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Stone Diamond – „Don’t Believe What You Think“

Das Kölner Rock-Quartett Stone Diamond bringt neues Album „Don’t Believe What You Think“ l VÖ: 27.07.18

Stone Diamond – „Don’t Believe What You Think“ (Davin Enterprises / Zian Records / Cargo) – CD, LP, digital

Stone Diamond, das Kölner Rock-Quartett um Zahnarzt, Sänger, Bassist und Produzent Cyrus Alamouti, geht mit „Don’t Believe What You Think“ in die nächste Album-Runde. In alten Vinyl-Termini gesprochen: Von der Einlauf- bis zur Auslaufrille ist dieses dritte Album eine absolut runde Sache. Man hört Songs, die diesen Namen noch verdienen. Das Storytelling ist charmant und die musikalische Performance und Umsetzung in allen Belangen exzellent. Stimmführung, Question & Answer-Technik, die Chöre, die waghalsigen, oft vollkommen überdrehten Gitarrensoli, die instrumentalen wie musikalischen Einfälle, eine Song-Dramaturgie, die noch Verzögerung, Verdichtung und Steigerung kennt, die Komplexität jedes einzelnen Songs – als Hörer kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Rick Astley – “Beautiful Life“ (BMG Rights Management/Warner)

Rick Astley – “Beautiful Life“

Vor zwei Jahren überraschte Rick Astley die Musikwelt und seine Fans mit dem schlicht “50“ betitelten Comeback-Album, das sensationell auf Platz 1 der UK-Longplay-Charts landete und hierzulande die Top20 nur knapp verfehlte.

Rick Astley – “Beautiful Life“ (BMG Rights Management/Warner)
Rick Astley – “Beautiful Life“ (BMG Rights Management/Warner)

2 Jahre sind seit dem ins Land gezogen und nun meldet sich der mittlerweile 52-jährige Sänger mit dem nächsten Streich zurück.

Auf “Beautiful Life“ präsentiert der MTV Europe Music Awards-Gewinner (“Best Act Ever“ – 2008) und Brit Awards-Preisträger (“Never Gonna Give You Up“ gewann 1988 in der Kategorie “Best British Single“) 12 brandneue Songs im Spannungsfeld zwischen Pop und Soul.

The Spitfires - “Year Zero“ (Hatch Records/Rough Trade)

The Spitfires – “Year Zero“

Die vierköpfige Band The Spitfires veröffentlicht ihr neues Album unter dem Titel “Year Zero“

The Spitfires - “Year Zero“ (Hatch Records/Rough Trade)
The Spitfires – “Year Zero“ (Hatch Records/Rough Trade)

Bereits seit dem 22. Juni ist die brandneue Single “The New Age“ erhältlich, am 27. Juli soll dann auch ein neues Album von The Spitfires unter dem Titel “Year Zero“ veröffentlicht werden.

Freuen dürft ihr euch auf eine energetische Melange aus Reggae, Ska, Soul und Punk, die auf 10 Tracks von Billy Sullivan (lead vocals, guitar), Sam Long (bass, backing vocals), Matt Johnson (drums) und George Moorhouse geboten wird.

Mit von der Partie auf dem Album ist auch der erste Vorbote “Remains the Same“, zu dem die vierköpfige Band am 25. Mai ein Video herausgebracht hat.

The Carters - “Everything Is Love“ (Parkwood/Roc Nation/Sony)

The Carters – “Everything Is Love“

Hinter dem Pseudonym THE CARTERS verbergen sich keine Geringeren als die Superstars Beyoncé und Jay-Z. Von dem Ehepaar wurde recht überraschend am 18. Juni ein gemeinsamer Longplayer unter dem Titel „Everything Is Love“ veröffentlicht.

The Carters - “Everything Is Love“ (Parkwood/Roc Nation/Sony)
The Carters – “Everything Is Love“ (Parkwood/Roc Nation/Sony)

Für die Produktion des Albums zeichnete das Duo selbst verantwortlich, wobei es noch von Leuten wie Pharrell, Cool & Dre, D`Mile, El Michels, Andrew Sitek, Fred Ball, Nav oder Boi-1da Unterstützung erhielt.

Gast-Features gibt es auf dem Longplayer unter anderem von Pharrell, Ty Dolla Sign, Dre (Cool & Dre), Rory (Stone Love) sowie von Offset und Quavo, zwei Mitgliedern des Hip Hop Trios Migos.

Christina Aguilera - “Liberation“ (RCA/Sony Music)

Christina Aguilera – “Liberation“

Endlich hat das lange Warten der Fans ein Ende, denn mit “Liberation” veröffentlicht die Sängerin Christina Aguilera ihr erstes Studioalbum seit “Lotus“ aus dem Jahre 2012.

Christina Aguilera - “Liberation“ (RCA/Sony Music)
Christina Aguilera – “Liberation“ (RCA/Sony Music)

Am Songwriting beteiligt waren neben dem Superstar so hochkarätige Namen wie Julia Michaels (Shawn Mendes, Justin Bieber, Demi Lovato, Selena Gomez, Britney Spears) Ilsey Juber (Lykke Li, Demi Lovato, Shawn Mendes, Panic! At The Disco, Linkin Park), Tayla Parx (Ariana Grande, Jennifer Lopez, Demi Lovato, Jason Derulo, Chris Brown), Justin Tranter (Kesha, Gwen Stefani, Britney Spears, Justin Bieber, Linkin Park, Fall Out Boy) oder Teddy Geiger, der in der Vergangenheit bereits in den Credits von so illustren Leuten wie Shawn Mendes, James Blunt, DJ Snake, One Direction oder Tiesto auftauchte.

Namika – “Que Walou“ (Jive Germany/Sony Music)

Namika – “Que Walou“

Namika ist nicht nur der arabische Name für “die Schreiberin“, sondern auch der Künstlername einer deutsch-marokkanischen Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Hanan Hamdi heißt.

Namika – “Que Walou“ (Jive Germany/Sony Music)
Namika – “Que Walou“ (Jive Germany/Sony Music)

Die in Frankfurt lebende Musikerin schaffte den kommerziellen Durchbruch vor drei Jahren, als ihre zweite Single-Auskopplung “Lieblingsmensch“ die Charts eroberte. Der Track landete hierzulande auf Platz 1 der offiziellen deutschen Single-Charts und war auch sehr erfolgreich in Österreich, wo er eine Notierung auf Platz 2 der Charts schaffte. Bis zum heutigen Tag ging der Song mehr als 630.000 mal über die Ladentische und wurde in Deutschland mit 3-fach-Gold ausgezeichnet.

Im Juli 2015 wurde ihr Debütalbum “Nador“ veröffentlicht, das in der Woche nach dem Release hierzulande auf Anhieb auf Platz 13 der offiziellen Longplay-Charts einstieg und mittlerweile mit Gold veredelt wurde.

Otis Redding – „Dock Of The Bay Sessions“

Otis Redding: „Dock Of The Bay Sessions“ – Die letzten Aufnahmen des „King Of Soul“ zum ersten Mal auf einem Album l VÖ: 18.05.18

Otis Redding – „Dock Of The Bay Sessions“ (Volt Records / Rhino / Warner)

Vor 50 Jahren, Anfang 1968 erschien Otis Reddings wohl berühmtestes und bekanntestes Werk, „The Dock Of The Bay“ – sowohl als Single als auch als gleichnamiges Album. Bereits am 16. März 1968 toppte „(Sittin‘ On) The Dock Of The Bay“ die Single-Charts, ein Erfolg von dem Otis Redding Zeit seines Lebens geträumt hat. Das Tragische an der Geschichte, er hat die Veröffentlichung als auch den einhergehenden Erfolg nicht mehr miterlebt, denn zu diesem Zeitpunkt war Otis schon mehr als drei Monate tot. Gestorben bei einem Flugzeugunglück am 10. Dezember 1967, bei dem auch der Großteil seiner Begleitband The Bar Kays ums Leben kam.

Marc Broussard - “Easy To Love“ (Big Lake Music/India Media Group/Rough Trade/Believe)

Marc Broussard – “Easy To Love“

Aus Carencro (Lousiana/USA) stammt der mittlerweile 36-jährige Singer-Songwriter und Gitarrist Marc Broussard, der sein neues Album “Easy To Love“ (2017), den Nachfolger des Charity-Albums “S.O.S. 2: Save Our Soul: Soul On A Mission“ (2016), nun auch hierzulande veröffentlicht hat.

Marc Broussard - “Easy To Love“ (Big Lake Music/India Media Group/Rough Trade/Believe)
Marc Broussard – “Easy To Love“ (Big Lake Music/India Media Group/Rough Trade/Believe)

Geboten wird auf dem Werk, in dessen Credits Jimmy McGorman als Co-Produzent auftaucht, ein abwechslungsreiches Konglomerat aus Soul, Blues, Country, Pop, Folk und Southern Rock.

Unter anderem sind darauf so hinreißende Songs wie “Don`t Be Afraid To Call Me“, “Please Please Please“, “I Miss You“, “Memory Of You“ oder der Titeltrack mit von der Partie.

Lisa Stansfield - “Deeper“ (earMUSIC/Edel)

Lisa Stansfield – “Deeper“

Über vier Jahre ist es mittlerweile her, dass Lisa Stansfield ihr letztes und siebentes Studioalbum unter dem schlichten Titel “Seven“ veröffentlicht hat, das sie gemeinsam mit Ian Devaney (Whitney Houston, Rick Astley, Dionne Warwick) produzierte.

Lisa Stansfield - “Deeper“ (earMUSIC/Edel)
Lisa Stansfield – “Deeper“ (earMUSIC/Edel)

Nun hat das lange Warten der Fans auf neues Studiomaterial endlich ein Ende, denn es ist Zeit für das von ihnen heiß ersehnte neue Opus der Sängerin, das vor zwei Tagen unter dem Titel “Deeper“ via earMUSIC erschienen ist.

Entstanden ist das Werk, welches durch seinen Retro-Charakter besticht, wiederum unter der Ägide von Ian Devaney, wobei dieser noch von Mark “Snowboy” Cotgrove Unterstützung erhielt. Als Executive Producer fungierte – das soll nicht unerwähnt bleiben – die Sängerin mit der ausdruckstarken Soul-Stimme selbst.

Lisa Stansfield – „Deeper“

Die Soul-Ikone Lisa Stansfield veröffentlicht ihr neues Album „Deeper“ am 6. April bei earMUSIC.

Lisa Stansfield – „Deeper“ – CD / LP Edition (earMUSIC/Edel)

„Been around the world and I, I, I, I can’t find my baby…“, das sind die ersten Zeilen des Refrains des Songs, mit dem man Lisa Stansfield für immer verbinden wird: „All Around The World“ von 1989. Doch man tut ihr Unrecht, sie nur auf diesen Song zu reduzieren. Denn bereits vorher hatte sie einen Hit mit Coldcut („People Hold On“) und dann sind da ja auch noch die Singles „This Is the Right Time“, „Live Together“, „Change“, „In All the Right Places“ und „The Real Thing“, die sich auch auf den vorderen Plätzen der (zumeist englischen) Charts tumelten. Und man höre und staune: Bis weit in die 90er Jahre – bis 1998, um genau zu sein – waren Lisa Stansfields Songs in den amerikanischen R&B- und Dance-Charts sehr oft in den Top 10 vertreten, meist sogar auf Platz 1. Und doch bleibt der Makel des One-Hit-Wonders nach wie vor an ihr hängen. So ist „All Around The World“ Fluch und Segen zugleich.

Clara Louise - “Die Guten Zeiten“ (RCA/Sony Music)

Clara Louise – “Die Guten Zeiten“

Gebürtig aus Lahnstein (Rheinland-Pfalz) stammt die 25-jährige Sängerin und Songwriterin Clara Güll aka Clara Louise, die nach den in Eigenregie veröffentlichten Alben “Magic“ (2010) und “Erde“ (2015) nun ihr erstes Major-Album unter dem Titel “Die Guten Zeiten“ via RCA (Sony Music) herausbringt.

Clara Louise - “Die Guten Zeiten“ (RCA/Sony Music)
Clara Louise – “Die Guten Zeiten“ (RCA/Sony Music)

Für die Produktion zeichnete zu großen Teilen Svilen Angelov verantwortlich, vier der zwölf Songs (“Bis Wir Bei Uns Sind“, “Aufstehen“, “Sommer Gerettet“ und “Kannst Du Sehen“) wurden soundtechnisch von keinem Geringeren als Swen Meyer (Kettcar, Tomte, Jochen Distelmeyer, Olli Schulz Und Der Hund Marie, Kilians, Mikroboy, Fettes Brot, Lena, Tim Bendzko) in Szene gesetzt.

Benoby - "Mein Fünftes Element" (Embassy Of Music/Warner)

Benoby – „Mein Fünftes Element“

Heute möchte ich euch kurz den Newcomer Benoby vorstellen, dessen Debütalbum „Mein Fünftes Element“ soeben via Embassy Of Music (Warner) erschienen ist.

Benoby - "Mein Fünftes Element" (Embassy Of Music/Warner)
Benoby – „Mein Fünftes Element“ (Embassy Of Music/Warner)

Musikalisch wohl fühlt sich der aus München stammende und nun in Berlin lebende Musiker auf dem mit 13 Tracks ausgestatteten Opus irgendwo zwischen Pop und Soul.

Als Produzenten für “Mein fünftes Element“ konnte der 28-jährige Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist, welcher Ende letzten Jahres den Support Act für Adel Tawil auf dessen Tour bestritt, zum einen Stefan Kießling, zum anderen Mark Smith gewinnen, der in der Vergangenheit bereits mit Johannes Oerding und seiner Lebensgefährtin Ina Müller zusammen gearbeitet hat.

Brian Fallon - “Sleepwalkers” (Island/Universal)

Brian Fallon – “Sleepwalkers”

Brian Fallon, der vielen von euch vor allem als Frontmann der Rockband The Gaslight Anthem bekannt sein dürfte, begibt sich nach dem Album “Painkillers“ aus dem Jahre 2016 nun mit dem Longplayer “Sleepwalkers” bereits ein zweites Mal auf Solopfaden.

Brian Fallon - “Sleepwalkers” (Island/Universal)
Brian Fallon – “Sleepwalkers” (Island/Universal)

Soundtechnisch inszeniert wurde das Opus von keinem Geringeren als Ted Hutt, der in der Vergangenheit bereits mit Acts wie Flogging Molly, Dropkick Murphys, The Bouncing Souls, Chuck Ragan, Jesse Malin oder Audra Mae gearbeitet hat. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass Ted Hutt auch für die Produktion der Gaslight Anthem-Alben “The 59` Sound“ (2008) und “American Slang“ (2010) verantwortlich zeichnete.

Bereits im Oktober letzten Jahres wurde mit der hymnischen Rocknummer “Forget Me Not“ ein erster Vorbote ins Rennen geschickt, der Appetit auf das Album machte.

Elise LeGrow – „Playing Chess“

Elise LeGrow mit Debütalbum „Playing Chess“, VÖ: 16.02.18

Elise LeGrow – „Playing Chess“ (S-Curve / BMG Rights Management)

Da kommt ein neues Gesangswunder, die Kanadierin Elise LeGrow hat eine Stimme, die einen sofort an Amy Winehouse erinnert. Etwas verraucht, etwas verrucht, aber immer sympathisch klingen die elf Stücke des Debütalbums „Playing Chess“. Dabei spielt der Titel auf das legendäre Chess-Label an, die Heimat von Künstlern und Pionieren wie Muddy Waters, Etta James, Bo Diddley und Chuck Berry.

So verwundert es auch nicht, dass Elise LeGrow Debütalbum ausschließlich aus allseits beliebten Klassikern und weniger bekannten Raritäten des Labels bestehen. Songs, die das Spektrum der Musik von LeGrow beschreiben: Blues, Jazz, Soul, Funk, Motown und Pop. Aber anstatt genaue Kopien der Originale zu liefern, hören wir alles im zeitgemäßen Gewand, indem sie die Vergangenheit und die Gegenwart unentwirrbar miteinander verwebt.

Various Artists – “Coming Home By Pantha du Prince“ (Stereo Deluxe Recordings/Warner)

„Coming Home By Pantha du Prince“

Nach Künstlern wie Nightmares On Wax, Jazzanova, DJ Hell oder Sven Väth gibt es nun auch eine “Coming Home“- Zusammenstellung von Hendrik Weber aka Pantha du Prince.

Various Artists – “Coming Home By Pantha du Prince“ (Stereo Deluxe Recordings/Warner)
Various Artists – “Coming Home By Pantha du Prince“ (Stereo Deluxe Recordings/Warner)

Ungemein vielseitig präsentiert sich die mit 2 CDs ausgestattete Compilation, welche Anleihen aus so unterschiedlichen Genres wie Pop, Soul, Electronica, Post Punk, Hip Hop oder Krautrock zeigt.

Mit dabei sind so unterschiedliche Acts wie Autechre, Cluster, Marvin Gaye, Wu-Tang Clan, Wim Mertens, Gavin Bryars, Broadcast, La Düsseldorf, Glühen4 , The West Coast Pop Art Experimental Band , Konrad Sprenger, The Clientele, This Heat oder Workshop.

Paloma Faith - “The Architect“ (RCA/Sony Music)

Paloma Faith – “The Architect“

Soeben hat die britische Schauspielerin (“Ewige Jugend“, “Das Kabinett des Doktor Parnassus“) und Sängerin Paloma Faith ihr brandneues Album unter dem Titel “The Architect“ veröffentlicht.

Paloma Faith - “The Architect“ (RCA/Sony Music)
Paloma Faith – “The Architect“ (RCA/Sony Music)

Als ausführende Produzenten des Longplayers fungierten dabei Jesse Shatkin (Rihanna, SIA, One Direction, Linkin Park, Fall Out Boy, Lea Michele) und die 36-jährige Künstlerin selbst. Ferner sind unter anderem Leute wie Starsmith (Ellie Goulding, Kylie Minogue, Mika), Klas Åhlund (Madonna, Katy Perry, Britney Spears, Kesha, Robyn, Sugababes), Eg White (Pink, Adele, Florence and the Machine, Dua Lipa, Tom Odell, Sam Smith, Linkin Park) oder das Produzenten-Team TMS (Dua Lipa. Olly Murs, Maroon 5, Emeli Sande, Little Mix, Professor Green) an den Reglern zu finden.

Hurts - “Desire“ (Sony Music)

Hurts – “Desire“

Nach den Vorboten “Beautiful Ones“ und “Ready To Go“ erscheint nun endlich das heiß ersehnte neue Album des nordenglischen Duos Hurts unter dem Titel “Desire“.

Hurts - “Desire“ (Sony Music)
Hurts – “Desire“ (Sony Music)

In den hiesigen iTunes-Album-Charts ist der Longplayer, der wohl als persönlichstes und lebensfreudigstes Werk von Theo Hutchcraft und Adam Anderson bezeichnet werden kann, momentan bereits auf Platz 12 notiert.

Zwischen Pop, Soul und Elektro changiert das Viertwerk der Jungs, zu dessen Highlights neben den vorab veröffentlichten Singles “Beautiful Ones“ und “Ready To Go“ sicherlich auch die Prince-Reminiszenz “Boyfriend“, die vor Catchyness nur so strotzende Nummer “People Like Us“ sowie die Balladen “Magnificent“ und “Something I Need To Know“ gehören.

WINSTON SURFSHIRT – „Sponge Cake“

WINSTON SURFSHIRT: australischer Mix aus Soul und HipHop, Album-VÖ: 29.09.

WINSTON SURFSHIRT – „Sponge Cake“ (Astral People / SIO Music)

Eine eingängig pulsierende Bassline, fette, pumpende HipHop-Beats, lebendige, jazzige Pattern und Winstons Signature Vocals machen die Musik von Winston Surfshirt zum unvergesslichsten Sound dieses Sommers. Auf „Sponge Cake“ (VÖ: 29.09.) kann die Band um Winston endlich zeigen, was in ihr steckt: Die sechs Musiker verschmelzen die stärksten Momente des Golden Age of HipHop mit den tollen Songs des klassischen Soul. Und mit seiner unnachahmlichen Stimme prägt Winston dem Sound seinen eigenen Stempel auf.

Polina Vita – „Tricks“ EP

Polina Vita – „Tricks“ EP erscheint am 22.09.

Polina Vita – „Tricks“ EP (Kamè Entertainment GmbH / Palm Boat Music / BMG RM)

„Let your hearts be like wide open doors…“ – mit diesen Worten postete Polina Vita Anfang des Jahres ihren Song „Now“ bei Facebook. Das Session-Video, in dem die 23-Jährige einen Appell für den friedlichen Zusammenhalt in unseren turbulenten Zeiten singt, steht heute bei nahezu 900.000 Views. Ein überraschender Erfolg? Einerseits ja, schließlich hatte die Hamburger Sängerin zu diesem Zeitpunkt noch keine eigene Single veröffentlicht und hat es bis heute nicht – ihre Debüt-EP „Tricks“ erscheint am 22. September. Andererseits hat Polina lange und gewissenhaft auf diesen Moment hingearbeitet, genau genommen: seit 15 Jahren.

Starsailor - “All This Life“ (Cooking Vinyl/Sony Music)

Starsailor – “All This Life“

Gut 8 ½ Jahre mussten die Fans der britischen Popband Starsailor ausharren, doch nun erscheint nach “All The Plans“ (2009) mit “All This Life“ endlich ein neues Album der Formation um den Sänger und Gitarristen James Walsh.

Starsailor - “All This Life“ (Cooking Vinyl/Sony Music)
Starsailor – “All This Life“ (Cooking Vinyl/Sony Music)

Als ersten Vorboten schickte das Quartett den hymnisch-infektiösen Song “Listen To Your Heart“ ins Rennen, der von den Fans begeistert aufgenommen wurde. Kurze Zeit später erschien dann der melancholisch-verträumte Pop-Song “All This Life“ als nächste Vorab-Single. Dieser Track überrascht den geneigten Hörer übrigens mit Mundharmonika-Klängen.

Was sind neben den Vorboten die Schmuckstücke des brandneuen Longplayers der Briten, die mit ihrem Meisterwerk “Love Is Here“ (2001) und dem Nachfolger “Silence Is Easy“ aus dem Jahre 2003 zwei Top2-Platzierungen in den britischen Album-Charts schafften?