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Sondaschule Album ‚Von A bis B‘

Die Ferien sind zu Ende, das neue Jahr beginnt. In Mülheim war man in der unterrichtsfreien Zeit besonders fleißig. Der nächste Schritt wird kein schwerer, sondern ein großer sein.

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Sondaschule "Von A bis B" Album

Von A bis B definiert ein klares Ziel: „Irgendwann wird es die Ärzte und die Toten Hosen nicht mehr geben, und dann…“ Sänger Tim aka Costa vollendet den Satz nicht, aber man weiß… Sondaschule sind bereit für den Generationswechsel.

Früher wollten sie so cool sein wie Tim Armstrong, jetzt haben die Rancid-Fans aus dem Ruhrgebiet die Messlatte höher gelegt: Sie wollen nicht mehr nur dafür bekannt sein, bei ‚Rock am Ring‘ 2008 haarscharf an einem Auftrittsverbot vorbeigeschrammt zu sein.

Sie wollen auf die große Bühne, nicht nur die Eröffnungsparty beschallen. Sie rütteln am Gitter, wollen endlich mitmischen bei den Großen. Sie wollen keine schlimmen Kinder mehr sein, mit denen niemand spielen will. Das Haar liegt, der Anzug sitzt, der Erfolg kann kommen.

Denn damit wird niemand rechnen. Sondaschule waren schon bei der Wahl des Bandnamens authentisch, sie singen in der Sprache, in der sie reden. Warum sollte ausgerechnet jetzt der große Durchbruch kommen? Noch vor zehn Jahren war Fremdschämen bei ihren Auftritten das eigentliche Thema. Spätestens nach dem vierten Song waren die meisten Zuschauer der Meinung, dass es die Mülheimer mit ihrer Spaßattacke übertreiben. Kein Wunder, wenn man häufig mit den Lokalmatadoren und den Kassierern spielt.

Aber es kann auch ein Vorteil sein, von der Konkurrenz unterschätzt zu werden. Genau mit diesem Pfund wuchern Sondaschule seit Jahren. Und fahren gut damit. Sie leben davon. Gerade mit diesem Namen erwartet niemand etwas.

Das Kuriose daran: Die Fans lieben sie, weil sie sich mit der Band identifizieren können. Motto: Das sind Typen wie wir. Fast eine Million ‚myspace‘-Klicks und ausverkaufte Clubshows im deutschsprachigen Raum sind das Ergebnis dieser Symbiose. Sondaschule planen ihre Karriere nach dem Helge Schneider-Prinzip: Die Überraschung liegt immer auf ihrer Seite.

Tim zum Beispiel hat lange gebraucht, um mit Worten so umzugehen, wie er es jetzt tut. „Sachen auf den Punkt zu bringen“, wie er es ausdrückt. Er sei ernsthafter geworden, das Leben ist nicht mehr der totale Karneval.

„Und irgendwann merkst du es auch, wenn du erwachsen wirst, und weißt, dass dich hier jeder bescheißt“, heißt es in „da hilft dir auch kein traurig“, einem der Vorzeigestücke des neuen Albums: Entstanden innerhalb von nur zehn Minuten, in einer Nacht von Versprechern.

Wie alle großen Songs sind es die Schnellschüsse aus dem Bauch, die sich am längsten im Hirn halten. Sondaschule haben viel gelernt, an sich gearbeitet und die Erkenntnis umgesetzt, dass es schon immer ausschließlich der Instinkt war, der Musiker erfolgreich leitet. Eine angenehme Melancholie hat sich eingeschlichen, natürlich auch altersbedingt.

Auf die Dauer kann es ziemlich anstrengend sein, ständig gut drauf sein zu müssen. Bei der Musik von Sondaschule allerdings kein Problem. Für die einen ist es Ska-Fun-Punk, für die anderen Ausdruck von Lebensfreude. Frohnatur als Prinzip Hoffnung. Die Mülheimer haben ihr Hobby zur Berufung gemacht, irgendwann wollen sie wirklich davon leben.

Sondaschule Bandfoto
Sondaschule
Dezember 2008 haben sie sich neu aufgestellt: neues Management, neues Label, neuer Produzent. Ein großer Vorteil: Alles ist direkt vor der Haustür, auf der Achse Mülheim-Dortmund-Soest.
Einmal die Bundesstraße 1 entlang. Wie es im Ruhrgebiet gern gesehen wird und auch die Erfahrung zeigt:

Die kurzen Wege sind die besten. Kurze Wege, aber damit den Quantensprung wagen. Trotzdem langsam: von A bis B. Erklären kann man den Titel nicht. Also, nicht wirklich.

„Eigentlich heißt es von A bis Z, wir wollten unseren eigenen Brockhaus herausbringen, aber soweit kommen wir nicht mehr, das wären ja 26 Alben. Deswegen erst mal von A bis B.“ Dabei war eine neue Platte ursprünglich gar nicht geplant. Eine Best Of sollte es werden, eine Art Werkschau, alte Bandjuwelen neu aufpoliert. Zwei Monate später – Eigendynamik sei Dank – waren die neuen Stücke fertig. Ansporn hilft, und wenn man schon von der ersten Platte überzeugt war, was soll dann noch schiefgehen?

Nicht nur die Dutzenden Riffs im Fundus von Gitarrist Don waren hilfreich – auch die Beschäftigung mit der eigenen Vergangenheit, das Auf- und Überarbeiten der Frühwerke führte zu einem Kreativhoch. Wenn man dann noch merkt, dass einen der Produzent in Ruhe machen lässt, geht alles fast von allein.

Michael Kersting hat in seinen Soester Click-Studios das Optimum aus dem Ruhrgebiet-Achter herausgeholt. „Um im Berufsfeld Schule zu bleiben: Michael ist einer von den guten Lehrern, bei denen man etwas lernt. Nicht einer, der nur auf Kumpeltyp macht. Er lässt einen laufen und schaut, wie weit du selbst kommst, um dir dann weiterzuhelfen, wenn du steckengeblieben bist.“

Was gerade bei acht Bandmitgliedern durchaus sinnvoll ist. Demokratische Abstimmungen innerhalb der Band gibt es noch, aber nicht unbedingt über die Musik. Denn bei Sondaschule schreiben nicht alle, das kreative Rückgrat bilden Sänger Tim, Gitarrist Daniel und seit kurzem auch Schlagzeuger Simon. Und, ganz wichtig: Man fährt gut damit. Von A bis B ist eine Platte voller Überraschungen, eine Berg- und Talfahrt durch Stimmungen und Stimmen, das Statement einer Band, die jetzt endlich registriert hat, was sie eigentlich kann.

Obwohl „Marius-Müller Osterhase“ (Die Ärzte, „Dingen, von denen“) das leichtere Ziel abgibt, haben sie die definitive Grönemeyer-Hymne geschaffen: „Herbert halt’s Maul“ ist ein Unfall, hieß ursprünglich „Meine Freundin ist Ausbilder beim Bund“ und bei ‚youtube‘ schon lange ein Hit. Apropos Herbert: Seinem Song zur ‚Ruhr2010‘ haben Sondaschule ihren eigenen Beitrag entgegengestellt. Purer Zufall, aber um Längen origineller, auch wenn er schlicht „Strand im Ruhrgebiet“ heißt. Sondaschule sind dann am besten, wenn es ihnen eigentlich egal ist.

„Nie mehr teilen“ ist der Bandfavorit, der Refrain „Ich fühle mich wie neugeboren und du liegst tot daneben“ spricht Bände über die neue Wertigkeit von Tims Texten, die erste Single „Tanz“ durchaus für sich. „Hängematte“ beschreibt den Traum vom großen Geld („dann hätte ich Karomuster von meiner Hängematte am Arsch“), eine lupenreine Sommer-Nummer, dem Jamaikanischen Reggae nicht unverwandt.

„Kleine Pillen“ spielt auch in der heißen Jahreszeit, allerdings auf dem spanischen Mallorca, wo ein gewisser Herr Bayer sein Dasein nur mit Hilfe modernster Arzneimittelherstellererrungenschaften bewältigt. Ein Song, der eigentlich aus zwei Nummern besteht und ein Wagnis, das sie früher nie eingegangen wären.

Heute heißen die Songs „Lied für mich“ oder „Costa liebt dich“: Der alte Touch, die alte Magie ist noch da, aber in neues Gewand verpackt. Sondaschule haben es geschafft, den zahlreichen Oden an das Nichterwachsenwerden weitere Fallbeispiele hinzuzufügen. Ein Versuch, ein Wagnis, aber auch eine Herausforderung, und eine Ansage an die Altvorderen, die man allerdings noch immer respektiert. Das soll auch so bleiben.

MARS Foto

Mars steigt bei „Unter Uns“ aus!

Die Katze ist aus dem Sack – „Unter uns“-Star MARS (Marcel Saibert) steigt zum September aus der erfolgreichen RTL Soap aus, um sich voll auf seine Musikkarriere zu konzentrieren.

MARS Foto
"Unter uns"-Star MARS (Marcel Saibert)

Wer allerdings MARS in die Reihe Song schreibender TV-Stars stecken will, der irrt.

Tatsächlich startete der Düsseldorfer schon früh seine musikalische Karriere.

Mit 13 schrieb er bereits den ersten Song und widmete sich nach etlichen Jahren mit Schülerbands und einem ersten Album mit 16, nach dem Abitur auch berufsmäßig der Musik.

„Unter uns“ wurde für Mars nicht nur zum schauspielerischen Karriere-Kick, sondern öffnete auch alle Türen sein großes musikalisches Talent unter Beweis zu stellen: „Ich arbeitete nebenher als Model in Mailand und bekam dann – weil man wusste, dass ich Musik machte – das Angebot von RTL für die Daily Soap.“ Aus dem Gastauftritt als Sänger wurde eine Hauptrolle. Weil die Fans es so wollten.

Aber natürlich ließ MARS auch vor der TV-Kamera das Musikmachen nicht. Ein Album, still und beinahe heimlich veröffentlicht, sprang zur Überraschung aller gleich unter die Top 15 der Media Control-Charts. „Das hat mir endgültig bestätigt, dass die Fans meine Musik mögen.“ Nun will sich der Sänger und Songwriter voll und ganz der Musik widmen.

Bis Juni dreht er noch am „Unter Uns“ Set und ist bis September an den TV-Bildschirmen zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt soll auch seine neue Single erscheinen, der im Oktober das neue Album „Play“ folgen wird.

www.Mars-Musik.de

DJ-Kore-Jennifer-Paige-Crush Cover

DJ Kore feat. Jennifer Paige CRUSH

Die in Atlanta, Georgia geborene US-Sängerin hat unbestritten eine Menge Talent aufzuweisen und lässt sich bis zum heutigen Tag schlecht in eine Schublade stecken.

DJ-Kore-Jennifer-Paige-Crush Cover
DJ Kore feat. Jennifer Paige CRUSH

Mal röhrt sie wie eine Südstaaten Bluessängerin, mal groovt sie wie eine Dancefloor- Queen – um im nächsten Moment wie eine Soulsängerin zu klingen.

Jennifer’s History :

Jennifer Paige hatte 1998 mit dem Song „Crush“ einen weltweiten Nr.-1-Hit. Der Song katapultierte sie in die Top 10 der Hitlisten quer über den Globus.

Dieser immense Hit ließ sie über Nacht zum „prominenten“ Vielflieger werden. Termine, Tourneen, TV- Shows und Interviews – alle wollten Jennifer haben. Nur ganz wenige wussten, dass sie für diesen Erfolg jahrelang knallhart gearbeitet hatte.

Trotzdem – „Crush“ veränderte Jennifers Leben quasi über Nacht. Wie im Märchen wurde sie „herauskatapultiert“ aus einem relativ ruhigen Leben in LA – hinein in die Hektik des Top 10 Musikgeschäfts.

Jennifer lernte schnell – heute ein Auftritt vor dem Papst im Vatikan in Rom, weiter zur nächsten TV Show mit Performance vor einem Millionenpublikum in London – ab ins „kurze Schwarze“ und von Prinz Albert von Monaco den Preis als „Best New Artist“ bei den Music World Awards entgegennehmen. „Crush“ entwickelte sich in atemberaubender Geschwindigkeit von einer einfachen Debütsingle zu einem der meistverkauften Songs des Jahres.

Neben aller Promotionarbeit für ihr Debütalbum arbeitete Jennifer unermüdlich schon an ihrem 2. Longplayer – “Positively Somewhere”. Das neue Album zeichnete sich durch einen frischen, verfeinerten neuen Stil aus und sollte Im September 2001 erscheinen. Sobald ihre Songs im Radio liefen, waren die Reaktionen der Zuhörer fast immer gleich: …We love her and her beautiful charismatic voice“.

Selbst die härtesten Kritiker lobten ihre Interpretationen „…Jennifer Paige gelingt es, „laszive Sinnlichkeit“ zu verströmen, ohne auf das sonst so typische Stöhnen und Seufzen zurückzugreifen“, schrieb das Musikmagazin „Billboard“. „Sie nutzt stattdessen ihr bemerkenswert flexibles Stimmenspektrum, um ihre Emotionen in und über die Melodie auszudrücken. Das Ergebnis ist eine erfrischende Intensität, die sie jedem ihrer Lieder einhaucht.“

Eigentlich konnte nichts und niemand Jennifer auf ihrem Weg zum Weltstar aufhalten. Doch – was niemand vorhersehen konnte, passierte im Jahr 2001. Als die fröhliche, unkomplizierte Single „These Days“ direkt nach ihrer Veröffentlichung im Sommer in die Charts einstieg, kam die Welt durch die tragischen Ereignisse des 11. Septembers in New York zum Stillstand. Die Menschheit trauerte – und niemand hatte ein Ohr für junge, frische und fröhliche Popmusik. Promotermine, gebuchte TV Shows und Auftritte – alles wurde abgesagt.

Jennifer-Paige Foto
Jennifer Paige

Die Single wurde ein Misserfolg. Mit Fassung und großem Selbstvertrauen bewies Jennifer Paige jedoch, dass sie ein Typ Mensch ist, der praktisch mit allem fertig werden kann. Die folgenden Jahre wurden für sie eine Zeit der Rückbesinnung und gleichzeitig Neuorientierung, in der sie ihre Begabung als Sängerin und Songwriterin verfeinerte. Wunderschöne Songs entstanden zu dieser Zeit.

Die Filmindustrie wurde auf Jennifer und ihre Songs aufmerksam. Ihre Musik bereicherte Topfilme wie „Smart People“ mit Sarah Jessica Parker, „Simply Irresistible“ mit Sarah Michelle Gellar, „Autumn in New York“ mit den Topstars Richard Gere und Wynona Ryder und „Inspector Gadget“ mit Matthew Broderick in der Hauptrolle.

Das Fernsehen implementierte ihre Songs in zahlreichen Serien wie z.B. „Ghost Whisperer“, „Las Vegas“ oder „Laguna Beach“. Selbst in der legendären „Oprah Winfrey Show“ sind ihre Songs zu hören.

Werbeagenturen „bedienten“ sich ebenfalls Jennifers Kreativität und ihrer Stimme. Sie komponierte und sang bei und für Barbie, Dodge, Bank of America, Jack in the Box, Sherwin Williams und vielen mehr.
Doch trotz allem Erfolg vermisste Jennifer die Bühne und den direkten Draht zu ihren Fans. Sie fand mit dem deutschen Indie Label Glor – Entertainment einen neuen starken Partner.

Ihr drittes Studioalbum “Best Kept Secret” war der Beginn einer fruchtbaren und kreativen Zusammenarbeit mit dem jungen, erfolgreichen Label. Sie kehrte mit der Single „Beautiful Lie” Ende 2009 zurück an die Spitze der europäischen Charts. Der Song, den sie zusammen mit Nick Carter von den Backstreet Boys schrieb und von Carl Falk (Westlife, BSB) in den legendären „Village Recorder Studios“ in Los Angeles aufgenommen wurde, katapultierte Jennifer und Nick direkt auf Platz 19 der Media Control Single Charts und blieb dort fast sechs Monate. Nahezu alle Radiosender spielten die Nummer, die gleichermaßen von Fans und Kritikern gewürdigt wurde. Das Video rotierte auf Viva und allen wichtigen TV Kanälen.

Parallel zu ihrer Arbeit in Deutschland nahm Jennifer den Titel „The Calling“ in Frankreich als Duett mit dem französischen Superstar „Laam“ in Englisch und Französisch auf. Die Single wurde unter dem Titel „Ta Voix“ veröffentlicht und avancierte zum Megahit. Frankreich entdeckte Jennifer Paige ganz „neu“ für sich und begann auch wieder „Crush“ verstärkt zu spielen.
Sie nahm den Song speziell für Frankreich 2-sprachig (französisch/englisch) unter der Regie von DJ Kore komplett neu auf. Der französische Kult DJ spielte diverse Versionen von „Crush“ auf seinen Gigs und das Publikum konnte nicht genug davon kriegen. Nach kurzer Diskussion mit allen Beteiligten wurde von Glor Entertainment entschieden, die Single zuerst in Deutschland und dann weltweit neu zu veröffentlichen.

VÖ 28.5. in Deutschland. Erhältlich auf allen Downloadplattformen.
Label : Glor- Entertainment GmbH, Germany

Marques Houston - Mr. Houston CD Cover

Marques Houston ‚Mr. Houston‘

Marques Houston gehört seit einigen Jahren zu den Top R&B-Sängern seiner Zunft.

Marques Houston - Mr. Houston CD Cover
Marques Houston - Mr. Houston

Ob jung oder alt, die Frauenfraktion ist sich einig, wenn es um die Beschallung in vertrauter Zweisamkeit geht, wird Marques Houston aufgelegt.

Spätestens seit seinen Hits „That Girl“, „Clubbin'“ Ft. Joe Budden, „Pop That Booty“ Ft. Jermaine Dupri, „Naked“, „Favorite Girl“ oder auch „Wonderful“ hat er sich in die erste Liga der R&B/Soul Künstler hochkatapultiert und bedient gleichermaßen Clubs wie Schlafzimmer mit seinem Talent.

Seine musikalische Karriere begann im Jahr 1992, als er zusammen mit Jerome Jones, Don Santos und Kelton Kessee die Band IMX gründete.

Nachdem die Bandmitglieder sich im Jahr 2002 trennen, begann Houston seine noch weitaus erfolgreichere Solokarriere.

2003 veröffentlichte er sein Debüt Album “MH” mit den Singles „That Girl“, „Clubbin'“, „Pop That Booty“.

Zwei Jahre später liefert Houston sein zweites Album “Naked” mit den Singles „All Because of You“ (Ft. Young Rome), „Naked“ und „Sex With You“ ab.

Diese beiden Alben verhalfen ihm zum absoluten Durchbruch in den Staaten.

Außerdem ist Marques Houston auch als Schauspieler aktiv und spielte er in mehreren Kinofilmen und US-amerikanischen Fernsehserien mit.

Im Jahr 1995 erhielt er für seine Rolle des Roger Evans in der Sitcom „Sister, Sister“ einen Young Artist Award in der Kategorie „Best Youth Comedian in a TV Show“.

Dieses Jahr feiert Marques Houston sein 15 jähriges Jubiläum im Musikgeschäft! Mit seiner Single „Case Of You“ hat er in den Staaten bereits derbe für Furore gesorgt und wird dies wohl hierzulande fortsetzten, denn „Case Of You“ ist ein Hit und hat Potenzial bis ganz nach oben, zumindest in den einschlägigen R&B Listen, zu klettern.

„Der Mann kann Singen!“ hört man es aus allen Ecken der Musikpresse. In der Tat hat ihn der liebe Herrgott mit einer gewaltgen Portion Soul ausgestattet, was er bei den restlichen 14 Tracks seines am 28.05.10 erscheinenden Albums „Mr.Houston“, eindruckvoll unter Beweis stellt!

Katy Perry sexy

Katy Perry mit Sommerhymne „California Gurls“

Nach vier erfolgreichen Singleauskopplungen von ihrem fünf Millionen Mal verkauften Debütalbum „One Of The Boys“ (2008) schickt sich Katy Perry jetzt an, die Radiowellen mit ihrer brandheißen Single „California Gurls“ in Flammen zu setzen.

Katy Perry sexy
Katy Perry läutet den Sommer mit "California Gurls" ein!

Am 7. Mai erlebte die brodelnde Single ihre überraschende Radiopremiere, inzwischen steht sie weltweit zum digitalen Download bereit.

Der neue Song ist ein unwiderstehlicher, mit einer packenden Hookline ausgestatteter Fanfarenstoß, der die Mädels aufruft, in Hot Pants und ein Bikini-Oberteil zu schlüpfen.

Die „California Gurls“ „werden euer Eis am Stiel zum Schmelzen bringen“, versichert Katy Perry in der Partyhymne des Sommers.

Der hitzige Track – eine erfrischende Weiterentwicklung von Perrys sprühendem, frechem Sound – folgt auf eine ununterbrochene Reihe von Number-One-Hits, bestehend aus „I Kissed A Girl“, „Hot N Cold“ und „Waking Up In Vegas“ vom Album „One Of The Boys“.

Die Idee zu „California Gurls“ kam der in Santa Barbara geborenen Perry, als sie auf einer Party beobachtete, wie ihre Freunde beim Hören von Jay-Zs New-York-Grußadresse „Empire State Of Mind“ ausflippten. „Alle streckten ihre Gläser in die Luft und tanzten.

Da dachte ich mir, ‚wir sind nicht in New York, wir sind in Los Angeles! Wie wär’s mit Kalifornien? Mit all den Kumpels hier, den Drinks, den hin und her schwingenden Palmen und der sonnengeküssten Haut?'“ Perry erinnert sich noch genau an die Situation: „Ich beschloss auf der Stelle, dass wir unsere eigene Antwort [auf Jay-Z] formulieren sollten. Wenn sie die zum ersten Mal hören, sollen die Leute gleich einen Flug nach Kalifornien buchen!“ Und weil es geradezu unamerikanisch gewesen wäre, einen Song, in dem von Gin und Körpersäften die Rede ist, ohne die Rap-Ikone Snoop Dogg zu veröffentlichen, holte man ihn mit hinzu, damit er seine unnachahmlichen Vocals beitragen konnte.

„Wir dachten, dass es mit ihm bestimmt irre cool klingt und dem Song eine weitere Dimension verleiht“, sagt Perry. „Noch mehr West Coast als Snoop geht einfach nicht.“

„California Gurls“ ist nur ein Vorgeschmack auf das, was noch alles kommen wird, wenn Katy am 27. August ihr brandneues Album „Teenage Dream“ von der Leine lässt. Dabei handelt es sich um den Nachfolger des Blockbuster-Debüts „One Of The Boys“, das in den USA mit Platin ausgezeichnet wurde und weltweit fünf Millionen Stück verkaufte. Insgesamt vier Smash-Singles gingen daraus hervor, als da wären: „I Kissed A Girl“ und „Hot N Cold“ (beide auf Platz eins der Charts und für den Grammy nominiert; zusammen verkauften sie über acht Millionen Stück allein in Amerika), „Thinking Of You“ (Spitzenreiter der Airplay-Charts in fünf Ländern) und „Waking Up In Vegas“ (2,3 Millionen Verkäufe in den USA und ebenfalls No. 1 der Airplay-Listen in fünf Ländern).

Alles in allem hat Perry bislang 22 Millionen Singles, Digital-Downloads und Accessoires fürs Handy verkauft.

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Kellner – ’Hey Dude’

And the „Popmusik-Ich-AG“-Beat goes on: Vor einem Jahr sorgte Mathias Kellner gleich doppelt für Aufsehen – mit seinem Werdegang und mit seiner Musik.

Cover-Kellner-Hey-Dude
Kellner "Hey Dude"

Die Geschichte des jungen Regensburgers in Kürze: Ambitio-nierter bayerischer Singer/Songwriter, berufliche Situation ernst, aber nicht hoffnungslos. Er bekommt die Chance ein Album aufzunehmen – und liefert mit „This Ocean Life“ ein nicht nur Aufsehen erregendes, sondern vor allem ein erfolgreiches Debüt ab.

Offenbar ist der Mann nicht mit normalen Maßstäben zu messen: Raus aus der Arbeitslosigkeit – mit einem überzeugenden Business-Plan rein in die Ich-AG – CD veröffentlicht – Newcomer des Monats auf „Bayern3“ – weit über 100 Konzerte als Opener u.a. für Claudia Koreck, Katie Melua, Roger Chapman und Manfred Mann’s Earth Band.

Und nun sein neuestes Werk: „Hey Dude“ schließt nahtlos am Vorgänger an und präsentiert Kellner erneut als krediblen Singer/Songwriter. Billy Joel, Paul Simon, Cat Stevens und Neil Young lassen grüßen.

Und so heißt es ab dem 16. April 2010 live und ab dem 30. April auch in den Plattenläden wieder in Kellner-typisch charmantem Bayrisch: „Grias Eich, schee, dass do seid’s“! Gesungen wird aber auf Englisch…

„Wir haben einfach probiert, unseren erdigen Livesound noch authentischer im Studio rüberzubringen“, beschreibt der Sänger und Gitarrist die Vorgabe fürs zweite Album, das er mit seiner Band in Straubing diesmal selbst produziert hat – schließlich weiß niemand besser als Kellner, wie Kellner klingen soll. „Handgemachte Songs, die knallen“, sind in dreimonatiger Arbeit entstanden – Songs, in denen ein Typ mit unverkennbar amerikanischem Slang mehr nach Ohio klingt als nach der Oberpfalz. Und in denen dieser Typ seine überbordende Fantasie einmal mehr Karussell fahren lässt. Nachdem sich Kellner auf dem Debütalbum abgefahrenen Themen wie Zombieangriffen, Irrenhaus-Aufenthalten und Blackmetal-Musik auf Kindergeburtstagen widmete, lässt er es jetzt in einigen Songs erneut wohlig gruseln – mit bizarren Texten über ausgehungerte Kannibalen und blutrünstige Werwölfe. „Strange Geschichten, strange Gefühle“, beschreibt Mathias Kellner das Spektrum von „Hey Dude“. Einprägsam die Texte, voller Energie die Musik.

„Musikalisch habe ich meine Metal-Phase zwar hinter mir – aber die abgedrehten Texte beeinflussen mich bis heute“, verrät Kellner. In „The Last Cannibal“ beschreibt er den letzten Kannibalen, der auf einer einsamen Südseeinsel seine komplette Sippe verfrühstückt hat und nun dem Hungertod entgegenblickt. In „Werewolves“ verarbeitet er seine Erfahrungen aus dem Tourleben „on the road“: „Eine ewig lange Autofahrt heim vom Konzert, ein paar Minuten Schlaf auf einem Parkplatz – und beim Aufwachen rund um mich die blutig roten Augen eines ganzen Rudels Werwölfe.“ In Wahrheit waren es zwar nur Reklamelichter – aber wer eine so blühende Fantasie besitzt wie Mathias Kellner, macht aus diesem Erlebnis ein Werwolf-Lied, das, ebenso wie „Der letzte Kannibale“, live bereits zu den absoluten Fan-Favoriten zählt.

Aber Kellner kann auch anders – und liefert auf „Hey Dude“ Balladen wie „The New Blooz“, „Biographies“ oder „And The Clouds“ ab, die viel Gefühl und Mut zum Ungewöhnlichen zeigen. Bisweilen tieftraurige Lieder sind das, wie über den Selbstmord von zwei Bekannten binnen eines halben Jahres („Biographies“). Manchmal beschreibt Mathias Kellner auch einfach nur das Nichts in seiner ganzen Herrlichkeit: „Du liegt auf einer Wiese, schaust in den Himmel und denkst einfach an gar nichts. Just you and the clouds…“

Nur bei der Single „iSong“ ließen sich Kellner und Band helfen – von Jochen Schmalbach, der bereits u.a. für die Fantastischen Vier und Thomas D. produzierte sowie Remixes für Madonna, Missy Elliot oder Depeche Mode bastelte. Dennoch klingt Kellner mit diesem Song nicht nach Dancefloor oder gar Hip-Hop, sondern liefert ein weiteren Beweis, dass er unberechenbar bleibt und auf dem besten Weg ist, deutliche Spuren zu hinterlassen.

„Hey Dude“ – 13 Songs als musikalisches Tagebuch der anderen Art: kompromisslos – handfest – echt!

KELLNER ’Hey Dude’ Tour 2010

18.03.2010 I 91054 Erlangen – E-Werk (Jubiläums Show Fiddlers Green)
27.03.2010 | 89597 Munderkingen – Rose / Musiknacht (Duo)
17.04.2010 | A-4931 Mettmach – Gasthof Stranzinger (solo / mit Bananafishbones) *
21.04.2010 | 86156 Augsburg – Spectrum (solo / mit Johannes Oerding)
23.04.2010 | 89077 Ulm – Roxy (solo / mit Johannes Oerding)
24.04.2010 | 90441 Nürnberg – Hirsch (solo / mit Johannes Oerding)
01.05.2010 | 82386 Oberhausen – Gasthof Strobl (Nachholshow mit Trio)
07.05.2010 | 93053 Regensburg – Alte Mälzerei (Release Show HEY DUDE)
08.05.2010 | 85356 Freising – Uferlos Festival (mit Band)
12.05.2010 | 80333 München – Ökomenischer Kirchentag / Odeonsplatz
12.05.2010 | 80333 München – Ökomenischer Kirchentag / Odeonsplatz
14.05.2010 | 93449 Waldmünchen – Jugendbildungsstätte (mit Band)
03.06.2010 | 81929 München – Sternenzauber / Trabrennbahn Daglfing
10.06.2010 | 83661 Lenggries – Keramik, Kunst & Klekserei (Duo)
30.07.2010 | 87435 Kempten – bigBox (mit Band / mit Willy Astor & Wolfgang Ambros)
01.08.2010 | 94301 Straubing – Centro Benedetto (mit Willy Astor & Wolfgang Ambros)
03.08.2010 | 92224 Amberg – Sommerfestival (mit Band)
14.10.2010 | 92533 Wernberg-Köblitz – Musik Café B14

I-love-Grillen

HEINZ sucht die Grillmannschaft des Jahres!

Es wird der Sommer der heißen Meisterschaft! Nicht nur in Südafrika müssen Mannschaften mit originellen Spieltaktiken überzeugen, sondern auch auf dem Grillplatz ist bei HEINZ Kreativität und Leidenschaft gefragt.

I-love-Grillen
I love Grillen - Webseite

Beim Kampf um Titel, Ruhm und Ehre dreht sich alles um den Grill, denn der weltbekannte Marktführer von Tomato Ketchup, sucht die Grillmannschaft des Jahres.

Unter dem Motto „I love Grillen“ kann jeder Grillfan auf der gleichnamigen Microsite www.I-love-Grillen.de an der Titeljagd teilnehmen. Auf dem Weg zum Sieg gilt es, mit Freunden eine Grillmannschaft aufzustellen und zu zeigen, was man drauf hat – jeder auf seine Art. Von April bis August treten die Teams in fünf aufeinanderfolgenden Disziplinen an.

Los geht es am 7. April mit dem Wettbewerb „Der perfekte Grillplatz!“. Später gibt es weitere Disziplinen. Im Mai werden „Die Zutaten der Zukunft“ gesucht, im Juni „Die verrücktesten BBQ-Tricks“. Der „ultimative Team-Wahlkampf“ (Juli) und „die besten BBQ Erlebnisse“ (August) runden die Grillmeisterschaft ab.

Ganz nach dem Motto „Alles außer langweilig“. Dabei zählt Kreativität genauso wie Originalität, denn Punkte vergeben sowohl die User als auch eine Heinz Expertenjury – und das von Anfang an. Neben vielen Zwischengewinnen für Früheinsendungen rund ums Grillen winkt der Siegermannschaft mit den meisten Punkten ein spannender, 10-tägiger Trip in die USA auf den Spuren des legendären Firmengründers Henry John Heinz.

Für den Wettbewerb hat HEINZ im vergangenen Jahr schon die passende Infrastruktur geschaffen. Da gab HEINZ den Startschuss für die neue Website www.heinzketchup.de, die seitdem ein Herzstück der Kommunikation der Traditionsmarke im Social Web bildet.

Ein besonderes Highlight ist die persönliche HEINZ Flasche, die man mit eigenem Namen oder einem eigenen Spruch auf dem Etikett im „Ketshop“ bestellen kann. Dazu gibt es alle wichtigen Ereignisse der 140jährigen Unternehmensgeschichte anhand von Web-Fundstücken aus Flickr, Youtube & Co. eingebettet und verlinkt.

Über eine integrierte Facebook Fanpage ist jeder persönlich eingeladen, die Geschichte von HEINZ Ketchup mit anderen Fans fortzuschreiben.

www.I-love-Grillen.de

Shantel-Authentic

Shantel ‚Authentic‘

„Immer wieder bekommt man die Frage nach der Authentizität der Musik gestellt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es heute ein generelles Problem egal welcher Kunst ist, überhaupt noch authentisch zu sein. Was ist schon echt? Nichts mehr! Alles hat einen doppelten Boden. Das brachte mich schließlich zu der Überzeugung, dass gar nichts mehr authentisch ist – auch nicht die Musik.“ Dr. Winston O’Boogie

Shantel-Authentic
Shantel 'Authentic'

Shantel ist ein Ausnahmekünstler mit internationalem Radius. Mehrere weltweit ausgezeichnete Alben, die ein weites Spektrum von Stilen abdecken, hunderte von Konzertauftritten, Festivals und Partys, die er mit seinem einzigartigen eklektischen Sound befeuerte, Hymnen wie „Bucovina“, „Disko Partizani“, „Disko Boy“ oder „Citizen of Planet Paprika“ – all das kann sich der Musiker Shantel auf die Fahnen schreiben.

Ein „deutsches Phänomen“ (Vogue) machte sich in Windeseile von Europa ausgehend bekannt (die Türkei, wo Shantel eine Popikone ist, zählen wir gerne dazu), inspirierte zahllose Künstler von Finnland bis nach Buenos Aires oder Ex-Jugoslawien (Dauerrotation auf MTV Balkanika).

Shantels Vision ist es eine paneuropäische Popmusik zu schaffen, die überall auf der Welt verstanden werden kann. Es scheint ihm tatsächlich zu gelingen. Ein Stück von ihm untermalt eine Schlüsselszene aus Fatih Akins erfolgreichstem Film „Soul Kitchen“. Soeben kommt er von der Milano Fashion Week, wo er den Soundtrack für die Jean-Charles de Castelbajac Iceberg Show gestaltet und performt hat. Models wie Presse jubelten.

Shantel
Shantel - Foto: Daniel Wöller

Auch Shantel’s Superhit „Disko Partizani“ läuft in der aktuellen Staffel von „Germany’s Next Top Model“. Der Terminkalender ist bis weit ins Jahr 2011 voll. Die wenige restliche freie Zeit sperrt er sich ins Studio ein, um mit geschätzten Kollegen seinen nächsten Streich vorzubereiten (Bucovina Club 3 – Shantel w/ the Artists).

Doch jetzt erst einmal die Füße auf den Boden: Bis Mai läuft noch eine ausgedehnte DJ-Tour. Dann geht es mit dem Bucovina Club Orkestar wieder auf ausgedehnte Festivaltour.

Die Bühnen werden größer: Eröffnungsshows beim Montreux Jazz Festival und Roskilde sind fest eingeplant, Chiemsee Reggae Summer lädt zum wiederholten Male ein, das Dockville Festival wird ebenso bespielt wie Taubertal, einer der schönsten und heiß umkämpften Auftrittsmöglichkeiten im deutschen Festivalsommer, und die c/o Pop in Köln, die endgültig der Popkomm den Hut geklaut hat.

Sziget Budapest, das größte Festival Europas, Couleur Café in Belgien, die Francofollies in La Rochelle – eine besondere Ehre für einen „Nicht-Franzosen“ – sowie das Cosmopolis in Athen sind einige Stationen dieser Sommer Extravaganza.

Die kühnsten Träume haben sich realisiert, wie zum Beispiel ein Auftritt beim Montreux Jazz Festival. Wir erinnern uns, der erste Gig des Orkestars überhaupt fand beim North Sea Jazz Festival (2005) statt, wo das Publikum kurzerhand die Stühle zur Seite schmiss und den ehrwürdigen Konzertsaal in einen brodelnden Hexenkessel verwandelte.
Shantel und sein Bucovina Club Orkestar haben sich zu Recht einen legendären Ruf erspielt.

Die tighteste Band aus dem Herzen Europas nimmt ihre Aufgabe ernst: „Ihr wollt Anarchie und Romantik, euch aus der Umlaufbahn des Hier und Jetzt mit all seinen Problemen und Nöten herauskatapultieren? Wir auch, wir nehmen euch gerne in eine neue Dimension mit. Wir kommen von verschiedenen Horizonten, aus verschiedenen Ländern, auf unseren Reisen haben wir viel gelernt und das geben wir gerne zurück.“

Es gibt wahrscheinlich keinen anderen deutschen Künstler, der die Menschen in einer griechischen Metropole genau wie auf einem Megafestival a la Glastonbury (UK) auf diese Art in seinen Bann ziehen kann. Dabei sieht sich Shantel nicht als Prophet eines Multikulturalismus und er hat auch nicht die Intention, eine Weltheilungsmusik zu schaffen – es ist Fakt, ein Phänomen, das Abend für Abend nachgeprüft werden kann.

Shantel sieht sich als Kosmopolit, er ist ein Suchender neuen Entdeckungen, Gefühlen auf der Spur, die er dann in seinen persönlichen Musik-Mix einfließen lässt. Er ist der Herald einer Kreolisierung Zentraleuropas. Sein Wirken ist nachhaltig.

Stefan Hantel
Shantel - Foto: Daniel Wöller

Was Journalisten schnell als kurzlebige Eintagsfliege abtaten, hat sich auch dank des Internets (millionenfache Klicks auf Youtube) so weit verbreitet, dass man nicht von einer Welle, sondern von einem neuen Lebensgefühl sprechen muss.

Neue Single: Das Fan-Voting war klar und deutlich: „Authentic“ sollte nach „Bucovina Original“ und „Citizen of Planet Paprika“ die dritte Single-Auskopplung sein.

Wieder hat Shantel mit geschätzten Kollegen kollaboriert.

Mit den Global-Dancefloor-Durchstarter schlachthofbronx: „Hier hat sich alles automatisch zusammenfügt und die Leute im Club gehen steil“, und den Wildstyle-Soundsystembetreibern Tommy Yamaha und Ekki Eletrico: „YEAH! Wir hatten einfach nur Bock den Remix zu machen, nachdem unser Rework von Disko Partizani auf den Tanzflächen dieser Welt wie eine Bombe einschlug“.

Zwei neue Versionen gestaltete Shantel selbst: „Off the Wall“ wurde anlässlich eines geheimen Konzertes mit der zurzeit schillerndsten und innovativsten Künstlerin aus der Türkei Nil im Hamburger Club Grünspan, live aufgenommen.

„Sheik Kolo“ ist die Frucht einer Zusammenarbeit mit Dream Team, einem serbischen Underground Soundsystem, das bisher nur im Internet agiert.

Das Video wurde bei einem Konzert von Shantel & Bucovina Club Orkestar im mythischen Wiener Club WUK gedreht, das Publikum dort ist unglaublich – die Bilder sprechen für sich.

Shantel ‚Authentic‘ Tracklisting

1. Authentic / Original Album Version
2. Authentic / Sheik Kolo – SHANTEL feat.: DREAM TEAM (YU)
3. Authentic / Off the Wall – SHANTEL feat.: NIL (Live @ Greenspan // Hamburg)
4. Authentic / Yamaha.Eletrico Remix
5. Authentic / schlachthofbronx Remix
6. Authentic / Video // Live in Vienna – Erols Edit

Shantel //
AUTHENTIC DJ Set 2010

11.03. SER – Belgrad / Plastic // SHANTEL – DJ Session
12.03. I – Genova / Blue Moon // SHANTEL – DJ Session
13.03. FIN – Helsinki / Dubrovnik Lounge // SHANTEL – DJ Session
19.03. D – Stuttgart / Wagenhallen // SHANTEL – DJ Session
20.03. D – Friedrichshafen // Club Metropol SHANTEL – DJ Session
26.03. D – Erlangen / E-Werk // SHANTEL – DJ Session
27.03. CH – St Gallen / Kugl // SHANTEL – DJ Session
03.04. D – Augsburg / Neue Kantine // SHANTEL – DJ Session
10.04. D – Berlin / Lido mit Robert Soko // SHANTEL – DJ Session
16.04. D – Hamburg / Gruenspan // SHANTEL – DJ Session
17.04. TR – Istanbul / Babylon // SHANTEL – DJ Session
21.04. TR – Ankara // If performance // SHANTEL – DJ Session
22.04. I – Roma // The Place // SHANTEL – DJ Session
29.04. F – Marseille / cabaret aleatoire // SHANTEL – DJ Session
29.04. F – Marseille / cabaret aleatoire // SHANTEL – DJ Session
30.04. CH – Bern / Dachstock // SHANTEL – DJ Session
07.05. D – Regensburg / Gloria // SHANTEL – DJ Session
08.05. D – Dresden / Saloppe // SHANTEL – DJ Session
12.05. D – Muenchen / Ampere // SHANTEL – DJ Session

Shantel & Bucovina Club Orkestar //
AUTHENTIC Tour 2010

13.05. D – Stuttgart / Wagenhallen
14.05. CH – Buchs / Krempel
15.05. D – Ulm / Roxy
16.05. D – Muenster / Gleis 22
19.05. D – Waiblingen / 10 Jahre Schwanen
20.05. NL – Haarlem / Patronaat
21.05. F – Paris / Bataclan
22.05. CH – Zuerich / Moods
23.05. D – Memmingen / Kaminwerk
24.05. A – Salzburg / Arge
25.05. A – Wien / Wuk
26.05. H – Budapest / A38
27.05. D – Heidelberg / Halle 02
28.05. F – Canteleu / Espace Francois Mitterand
29.05. F – Hazebrouk / Sapi Festival
11.06. GR – Athens / Cosmopolis Festival
21.06. F – Alencon / La Luciole Fete de la Musique
23.06. D – Koeln / Gloria
24.06. NL – Arnhem / Luxor
25.06. B – Brussels / Couleur Cafe Festival
27.06. B – Genk / Genk on Stage
02.07. D – Essen / Giesshalle / Traumzeit Festival // Ruhr 2010
03.07. DK – Roskilde / Roskilde Festival
04.07. NL – Beek en Donk / Wish Outdoor 2010
06.07. CH – Montreux / Montreux Jazz Festival
08.07. F – Bordeaux / Hauts de Garonne
09.07. F – Seignoses / Festival de la Salle des Bourdaines
10.07. F – Tours / Festival Terres du Son
11.07. F – Mulhouse / Betes de Scene
12.07. D – Karlsruhe / Zeltival
13.07. F – Angers / Festival L Ete
14.07. F – La Rochelle / Francofolies
15.07. F – Rennes / Quartiers d Ete
17.07. NL – Nijmegen / Vierdaagse Feesten
20.07. F – Thau / Festival de Thau
22.07. A – Graz / Jazzsommer
24.07. D – Nuernberg / Serenadenhof
13.08. D – Hamburg / Dockville Festival
14.08. D – Rothenburg ob der Tauber / Taubertal Festival
15.08. H – Budapest / Sziget Festival
19.08. D – Hanau / Amphitheater
20.08. CH – Gampel / Gampelfestival
21.08. D – Düsseldorf / ZAKK
26.08. D – Leipzig / Werk 2
27.08. D – Uebersee / Chiemsee Summer Reggae

A-TALK-ON-THE-WILD-SIDE

A TALK ON THE WILD SIDE

Bisher unveröffentlichte Interviews der größten Rock-Legenden in einem Buch: JOHN LENNON, MICK JAGGER, PAUL McCARTNEY, KEITH RICHARDS, CAT STEVENS & PHIL SPECTOR, PETE TOWNSHEND, JOHN BONHAM u.a.

A-TALK-ON-THE-WILD-SIDE
A TALK ON THE WILD SIDE

Roy Carr ist international wohl der berühmteste Musik-Journalist.

Es gibt keinen Musiker der internationalen Rock- und Popszene, der nicht von ihm interviewt wurde.

Schier unendlich ist Roy Carrs Archiv, das noch immer unveröffentlichtes Material von John Lennon, Mick Jagger, Paul McCartney u.a. enthält. Diesen Fundus hat Carr jetzt für ein einzigartiges Projekt geöffnet.

Das earBOOK „A Talk On The Wild Side“ fasst auf 120 Seiten die wichtigsten musikalischen und gesellschaftlichen Events der frühen 70er Jahre zusammen.

Die CDs im Buch liefern ein komplettes Rock Package mit zehn exklusiven und bisher unveröffentlichten Interviews von John Lennon, Mick Jagger, Paul McCartney, Keith Richards, Cat Stevens & Phil Spector, Pete Townshend, Keith Moon, John Entwistle und John Bonham.

Starjournalist Roy Carr erinnert sich in spannenden Erzählungen an die wilden 70er. Schonungslos offen erzählt er von seinen Erlebnissen mit Künstlern aus dem Rockbusiness.

Neben den Interview-CDs enthält das earBOOK viele exklusive Fotos, Anekdoten und Zeitungsartikel. Ein wichtiges Zeitdokument und spannendes Hörbuch zugleich, das in keinem Bücherregal fehlen sollte. Das earBOOK „A Talk On The Wild Side“ erscheint am 08.02.2010

FACTS:
„A Talk On The Wild Side“ earBOOK (4 Interview CD´s)
120 Seiten – Harcover
Größe: 28 x 28 cm – Text: Englisch
ISBN: 978-3-940004-29-1

Francoise-Hardy

Francoise Hardy „La pluie sans parapluie“

Vier Jahre ist es nun her, dass Françoise Hardy Parenthèses veröffentlichte, ein Album mit Duetten, das sie vielleicht, wie der Titel vermuten lässt, als schöpferische Ausnahme, als sozusagen ausgeklammert aus ihrer Karriere, verstanden haben wollte.

Francoise-Hardy
Francoise Hardy "La pluie sans parapluie"

Sie kann unmöglich geahnt haben, dass sich stattdessen eines der bislang intensivsten Kapitel ihrer Karriere auftat.

Die Chanteuse, eine Expertin in der Kunst der Verstellung, die stets davor zurückgeschreckt hatte, mehr über sich preiszugeben als sich zwischen den Zeilen ihrer subtil flüchtigen Songs lesen lässt, beschloss, endlich einmal eine Lebensbeichte abzulegen und uns so völlig neue Einblicke zu gewähren.

Sie zog sich für gut eineinhalb Jahre von der Außenwelt zurück und schrieb an ihren Memoiren, ließ dabei selbst schmerzhafte Details nicht aus, offenbarte sich dem Publikum mit ihrer natürlichen Eleganz als einzigem Schutzschild.

Das Resultat dieser introspektiven Reise ist die bislang nur auf Französisch erschienene Autobiographie Le Désespoir des singes… et autres bagatelles.

Es wird niemanden überraschen zu hören, dass das Buch in Frankreich monatelang weit oben in den Bestsellerlisten stand.

Anstatt anderen, die sie natürlich nicht so gut kennen können, die Annäherung an das Phänomen ‘Françoise Hardy’ zu überlassen, gelang es ihr, mit einem einzigen Werk all jene Fragen zu beantworten, die nun einmal aufkommen, wenn man sich jahrzehntelang im Licht des öffentlichen Interesses bewegt — Fragen, die durch Songs allein nie ausreichend beantwortet werden konnten.

Man hätte zu Recht fürchten können, dass Françoise nach einem solchen Kraftakt keinerlei Energie mehr für andere Dinge gehabt hätte.

Immer wieder hat sie verkündet, ihre Karriere als Sängerin in naher Zukunft beenden zu wollen — erstmals war das bereits 1988 mit dem Album Décalages der Fall.

Und tatsächlich schien es dieses Mal sehr wahrscheinlich, dass wir sie zum letzten Mal mit einem Mikrophon in der Hand gesehen hatten. Doch während sie sich eine Auszeit nahm und der Literatur widmete, blieb der enge Kern, der Françoise Hardy noch auf jedem Album unterstützt hat, bei der Arbeit.

Alain Lubrano, der sie seit nunmehr 15 Jahren begleitet, komponierte weiter und war begierig nach neuen Entdeckungen. Er war es, der über MySpace eine deutsche Sängerin entdeckte, die unter dem Namen Fouxi firmiert. Er spielte Françoise ein Stück der Deutschen vor, das diese auf Französisch eingesungen hatte, mit dem Titel La Pluie sans parapluie (Regen ohne Regenschirm).

Zu der Zeit, im Januar 2009, stellte Françoise gerade Ideen für ein neues Album zusammen und das Stück sprach sie so sehr an, dass es sogar zum Titelsong des Albums wurde.

Françoise holte das Einverständnis der Songwriterin ein und schrieb einen neuen Text, behielt aber die Grundatmosphäre des Stückes und seine außergewöhnliche Melodie bei.

Das Ergebnis ist ein Schmuckstück, das sich gut in jene Reihe von kontemplativen Balladen einfügt, die zu Hardys Markenzeichen geworden sind.

Das Titelstück steht in einem Reigen von Songs, die das Album zu einem der vielseitigsten und überschäumendsten ihrer Discographie machen. Ursprünglich waren die Sessions für New York angesetzt, doch dann kam La Pluie sans parapluie in Turbulenzen, bis es schließlich im Labomatic Studio von Dominique Blanc-Francard und Bénédicte Schmitt aufgenommen wurde. Edith Fambuena war bei einigen Songs eine unschätzbare Hilfe.

Trotz des Titels hat das neue Album eine etwas sonnigere Atmosphäre, wenngleich einige Stücke mit einer diesig herbstlichen Atmosphäre aufwarten, die an Tant de belles choses von 2004 erinnert.

Andere Stücke sind unbeschwerter Pop, darunter die erste Single Noir sur blanc, deren Melodie und romantische Lyrik typisch für Calogero sind.

Zum ersten Mal auf einem Hardy-Album vertreten sind außerdem La Grande Sophie (Mister), Arthur H (Les mots s’envolent) und Jean-Louis Murat, dessen stürmisches Memory divine einen leichten Hauch von Country-Blues birgt.

Für die weiteren Stücke arbeitete Hardy mit gut bekannten Gefährten: Lubrano etwa, der für die charmanten und sofort erkennbaren Schwingungen von Hardys Stimme geradezu Songs maßschneidern kann.

Zu den weiteren Vertrauten zählen Thierry Stremler (Mieux le connaître), Pascale Daniel (Un cœur éclaté, L’autre côté du ciel) sowie der englische Meister des Expressionismus, Ben Christophers (Esquives).

Das Ergebnis ist ein Album, das so fein justiert und austariert klingt wie ein Uhrwerk. Es hat mehr Pop-Appeal als alle Alben, die Hardy seit La Question und Et si je m’en vais avant toi aufgenommen hat, jene Werke, die während der Hochphase ihrer Karriere in den frühen 70ern entstanden.

Da wäre zum Beispiel das freche Champ d’honneur, das ihr Weggefährte Jacques Dutronc auch gut für seine eigene Comeback-Show hätte ausleihen können.

Oder Les Pas im Upbeat-Tempo, das die alten Zeiten wieder auferstehen lässt, oder das in die Swinging Sixties zurückführende Je ne vous aime pas. Letzteres hat Françoise Hardy dem Filmstar Danièle Darrieux gewidmet, ein schmerzhaftes Echo des Filmklassikers The Earrings of Madame de… von Max Ophüls (1953), zufälligerweise aus demselben Jahr wie der Roman The Echoing Grove der englischen Autorin Rosamond Lehmann, welcher Hardy wiederum zu den ergreifenden Songzeilen von Un cœur éclaté inspirierte.

Diese literarischen Spuren liegen wie ein Nebelschleier über den Texten von Françoise Hardy und vermögen es, noch in jedem Zuhörer dessen verborgene poetische Saite anzuschlagen.

Nach wie vor richtet Hardy sich in ihren Songs an einen nicht näher bestimmten Adressaten („vous”), und mit den vielen Leerstellen, die sie dem Zuhörer zum selbst füllen überlässt, und ihrer Stimme, die nie zuvor so anrührend geklungen hat, dringt sie tief in die Herzen ihrer Zuhörer vor.

Wie die einst von Tom Jobim gepriesenen „Waters of March” wirkt dieses Opus wie ein Regenschauer, der eine lang anhaltende Frische verspricht — mit oder ohne Regenschirm.

atzin

DIE ATZEN Frauenarzt & Manny Marc – ATZIN

DIE ATZEN – Die Abgeher und Disco-Pogo-Helden der Nation. DIE ATZEN – Die Party-Macher der kleinsten Hütte und im größten Stadion.

atzin
DIE ATZEN - Neue Single "Atzin"

DIE ATZEN – Die Maulhelden und Slogan-Könige. Die Häuptlinge vom Stamme Gröhl. Die Kings of Mitmaching und biggest Feierei on earth.

Was einst lediglich im Sprachgebrauch gebürtiger Berliner Schnauzen Verwendung fand, hat sich bei unzähligen Teens und Twens längst zu einem Synonym für groben Partyspaß mit buntem Konfetti, lauter Musik, schrillen Outfits in Neonfarben und einem unvergleichlichen Wir-Gefühl entwickelt.

„ATZEN“ – in unserer Hauptstadt und dem angrenzenden Brandenburg so viel bedeutend wie „Kumpel“ – ist zu einem Phänomen herangewachsen, das sich langsam aber gewaltig zu einer neuen Jugendbewegung entwickelt.

Wer trotz des Erfolgs von „Das geht ab“ – immerhin erreichte die Single Goldstatus, war mehr als zwei Monate in den Top10 der Deutschen Single Charts vertreten und hat die Top50 noch lange nicht verlassen – an ein One Hit Wonder glaubte, wurde schon mit der Veröffentlichung des DIE ATZEN-Albums „Atzen Musik Vol. 1“ im März 2009 ganz schnell eines Besseren belehrt. Anschließend wurde das Ganze noch vom Top 5 Hit „Disco Pogo“ und ihrem 2. Album „Atzen Musik Vol. 2“ getoppt.

Jetzt steht mit „Atzin“ der nächste Kracher an. Die zweite Auskoppelung aus „Atzen Musik Vol.2“ erscheint direkt an Karfreitag (02. April 2010). Und das Video zur Atzen-Ballade gibt es auf Kontor.tv:

Christian-Wunderlich

Christian Wunderlich – Gelacht um nicht zu weinen

Christian Wunderlich ist Schauspieler und Sänger. Weil er’s kann – und weil er’s auf authentische, uneitle, selbstkritische und charmante Weise tut.

Christian-Wunderlich
Christian Wunderlich "Gelacht um nicht zu weinen"

Dennoch provoziert diese Berufskombination bei vielen Fachleuten einen fast schon automatisierten Abwehr-Reflex: Muss der jetzt auch noch… Was nachvollziehbar ist, hier jedoch unbegründet.

Belege dafür hat das besonders bei Frauen beliebte Multitalent in der Vergangenheit reichlich geliefert, als TV-Serienstar (Verbotene Liebe, Nesthocker – Familie zu verschenken) und Popballaden-Spezialist (That’s My Way To Say Goodbye, In Heaven, So In Love).

Mit seinem dritten Album „Zwischen den Zeilen“ (VÖ April 2010), dem ersten in deutscher Sprache, setzt der 30-jährige Künstler seine Musikkarriere nach einer längeren Auszeit fort.

Die Singleauskopplung „Gelacht, um nicht zu weinen“ (VÖ 19.03.2010) erzählt vom euphorischen Aufkeimen einer Liebe und dem ernüchternden Scheitern der Beziehung und liefert einen Vorgeschmack auf die neuen Seiten des Christian Wunderlich.

Christian Wunderlich – „Zwischen den Zeilen“

Leben heißt Hoffnung nicht verlieren, singt er in einem Song seines neuen Albums. Klingt wie ein Ablenkmanöver in kriselnden Zeiten. Irrtum! Wie schwer das Leben sein kann hat Christian Wunderlich bereits als 14-jähriger Teenager erfahren müssen, 1993, als sein Vater an Krebs starb. Dennoch hat der gebürtige Kölner, der fortan in einem Frauenhaushalt aufwächst, in dem über alles geredet wird, seine Lebensfreude nie verloren. Er hat damals gelitten, getrauert, gezweifelt. Aber er hat sich wieder aufgerafft – und schließlich vorgesprochen bei der populären ARD-Vorabendserie Verbotene Liebe. Mit beachtlichem Erfolg.

Die Art wie Christian Wunderlich die Nebenfigur Frank Levinsky mit Leben erfüllte kam beim Fernsehpublikum derart gut an, dass entschieden wurde, ihn zum Hauptakteur zu machen. Eine Bestätigung seines Könnens, welches vor allem daherrührt, dass er durch den frühen Schicksalsschlag feine Antennen für die Gefühlswelten anderer entwickelt hat.

So jemand bleibt geerdet, wenn die große Medienwelle heranschwappt, geschehen im Jahr 1998 als Christian den Singlehit That’s My Way To Say Goodbye veröffentlicht. Ein bewegendes Lied über Trauerverarbeitung, das auch in der Daily Soap zu hören ist.

„Ich war noch nie ein großer Fan von Society Partys oder Preisverleihungen“, sagt Christian Wunderlich.

„Posieren vor der Kamera finde ich extrem unangenehm.“ Darstellungsdrang klingt anders. Eher erschrocken war der blonde Künstler über die plötzliche Hysterie um seine Person: Bravo hier, Viva dort. So geht das halt, wenn ein Song die Charts hinaufklettert, zumal ohne imposante Werbemaßnahmen im Vorfeld. Und ohne Masterplan, mit dem mittlerweile fast nichts mehr zu gehen scheint im digitalen Popzeitalter. Eher naiv sei man an die Sache herangegangen. Nach der Devise, wir nehmen jetzt ein bisschen Musik auf und amüsieren uns dabei. „Weiter gedacht habe ich nicht“, erinnert sich Christian Wunderlich, „vielleicht auch deshalb, weil Schauspielern oftmals wenig Glück mit ihren musikalischen Ambitionen beschieden ist.“

Entdeckt wurde Christian mitte der 90er Jahre bei einer launigen Karaoke Veranstaltung. „Mit Musik hatte ich bis dahin wenig zu tun“, beschreibt Christian die Anfänge. Die Studioarbeit entwickelte sich jedoch ganz natürlich und so ist seine Leidenschaft fürs Singen und Schreiben stetig gewachsen. „Es ist etwas völlig anderes als vor der Kamera fremde Texte aufzusagen.“ Das Resultat: Der Singer/Songwriter Christian Wunderlich ist quasi über Nacht ebenso gefragt wie der Fernsehschauspieler. Wenn nicht sogar noch mehr.

In den folgenden drei Jahren (1998-2001) ging es zweigleisig weiter. Neben den Dreharbeiten entstanden vier Hitsingles (That’s The Way To Say Goodbye, In Heaven, So In Love, Forever In Love, ein Duett mit Kirstin Hall) sowie zwei Chartsalben (Real Good Moments, Reflections). Im Juni 1999 verließ Christian Wunderlich Verbotene Liebe. Verschnaufpause? Fehlanzeige. Er übernahm die Hauptrolle des Oliver Brand in der ZDF-Vorabendserie Nesthocker – Familie zu verschenken, für die er auch den Titelsong Real Good Moments schrieb. Nach zwei Staffeln stieg Christian aus um mit der irischen Top-Formation Westlife – ebenfalls Großmeister der verträumten Pop-Hymnen – auf ausgedehnte Asientour zu gehen.
Wie die Könige wurden sie dort gefeiert. Speziell Christian Wunderlich, der in Thailand sogar eine Goldauszeichnung erhielt. Wo er auftauchte, versammelten sich in kürzester Zeit kreischende Mädchenmassen. Absolut wahnwitzig! Zu den restlos ausverkauften Konzerten ging es deshalb aus Sicherheitsgründen nur noch mit Polizeieskorte.

Für den eher zurückhaltenden Künstler eine tolle, eine unvergleichliche – aber auch eine surreale Erfahrung, die hinterfragt werden musste: Bin ich wirklich der Superstar, für den mich hier alle halten? Erschöpft kehrte Christian nach Deutschland zurück. Es war an der Zeit tief durchzuatmen, den Kompass neu zu justieren. Wer bin ich? Was ist wirklich wichtig? Wohin soll die Reise gehen? Er vollzog eine Zäsur und arbeitete zunächst in einem Behindertenheim. Bodenhaftung herstellen.
Darüber hinaus hat Christian die freiwillige Auszeit zum schreiben genutzt. Nur für sich. Zwei Wälzer mit jeweils mehreren hundert Seiten Text sind währenddessen entstanden. Eine epische, märchenhafte Liebesgeschichte und eine abgefahrene, schwarzhumorige Story.

Ob er sie jemals veröffentlicht. Wer weiß? Sicher ist, dass Christian in dieser Zeit, noch bevor die zweite deutsche Welle über die Musiklandschaft schwappte, mit der Frage konfrontiert wurde, warum er nicht künftig deutsche Poptexte schreiben wolle. „Ich hab’s versucht, und es hat so gut funktioniert, dass es mich ermutigt hat weiterzumachen. Wobei wir uns viel Zeit genommen haben für den Sound der Sprache – um herauszufinden: wie klinge ich auf Deutsch?“

Es klingt wie ein Neuanfang. Die Arbeit für das neue Album Zwischen den Zeilen (VÖ April 2010), ist ohne Veröffentlichungsdruck in aller Ruhe bei Tinseltown Music im Kölner Maarweg entstanden. In den 15 Songs, die sich im Koordinatensystem des Deutschpop zwischen Rosenstolz und Herbert Grönemeyer bewegen, spürt man die Weiterentwicklung der letzten neun Jahre. Menschlich wie musikalisch. Christian Wunderlich redet Klartext, stellt sich hin mit offenem Visier. Allgemeingültige Themen wie Liebe (Lebenslänglich), Verlust (Gelacht, um nicht zu weinen), Kindheit (Wir waren Könige) oder die Niederlagen des Lebens (Leben heißt) bekommen dadurch eine sehr persönliche Färbung.

Auch Selbstkritik und Selbstironie gehören zum Repertoire des gereiften Künstlers. In der nachdenklichen Ballade Der, der ich lieber wär zum Beispiel charakterisiert er sich unter anderem als Blender und Schmalspurpoet. Das ist souverän, es macht seine Musik glaubwürdig. „Obwohl die Lieder von Ereignissen und Dingen handeln, die ich erlebt habe und die mich beschäftigen, ist es mir wichtig, dass die Zuhörer sich damit identifizieren können; dass sie weinen oder über sich selbst lachen und sagen können: Ja, genauso ist es““, wünscht sich Christian Wunderlich. Der Wunsch dürfte mit seinem neuen Album vollends in Erfüllung gehen.

19.03.2010 Veröffentlichung Single „Gelacht, um nicht zu weinen“
Mai 2010 Veröffentlichung Album „Zwischen den Zeilen“

www.christian-wunderlich.de

Selena-Gomez-Kiss-Tell

Selena Gomez „Kiss & Tell“

Selena Gomez stand schon einige Zeit im Rampenlicht, bevor sie ihr Debütalbum aufnahm. Sie spielte eine Hauptrolle in der Disney Serie „Die Zauberer vom Waverly Place“ und hatte ihre Auftritte in so manch anderen erfolgreichen Filmen und TVShows.

Selena-Gomez-Kiss-Tell
SELENA GOMEZ "Kiss & Tell"

Musik war jedoch schon seit ihrer Kindheit ihre größte Leidenschaft. Mittlerweile ist sie kein Kind mehr und veröffentlicht ihr Hollywood Records Debüt „Kiss & Tell.“ Das Album ist nicht weniger als die emanzipierte Proklamation einer jungen Künstlerin, die viel zu sagen hat.

Den Weg bis zum jetzigen Punkt bestritt sie nicht alleine: Produzent Ted Bruner, die Songschreiber Gina Schock, Tim James & Antonina Armato und Selenas Band, ‚The Scene’ zeigen sich mitverantwortlich für den wilden und feurigen Sound ihres Debüts.

„Es ist meine erste Platte, sie musste einfach unglaublich gut werden,“ erzählt Selena. „Die Aufnahmen waren ein großer Lernprozess, ich wollte meinen eigenen Sound finden und schauen, in welche Richtung ich mich musikalisch bewege.“

Sie definierte klar und deutlich ihre musikalische Heimat. Und diese rockt einfach ohne Zweifell! Selena zündet ein Rock’n’Roll-Feuerwerk, das ihre Fans überraschen wird.

Das könnte insbesondere an Songs wie „Kiss & Tell“, das mit eigenen Bataillon aus Schlagzeug-Rhythmen, kompakten Harmonien und einer an Janes’s Addiction erinnernden Lead-Gitarre erinnert, liegen. Selena ergänzt lachend: „Das ist im Prinzip mein derbster und rauster Song, aber das ist absolut positiv gemeint.“

Selena wollte ihr Album „leidenschaftlich, lustig und kraftvoll“ klingen lassen, wie sie sagt. Das schafft sie und kommt ohne Umwege zu ihrer „Guys are dogs-Attitude“.

„Falling Down“ und „I Don’t Miss You At All“ sind Songs voll weiblicher Verachtung dem anderen Geschlecht gegenüber, während das Pop-Juwel „I Won’t Apologize“ (den Selena mitschrieb) klar Stellung zum Thema Selbstbestätigung bezieht. „Mädchen in meinem Alter neigen dazu, sich für andere Menschen zu verändern,“ erzählt Selena. „Egal ob es für ihren Freund ist oder ob sie versuchen zu den ‚coolen’ Kids zu gehören. Dieser Song ruft dazu auf, sich niemals dafür zu entschuldigen, wer man ist. “

Dass Balladen bei Selena auch etwas Besonderes sind, beweist sie mit den sehnsüchtigen Stücken „The Way I Loved You“ und „I Promise You“. Das letztere erzählt die Geschichte einer einfachen und unaufregenden Romanze. Das Weiche und Sentimentale legt sie spätestens mit den anspruchsvollen Rock-Songs „Stop and Erase“ und „I Got U ab. „As a Blond“ ist wahrscheinlich der innovativste Song der jungen Brünetten Selena. „Jedes Mädchen wird eines Tages verlassen,“ sagt sie, „und das fühlt sich nie gut an. Ich wollte die Herzschmerz-Songs alle mehr nach Aufbruch als nach Trauer klingen lassen. Wenn ich die Songs performe, fühle ich nicht den Schmerz der traurigen Stunden.“

Zum Ende des Albums schließt sich der Kreis mit dem erneut aufgenommenem „Tell Me Something I Don’t Know,“ ein Up-Beat-Hip-Hop-Kracher, den sie schon vor ein paar Jahren geschrieben hat und der jetzt unter einem reiferen Blickwinkel wieder herausgeholt wurde. „Ich dachte mir, es wäre ein großer Spaß, den Song wieder aufzunehmen und ein paar Techno-Beats hinzuzufügen,“ berichtet Selena, die neuen Dingen immer abenteuerlustig gegenüber tritt.

Am 22. Juli 1992 erblickte Selena in Dallas, Texas das Licht der Welt und begann sieben Jahren später mit der Schauspielerei, als sie eine Rolle in der Serie „Barney & seine Freunde“ ergattern konnte, die sie zwei Staffeln spielte. Bei den Dreharbeiten lerne sie ihre beste Freundin, die Schauspielerin und Sängerin Demi Lovato, kennen. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich die Möglichkeit hatte mit Demi so viel zu erleben. Wir kennen uns beide schon so lange, dass wir mittlerweile eher wie Schwestern miteinander umgehen als wie gute Freundinnen.“

Ihre erste Filmrolle spielte Selena 2003 in dem Science-Fiction Abenteuer „Spy Kids“. 2008 lieh sie dem Film „Horton hört ein Hu!“ ihre Synchronstimme und hatte Gastrollen in „Hannah Montana“ und „Hotel Zack & Cody“.

Ihr größter Erfolg als Schauspielerin war die Rolle der Alex Russo in der Disney Erfolgsserie „Die Zauberer vom Waverly Place“, die 2007 Premiere feierte. Für die Arbeit an der Serie gab es 2009 den gerechten Lohn: Selena und ihre Kollegen gewannen einen Emmy für herausragendes Kinderprogramm. „Ich glaube, ich bin ganz anders als Alex. Sie bereitet sehr viele Probleme. Meine Eltern würden das nie zulassen. Dass sie selbstsicher ist und es nicht zulässt, dass ihr jemand ihren Weg verbaut, sind jedoch sehr gute Charakterzüge an ihr.“

Ihr voller Schauspielkalender entmutigte sie nicht, an ihre Musik Träume zu glauben. Selene steuerte drei Songs für den Soundtrack zu „Die Zauberer vom Waverly Place“ bei und einige Songs für „101 Dalmatiner“, „Another Cinderella Story“ und „Tinker Bell“. Aber sie hatte definitiv höhere Ambitionen. „Ich habe Musik immer geliebt und schreibe Songs schon eine ganze Weile, aber der Gedanke, daraus eine Karriere zu starten, hat mich zunächst verängstigt. Erst jetzt ist die Zeit gekommen, sich verstärkt und intensiv der Musik zu widmen.“

Ein neues Album ist aufgenommen, in einer Erfolgsserie spielt sie mit und in der Zukunft stehen weitere Filmprojekte an – da grenzt es schon an ein Wunder, dass Selena überhaupt noch Zeit für andere Dinge hat. Sie nimmt sie sich einfach, um auch mal etwas zurückgeben zu können. Sie arbeitete ehrenamtlich für das St Jude Kinder Krankenhaus und das Projekt ‚Disney’s Friends for Change’ und war bereits zweimal die Jugend-Botschafterin für UNICEF. Im Zuge dessen besuchte sie kürzlich Afrika. Der Trip verhalf ihr, ihren Horizont zu erweitern. „Ich lerne immer mehr und verändere mich ständig, dennoch glaube ich, haben meine Moralvorstellungen gegenüber der Familie und Freundschaften sich nie geändert.“

Sie ist noch lange nicht fertig mit ihren Träumen. In den nächsten Jahren plant Selena ihre Karriere weiter voran zu treiben, ohne jedoch jemals ihre Fans zu vergessen und den festen Glauben, den sie in Selena haben. „Ich möchte andere inspirieren, helfen und etwas bewegen“, fasst Selene ihre Ziele zusammen. Mit „Kiss & Tell“ wird sie darauf nicht lange warten müssen.

Bunny-Lake-THE-BEAUTIFUL-FALL

BUNNY LAKE ‚THE BEAUTIFUL FALL‘

Leben im Fallen und im Liegen: Die Wiener Elektro-Band BUNNY LAKE verlässt mit ihrem neuen Album „The Beautiful Fall“ den Club und umarmt tanzend die Welt.

Bunny-Lake-THE-BEAUTIFUL-FALL
Bunny Lake "THE-BEAUTIFUL-FALL"

Das Abenteuer Pop

Die Discokugel ist ein simples Ding. Entweder sie dreht sich, oder sie dreht sich nicht. Entweder sie funkelt, oder sie funkelt nicht. An oder aus, that’s it.

Und doch lügt er bisweilen, dieser Sternenstaub aus Licht. „Dancing With Tears In My Eyes“ haben Ultravox einst gesungen. „Crying At The Discotheque“ hieß es später bei Alcazar.

Tränen haben BUNNY LAKE keine in den Augen. Aber die Wiener Elektro-Band weiß um die Lügen der Discokugel; sie trägt Melancholie und Sehnsucht im Herzen und die Zweifel auf der Zunge. „I know, it’s really hard to take. And I know that you celebrate the fake“, singen sie auf „Into The Future“.

Jenem Song, der ihrem dritten Album „The Beautiful Fall“ als Single vorangegangen war und der BUNNY LAKE den österreichischen Musikpreis Amadeus als bester Elektronik/Dance-Act des Jahres 2009 beschert hat.

Into the future, here we come

Doch BUNNY LAKE geben sich diesen Zweifeln nicht hin: „Another day another night, we will be fucked up but alright. Into the future, here we come!“ Euphorie und Melancholie tanzen Hand in Hand; gleichzeitig singt hier jemand, der das Gefühl kennt, seine Wunden zu lecken. Dabei ist dieser hell strahlende Song weniger Durchhalteparole als vielmehr Mutmacher. Ein Mutmacher, der nicht nur im Club, sondern auch als Popsong bestens funktioniert. Was nicht nur für „Into The Future“, sondern fürs ganze Album gilt.

Genau darin liegt auch der Reiz von „The Beautiful Fall“. BUNNY LAKE suchen ihr Glück nicht mehr ausschließlich in einer Parallelwelt aus Trockeneisnebel, Stroboskoplicht, wummernden Bässen und bewusstseinsverändernden Substanzen. Sie flirten nicht – wie auf „The Late Night Tapes“ (2006) und „The Church Of Bunny Lake“ (2007) – mit den „Disco Demons“ und huldigen nicht der „Strobe Love“, obwohl sie es natürlich nach wie vor verstehen, elektronisch zu rocken.

Bring back some mystery, it’s the last days of disco

BUNNY LAKE sind weicher geworden – und gleichzeitig auch härter, weil persönlicher und direkter. Aktuelle Clubmusik sei bei der Entstehung der Platte kein Einfluss gewesen, erzählt die Band. Das eigene Leben dafür umso mehr. „Es klingt klischeehaft, aber ich glaube, wir sind auf eine bestimmte Art erwachsener geworden – man muss nicht mehr der Besoffenste von allen sein, um zu zeigen, dass man in der Band ist“, sagt BUNNY LAKE-Sängerin Suzy On The Rocks.

„Dieses Sich-Gehen-Lassen hätte sich auf einer glamourösen Ebene natürlich ewig weiterspielen lassen“, ergänzt Co-Sänger Christian Fuchs. „Es war aber schnell klar, dass wir das nicht wie bisher durchziehen können, wenn wir ehrlich bleiben wollen. Die Krise war in unserem Umfeld schon vorab angekommen, als wir mit der Arbeit an der Platte begonnen haben. Bandintern entstand damals die Stimmung, dass man sich gegen etwas wehren muss.“

Am offenkundigsten wehren sich BUNNY LAKE gleich im ersten Song des Albums. „The darkness tries to follow us“, heißt es da. „But we swallow the darkness, and we never surrender“. Was hier so kämpferisch tönt, weicht in Liedern wie „1994“ oder „The Last Days Of Disco“ einer tanzbaren Mischung aus Synthiepop und Sehnsucht, der Spaßtyrann bleibt stets ausgesperrt, die Wehmut nicht. Auch „Army Of Lovers“, das noch lange nach seinem Verklingen im Kopf weiterspielt, kommt nicht ohne düstere Zwischentöne aus.

Pop und militante Romantik

„Für mich ist eine bestimmte Vision von Pop das letzte Abenteuer“, fasst Christian Fuchs die Idee hinter „The Beautiful Fall“ zusammen. „Pop in Verbindung mit einer Art militanter Romantik. Speziell im Alternative-Bereich ist der Begriff Pop häufig mit negativen Assoziationen verbunden, aber wir denken dabei an Leute wie David Bowie oder New Order, die es geschafft haben, verstörende Inhalte in extrem eingängige Musik zu verpacken.“

Und die militante Romantik? „Die soll sich abheben von dieser allgegenwärtigen, leicht konsumierbaren Weichzeichner-Romantik. Unsere Vorstellung hängt eher an Lars van Triers Filmen als an irgendeiner Romantic Comedy aus Hollywood.“

In „Hello Anita“ trifft die Mischung aus tanzbarem Pop, Melancholie und militanter Romantik auf BUNNY LAKEs alte Freude am Exzess. Gewidmet ist das Lied Anita Berber, dem It-Girl der Weimarer Republik, das 1928 nach einem ebenso skandalträchtigen wie selbstverschwenderischen Leben 29-jährig starb. Anita Berber ist nicht die einzige starke Frau, der Christian Fuchs auf der Platte huldigt; für sich selbst zieht er dagegen Verliererrollen vor, bewusst überzeichnet etwa im extrasanft gesungenen Dirty-Old-Man- Miniaturdrama „Charlotte Goodbye“.

C’mon, hit the ground with me

Den Plattentitel haben sich BUNNY LAKE bei Alicia Drakes Buch „The Beautiful Fall“ geborgt, das den Aufstieg von Karl Lagerfeld und Yves Saint Laurent beschreibt, eine goldene Modeära und ihr tragisches Ende. „Was im Buch beschrieben wird, hat sehr viel mit der Gegenwart zu tun, diese Krisenstimmung und wie die Leute darauf reagieren“, sagt Christian Fuchs.

Im Studio besteht BUNNY LAKE neben den beiden Stimmen aus dem steirischen Elektroniktüftler Bernd Heinrauch. Live werden Suzy On The Rocks und Christian Fuchs vom Bassisten Christof Baumgartner und dem Visualisten und Elektroniker Leonard Wegscheider begleitet. Ein weiteres festes Mitglied der Bandfamilie ist der in New York lebende Wiener Techno-Produzent Christopher Just. Teile des neuen Albums hat wiederum der in Berlin ansässige Schweizer Elektroniker Beat Solèr alias Seelenluft produziert. Die unkonventionelle Kooperations-Achse Wien/Leibnitz/Berlin/New York ist nur typisch für eine Band, die sich in ihrem Tun von Beginn an nicht auf die popkulturelle Provinz Österreich beschränken mochte: Diverse Remixe angesagter Vertreter des internationalen Club-Undergrounds haben BUNNY LAKE weltweit in die DJ-Plattentaschen gebracht, ihre Konzertreisen führten bereits bis nach New York, Tallinn und Mexiko. „Wären wir reduziert auf Österreich, würde es uns längst nicht mehr geben“, sagt Suzy On The Rocks. „Ohne all diese Kontakte und den Austausch wäre es uninteressant.“

Ganz Wien ist so herrlich hin

Ihre Herkunft stellen BUNNY LAKE trotzdem selbstbewusst in die Auslage – durch eine Coverversion von Falcos morbidem Stadtporträt „Ganz Wien“. „Ich habe grundsätzlich keine Vorbilder“, sagt Suzy On The Rocks. „Aber es gibt Leute, deren Zugang ich schätze. Falco war da einer der Größten.“ Klingt der Song im Original nach einer autobiografischen Beichte, so wirkt BUNNY LAKEs Interpretation wie eine distanzierte Beschreibung – und mit einem Mal klingt „Ganz Wien“ nicht mehr wie ein historisches, sondern wie ein aktuelles Porträt der Stadt.

Als „The Beautiful Fall“ bereits fertig aufgenommen war, bekam Christian Fuchs ein Zitat aus Falcos „Verdammt wir leben noch“ gemailt, das dieser mit dem Titel assoziierte. „Das war ein absoluter Gänsehautmoment“, erinnert sich der Sänger. „Das ganze Thema des Albums schien nachträglich von Falco vorgegeben.“

„Denn wer’s net kapiert hot, wirds nie verstehn / Dass für uns die Uhrn ondas gehen / Dass wir im Foin und im Liegn erst so wirklich leben / So wirklich überlebn“, lautet dieses Leitmotiv according to Falco. Anders ausgedrückt: Fucked up but alright – into the future, here we come!

BUNNY LAKE

Spielten Livekonzerte u.a. in Wien, NYC, Budapest, München, Berlin, Amsterdam, Mexiko City, Acapulco, Prag, Tallinn, Amriswil, London, Timelkam und Trimmelkam.

Wurden remixed von Christopher Just (NYC), Glow (Wien/Berlin), Shinichi Osawa (Tokio), DJ Sandrinho feat. MC Gringo (Rio de Janeiro), The Aston Shuffle (Australien), Tronik Youth (London), Zombie Disco Squad (London), Ben Mono (Berlin), Ilsa Gold (Wien), Disco Villains (St. Louis/USA), Heartbreak (London), Designer Drugs (NYC).

Drehten Videos mit Suk & Koch (NYC), Edwin Brienen (Berlin), Mirjam Unger (Wien), John Major’s Daughters (London).

RPO-Plays-Pink-FLoyd

The Royal Philharmonic Orchestra Plays Pink Floyd

RPO-Plays-Pink-FLoydPink Floyd gehört zweifelsohne zu einer der erfolgreichsten Bands aller Zeiten und hat durch ihre äußerst markanten Texte und Melodien inzwischen Kultstatus erreicht.

Das Classic-Rock Album „The Royal Philharmonic Orchestra plays Pink Floyd“ vereint eine Auswahl der schönsten und erfolgreichsten Songs ihrer Bandgeschichte.

Auf diesem Album finden sich Pink Floyds Hits wie „Shine On You Crazy Diamond“, „Another Brick in the Wall“, „Wish You Were Here“, „Hey You“ oder „Time“ u.v.a. „The Royal Philharmonic Orechstra plays Pink Floyd“ steht für den Auftakt einer Wiederauflage der bereits in den 90ern sehr erfolgreichen Albumreihe.

Der Sound von Künstlern wie Elton John, Prince, Genesis oder Queen trifft auf klassische Melodien und erlebt eine einmalige Interpretation der anderen Art.

„The Royal Philharmonic Orchestra Plays Pink Floyd“ (1 CD)
VÖ: 05. März 2010 | Edel:Records

Killerpilze-LAUTONOM

KILLERPILZE ‚Lautonom‘

Über 180.000 verkaufte Alben! Gold-Auszeichnung für das Debüt „Invasion der Killerpilze“! Ausverkaufte Shows und Fan-Clubs in ganz Europa!

Killerpilze-LAUTONOM
Killerpilze "Lautonom"

Die Killerpilze sind der erfolgreichste deutschsprachige Rock-Newcomer der letzten vier Jahre.

Und nicht nur das: Schlagzeuger Fabian (17) ist mittlerweile auch ein angesagter Schauspieler („Vorstadtkrokodile“), die Gitarristen und Sänger Mäx (21) und Jo (20) schreiben nebenbei noch Musik für diverse Kinofilme (Constantin, Disney) und haben sich einen ausgezeichneten Ruf als Songwriter erarbeitet.

Doch jetzt ist erstmal Pause mit den Nebenprojekten: Die drei Jungs aus dem bayerischen Dillingen an der Donau melden sich mit ihrer neuen Single „DREI“ am 12. Februar zurück.

Der dritte Longplayer folgt im Frühjahr. Dabei ist es Produzent Corni Bartels in den Münchener Weltraumstudios gelungen, die legendäre Spielfreude, die die Fans von den Killerpilze-Konzerten bestens kennen, perfekt einzufangen. Vor allem der abwechslungsreiche Sound, der von melodischen Punkrock- Hymnen, über harte Metal-Songs bis hin zu nachdenklichen Balladen variiert, zeigt ihre musikalische Reife. „Die neuen Songs sind wie ein musikalischer Befreiungsschlag. Wir haben ein Jahr lang sehr intensiv an unseren Ideen gearbeitet.

Damit wollen wir einen weiteren Schritt in Richtung Ernsthaftigkeit gehen. Schließlich sind wir keine Teenie-Band mehr,“ gibt Jo die neue Marschroute vor. Eine sicherlich neue Erfahrung wird es sein, dass die Band künftig für ihre eigenen Geschicke zuständig ist.
Jo erklärt: „Wir hatten eine aufregende Zeit mit den ganzen Leuten bei Universal Music und sind dankbar für die ganze Energie und das Know How, was in uns investiert wurde.

Letztlich haben sich unsere Visionen etwas auseinander entwickelt und von nun an wollen wir lieber alles selber machen. Wir haben ja die letzten Jahre viel Einblick in die Musikbranche gewonnen. Ab sofort sind Jo, Mäx und Fabian ihr eigener Chef. Die Jungs haben selbst ein Label gegründet, um unabhängig zu sein.

Mäx dazu: „Für uns ist die Situation eine völlig neue, sehr positive Erfahrung. Endlich müssen wir nicht mehr mit den Verantwortlichen einer Plattenfirma diskutieren, ob ein Song ins Marketing- Konzept passt oder ob die Aufnahme den Zeitgeist trifft. Jetzt müssen wir nur noch intern darüber diskutieren, ob ein Song gut ist oder nicht. Das setzt ungeheure Kräfte frei, die in den kreativen Prozess fließen.“ Dieser Prozess umfasst nicht nur die Musik: „Wir machen jetzt alles komplett selbst: Vom Design der T-Shirts, über die Grafik auf den Eintrittskarten bis hin zu unserem Internet-Auftritt. Ab sofort gibt es nur noch 100 Prozent Killerpilze – und zwar in jedem Bereich!“

Das gilt selbstverständlich vor allem für die Hilfsprojekte, für die sich die Killerpilze stark machen. Fabian, der als Einziger selbst noch zur Schule geht, betont: „Uns ist es wichtig, dass wir nicht nur über Ungerechtigkeit singen oder reden. Wir setzen uns dafür ein, dass die Welt ein kleines bisschen besser wird.“

Gemeinsam mit den Fans sammelten die Killerpilze 250.000 Euro für die Aktion „Punk macht Schule“. Mit dem Geld wurde ein kompletter Schulkomplex in Äthiopien gebaut. Ab diesem Jahr sind die Drei in dem Projekt „Generation Abc 2015“ engagiert. welches das Ziel hat, allen äthiopischen Kindern und Jugendlichen bis zum Jahr 2015 eine Schulausbildung zu garantieren und rocken bei „Kein Bock auf Nazis“ gegen Rechtsextremismus. Jetzt liegt aber erstmal die volle Konzentration auf dem neuenAlbum.

„Auf unsere neuen Songs können wir wirklich stolz sein. Das sagt natürlich jeder Musiker, aber dieses Album ist unser direktestes und live werden wir das beweisen. Ich müsste mich schon sehr täuschen, wenn unsere Fans anderer Meinung sind,“ freut sich Jo über das Ergebnis der Aufnahmen. Ob Jo mit seiner Einschätzung richtig liegt, davon können sich die Fans ab dem 26.03.2010 selbst überzeugen.

Dann gehen die Killerpilze endlich auf den ersten Teil ihrer großen LAUTOBAHN-Tour: „Wir werden uns mit der neuen Platte den Arsch abspielen und durch ganz Europa touren. Die Fans können sich auf geile Party-Abende freuen,“ verspricht Fabian. Pogo, Party, autonom, die Killerpilze sind bereit für den nächsten Schritt ihrer Karriere!

Single „DREI“ – Release: 26.02.2010 – killerpilzerecords / südpolrecords

KILLERPILZE ‚Lautonom‘ LINE UP:
• JO (vocals, guitar)
• MÄX (guitar, vocals)
• FABIAN (drums)

KILLERPILZE ‚Lautonom‘ TOURDATEN:

LAUTOBAHN TOUR 2010
26.03. Augsburg – Kantine
27.03. A- Salzburg – Rockhouse (tbc)
28.03. A- Wien – B72
30.03. Nürnberg – Hirsch
31.03. Erfurt – Unikum
01.04. Stuttgart – Universum
05.04. Köln – Werkstatt
06.04. Berlin – Postbahnhof
07.04. Hamburg – Knust
08.04. Frankfurt – Nachtleben
09.04. Kaiserslautern – Cotton
10.04. München – Backstage

Juergen-Drews-Schlossallee

Jürgen Drews zieht in die „Schlossallee“

Ein Haus kann man am Reißbrett entwerfen, einen Hit nicht. Das weiß Jürgen Drews, doch ist ihm vergangenes Jahr beides gelungen, und in seinem Fall hat das eine sogar etwas mit dem anderen zu tun.

Juergen-Drews-Schlossallee
Jürgen Drews "Schlossallee"

Die Arbeiten am neuen Eigenheim auf seinem Grundstück im münsterländischen Dülmen hatten gerade begonnen, als ihm ein Musiktitel zur Aufnahme angeboten wurde, der ihn von Anfang an begeisterte, «weil einfach alles in sich stimmig war und zu mir passte», wie er sagt.

«Darauf hatte ich gewartet: eine Melodie, verbunden mit einem Refrain und einem Beat, die einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Damit steht und fällt in meinem Beruf alles», verrät der Mann, der seit Jahrzehnten eine feste Größe im deutschen Musikbetrieb ist. Er meint seine Top-Ten-Single «Ich bau dir ein Schloss», eine Liebeserklärung an seine Frau Ramona und gleichzeitig nach «Ein Bett im Kornfeld» (1976) und «Barfuß durch den Sommer» (1977) der erste Top 10 Hit nach 32 Jahren!

«Es geht nicht darum, wie groß oder wie teuer etwas ist. Es geht um die Geste, um die kleinen Zeichen der Liebe und Wertschätzung, um das Schenken an sich», lautet Drews‘ Philosophie, die an allen Ecken und Enden auch in der «Schlossallee» aufblitzt, seinem neuen Album.

Damit hat er sein Versprechen wahr gemacht, all jenen DJs Nachschub zu liefern, die sich schon seit geraumer Zeit «endlich mal wieder so richtig eingängige, moderne Discofox-Schlager» von ihm gewünscht hatten. Sie bekommen genau das, was sie sie wollten: eine CD mit 14 Tracks zum Durchtanzen, überwiegend von Drews selbst produziert und zu einem guten Teil auch von ihm geschrieben. Nach seinem vorerst letzten Schlager-Hit mit Pop-Appeal, «Irgendwann, irgendwo, irgend-wie» (1989), hatte er sich mehr und mehr auf «Partymusik zum Abfeiern» verlegt, was sowohl in rhythmisch als auch in der Ausdrucksweise eben doch ein anderes Paar Schuhe ist.

Juergen-Drews
Jürgen Drews

Der Kurswechsel zurück ins Pop-Schlager-Fach bedeutet nun allerdings keineswegs, dass der ehemalige Les Humphries Singer kurz- oder mittelfristig plant, sich als Zeremonienmeister öffentlicher Partys im großen Stil zurückzuziehen. Ganz im Gegenteil. «Ich habe es bis heute keine Sekunde bedauert, vor mehr als zehn Jahren von Thomas Gottschalk die Krone aufgesetzt bekommen zu haben», verrät der Entertainer.

Auch zukünftig will er – zumindest in der Urlaubssaison – als «König von Mallorca» in seinem «Balearen-Schloss», der MEGA-Arena in Palma, das Zepter schwingen. Er erweitert nur sein Programm, wobei jetzt schon klar ist, dass die Fans ihn niemals mehr ohne das «Schloss» von der Bühne lassen werden.

«Privat bin ich eher zurückhaltend, aber als Sänger und Musiker macht es mir nach wie vor unheimlich Spaß, diese Riesenpartys zu feiern – mit all den jungen Leuten. Das freut mich besonders», so Drews und erläutert weiter: «Ich staune oft selbst: Meine eigene Generation macht heutzutage höchstens ein Viertel meines Publikums aus. Doch eigentlich ist das Alter ja gar nicht entscheidend, sondern die Einstellung. Ich rauche nicht, ich trinke keinen Alkohol, und ich denke niemals ans Aufhören. Schließlich habe ich doch vor, irgendwann der ‚Party-Heesters‘ zu werden!»

Mag es ihm aufgrund seines blendenden Aussehens auch kaum jemand abnehmen: Am 2. April 2010 wird Jürgen Drews 65.

WAYNE JACKSON Undercover Psycho

WAYNE JACKSON „UNDERCOVER PSYCHO“

Es gibt eine Geschichte über Wayne Jackson zu erzählen, die bezeichnend ist für seine Beharrlichkeit…

WAYNE JACKSON Undercover Psycho
WAYNE JACKSON Undercover Psycho
Bei dem alljährlichen Schulsporttag, wurde der erst sechsjährige Wayne Erster bei einem Wettlauf um das komplette Schulgelände.

Obwohl er den Sieg bereits in der Tasche hatte, wollte er einfach nicht aufhören zu laufen und rannte noch etliche Extrarunden, bis ihn sein Lehrer bat, doch bitte zur Siegerehrung anzutreten. Mit eben dieser Intensität und Entschlossenheit hat sich Wayne auch der Musik verschrieben.

Nach dem Release seines Debütalbums „The Long Goodbye“ und einigen Abstechern als Produzent für andere Künstler, wie z.B. Bela B., unterzeichnete Wayne im Frühsommer 2009 einen Vertrag bei der noch jungen Firma BMG Rights Management. Kurz darauf fing er an, sich in seiner Wahlheimat Berlin auf die Produktion seines eigenen neuen Albums vorzubereiten.

Um die Songs so einzufangen, wie er sie in seinem Kopf hören konnte, entschied er, sein eigener Produzent zu sein. Dadurch ist das Album persönlicher als der Vorgänger, der Sound kantiger und weniger hochglanzpoliert. Und auch der Titel „Undercover Psycho“ deutet an, dass Jackson keinen großen Wert auf Konventionalität legt. Er nutzt die Musik, um von beobachtetem und erlebtem Schmerz zu erzählen, ohne dabei in unerwünschten Kitsch abzugleiten.

Waynes musikalische Einflüsse sind nach wie vor deutlich spürbar… New Order, U2, Editors oder Snow Patrol … dennoch gelingt es ihm sein ganz eigenes Aroma zu entfalten, geprägt durch einen sehr speziellen, meist ungnädigen und dann doch wieder versöhnlichen Blick auf die Welt. Es besteht zu keinem Zeitpunkt ein Zweifel daran, dass Wayne Jackson allein das Herz dieses Albums ist.

„Hallelujah“, die erste Single, beginnt mit einem Morricone-esquen Chor, einem treibenden Bass und Drum Groove. Waynes dunkle, sensible und wütende Stimme treibt den Song mit emotionaler Macht voran. Der Chorus ist wie eine Hymne für alle verwundeten Seelen.

Senator Film hat sich den Titel für die TV Kampagne zu dem Kinofilm „Die Tür“ (Kinostart: 26.11.2009, in den Hauptrollen Mads Mikkelsen und Jessica Schwarz) ausgesucht.

Man könnte noch einiges mehr über Wayne Jackson erzählen, wie zum Beispiel, dass er sich während einer Supporttour seiner Band „The Dostoyevskys“ durch ganz Europa mit Noel Gallagher die Garderobe geteilt hat, oder die weltweit veröffentlichte Single „The Other Side“ zusammen mit Paul van Dyk im ausverkauften Central Park performt hat, oder als Gitarrist der Liveband von Bela B. als Headliner auf Festivals wie Rock am Ring und MTV Campus Invasion gespielt hat. Aber all das ist gar nicht wichtig.

Wichtig ist, dass Wayne nie seinen Weg verlassen hat, um schließlich bei „Undercover Psycho“ anzukommen. Wayne Jackson, geboren und aufgewachsen in Manchester, UK, studierte an der Universität von Wales und hat einen Abschluss in Englischer Literatur. Nach seiner Universitätszeit gründete er die Band „The Dostoyevskys“ und unterzeichnete einen Vertrag bei Go!Discs. Nach dem Ende von „The Dostoyevskys“ übersiedelte er von Manchester nach Berlin.

Sebastian Krumbiegel Tempelhof

SEBASTIAN KRUMBIEGEL „TEMPELHOF“

Sebastian Krumbiegel ist bekannt geworden als die Stimme der Prinzen. Er verkaufte etliche Millionen Platten und ist seit nahezu 20 Jahren in den oberen Chart-Regionen und auf den größten Live-Bühnen zu Hause.

Sebastian Krumbiegel TempelhofDoch damit nicht genug: als sozial engagierter Prominenter ist Sebastian Krumbiegel etwa bei Anne Will und vielen anderen Talkshows zu sehen und setzt sich dort für seine Projekte ein.

Er wirbt für Toleranz und kämpft gegen Gewalt und Rassismus. Er fliegt nach Vietnam um das Aktionsbündnis Landmine.de zu unterstützen und lässt sich in die Bundesversammlung nominieren, um an der Wahl des Bundespräsidenten teilzunehmen.

Für ihn ist es wichtig, als Künstler seine Meinung zu sagen und die musikalische Bühne dafür zu nutzen.

Dies hört man auch deutlich auf seinem neuen Solo-Album TEMPELHOF. Hier treffen schimmernde Pop-Melodien auf emotionale berührende Zeilen. Hier treffen kraftvoll, soulige und treibende Arrangements auf starke und eindeutige Texte, die Stellung beziehen und sich Einmischen. TEMPELHOF ist ein Album, das überrascht. Eine Mixtur aus Pop, Soul, Beat und Rock. Eine Mischung aus Liebesliedern, Alltagsgeschichten und positiver Agitation. Ein Album aus der Feder eines der besten Songschreiber der Republik.

TEMPELHOF ist aber mitnichten das alleinige Album von Sebastian Krumbiegel. Ganz bewusst hat Sebastian eine wunderbare Band um sich formiert und betitelt sie zu recht und mit höchstem Respekt als „Die feinen Herren“. Mit den Musikern Max Fetzer (Gitarre), der mit seiner Lapsteel-Guitar sphärisch schwebende Sounds fabriziert, verbindet ihn eine ebenso langjährige Freundschaft wie mit Stephan Schulz (Bass) und Thomas Fietz (Schlagzeug), die eine herausragend gute Rhythmusgruppe bilden und sich einerseits beatlelesk andererseits aber auch rockig treibend oder soulig zurückgezogen präsentieren. Und dazu gesellt sich bei vier Stücken noch kein geringerer als Helmut Zerlett, Deutschlands wohl prominentester Pop-Organist, der vor allem durch sein Engagement bei der „Harald Schmidt Show“ einem breiten Millionenpublikum bekannt wurde.

Zusammen haben sie ein Album eingespielt, das sich der besten Tradition der Pop-Musik verpflichtet. Vorbild für TEMPELHOF waren die zeitlos schönen Studio-Produktionen der legendären 50er und 60er Jahre, bei denen alle Instrumente und Gesangspassagen zeitgleich aufgenommen wurden. In einigen wenigen konzentrierten Aufnahme-Sessions haben die Musiker auf diesen viel beschworen „Magic Moment“ hingearbeitet. Es ist dieser magische Moment, wenn die Instrumente und die Becken des Schlagzeugs ausklingen und sich die Band anschaut und weiss, dass es eben dieser „Take“ war, auf dem alles gepasst hat und in dem die Essenz des Songs perfekt auf Band gebracht wurde. Und das „Auf-Band-Bringen“ ist hier auch noch wörtlich zu verstehen. Denn anders als bei so vielen modernen Pop-Produktionen wurde bei den Aufnahmen zu TEMPELHOF mit analogem Equipment gearbeitet.

Wahrscheinlich kann man inzwischen erraten, wo sich der Ort des (Aufnahme-) Geschehens befand: in den kleinen aber sehr feinen Candy-Bomber-Studios im stillgelegten Flughafen Tempelhof. Ein Studio, das auf analoge Technik setzt und dessen Herzstück das legendäre „München-Paris-Pult“ von Telefunken bildet, mit dem schon Herbert von Karajan in den 50er Jahren einen Großteil seiner Rundfunkaufnahmen erklingen ließ. In dieser wundervollen Atmosphäre ist ein herausragendes Stück neuer Popgeschichte entstanden: TEMPELHOF von SEBASTIAN KRUMBIEGEL & DIE FEINEN HERREN. Ein Album, dem man es nur wünschen kann, von vielen Musikbegeisterten gehört zu werden!

Sebastian Krumbiegel und die Feinen Herren Tourdaten:

3.3. Hamburg – Fabrik
4.3. Hannover – Musikzentrum
8.3. Aschaffenburg – ColosSaal
9.3. Dortmund – Musiktheater Piano
10.3. Bonn – Harmonie
12.3. Giessen – Jokus
16.3. Nürnberg – Hirsch
17.3. A-Wien – Szene
18.3. München – Schlachthof
20.3. Singwitz – Kesselhauslager
23.3. Berlin – Frannz Club
25.3. Magdeburg – Feuerwache
26.3. Leipzig – Spiegelpalast
27.3. Gera – tba

www.sebastiankrumbiegel.de

„Das Gezeichnete Ich“ zeigt sich!

Lange wusste man nicht viel über Das Gezeichnete Ich. Eher mysteriös und schemenhaft war das, was im Internet zu finden war.

Einzig die Besucher der diesjährigen Pet Shop Boys Tour hatten die Chance, sich ein genaueres Bild dieses außergewöhnlichen Künstlers zu machen, der im Vorprogramm der Briten auftrat.

Das ändert sich jetzt, denn zum Jahresende gibt es mit dem Video zum Song „Innen“ endlich ein wenig mehr zu sehen! Dieses Video ist kein Musikclip im herkömmlichen Sinne, sondern der erste Teil einer Trilogie, deren wahre Bedeutung sich dem Zuschauer erst mit den weiteren Teilen richtig erschließen wird.

Mehr Kurzfilm als Musikvideo, führt die Trilogie Dich in die poetische, künstlerische Welt des Gezeichneten Ichs:

http://www.myvideo.de/watch/7168152/Das_Gezeichnete_Ich_Innen