Schlagwort-Archive: Klassik

2Cellos - “Let There Be Cello“ (Masterworks/Sony Music)

2Cellos – “Let There Be Cello“

2CELLOS ist der Name eines kroatischen Cellisten-Duos, das aus Luka Šulic und Stjepan Hauser besteht.

2Cellos - “Let There Be Cello“ (Masterworks/Sony Music)
2Cellos – “Let There Be Cello“ (Masterworks/Sony Music)

Nach dem selbstbetitelten Debütalbum (2011) und den Nachfolgewerken “In2ition“ (2013), “Celloverse“ (2015) und “Score“ (2017) erscheint nun mit “Let There Be Cello“ bereits das Fünftwerk von 2CELLOS.

Über das neue Opus äußert sich das Duo wie folgt: „Wir haben schon immer gesagt, dass wir Vorurteile über das Cello und die Grenzen um musikalische Genres aufbrechen wollen. Dieses Album zeigt das. Wir lassen uns von allen möglichen Quellen inspirieren, von Pop-Songs bis zu zeitloser klassischer Musik, von klassischem Rock bis hin zu unserer andauernden Liebe zur Filmmusik. Dieses Album hat all das – inklusive einiger 2CELLOS Originale. Es gibt keine Regeln, lass da einfach Cello sein!“

Víkingur Ólafsson – „Johann Sebastian Bach“

Víkingur Ólafsson präsentiert mit „Johann Sebastian Bach“ sein neues Album bei Deutsche Grammophon, Album-VÖ: 07.09.18

Víkingur Ólafsson – „Johann Sebastian Bach“ (Deutsche Grammophon)

Auf seinem neuen Album bei Deutsche Grammophon ergründet der isländische Pianist Víkingur Ólafsson Johann Sebastian Bach als Urquell der Musik. Seine Interpretation ist ein Ereignis – experimentierfreudig, innovativ und zeitlos

Víkingur Ólafsson ist ein musikalischer Freigeist mit Mission. Schon einmal hat der smarte Interpret die Klassikwelt aufhorchen lassen – das war Anfang 2017, als seine Einspielung der Solo-Klavieretüden von Philip Glass erschien und er in den Minimalstrukturen betörend durch Raum und Zeit wandelte. Auf Glass folgt nun Bach. Im September wird bei Deutsche Grammophon das zweite Album von Ólafsson erscheinen, sein Titel ist Bach und sein Inhalt die virtuose Verschmelzung von Originalwerken Johann Sebastian Bachs und Transkriptionen.

Various Artists - “Le Café Abstrait Vol. 12“ (StereoDeluxe)

“Le Café Abstrait Vol. 12“

Vor knapp 17 Jahren erschien die erste Ausgabe der erfolgreichen Compilation-Reihe “Le Café Abstrait“.

Various Artists - “Le Café Abstrait Vol. 12“ (StereoDeluxe)
Various Artists – “Le Café Abstrait Vol. 12“ (StereoDeluxe)

Seit Freitag ist nun die 12. Edition der beliebten Sampler-Reihe im Handel erhältlich. Wie gewohnt erwarten den geneigten Hörer darauf exquisite Tracks im Spannungsfeld zwischen Chill Out, Ambient und klassischer Piano-Musik.

Unter anderem gibt es auf dem 3-CD-Set Titel von Acts wie Daniele Baldelli & DJ Rocca, Thomas Lemmer & Christoph Sebastian Pabst, Christian Löffler, The Swan And The Lake, Tigerforest, Stuce The Sketch, Tom Day, Ben Lukas Boysen, John Metcalfe oder Steen Thøttrup zu hören.

Anna Depenbusch - “Das Alphabet Der Anna Depenbusch in Schwarz-Weiß“ (Columbia/Sony Music)

Anna Depenbusch – “Das Alphabet Der Anna Depenbusch in Schwarz-Weiß“

Vor knapp einem Jahr erschien mit “Das Alphabet der Anna Depenbusch“ das bislang letzte Studioalbum der Singer-Songwriterin Anna Depenbusch.

Anna Depenbusch - “Das Alphabet Der Anna Depenbusch in Schwarz-Weiß“  (Columbia/Sony Music)
Anna Depenbusch – “Das Alphabet Der Anna Depenbusch in Schwarz-Weiß“ (Columbia/Sony Music)

Die Songs auf dem in Eigenregie entstandenen Longplayer, welcher eine Top40-Platzierung in den offiziellen deutschen Album-Charts schaffte, oszillierten damals irgendwo zwischen den Polen Chanson und Pop.

Nun legt die 40-Jährige Künstlerin, die in der Vergangenheit bereits mit dem Fred Jay-Preis als auch mit dem Deutschen Chanson-Preis ausgezeichnet wurde, das Werk unter dem Titel “Das Alphabet der Anna Depenbusch in Schwarz-Weiß“ neu auf.

Darauf erstrahlen die Originalversionen des 2017er-Albums in reduziert-intimen Solo-Piano-Neuinterpretationen.

Ergänzt wird das Ganze noch durch die feinfühlig inszenierten Instrumentals “ Im Foyer“, “Neumond“ und “Haus 03“.

Daniel Hope – „Journey to Mozart“

Daniel Hope – das neue Album „Journey to Mozart“ erscheint am 09.02.18

Daniel Hope – „Journey to Mozart“ (Deutsche Grammophon/Universal)

Den Ritterschlag bekam er von einem wahren Genie des 20. Jahrhunderts. Yehudi Menuhin erkannte die einzigartige Begabung Daniel Hopes bereits in dessen Jugendjahren. Menuhin wäre stolz auf ihn gewesen, hätte er Hopes Sturm an die Spitze der internationalen Geigenelite noch erleben dürfen. Hope ist, wie Yehudi Menuhin, ein Publikumsliebling. Er hat sich nicht nur als begnadeter Geiger, sondern auch als passionierter Unterhalter bewährt, und als solcher versteht er es, Programme zu entwickeln.

Till Brönner & Dieter Ilg - "Nightfall" (Masterworks/Sony Music)

Till Brönner & Dieter Ilg – „Nightfall“

“Nightfall“ ist der Titel eines brandneuen Albums, auf dem der Trompeter Till Brönner und der Bassist Dieter Ilg zusammenarbeiten.

Till Brönner & Dieter Ilg - "Nightfall" (Masterworks/Sony Music)
Till Brönner & Dieter Ilg – „Nightfall“ (Masterworks/Sony Music)

Auf dem mit 11 Tracks ausgestatteten Longplayer gehen Elemente aus Pop, Jazz und Klassik eine perfekt gelungene Symbiose ein.

Außerordentlich vielfältig ist dabei die Stückeauswahl, denn es gibt auf “Nightfall“ Neuinterpretationen von Songs zu hören, die im Original von Leonard Cohen, den Beatles, Johnny Green, Johann Sebastian Bach oder Melchior Vulpius stammen.

Elvis Presley - “The Wonder Of You & Christmas“ (RCA/Sony Music)

Elvis Presley – “The Wonder Of You & Christmas“

Verpackt in einer Brillant-Duo-Box, gibt es nun für alle Elvis Presley-Fans ein besonderes Schmankerl: ein CD-Set, bestehend aus den Alben “The Wonder Of You“ (2016) und “Christmas With Elvis“, von denen das letztere erst vor einigen Wochen erschienen ist.

Elvis Presley - “The Wonder Of You & Christmas“ (RCA/Sony Music)
Elvis Presley – “The Wonder Of You & Christmas“ (RCA/Sony Music)

Auf beiden CDs werden Elvis-Songs in einem neuen Gewand präsentiert, indem die Lieder mit wunderschönen Orchesterarrangements des weltberühmten Royal Philharmonic Orchestra versehen werden.

Für die soundtechnische Inszenierung der Longplayer zeichneten übrigens Nick Patrick und Don Reedman verantwortlich, welche auch in den Credits des Albums “If I Can Dream: Elvis Presley With The Royal Philharmonic Orchestra“ aus dem Jahre 2015 zu finden sind.

Johannes Oerding – “Kreise live - Johannes Oerding & NDR Radiophilharmonie“ (Columbia/Sony Music)

Johannes Oerding – “Kreise live – Johannes Oerding & NDR Radiophilharmonie“

Mit seinem diesjährigen Studioalbum “Kreise“, das dem geneigten Hörer gefälligen Singer-Songwriter-Pop mit Funk-Einflüssen offerierte, schaffte Johannes Oerding seine bislang erfolgreichste Platzierung in den deutschen Longplay-Charts, denn das Werk peakte auf Platz 2, nachdem er 2015 mit dem mittlerweile mit Platin ausgezeichneten Album “Alles Brennt“ auf Platz 3 landen konnte.

Johannes Oerding – “Kreise live - Johannes Oerding & NDR Radiophilharmonie“ (Columbia/Sony Music)
Johannes Oerding – “Kreise live – Johannes Oerding & NDR Radiophilharmonie“ (Columbia/Sony Music)

Auf dem Longplayer stand dem aus Münster stammenden Musiker Mark Smith als Co-Produzent zur Seite, der auch bei Ina Müllers Erfolgsalbum “Ich Bin Die“ (2016) mit an den Reglern saß.

Für die Abmischung des Albums zeichneten – das soll nicht unerwähnt bleiben – Peter „Jem“ Seifert (Madsen, Andreas Bourani, Ich&Ich, Udo Lindenberg, Klee, Martin And James ) und Oliver Gregor (Martin And James, Voltaire) verantwortlich.

Roy Orbison - “A Love So Beautiful (With The Royal Philharmonic Orchestra)“ (Sony Music Catalog/Sony Music)

Roy Orbison – “A Love So Beautiful (With The Royal Philharmonic Orchestra)“

“A Love So Beautiful“ ist der Titel eines neuen Roy Orbison-Albums, auf dem zahlreiche Klassiker des legendären Sängers in orchestralen Versionen dargeboten werden.

Roy Orbison - “A Love So Beautiful (With The Royal Philharmonic Orchestra)“ (Sony Music Catalog/Sony Music)
Roy Orbison – “A Love So Beautiful (With The Royal Philharmonic Orchestra)“ (Sony Music Catalog/Sony Music)

Neben Roy Orbison ist das weltberühmte Royal Philharmonic Orchestra, dessen Aufnahmen in den Abbey Road Studios stattfanden, auf dem Longplayer zu hören.

In neuem Soundgewand präsentieren sich auf “A Love So Beautiful“ unter anderem so wunderbare Songs wie “In Dreams“, “Crying“, “Oh, Pretty Woman“, “Only The Lonely“, “You Got It“, “Dream Baby“, “Running Scared“, “Love Hurts“, “Blue Angel“, “I Drove All Night“ oder “Mean Woman Blues“.

Adoro – “Irgendwo Auf Der Welt“ (BMG Rights Management/Warner)

Adoro – “Irgendwo Auf Der Welt“

In der heutigen Zeit bestimmen meist Unruhe und Hektik unser Leben. Da freut man sich, wenn man mal dem Alltagsstress entkommen kann. Als wohltuender Ruhepunkt erweist sich für viele Menschen da die Musik.

Adoro – “Irgendwo Auf Der Welt“ (BMG Rights Management/Warner)
Adoro – “Irgendwo Auf Der Welt“ (BMG Rights Management/Warner)

Auch Adoro widmen sich auf ihrem neuen Album “Irgendwo Auf Der Welt“ den Momenten der Ruhe und Muße, wobei sie auch Weihnachtslieder integrieren.

DIE PRIESTER – „Möge die Straße“

DIE PRIESTER – das neue Album „Möge die Straße“ erscheint am 10.11.17

DIE PRIESTER – „Möge die Straße“ (Airforce1Records/Universal Music)

Mit ihrem vierten Album „Möge die Straße“ widmen sich die Priester erneut den wichtigsten Botschaften ihres Glaubens: Der Liebe, der Hoffnung und dem Erhalt von Gottes Schöpfung.

Es war die Rückkehr von Pater Rhabanus Petri in sein Heimatkloster, und damit das Zusammentreffen der Urbesetzung, die das neue Album ermöglicht hat. Gemeinsam mit Pater Vianney Meister und dem Diözesanpriester Andreas Schätzle entstanden endlich neue Aufnahmen, die sofort den alten Funken entfachten, den die drei Glaubensmänner von der ersten Sekunde des gemeinsamen Musizierens an spürten. Der große Erfolg ihrer drei bisher veröffentlichten Alben und der Tourneen sind Beleg dafür, dass dieser Funke auch stets seinen Weg in die Herzen der Zuhörer fand.

Alex Christensen & The Berlin Orchestra - “Classical 90s Dance“ (Starwatch Entertainment/Warner)

Alex Christensen & The Berlin Orchestra – “Classical 90s Dance“

Gewiss zählt Alex Christensen zu den erfolgreichsten deutschen Produzenten. Morgen veröffentlicht der Musiker, der zuletzt 2016 mit dem Echo in der Kategorie “Produzent National“ ausgezeichnet wurde, ein neues Album unter dem Titel “Classical 90s Dance“.

Alex Christensen & The Berlin Orchestra - “Classical 90s Dance“ (Starwatch Entertainment/Warner)
Alex Christensen & The Berlin Orchestra – “Classical 90s Dance“ (Starwatch Entertainment/Warner)

Darauf huldigt der Produzent Eurodance-und Technoklassikern der Neunziger Jahre mit orchestral gefärbten Neufassungen, die er gemeinsam mit The Berlin Orchestra eingespielt hat.

Unter anderem darf man sich auf Remakes von längst zu Evergreens avancierten Tracks wie “Infinity“ (Guru Josh – 1989), “Das Boot“ (U96 – 1991), “Rhythm Is A Dancer“ (Snap – 1992), “What Is Love“ (Haddaway – 1993), “No Limit“ (2 Unlimited – 1993), “Tears Don`t Lie“ (Mark `Oh – 1994), “United“ (Prince Ital Joe And Marky Mark – 1994), “Children“ (Robert Miles – 1995), “Sonic Empire“ (Members Of Mayday – 1997), “Turn The Tide“ (Sylver – 2001) oder “Nessaja“ (Scooter – 2002) freuen.

Benny Andersson - “Piano“ (Deutsche Grammophon/Universal Music)

Benny Andersson – “Piano“

Am 16.12. letzten Jahres feierte die schwedische Musik-Legende Benny Andersson seinen 70. Geburtstag. Nun meldet sich der Musiker, Komponist und Produzent, der mit seiner Formation ABBA bis heute weltweit über 375 Millionen Tonträger verkauft hat, mit einem neuen Album zurück, das schlicht mit “Piano“ betitelt ist.

Benny Andersson - “Piano“ (Deutsche Grammophon/Universal Music)
Benny Andersson – “Piano“ (Deutsche Grammophon/Universal Music)

Präsentiert werden darauf nicht nur neu eingespielte Solotracks des ABBA-Hauptsongwriters wie “Midnattsdans“, sondern auch Klassiker des Kult-Quartetts wie “Thank You For The Music“ oder “Happy New Year“.

Geschmückt wird das Ganze noch durch Titel, die ursprünglich im “Chess“-Musical zu hören sind: “Chess“, “Embassy Lament“, “Anthem“ und “You And I“.

BENNY ANDERSSON – „Piano“

BENNY ANDERSSON: Die ABBA-Legende mit sehr persönlichem „Piano“-Album, VÖ: 29.09.17

BENNY ANDERSSON – „Piano“ (Mono Music / Deutsche Grammophon / Universal)

Als Hauptsongwriter für ABBA war er für unzählige Nr. 1-Hits verantwortlich, durch die das Kultquartett in Rekordgeschwindigkeit zu einer der erfolgreichsten Formationen des 20. Jahrhunderts avancierte; ein globales Pop-Phänomen, das mit seinen Evergreens perfekt den Zeitgeist einer Ära einfing und bis heute ganze Hörer-Generationen rund um den Planeten begeistert.

Nach fast einer halben Milliarde weltweit verkaufter Tonträger und unzähligen Gold- und Platin-Awards präsentiert sich der schwedische Musiker, Komponist und Produzent nun auf „Piano“ erstmalig von einer völlig anderen Seite.

MARI SAMUELSEN – „Nordic Noir“

MARI SAMUELSEN mit Solo-Album „Nordic Noir“, VÖ: 15.09.17

MARI SAMUELSEN – „Nordic Noir“ (Decca/Universal)

Die norwegische Geigerin Mari Samuelsen beleuchtet auf ihrem Soloalbum die faszinierende Welt skandinavischer Filmmusik. „Nordic Noir“ erscheint am 15. September.

„Nordic Noir“ steht für dunkle skandinavische Drama- und Krimiserien. Wie die Musik zu dieses filmischen Genres klingt, kann man auf dem gleichnamigen Album hören, das Mari Samuelsen eingespielt hat. Im Duo mit ihrem Bruder Håkon Samuelsen ist die Geigerin längst bekannt dafür, neue Klangwelten zu erforschen und die Werke zeitgenössischer Komponisten zu interpretieren. Im Zusammenspiel mit Max Richter und dem „12 ensemble“ lotet sie regelmäßig das weite Spektrum der modernen Klassikszene aus.

KARL THESING – „Agité“

KARL THESING – Neo-Klassik mit Filmmusikappeal, VÖ: 15.09.17

KARL THESING – „Agité“ (Accession Records/Indigo)

Die Zusammenarbeit der drei Künstler hinter Karl Thesing begann im Frühjahr 2016 während des Entstehungsprozesses der Filmmusik des Arthouse-Films „Vive la mort“ von Thomas Welte.

Der Weg war klar: Weg vom glatt Geschliffenem, Abwaschbarem und Einheitlichem – hin zum Rauen, Echten, zu wahrer Intimität. Außerdem: den Weg der Digitalisierung verlassen und den Moment der Aufnahme und dessen Atmosphäre nicht verstecken, sondern zelebrieren. Den ZuhörerInnen das Gefühl geben, sie seien in diesem Moment dabei.

Album-Teaser:

Benjamin Richter – „Memory Lane“

Piano-Poet Benjamin Richter mit neuem Album „Memory Lane“ l VÖ: 11.08.2017

Benjamin Richter – „Memory Lane“ (Sony Classical)

Benjamin Richter ist der Piano-Poet von heute. Mit seinem Klavier gibt er verborgenen Gefühlen eine Stimme und erschafft einen Raum voller Erinnerungen, zum Träumen und Nachdenken. „Memory Lane“ ist eine innere Reise mit dem Piano.

Erinnerungen an glückliche Abende mit Freunden, einsame Sonnenuntergänge oder das erste Date ziehen an einem vorbei, wenn man Richters reduzierten Arrangements populärer Popsongs und seinen märchenhaften eigenen Kompositionen lauscht. Richter verwandelt den furiosen Dancetrack „Faded“ von Alan Walker in eine einzige, große emotionale Steigerung: Eine einsame Melodie auf dem Piano geht nach und nach in einem Meer aus Streichern und subtiler Elektronik auf. „I See Fire“ von Ed Sheeran ist dagegen eine eindringliche, intime Klavierballade geworden. Richters eigene Kompositionen wie „Stillness“ oder „Wonders“ erinnern an verträumte Filmsoundtracks von Yann Tiersen oder Hans Zimmer. „Wonders“ lässt dabei mit einem 3/4 Walzer-Takt und einem spieluhrenartig klingenden Glockenspiel Kindheitserinnerungen aufleben.

Laibach – Also Sprach Zarathustra

LAIBACH kündigen die Veröffentlichung ihres jüngsten Albums an. „Also Sprach Zarathustra”, der Nachfolger des 2014er Werkes Spectre”, erscheint am 14.07.2017 via Mute/[PIAS]/GoodToGo.

Laibach - Also Sprach Zarathustra VÖ: 14.07.2017
Laibach – Also Sprach Zarathustra
VÖ: 14.07.2017

Das Album versammelt Musik, die Laibach ursprünglich für die Theateradaption eines der zentralen Werke Friedrich Nietzsches geschrieben haben. Das Stück, eine Produktion des Anton Podbevšek Teater (APT) unter Leitung von Regisseur Matjaž Berger, feierte im März letzten Jahres seine Premiere im slowenischen Novo Mesto.

Ihre jüngste Tournee beginnt am 01.05. mit einer Show in Jeonju, Südkorea, was Laibach gewissermaßen zur ersten Rockband der Welt macht, die in Süd- und Nordkorea gespielt hat. In Zagreb wird es wiederum eine Performance mit dem Slowenischen Symphonie Orchester RTV geben, das zudem Arrangements für das Album eingespielt hat. Mehr zur Tour siehe unten. An deutschen Daten wird zurzeit noch gearbeitet.

LAMBERT – „Sweet Apocalypse“

LAMBERT – der Pianist mit der Maske veröffentlicht neues Album, VÖ: 12.05.17

LAMBERT – „Sweet Apocalypse“ (Deutsche Grammophon / Mercury KX)

Seit dem Jahr 2000 leben wir in der Postapokalypse. Eine Apokalypse, die allerdings nie stattgefunden hat. Kein weltweiter Systemcrash, keine Außerirdischen, kein gigantischer Meteorit, kein Erlöschen unserer Sonne. Nicht einmal die alte Lieblingshose ist endgültig zerschlissen. Das heißt natürlich nicht, dass die Angst vor dem Weltuntergang deshalb verschwunden ist – ganz im Gegenteil: Die Angst der Menschen vor anderen Menschen und dem, was diese den lieben langen Tag so alles anstellen, ist riesengroß. Und bei Mutter Natur weiß man natürlich auch nie, was sie gerade im Schilde führt. Von der kosmischen Strahlung im Hintergrund einmal ganz abgesehen.

Tabeah - “Stars At Eye-Height“ (Fattoria Musica Records/Timezone)

Tabeah – “Stars At Eye-Height“

Artifiziell angehaucht ist die Melange aus Pop, Jazz, Postrock, Klassik und Weltmusik, die auf dem brandneuen Album von Tabeah geboten wird.

Tabeah - “Stars At Eye-Height“ (Fattoria Musica Records/Timezone)
Tabeah – “Stars At Eye-Height“ (Fattoria Musica Records/Timezone)

Insgesamt 12 Tracks finden sich auf “Stars At Eye-Height“, dem taufrischen Werk der Sängerin und Songschreiberin Tabea Mangelsdorf und ihrer Band, bestehend aus dem Gitarristen Christian Grothe, dem Pianisten David Ehlers, dem Bassisten Claas-Henning Dörries sowie dem Schlagzeuger Simon Jurczewski. Beteiligt an dem Longplayer waren zudem jeweils ein Trio aus Streichern und Bläsern.

Unbedingt mal reinhören solltet ihr in dieses opulent arrangierte Konglomerat, welches eine ungemeine Atmosphäre zu verströmen vermag und von der klaren Stimme der Sängerin Tabea Mangelsdorf getragen wird.

Hier der Trailer zum Album: