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A Wall is A Screen – Auftakt zum 24. Unabhängigen FilmFest 2009

Am 10. Oktober sind sie wieder in Osnabrück unterwegs: Die Hamburger Cineasten, die unsere Innenstadt in ein Freiluftkino verwandeln.

A Wall is a Screen
A Wall is a Screen
Bereits zum fünften Mal ist das Team von „A Wall is A Screen“ in Osnabrück mit seiner cinematografischen Stadtführung unterwegs und einmal mehr machen sie so auf das Unabhängige FilmFest 2009 aufmerksam, das am 21. Oktober startet.

Ankara, Osnabrück, Odessa, Bukarest, Madrid: Der Tourneeplan der „A Wall is A Screen“-Aktivisten zeugt davon, wie beliebt die Company mittlerweile ist. Viele Städte sind von der abendlichen Mischung aus Stadtführung und Filmnacht so begeistert, dass die Hamburger schon mit mehreren Teams durch die Welt reisen, um alle Nachfragen befriedigen zu können.

Bilderschlachten – Spieleschlachten?

Im Zuge der Ausstellung „Bilderschlachten – 2000 Jahre Nachrichten aus dem Krieg“ findet am Freitag, den 2. Oktober 2009 von 19 -23 Uhr eine gemeinsame Computerspielenacht für Kinder und Eltern in der Kunsthalle Dominikanerkirche Osnabrück statt.

Bilderschlachten - Spieleschlachten?
Bilderschlachten - Spieleschlachten?
Willkommen sind Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, die ihren Eltern ihre Lieblingsspiele vorführen und beibringen möchten. Ebenso werden alle interessierten Eltern begrüßt, die gerne einen Blick in die Spielewelt ihrer Tochter oder ihres Sohnes werfen würden.

Die Kinder und Jugendlichen sind eingeladen, ihre jeweiligen Lieblingsspiele von Super Mario über Counter Strike bis hin zu Wii Sports mitzubringen. Auch können sie gemeinsam mit ihren Eltern an den Rechnern und Konsolen neue Spiele kennen lernen. Dies ermöglicht ein Generations- übergreifendes, gemeinschaftliches Spielen.

Krieg im Hörspiel

Im Rahmen der Ausstellung „BILDERSCHLACHTEN – 2000 Jahre Nachrichten aus dem Krieg“ wird in Osnabrück zur Kulturnacht am Samstag, dem 29. August, die Veranstaltung „Krieg im Hörspiel“ präsentiert.

In der Kunsthalle Dominikanerkirche können Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr zunächst den Vortrag von Jochen Meißner hören. Er beschäftigt sich mit der Entwicklung des Hörspiels in Bezug auf Krisen- und Kriegsphänomene seit 1914. Von Beginn an ist das Radio stets auch ein Medium der schlechten Nachrichten gewesen. Ein Beispiel: die Liveübertragung der katastrophalen Landung des Luftschiffs Hindenburg in Lakehurst am 6.Mai 1937. Gut ein Jahr später versetzte Orson Welles mit seinem Hörspiel „The War of the Worlds“, das in einer fiktiven Reportage die Invasion der Marsianer auf der Erde schildert, Teile der Bevölkerung in Panik.

EMAF

Preisverleihung 22. European Media Art Festival

Gestern Abend wurden beim 22. European Media Art Festival die Preise verliehen

EMAF
EMAF

Der EMAF-Award als Preis für eine richtungsweisende Arbeit innerhalb der Medienkunst geht in diesem Jahr an Istvan Kantor für seinen Film „(The Neverending) Operetta“. Kantor widmet sich in seiner ganz persönlichen Operette dem Problem der Wohnsituation in Toronto. Indem er Episoden aus dem eigenen Leben erzählt, thematisiert er ein globales Phänomen am Anfang des 21. Jahrhunderts.

Den Preis für den besten deutschen Experimentalfilm, der vom „Verband der deutschen Filmkritik e.V.“ verliehen wird, geht in diesem Jahr an Barbara Hlali für „Painting Paradise“. Hlali benutzt für ihren Film Bilder aus Krisengebieten, die sie mit Farbe überdeckt, verändert, verschönert.

EMAF

22. EUROPEAN MEDIA ART FESTIVAL

EMAF
EMAF

In drei Wochen startet das 22. European Media Art Festival mit Produktionen international bekannter Medienkünstler und innovativen Arbeiten erfolgreicher Talente aus den Akademien. Aus 2400 eingereichten Arbeiten weltweit wurden in diesem Jahr in allen Sektionen rund 250 aktuelle Beiträge für das Festival ausgewählt, die einen umfassenden Einblick in die neuen Tendenzen der Medienkunst bieten.

// CINEMA

Nachrichten aus dem Krieg

Ausstellung in Osnabrück zeigt Technik – Medien – Kunst

Wie stark Nachrichten aus dem Krieg von der jeweiligen Kriegspartei abhängen, zeigt der aktuelle militärische Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern: es gibt immer mehrere Sichtweisen. Trotz der fortschreitenden Informationstechnik – via Handy und Internet sind Kriegsbilder nahezu jederzeit an jedem Ort verfügbar – ist keine Darstellung von Kriegsrealität möglich. Diesen Zusammenhang beleuchtet die Ausstellung „BILDERSCHLACHTEN – 2000 Jahre Nachrichten aus dem Krieg“, die am 22. April 2009 in Osnabrück eröffnet wird. Sie zeigt, dass in den Köpfen der Betrachter weniger „Bilder von Schlachten“ als eher „Bilderschlachten“ entstehen.

Die Ausstellung, die bis zum 4. Oktober zu sehen ist, untersucht die Wechselwirkungen zwischen kriegerischen Ereignissen, technologischer Entwicklung und der medialen Darstellung. Historische und aktuelle Themen werden aufgegriffen – der Schwerpunkt liegt im 20. Jahrhundert. Internationale Medienkunst behandelt auch die aktuelle militärisch-politische Relevanz medialer Kommunikation.

Unabhaengiges-filmfest-Osnabrueck

23. Unabhängiges FilmFest Osnabrück

Die Zukunft im Blick – Schattenwelten und Visionen beim 23. Unabhängigen FilmFest Osnabrück

Fünf der 25 Langfilme, die das 23. Unabhängige FilmFest Osnabrück in diesem Jahr präsentiert, wurden kürzlich für den Auslands-Oscar nominiert.

Dazu gehört der Cannes-Preisträger „Entre les Murs“, der von Frankreich ins Rennen um die renommierte Trophäe geschickt wird, und „Waltz with Bashir“, der in Cannes zu Recht gefeierte dokumentarische Animationsfilm, für den sich Israel entschied.

Darüber hinaus wurden von Österreich der Spielfilm „Revanche“, von den Niederlanden „Dunya & Desie“ und von Polen die Produktion „Tricks“ nominiert. „Auch wenn Oscar-reife Filme auf den ersten Blick nicht zu dem Attribut „unabhängig“ passen, haben wir kein Problem mit der Tendenz“, erklärt Holger Tepe,