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Various Artists – “One Love, One Rhythm: The 2014 FIFA World Cup Official Album” (Sony Music)

“One Love, One Rhythm: The 2014 FIFA World Cup Official Album”

Wer sich musikalisch schon einmal auf die FIFA Fussball-WM 2014 einstimmen möchte, kann getrost zur Compilation “One Love, One Rhythm: The 2014 FIFA World Cup Official Album“ greifen.

Various Artists – “One Love, One Rhythm: The 2014 FIFA World Cup Official Album” (Sony Music)
Various Artists – “One Love, One Rhythm: The 2014 FIFA World Cup Official Album” (Sony Music)

Den Soundtrack zur WM liefern darauf unter anderem Pitbull feat. Jennifer Lopez & Claudia Leitte, Santana & Wyclef feat. Avicii & Alexandre Pires, Shakira, Ricky Martin, Sergio Mendes, Carlinhos Brown, Adelen oder Bebel Gilberto.

Als offizieller Song des globalen Sport-Ereignisses fungiert “We Are One (Ole Ola)”, eine Zusammenarbeit zwischen Pitbull, Jennifer Lopez und Claudia Leitte, die – von Dr. Luke, Cirkut und Thomas Troelsen soundtechnisch in Szene gesetzt – bereits die Top 20 der offiziellen deutschen Charts erreicht hat. Diese Rhythmus-betonte Hymne wird übrigens von dem Trio am 12. Juni bei der Eröffnungs-Feier in der “Arena de Sao Paulo“ live präsentiert werden.

Neben dem offiziellen FIFA-WM-Song dürfte in den nächsten Monaten auch der offiziellen Hymne („Dar Um Jeito (We Will Find A Way)“, dargeboten von Santana & Wyclef feat. Avicii & Alexandre Pires, große Beachtung zuteil werden, erweist sie sich doch als echter Ohrwurm mit absolutem Hitpotential.

Zum Chartstürmer avancieren wird wohl auch der Shakira-Track “La La La“, bei dem die kolumbianische Sängerin Unterstützung von dem bekannten brasilianischen Musiker Carlinhos Brown erhält.

Platz wird auf dem Silberling, welcher die Vorfreude auf das Fußball-Event zu steigern weiß, zudem David Correy und Aloe Blacc eingeräumt, die zur WM mit “The World Is Ours“ einen Werbesong für den weltweit bekanntesten Softdrink-Hersteller aufgenommen haben.

Ein überaus interessanter Track des Albums ist der US-No1-Hit “It´s Your Thing“ (The Isley Brothers), welcher – ursprünglich 1969 als Funk-Stück veröffentlicht, anno 2014 mit Bossa Nova-Elementen in
einem neuen Gewand erscheint, was den Berman Brothers (Studio Rio) geschuldet ist.

Erwähnung finden soll auch noch, dass mit “Tatu Bom De Bola“ (Arlindo Cruz) obendrein der offizielle Maskottchen-Song zur FIFA WM 2014 auf der Scheibe zu finden ist.

Bleibt nur noch, euch viel Spaß mit dem ungemein farbenfrohen offiziellen Album zur FIFA WM 2014 zu wünschen, auf dem viele internationale Superstars auf bekannte Vertreter der brasilianischen Musikszene treffen.
Tracklist:
1. Pitbull feat. Jennifer Lopez & Claudia Leitte – We Are One (Ole Ola) (offizieller Song zur FIFA WM 2014)
2. Santana & Wyclef feat. Avicii & Alexandre Pires – Dar Um Jeito (We Will Find A Way) (offizielle Hymne zur FIFA WM 2014)
3. Arlindo Cruz – Tatu Bom De Bola (offizieller Maskottchen-Song zur FIFA WM 2014)
4. Ricky Martin – Vida (Spanglish Version)
5. David Correy – The World Is Ours
6. Psirico – Lepo Lepo
7. Sérgio Mendes & Carlinhos Brown – One Nation
8. Shakira feat. Carlinhos Brown – La La La (Brasilien 2014) feat. Carlinhos Brown
9. The Isley Brothers – It’s Your Thing (Studio Rio Version)
10. Bebel Gilberto and Lang Lang – Tico Tico
11. Adelén – Olé (Stadionhymnen-Mix)
12. Magic! – This Is Our Time (Agora e’a nossa horra)
13. Baha Men – Night & Day (Karneval-Mix)
14. Rodrigo Alexey feat. Preta Gil – Go, Gol

Various Artists – “One Love, One Rhythm: The 2014 FIFA World Cup Official Album” (Sony Music)

Die Ludolfs – “Wir Vom Schrott“ (Telamo/Sony)

Die Ludolfs – “Wir Vom Schrott“

Die Ludolfs jetzt auch auf musikalischen Pfaden unterwegs

Die Ludolfs – “Wir Vom Schrott“ (Telamo/Sony)
Die Ludolfs – “Wir Vom Schrott“ (Telamo/Sony)

Auf dem Label Telamo haben die Brüder Ludolf, welche durch die Reality Doku “Die Ludolfs“ (DMAX) eine gewisse Berühmtheit erlangt haben, am gestrigen Tag ihr erstes Album unter dem Titel “Wir Vom Schrott“ veröffentlicht.

Versammelt sind darauf 15 Tracks, darunter Neuinterpretationen von unvergessenen Blödelsongs wie “Der Nippel“ (Mike Krüger) oder “Guten Morgen Liebe Sorgen“ (Jürgen Von Der Lippe) oder NDW-Klassikern wie “Da Da Da“ (Trio) oder “Ich Will Spass“ (Markus).

Mit von der Partie sind auch Remakes der Schlager-Evergreens “Marmor, Stein Und Eisen Bricht“ (Drafi Deutscher) und “Im Wagen Vor Mir“ (Henry Valentino), die wie die übrigen Coverversionen von Andreas Matern und Hermann Niesig arrangiert wurden.

Dazu gesellen sich noch Neukompositionen wie “3oo PS“ und “Deine Kiste Und Dein Fahrgestell“, für die Songschreiber wie Tom Marquardt und Jondular Pott verantwortlich zeichneten.

Ludolfs-Fans dürften sicherlich zur exklusiven Special Edition des Albums greifen, beinhaltet es doch als Bonus unter anderem die gleichzeitig veröffentlichte DVD namens “SEK Ludolf – Das Schrott Einsatz Kommando“.

Website: http://www.dieludolfs.de
Die Ludolfs – “Wir Vom Schrott“ (Telamo/Sony)

Die Chorjungen – „Die Chorjungen“

Die Chorjungen – Deutschlands jüngste Boy-Band, Album-VÖ: 09.05.14

Die Chorjungen - "Die Chorjungen"
Die Chorjungen – „Die Chorjungen“

Nico, Jan und Georg sind ganz normale Jungs. Sie spielen Fußball, gehen schwimmen und klettern, hören Radio und mögen vieles, was man als junger Mensch cool findet. Was die sympathischen drei von Gleichaltrigen unterscheidet, ist ihr Talent, große Melodien mit anmutigem Gesang zu beleben. Und ihr Talent wollen sie teilen, es ist ihre Botschaft an die Welt.

Nico (13), Jan (13) und Georg (14) sind Augsburger Domsingknaben. Der Chor, der zu den besten Knabenchören Deutschlands zählt, ist ihr zweites Zuhause. »Die Chorjungen«, wie Nico, Jan und Georg sich nennen, sind nicht nur die jüngste deutsche Boy Band, sie sind auch die erste klassisch ausgebildete, deutschsprachige Boy Band, die von Deutsche Grammophon/Panorama mit einem Exklusivvertrag geadelt wurde. Dafür gibt es gute Gründe. Ihre Stimmen treffen Töne von besonders intensiver Qualität und besitzen eine Natürlichkeit, die unmittelbar für Gänsehautgefühle sorgt. Ihr Debütalbum (Album-VÖ: 09.05.14) unterstreicht mit unvergesslichen Melodien aus Pop, Chorälen und Sakralem diese berührende Klarheit ihrer Stimmen.

Für Nico, Jan und Georg sind festliche Anzüge und Chucks keine Widersprüche, sondern Merkmale ihres Lebensabschnitts als junge Heranwachsende. Barockarien, Mozarts Ave verum corpus, Sakrales und herausragende Popkompositionen wie Cat Stevens’ „Morning Has Broken“, betrachten »Die Chorjungen« als zwei Seiten derselben musikalischen Münze. Vielfalt ist ihre Art des musikalischen Ausdrucks.

Video zur ersten Single „Tears In Heaven“

Weblink: www.klassikakzente.de/die-chorjungen/home

Oliver Koletzki „I AM OK“

Oliver Koletzki „I AM OK“

‚I am O.K.’ – so heißt das neue Album des Berliner Ausnahmeproduzenten, DJ und Labelbetreiber Oliver Koletzki.

Oliver Koletzki „I AM OK“
Oliver Koletzki „I AM OK“
Die Zweideutigkeit des Titels ist natürlich bewusst gewählt: hinter der humorvollen Fassade des von Chrisse Kunst gezeichneten Covers, das den dreizehnjährigen Oliver samt Nerdbrille und Ringelpulli ungeschönt darstellt, verbirgt sich eine tiefere Aussage: ich bin Oliver Koletzki, unbearbeitet und authentisch.

Denn mit dem nunmehr fünften Studioalbum orientiert sich Oliver Koletzki musikalisch an der unbeeinflussten Jungfräulichkeit von damals und kehrt ganz bewusst zu seinen Wurzeln zurück.

Damals fängt alles mit einem alten C64 und den eigenen Hip Hop Beats an. Bald schon entdeckt Oliver Koletzki seine Liebe für elektronische Sounds, die er auf dem ersten Atari ST Computer produziert. Mit 18 beginnt er im heimatlichen Braunschweig aufzulegen und wird zu einem oft gebuchten DJ der lokalen Szene, bis er 2000 beschließt nach Berlin zu ziehen, um die Passion zum Beruf zu machen – und nicht zuletzt um am exzessiven Nachtleben der Stadt teilzuhaben.

Alle Anfänge sind schwer und so lässt der Durchbruch einige Jahre auf sich warten. 2005 fällt dem Superstar-DJ Seven Väth dann eine selbstgepresste Whitelabel-Vinyl in die Hände: es handelt sich um ‚Der Mückenschwarm’ von Oliver Koletzki. Überzeugt vom unglaublichen Potential des Tracks entscheidet sich Väth für einen offiziellen Release auf Cocoon.

Die Resonanz der Kritiker und Käufer ist eindeutig, Oliver Koletzki ist das Newcomertalent der Stunde. Neben europaweiten Gigs in renommierten Clubs und einer Residency in der legendären Bar 25, ist es die Veröffentlichung von ‚Get Wasted’, dem ersten Album, die Oliver Koletzkis Position in der Szene zementiert. Nach unzähligen EPs erscheint Oliver Koletzkis zweites Album, ‚Großstadtmärchen’, in 2009.

Hier überzeugt er durch Kollaborationen mit Vokalisten wie MIAs Mietze Katz oder dem späteren Bundesvision Song Contest-Gewinner Axel Bosse und zeigt somit eine bisher verborgene Popsensibilität, ohne dabei den Underground aus den Augen zu verlieren. Während ‚Lovestoned’, die gemeinsame Liebeserklärung im Langspielerformat, bereits in Arbeit ist, mutiert ‚Hypnotized’ von Oliver Koletzki und Fran über Nacht zum Radiohit.

Der bereits beachtliche DJ-Kalender füllt sich nun zusätzlich mit Liveauftritten, ob mit Fran zusammen oder als The Koletzkis, Olivers fünfköpfiger Band, mit der er seine musikalischen Tracks originalgetreu performen kann. Die nächsten Jahre führen Oliver Koletzki in 211 Städte in 39 Ländern. Neben exotischen Gigs beim Thaibreak, dem Rainbow Serpent Festival in Australien oder dem D-Edge in Basilien, spielt er mittlerweile auf wichtigen Festivals wie der Timewarp, dem Rock am Ring, ADE oder MELT!. 2012 geht es dann zurück ins Studio: ‚Großstadtmärchen 2’ knüpft nahtlos an das Konzept und den Erfolg des Vorgängers an.

Mit Oliver Koletzkis Erfolg wächst auch sein 2006 gegründetes Label Stil vor Talent. Was ursprünglich als Plattform für die eigenen Produktionen gedacht war, erweist sich schon bald als Sprungbrett für junge Nachwuchstalente. So haben es Acts wie H.O.S.H., David August, Sascha Braemer, Niconé, HVOB, Kellerkind oder Niko Schwind geschafft, dank frühzeitiger Releases auf Stil vor Talent in der Szene Fuß zu fassen.

Für Oliver geht ein Traum in Erfüllung: seine Ausdauer und Zielstrebigkeit wird zum Vorbild anderer. Während Stil vor Talent über acht Jahre und 120 Releases vom kleinen DIYLabel zum großen Indie heranwächst, beweist Oliver Koletzki immer wieder sein Gespür für den nächsten Trend, bleibt seiner Vorliebe für melodische, emotionale Housemusik jedoch treu. Tracks wie ‚Caje’ von Niconé & Sascha Braemer, ‚Backflash’ von Kellerkind oder ‚Dogs’ von HVOB schlangen Wellen und bestätigen Oliver in der A&R-Rolle.

In 2012 agiert Stil vor Talent bereits seit geraumer Zeit als Label, Booking- und Managementagentur, sowie als Modelabel mit mehreren Mitarbeitern. Oliver Koletzki wagt den nächsten Schritt und gründet Light My Fire, ein Zweitlabel, das sich wieder ganz der Tanzfläche widmet. Im Vergleich zu SVT steht hier die EP im Fokus – eine gute Entscheidung, denn ‚Mama Say’, ‚Bring Me Home’ und ‚People’ erfreuen sich beachtlicher Szeneresonanz. Ende des letzten Jahres erscheint die erste Light my Fire Compilation, ‚The Future of House’, die Weichen für die Zukunft sind also gestellt.

‚I am O.K.’ – mir geht’s ganz gut, sagt Oliver Koletzki bescheiden. 2014, nach 26 Jahren als Musiker, ist er zweifellos dort angekommen, wo er hinwollte. Im Frühjahr erscheint das neue Album, es geht auf USA Tour, danach folgt der Umzug mit Studio und Büro auf den Berliner Holzmarkt. Eigentlich könnte sich Oliver ausruhen. Dass dies so bald nicht geschehen wird, beweist die Energie jedes einzelnen neuen Tracks: Oliver Koletzki legt gerade erst richtig los!

www.oliver-koletzki.de

Robots Don’t Sleep - “Mirror“ (Four Music/Sony Music)

Robots Don’t Sleep – “Mirror“

Wunderschönes Albumdebüt des neuen Band-Projektes von Robot Koch

Robots Don’t Sleep - “Mirror“ (Four Music/Sony Music)
Robots Don’t Sleep – “Mirror“ (Four Music/Sony Music)

Ursprünglich bereits für den Spätsommer 2013 vorgesehen, erfolgt nun unter dem Titel „Mirror“ endlich die Veröffentlichung des heiß ersehnten Debütalbums von Robots Don´t Sleep.

Für dieses Projekt hat der Berliner Produzent Robot Koch mit dem aus Texas stammenden Sänger John LaMonica zusammengearbeitet, der neben dem Soundtüftler auch als Co-Produzent der Scheibe fungierte.

Die Bandbreite des Albums erstreckt sich von hymnischen Indiepop-Juwelen wie „Don‘t Wake Me“ und Folk-infizierten Stücken wie “Reverse Rewind“ über den clubtauglichen Synthiepop von “Happy People“ und Soul Pop-Pretiosen wie „Trouble“ bis hin zu Dubstep-Einflüssen, welche auf dem Track “Hold It Down“ zu hören sind.

Über der Musik schwebt dabei die sanft-fragile Stimme von John LaMonica, der bereits auf Robot Kochs 2011er-Album „The Other Side“ viele Tracks durch seinen Gesang veredelt hatte.

Erwähnt sei noch, dass Robots Don‘t Sleep die Filmversion des Albumtracks “Without You“ zum Soundtrack des Kino-Erfolges „Kokowääh 2“ beisteuerten.

Von diesem Band-Projekt, welches auf „Mirror“ eine perfekte Symbiose aus Pop und Elektro eingeht, wird man in Zukunft bestimmt noch einiges hören.
Website: http://www.robotsdontsleep.com/

Facebook-Auftritt von Robots Don‘t Sleep: https://www.facebook.com/robotsdontsleep
Robots Don’t Sleep – “Mirror“ (Four Music/Sony Music)

Peter Piek - "Cut Out The Dying Stuff“ (Solaris Empire/Broken Silence)

Peter Piek – „Cut Out The Dying Stuff“

Zart-melancholische Indie Pop-Perlen von Peter Piek

Peter Piek - "Cut Out The Dying Stuff“  (Solaris Empire/Broken Silence)
Peter Piek – „Cut Out The Dying Stuff“ (Solaris Empire/Broken Silence)

Der in Leipzig lebende Maler und Singer/Songwriter Peter Piechaczyk alias Peter Piek legt nach “Say Hello To Peter Piek“ (2008) und “I Paint It On A Wall“ nun sein drittes Album namens „Cut Out The Dying Stuff“ vor.

Den geneigten Hörer weiß er darauf mit seinem fragilen Gesang, der etwas an den britischen Singer/Songwriter Mike Rosenberg aka Passenger gemahnt, und einem bunten Konglomerat aus Indie, Pop, Folk, R&B und Soul zu überzeugen.

Wunderschön präsentiert sich nicht nur die erste Single-Auskopplung, die von Piano-Klängen dominierte Pop-Ballade “Left Room“, sondern voller Schönheit und mit Hit-Qualitäten ausgestattet sind auch “Girona“, eine musikalische Hommage an die gleichnamige spanische Stadt im nordöstlichen Katalonien, die Indiepop-Hymne “Live Forever“ sowie der luftig-leichte Titeltrack.

Überaus vortreffliche Pretiosen hat der Multiinstrumentalist darüber hinaus mit der melancholisch-verträumten Nummer “Alive“, dem catchy Poprock-Track “Painting The Line“ und dem Duett „Green“ geschaffen, welches die dänische Sängerin Nanna Schannong featuret.

Dem in Chemnitz (ehemals Karl-Marx-Stadt) geborenen Künstler ist da ein feiner Silberling gelungen, welchem ihr unbedingt Gehör schenken solltet.
Website: http://www.peterpiek.com
Peter Piek – „Cut Out The Dying Stuff“ (Solaris Empire/Broken Silence)