Genres mit einfließen lassen, die auch schon bei meinen vorherigen Produktionen eine Rolle gespielt haben. Soul, Hip-Hop, indische Sounds und elektronische House-Vibes. Mit Jaliyaa habe ich außerdem einen klassischen westafrikanischen Mandinka-Song mit auf dem Album bei dem Pa Bobo Jobarteh die Kora spielt, eine Art afrikanische Harfe.

ESMERINE – Dalmak

Mit „Dalmak“ entführt uns das zeitgenössischen Kammer-Ensembles Esmerine in einen musikalischen Kosmos irgendwo zwischen Orient, Okzident und der Neuen Welt.

ESMERINE – Dalmak
ESMERINE – Dalmak

Die Band um den ehemaligen Godspeed You! Black Emperor-Drummer Bruce Cawdron und Cellistin Rebecca Foon, die unlängst ihre erste Solo-Scheibe unter dem Banner Saltland veröffentlicht hat, präsentiert auf ihrem neuen Werk eine transzendentale Melange aus Neo-Klassik, Folk und Ambient.

Ein Großteil des Materials entstand während eines längeren Aufenthalts der Kanadier in Istanbul, einem geografischen Einfluss, der sich hörbar auf dem Album widerspiegelt. Dabei schlagen sie glücklicherweise nicht in die überstrapazierte Gutmenschen-Weltmusik-Kerbe, sondern schaffen es, orientalische Instrumente und Klänge in ihren kontemplativen Sound einzubauen und eine originäre Musiksprache zu entwickeln.

Mit „Learning To Crawl“ beginnen sie „Dalmak“ noch auf eine recht klassische Weise, um dann langsam die orientalische Welt in ihren Sound einfließen zu lassen. Dabei offenbaren Stücke wie „Lost River Blues I bzw. II“ wie gut nordamerikanische und türkische „Volksmusik“ zusammenpassen und dabei erstaunliche Parallelen aufweisen. Mit viel Geschick und Liebe zum Detail, setzt sich dieser Crossover fort und verliert zu keiner Sekunde an Spannung.

Esmerine legen mit „Dalmak“ ein Album vor, in das man förmlich eintauchen kann, ganz so, wie es der türkische Titel verspricht!

ESMERINE – Dalmak (Constellation / Cargo)

Antun Opic & Band – Neues Album ’No Offense’

Antun Opic & Band – Neues Album ’No Offense’

„Mit Balkanmusik hat das nichts zu tun“, betont Antun Opic, wissend, dass sehr wohl gewisse Einflüsse einer Balkanmusik in seiner Musik zu hören sind.

Antun Opic & Band – Neues Album ’No Offense’
Antun Opic & Band – Neues Album ’No Offense’
Die seien aber auch nicht bedeutender als andere Musikformen, die er dank einer ausgeprägten musikalischen Sozialisation zu seinem eigenwilligen Gemisch aus Weltmusik, Blues und Pop verarbeitet. Da quäkt mal die Trompete, swingt das Banjo oder jubilieren Gospelchöre.

Die Gitarre romantisiert mal mitreißend wie Django Reinhardt, mal hingebungsvoll wie Paco de Lucia. Sie ist mal leidenschaftlicher Gypsy, mal feuriger Flamenco, und dann wieder gemahnt sie an den Afrika-Adaptionen eines Paul Simon.

Gesungen wird freilich auf englisch. Nicht, weil Opic glaubt, damit weltweit die meisten Hörer zu erreichen, sondern weil englisch nun einmal die Amtssprache einer angloamerikanischen Rock- und Popkultur ist, die Opic schon in jungen Jahren inspirierte. Außerdem sei jene Sprache für den Deutsch-Kroaten im Gegensatz zu Deutsch und Kroatisch eine Fremdsprache, die dem Singer-Songwriter, der textlich nur all zu gerne in fremde Rollen schlüpft, eine ihm wichtige Distanz ermöglicht.

Mit dem Maler, Texter und Komponisten Peter Schreyer gründete er vor zehn Jahren bereits die Formation Wildwuxx, die sich im Münchner Raum vor allem als Straßenband einen Namen machen konnte.

Zudem arbeitete er eine Zeit lang als Gitarrist bei der Akustik-Punk-Kabarett-Gruppe Strom & Wasser, auf deren Tourneen durch Deutschland Antun Opic vor Allem reichlich Bühnenerfahrungen sammeln konnte.

Sein eigenes Solo-Projekt ist mittlerweile längst schon mit Tobias Kavelar an diversen Saiteninstrumenten und Horst Fritscher am Akustikbass zu einem festen Trio gewachsen, das europaweit Erfolge feiert. So wurde es beispielsweise von einer Wissenschaftstagung erstmalig für ein Konzert nach Bordeaux geladen. Neben Frankreich und Deutschland sind auch Slowenien und Kroatien häufig bespielte Länder für Antun Opic.

„Ich habe hier natürlich auch eigene Kontakte“, so Opic, dessen kroatischer Familienteil in ehemaligem Kriegsgebiet lebt: „Ein Stück sonnige Heimat war plötzlich Krisenherd, ist heute trostlos – traumatisiert.“

Zwar wuchs er in Deutschland auf, doch besuchten seine Eltern selbst während des Krieges mit ihm seine Großeltern in Kroatien: „Dass Ende des zwanzigsten Jahrhunderts überhaupt noch Territorialkriege geführt werden, finde ich erschreckend.“ sagt Opic.

Als wolle er seinen Hörern mitteilen, dass man die Welt auch gleichberechtigt aus einer anderen Perspektive betrachten kann, schlüpft der Sänger wie ein Schauspieler in besagte Rollen. Tatsächlich ist die Schauspielerei eine weitere Leidenschaft von Antun Opic, die er aber nun zugunsten seiner Musik zurück gestellt hat.

Nach Demoaufnahmen, die Opic über sein eigenes digitales Label Antuned veröffentlicht hat, folgt nämlich im Sommer endlich sein selbst produziertes Debütalbum. Arrangiert und produziert hat er dieses mit seinem Gitarristen und einstigen Gitarrenlehrer Tobias Kavelar. „Kavelar war früher mein Idol, der Freund meiner großen Schwester, dessen Fähigkeiten auf der Gitarre mich stark inspirierten.

Später haben wir uns über 12 Jahre nicht gesehen.“ freut sich Opic über die Zusammenarbeit. Dass beide Musiker sich wieder begegneten, ist kein glücklicher Zufall, wie ihr Zusammenspiel beweist, sondern ein erfülltes Schicksal.

Das neue Album ‚No Offense‘ erscheint am 27. September 2013!

-> Vorab gibt es mit dem Video zur Single ’Hospital’ schon mal einen sehr guten Eindruck:

http://www.myvideo.de/watch/9198102/Antun_Opic_Hospital

Livedates:

20.09.2013 – Creole-World-Music-Contest, Tafelhalle Nürnberg

05.10.2013 – Pelkovenschlössl, München

Mehr Infos unter: www.antunopic.com

PUPKULIES & REBECCA - TIBAU

PUPKULIES & REBECCA – TIBAU

Pupkulies & Rebecca treffen Tibau. Die elektronische Klangästhetik von Pupkulies & Rebecca, irgendwo angesiedelt zwischen Chanson, House und Pop, vereinigt sich mit den afrikanischen Kompositionen des aus Cabo Verde stammenden Musikers Tibau Tavares.

PUPKULIES & REBECCA - TIBAU
PUPKULIES & REBECCA – TIBAU
„Tibau“ ist moderne Weltmusik im besten Sinne. Elf Songs, die nicht nur die Faszination von Capo Verde transportieren, sondern auch die perfekte Entschleunigung für alle hektischen Gemüter darstellen. Pulsierende Pophymnen mit Einflüssen afrikanischer Musik gebettet im Rhythmus von House Grooves. Gesungen wird auf Crioulo, der Sprache von Cabo Verde, sowohl von Tibau wie auch Rebecca.

Pupkulies & Rebecca, das dreiköpfige Musikerkollektiv bestehend aus Janosch und Rebecca Blaul und Sepp Singwald, hat sich bereits zu einer veritablen Größe in der europäischen Clublandschaft entwickelt. Vier Alben, unzählige Live-Auftritte, Remix-Aufträge (u.a. für AKA AKA, Oliver Schories) und remixes ihrer Songs von namhaften Künstlern (u.a. von Masomenos, Marek Hemann, Guti,), sowie euphorisch gefeierte Auftritte bei den Fusion Festivals trugen dazu bei vor allem in der Elektroszene Fuß zu fassen.

Aber Pupkulies & Rebecca auf die Welt der geraden Bassdrum zu verorten reicht nicht, denn ihre Musik wirkt tatsächlich szene-, länder- und sogar generationsübergreifend, ist also auch Pop im allerbesten Sinn. Ihre gesunde Mischung aus elektronischen und akustischen Klängen ließ Einflüsse seit jeher wie selbstverständlich zu und machte diese auch hörbar.

Bereits seit ihrem Debüt „By The Way“ ist die Band an einzigartigen musikalischen Verquickungen interessiert: So kleideten Pupkulies & Rebecca bereits Chanson und Folk in zeitgemäßere Gewänder und kombinierten pulsierende Synthie-Bässe mit House Grooves und der Ästhetik moderner Clubmusik.

Waren Pupkulies & Rebecca bisher eher europäisch ausgerichtet (gesungen wurde auf deutsch, englisch und französisch), hat sich das Trio für „Tibau“ nun dem Kontinent Afrika zugewandt und ergründet mit großer Neugierde, Offenheit und einer unglaublichen Lust am musizieren die musikalischen Wurzeln der westafrikanischen Inselgruppe Cabo Verde. Pupkulies & Rebecca näherten sich bei ihrem neuen Album nicht nur dem traditionellen kapverdischen Singer/Songwriting und der kreolischen Sprache, sondern machten Tibau Tavares zum Teil der Band. Ein natürlicher Schritt, verbrachte doch Janosch Blaul einen Teil seiner Kindheit auf Capo Verde, kennt Tibau seit langem als Freund und natürlich dessen Stimme und seine Virtuosität auf der Gitarre. Tibau ist einer der aktivsten Komponisten und Liedermacher vor Ort und als einziger lokaler Komponist in allen Musikstilen der Kapverden zuhause. Sein Spektrum reicht von Morna (der Fado aus Cabo Verde), zu Coladeira (der „poppige Stil“), Batuk (aus alten afrikanischen Stilen abgeleitet) bis Funana (schnell und rhythmisch, aggressiv)

Ihr fünftes Album „Tibau“ ist das Ergebnis vier gemeinsamer, kreativer Wochen auf den Kapverden und der Beweis, dass das Zusammenspiel zweier musikalischer Welten bestens funktioniert, wenn passionierte Musiker auf talentierte Songschreiber treffen. Bei fast allen Songs wurden zuerst die Gitarrenparts von Tibau aufgenommen (klassische 6-string, 12-string und Cavaquinho – eine Art Ukulele aus Cabo Verde). Auf der Insel Maio hatten sie noch eine sh-101 und einen E-Bass dabei, die dann im nächsten Schritt aufgenommen wurden um die Basis für den Beat zu schaffen. Synthesizer, Klavier- und Kontrabassaufnahmen wurden dann für die Endproduktion in Deutschland hinzugefügt.

„Tibau“ ist ein energiegeladenes Pop-Album, das den Spagat zwischen moderner Clubmusik und traditioneller Weltmusik nicht nur wagt, sondern als selbstverständliche Einheit präsentiert. Rebecca und Tibau, zu gleichen Teilen gesanglich vertreten, geben dem Hörer das Gefühl seit langem ein routiniertes Duo zu sein. Die von Sepp Singwald eingespielten Beats und Bässe bilden den Gegenpart zu den akustischen Gitarren von Tibau und verleihen damit dem Album eine moderne Klangästhetik, ohne dabei gegen den Ursprung der Songs zu arbeiten. Das ganze wird von Janosch Blaul’s Arrangements und Percussions, die großteils aus Field-Recordings in Cabo Verde stammen, zusammengehalten. Sie geben den Liedern diesen für Pupkulies & Rebecca typischen angedeuteten Clubcharakter.

So sind Songs wie „Juvinal“ entstanden – ein Lied über einen auf dem Meer verlorengegangenen Fischer, das durch seine stetig melodiöse Steigerung und dem zum Schluss einsetzenden Kinderchor sehr euphorisierend wirkt, aber durch seine Energie eher als Hymne auf den Verschollenen zu verstehen ist. Mit „Saúde“ hat es auch ein altes, traditionelles Lied auf das Album geschafft. Die Idee diesen Insel-Klassiker auf das Album zu nehmen, ist bei einem Barbesuch der Band in einem kleinen Dorf auf der Insel Maio entstanden. Nachdem Tibau am Piano sitzend „Saúde“ anstimmte, ist das gesamte Barpublikum aufgesprungen, um lauthals bei dem im Song typischen Call-and-Response-Spiel einzusetzen.

„Tibau“ ist moderne Weltmusik im besten Sinne. Ländergrenzen, Genrezugehörigkeiten oder kulturelle Unterschiede spielen keine Rolle. Elf Songs, die nicht nur die Faszination von Capo Verde transportieren, sondern auch die perfekte Entschleunigung für alle hektischen Gemüter darstellen. Musik soll ergreifen und das ist Tibau und Pupkulies & Rebecca eindrucksvoll gelungen.

Album Teaser / Doku „Tibau“: http://youtu.be/1eeA0R-tT78

Facebook: https://www.facebook.com/Pupkulies.Rebecca
Home: http://www.pupkulies-rebecca.de/#offset=0

Live Dates: https://www.facebook.com/Pupkulies.Rebecca/events
04.08.13 Lichterfeld (Brandenburg) – Aerophilia Festival F60 Bergwerk
09.08.13 Zürich (CH) – Lethargy Festival Rote Fabrik
10.08.13 Niebüll (Nordfriesland) – Skandaløs Festival Neukirchen
07.09.13 Basel (CH) – Hinterhof
12.10.13 Rostock – Mau Club
31.10.13 Berlin – Postbahnhof *
08.11.13 Hamburg – Docks *
29.12.13 Dresden – Scheune
* mit Tibau (..weitere Termine folgen)

Film Doku über die Reise und die Aufnahmen auf Cabo Verde:
„Momento – Pupkulies & Rebecca play Capo Verde“
Diese für alle Beteiligten besondere Zusammenarbeit wurde von Beginn an von einem durch Crowdfunding finanziertes Kamerateam begleitet. Der 50-minütige Film wird die Reise und den Prozess der Albumentstehung auf emotionale Weise greifbar machen und zeigen wie die, auf den ersten Blick sehr unterschiedlichen Welten durch die Liebe zur Musik immer mehr zur Einheit werden. Die Filmpremiere findet im November 2013 im Kino International in Berlin statt.