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Lake - “Wings Of Freedom” (Mad As Hell Productions/Cargo)

Lake – “Wings Of Freedom”

Im letzten Jahr feierte die deutsch-britische Rockband Lake ihr 40-jähriges Bestehen.

Lake -  “Wings Of Freedom” (Mad As Hell Productions/Cargo)
Lake – “Wings Of Freedom” (Mad As Hell Productions/Cargo)

Nun gibt es neues Material in Form des Longplayers “Wings Of Freedom”, der unter der Regie der Lake-Bandmitglieder Alex Conti (Inga Rumpf, Herwig Mitteregger) und Jens Skwierblies (Rolf Stahlhofen, Ian Cussick, Katrin Wulff) sowie des Braunschweiger Drummers und Produzenten Eddie Filipp (Alex Conti, Bahama Soul Club, Such A Surge) entstanden ist.

Die derzeitige Bandbesetzung, bestehend aus dem Gitarristen Alex Conti, Ian Cussick, dem allerersten Sänger der Formation, dem Drummer Mickie Stickdorn (Inga Rumpf, Heinz Rudolf Kunze, Falco), Holger Trull (Bass – Joachim Witt, Booze Band, Rosebud) und dem Keyboarder Jens Skwirblies (Ex-Söhne Mannheims, Rolf Stahlhofen, Bobby Kimball), bewegt sich auf dem aktuellen Album auf dem Terrain zwischen Blues, Funk, Pop und Rock.

Balladeske Töne schlägt man auf “Silvia“ an , während die Jungs mit “Passionate Eyes“ oder “Wings Of Freedom“ hittaugliche Songs kreieren und dann sogar dem 1991 verstorbenen Sänger der Band, James Hopkins-Harrison, Tribut zollen, indem man eine Neuinterpretation des Songs “Nightbirds“ aufgenommen hat, die dann mit dessen Originalstimme veredelt wurde.

Lake, die sich nicht nur 1979 mit dem Album “Paradise Island“ in den Top5 der US-amerikanischen Billboard-Charts platzieren konnten, sondern 1977 auch eine Auszeichnung mit dem Deutschen Schallplattenpreis erhielten und ferner 1988 mit dem RSH-Goldpreis bedacht wurden, sind anno 2014 zurück und in den kommenden Wochen auch live auf ihrer “Wings Of Freedom“ Tour zu erleben.

“Wings Of Freedom“ Tour 2014

20.02.2014 DE-Bonn, Harmonie

21.02.2014 DE-Bensheim, Rex

22.02.2014 DE-Torgau, Kulturbastion

27.02.2014 DE-Marburg, tba

06.03.2014 DE-Bremen, Meisenfrei

07.03.2014 DE-Lübeck, Sounds

08.03.2014 DE-Aukrug, Tivoli

28.03.2014 DE-Dortmund, Piano

29.03.2014 DE-Idstein, Scheuer

30.03.2014 DE-Idar-Oberstein, Umwelt Campus

31.05.2014 DE-Berlin, Trabrennbahn

Website: http://www.lake-music.de

Lake – “Wings Of Freedom” (Mad As Hell Productions/Cargo)

Richard Bargel – “It’s Crap!” (Meyer Records/Rough Trade)

Richard Bargel – “It’s Crap!”

Lange war es – gesundheitlich bedingt – ruhig um den Kölner Musiker Richard Bargel, doch nun gibt es mit dem Album “It`s Crap“, das mit seiner Band Dead Slow Stampede (Roger Schaffrath – Gitarre, Geert Roelofs – Drums, Paul G. Ulrich – Kontrabass) eingespielt wurde, neues Material des Blues-Künstlers.

Richard Bargel – “It’s Crap!” (Meyer Records/Rough Trade)
Richard Bargel – “It’s Crap!” (Meyer Records/Rough Trade)

Für die Aufnahmen konnte der Songwriter mit dem Grammy-Preisträger Charlie Musselwhite, dem 2010 die Aufnahme in die Blues Hall Of Fame zuteil wurde, und Freddy Koella , der in der Vergangenheit bereits als Tour-Musiker für Willy DeVille und Bob Dylan gearbeitet hat, zwei hochkarätige Gastmusiker gewinnen.

Vielseitig sind die Stücke arrangiert, wobei unter anderem akustische Instrumente wie Banjo, Mandoline, Violine und Mundharmonika zum Einsatz kommen.

Dabei changieren die 12 Tracks, die stets von seiner charakteristischen rauhen Stimme geprägt werden, irgendwo zwischen Blues und Folk

Zweifelsohne wird der renommierte Musiker, welcher bereits zweimalig die Auszeichnung “Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ erhielt, auch mit dem neuen Opus “It`s Crap“ die Herzen der Blues-begeisterten Leute in seinen Bann ziehen.

Richard Bargel live:

13.02.2014 DE-Pulheim, Kultur- und Medienzentrum

14.02.2014 DE-Wuppertal, Bürgerbahnhof

27.02.2014 DE-Hamburg, Cotton Club

28.02.2014 DE-Lübeck, Rider’s Café

01.03.2014 DE-Husum, Speicher

12.03.2013 DE-Kassel, Theaterstübchen

13.03.2013 DE-Gifhorn, Kulturbahnhof

14.03.2014 DE-Berlin, Chesters Live Music Inn

15.03.2014 DE-Brandenburg, Fontane Club

27.03.2014 DE-Karlsruhe, Jubez

28.03.2014 DE-Lahr, Blue Note

29.03.2014 DE-Weil am Rhein, Altes Rathaus

03.04.2014 DE-Bonn, Pantheon

04.04.2014 DE-Dortmund, Piano

06.04.2014 DE-Leverkusen, Scala

25.04.2014 DE-Freiburg, Wodan Halle

26.04.2014 DE-Meidelstetten, Adler

27.04.2014 DE-Rödermark, Theater & Nedelmann (solo)

12.09.2014 DE-Bielefeld, Extra Blues Bar (solo)

13.09.2014 DE-Bonn, Kulturraum Auerberg (solo)

17.09.2014 DE-Kandern, Chabah

19.09.2014 DE-Nürnberg, Pegnitzbühne

20.09.2014 DE-München, Kultur im Schlachthof

30.09.2014 DE-Köln, Comedia

09.10.2014 DE-Duisburg, Steinbruch

Website: http://www.richardbargel.de

Richard Bargel – “It’s Crap!” (Meyer Records/Rough Trade)

Matt Schofield - Far As I Can See

Matt Schofield – Far As I Can See

Pünktlich zum Valentinstag, am 14.02.2014, veröffentlicht Gitarrist, Sänger, Songwriter und Produzent Matt Schofield mit “Far As I Can See” sein nunmehr fünftes Studioalbum – und das erste bei Provogue / Mascot Label Group.

Matt Schofield - Far As I Can See
Matt Schofield – Far As I Can See
Diese ist nicht umsonst hoch erfreut darüber, gilt Schofield doch als der „gegenwärtig beste Bluesgitarrist Großbritanniens“ (Guitarist Magazine).

Die internationale Presse lobt ihn in den höchsten Tönen: „Mit Schofield bringt Großbritannien den besten Bluesgitarristen seit Jahrzehnten hervor. Er ist allen anderen weit überlegen.“, so die LA-Times. Und das Vintage Guitar Magazine urteilt: „Der beste europäische Bluesmusiker seiner Generation. Sein musikalisches Gespür ist unglaublich, sein Spiel so interessant, dass jeder Gitarrist, der sich an ihm orientiert, dafür belohnt werden wird.“

Matt Schofield lässt die Welt aufhorchen. Eben erst von seiner erfolgreichen US-Tour zurückgekehrt, erweitert er mit „As Far As I Can See“ seine Grenzen. Das neue Material zeigt den 36-jährigen in Bestform: Neben zwei ausgewählten Covern seiner musikalischen Helden beinhaltet die neue CD neun eigene Songs. Sie zeigen nicht nur sein stetiges Wachstum als spannender Songwriter, sondern er erschafft mit seinen leidenschaftlichen Texten auch ein einzigartiges und facettenreiches Album mit seiner ganz eigenen Interpretation des Blues. Und obwohl die neue Platte durch und durch mit seinem atemberaubenden musikalischen Können durchtränkt ist, geschieht dies doch niemals auf Kosten von Herz und Seele.

Schofield sagt: “Ich hatte einige sehr klare Ziele vor Augen sowie bestimmte Konzepte, an denen ich mich versuchen wollte. Trotzdem wollte ich offen dafür bleiben, wohin uns der Aufnahmeprozess führen würde und die Spannung erhalten, die die Improvisation und die Zusammenarbeit mit den anderen Musikern mit sich brachte.

Ich wurde von vielen Seiten inspiriert. Zum Beispiel von Dingen, die ich zwar schon lange gefühlt, aber auf meinen früheren Alben nie realisiert hatte. Durch alte und neue musikalische Einflüsse, aber auch durch die Musiker, mit denen ich schon seit Jahren zusammen arbeiten wollte. Auch musste ich selbst wachsen und an mir arbeiten, um dahin zu kommen, wo ich jetzt stehe. In erster Linie wollte ich aber so weit wie möglich gehen und die gleiche Stimmung im Studio einzufangen, wie ich sie mit den Zuhörern bei einer Liveshow habe.“

Neben “Far As I Can See” hat Schofield nicht nur vier weitere Studioalben, sondern auch eine Gitarren-Lehr- DVD veröffentlicht.

Matt Schofield - Far As I Can See
Matt Schofield – Far As I Can See
Des Weiteren kann er mehrere der wichtigsten britischen Musikpreise sein Eigen nennen: den British Blues Award als bester Gitarrist erhielt er 2010, 2011 und 2012 in Folge und wurde dadurch als erster solcher in die britische „Blues Awards“ Hall Of Fame aufgenommen. 2011 gewann er zudem den British Blues Award für das Album des Jahres, und auch das Mojo Magazin kürte ihn zum besten Gitarristen.

In den britischen Top Ten der besten Bluesmusiker aller Zeiten wird er vom Guitar & Bass Magazin neben Ikonen wie Eric Clapton und Peter Green aufgeführt und gerne im gleichen Atemzug mit Buddy Guy und Robben Ford genannt. Im „Penguin Book Of Blues Recordings“ wird er als einer von nur zwei lebenden britischen Künstlern mit einem Vier-Sterne-Rating geführt.

„Far As I Can See“ ist nicht nur das Werk eines lebendigen und wichtigen Künstlers. Er selbst bezeichnet das Album als sein „bisher musikalisch breitestes und spannendstes“. Und das Premier Guitar Magazine bestätigt dies: „Schofield ist nicht länger nur ein Gitarrist, den man im Auge behalten sollte. Er ist angekommen und zementiert zu Recht seinen Status als wichtigster, zeitgenössischer Bluesmusiker.“

Matt Schofield startete seine Herbsttour mit einem Auftritt beim BluesFest 2013 in der Royal Albert Hall im Oktober und spielt einige Headline Shows im November. Weitere Konzerte sind auch in Deutschland geplant.

Matt Schofield – Far As I Can See Tracklistung Album:
1. From Far Away
2. Clean Break
3. Getaway
4. Breaking Up Somebodies Home
5. The Day You Left
6. Oakville Shuffle
7. Hindsight
8. Everything
9. Yellow Moon
10. Tell Me Some Lies
11. Red Dragon
12. From Far Away
13. Clean Break

VÖ: 14.02.2014 durch Provogue / Mascot Label Group / Rough Trade
www.mascotlabelgroup.com
www.mattschofield.com

Robben Ford - A Day In Nashville

Robben Ford – A Day In Nashville

Robben Fords neuestes Werk „A Day In Nashville“ kann aus mehreren Gründen getrost als „Old School“ bezeichnet werden. Der talentierte Bluessänger und -gitarrist nahm das komplette Album in nur einem Tag auf – heutzutage eine absolute Ausnahme.

Robben Ford - A Day In Nashville
Robben Ford – A Day In Nashville
„So etwas macht man eigentlich nicht mehr. Neun Songs, so viel neue Musik – das nimmt normalerweise sehr viel Zeit in Anspruch. Ich setzte mich hin, nahm Demos auf, auf denen ich sang und Akustikgitarre spielte und schickte sie meiner Band zu. Ich dachte, wenn wir das durchziehen könnten, das wäre doch etwas!“

Und das tat er auch, gemeinsam mit den fünf außergewöhnlichen Musikern Audley Freed (Gitarre; Black Crowes), Ricky Peterson (Keyboards; David Sanborn), Brian Allen (Bass; Jason Isbell), Wes Little (Schlagzeug; Sting) und Barry Green (Posaune; Tony Bennett).

‚A Day In Nashville‘ lässt sich in keine Schublade stecken. Trotz des roten Bluesfadens, der sich durch das komplette Album hindurch zieht, entwickelt sich jeder Song in eine eigene musikalische Richtung und so ist ein buntes Potpourri aus Blues-, Jazz-, Akustik- und R’n’B-Elementen entstanden.

Die Atmosphäre im legendären Studio „Sound Kitchen“ in Nashville hatte ebenfalls Einfluss auf das Projekt. Robben Ford reiht sich nahtlos in die Reihe berühmter Künstler ein, die von dem Studio in den höchsten Tönen schwärmen: Dolly Parton, The Dixie Chicks und Tim McGraw sind nur einige davon.

„Es ist nicht einfach, das zu tun, was wir da in einem Tag gemacht haben, doch das Ambiente dort half uns sehr. Es war eine großartige Erfahrung.“

‘A Day in Nashville’ ist der perfekte Nachfolger von “Bringing It Back Home”, obwohl Ford dieses Mal sieben von neun Songs selbst verfasst hat. „Ich genieße es, andere Songs in meiner eigenen Version aufzunehmen, doch nun wollte ich selbst wieder neue Stücke schreiben.“

Und dabei traf den Nagel immer wieder auf den Kopf, vom fesselnden „Midnight Comes Too Soon“ zum humorvollen „Ain’t Drinkin Beer No More“. Ersteres enthält nicht nur einige sengende Bluesgitarrenlicks, sondern verzichtet auch völlig auf ein Reimschema. „Es war eine wertvolle Übung, aus dem typischen Songwriting auszubrechen. Ein Reim macht einen Song zwar kraftvoller, doch auch Worte zu singen, die sich nicht reimen, funktioniert wirklich gut. Die gesamte Bridge reimt sich überhaupt nicht und deshalb lässt sich der Song auch nicht in eine Schublade stecken.“

Robben Ford - A Day In Nashville
Robben Ford
Das Gleiche lässt sich auch über den vielseitigen Südkalifornier sagen, der in seiner 43jährigen Karriere alles, nur nicht vorhersehbar war und nicht umsonst in der Liste der 100 größten Gitarristen des 20. Jahrhunderts des Musician Magazins aufgeführt wird.

Als Teenager schloss er sich dem legendären Bluesmusiker Charlie Musselwhite an. „Ich war gerade 18 Jahre alt und spielte in der Band meines älteren Bruders Patrick. Wir eröffneten die Show für Charlie, der wiederum seinen Schlagzeuger feuerte und meinen Bruder engagierte. Damit Patrick auch sicher in seiner Band bleiben würde, engagierte Charlie auch mich, außerdem mochte er mein Saxophonspiel. Es war schwierig, mit ihm zu reisen und es gab nicht viel Geld dafür, doch er hatte eine großartige Band und wurde einer der berühmtesten weißen Bluesmusiker des Landes.“

Bereits vier Jahre später begleitete Ford Joni Mitchell auf dessen Tour. „Ich konnte mit einem großen Star arbeiten und verdiente plötzlich richtig viel. Es war ein Kulturschock für mich, als hätte plötzlich jemand einen Schalter umgelegt. Joni Mitchell ist schließlich einer der größten Popmusiker aller Zeiten.“

Einige Jahre später sielte Ford für niemand geringeren als die Jazzlegende Miles Davis. „Ich habe Miles Musik schon mein ganzes Leben lang gehört“ so Ford. „Ich liebte die ersten elektronischen Aufnahmen wie ‚Bitches Brew‘. Doch als ich mit ihm auf Tour ging, warfen die Leute ihm Ausverkauf vor. Das war völliger Schwachsinn, denn die Platten, die er machte, waren überhaupt nicht kommerziell. Er versuchte nur, großartige Musik zu machen.“

Die letzten beiden Sätze beschreiben auch Robben Ford und sein Handwerk perfekt. Er ist sowohl ein kompromissloser Songschreiber als auch ein ruhiger Spieler, der seine Zuhörer bis ins Mark trifft, vor allem während des grandiosen „Poor Kelly Blues“.

Ford entdeckte das Stück, das ursprünglich von Maceo Merriweather geschrieben und aufgenommen wurde, während er seine Vinylsammlung durchstöberte. „Es ist schwer, alte und großartige Bluessongs zu finden, von denen bislang niemand etwas gehört hat. Ich fand eine Platte von Maceo, die nur aus Gesang und Piano besteht. Ich hatte mich bis dahin nie besonders für diese Form interessiert, doch ich beschloss, etwas Neues aus diesem Song zu machen.“ Es funktionierte!

Auch das einprägsame „Different People“ ist ein weiteres Beispiel der Diversität von ‚A Day In Nashville‘, gefüllt mit der Art von Symbolik, wie man sie sonst nur auf klassischen Paul Simon Nummern findet und einer Posaunen-Hookline. „Ich habe einen facettenreichen Background und so variiert auch meine Musik.“

Robben Ford war bislang vier Mal für den Grammy nominiert. „Beim ersten Mal dachte ich erst, die Jury hätte einen Fehler gemacht. Das war für ‚Talk To Your Daugher‘, 1988. Dann kam folgten weitere Nominierungen, doch jedes Mal schnappten ihn mir Stevie Ray Caughan oder Eric Clapton vor der Nase weg. Ich glaube, um zu gewinnen, musst Du entweder aus Texas kommen oder Eric Clapton sein.“ lacht er.

Vielleicht wird er eines Tages doch einmal die begehrte Trophäe sein Eigen nennen können.

Robben Ford – A Day In Nashville Tourdaten:
16.02.2014 Aschaffenburg, Colos Saal
18.02.2014 B-Verviers, Spirit Of 66
19.02.2014 Bochum, Zeche
20.02.2014 Hamburg, Fabrik

Robben Ford – A Day In Nashville
VÖ: 31.01.2014 durch Provogue Records / Mascot Label Group / Rough Trade

www.robbenford.com

Eric Clapton – “Crossroads Guitar Festival 2013”

Eric Clapton – “Crossroads Guitar Festival 2013”

Seit 2004 findet das “Crossroads Guitar Festival“, das von niemand Geringerem als Eric Clapton veranstaltet wird, im 3-Jahres-Rhythmus statt. In diesem Jahr wurde der weltberühmte Madison Square Garden (New York) als Location für das legendäre Gitarren-Festival ausgewählt.

Eric Clapton – “Crossroads Guitar Festival 2013”
Eric Clapton – “Crossroads Guitar Festival 2013”

Dort versammelte Mr. Slowhand am 12. und 13. April so illustre Größen wie Albert Lee, B.B.King, Buddy Guy, Derek Trucks, Earl Klugh, Gary Clark Jr., Jeff Beck, John Mayer, Keith Richards, Los Lobos, Robbie Robertson, Robert Cray, Sonny Landreth, Taj Mahal, The Allman Brothers Band, Vince Gill, Keb‘ Mo‘ und Doyle Bramhall II.

Die Glanzlichter des diesjährigen Spektakels bringt das Label Rhino nun auf zwei DVDs bzw. zwei Blu-ray-Discs heraus, welche jeweils mit 45 Tracks aufwarten. Ergänzt werden die Mitschnitte durch Interviews mit den Künstlern und exklusives Behind-The-Scenes-Footage-Material.

Auch audiophile Liebhaber dürfen sich freuen, werden die Höhepunkte vom Crossroads Guitar Festival 2013 nämlich zum ersten Mal auch auf CD veröffentlicht, und zwar mit 29 Tracks, wobei anzumerken ist, dass die Stücke zudem auch zum digitalen Download angeboten werden.

Virtuoses Gitarrenspiel und ungemein mitreißende Musik zwischen Blues, Jazz und Rock werden auf den Silberlingen geboten, wobei Cuts wie “Tears In Heaven“, Eric Claptons musikalische Aufarbeitung vom Tod seines Sohnes Conor, “Lay Down Sally“, sein Auftritt mit dem 20-fachen Grammy-Gewinner Vince Gill, John Mayers Country Rock-Titel “Queen Of California“, Kurt Rosenwinkels Jazz-Nummer “Heavenly Bodies“, der “Walkin` Blues“ (Taj Mahal with Keb` Mo`), der energiegeladene Blues Rocker “Don`t Worry Baby“ (Los Lobos) sowie “Tumbling Dice“, eine Coverversion des gleichnamigen Rolling Stone-Klassikers als gemeinsame Performance von Vince Gill, Keith Urban und Albert Lee, rasch zu meinen Favoriten auf dem 2DVD-Set avancieren.

Erwähnt sei schlussendlich noch, dass die Erlöse aus den Konzert-Tickets und den CD/DVD/BluRay-Verkäufen wie gewohnt an das Behandlungs- und Ausbildungszentrum Crossroads Centre in Antigua fließen, welches sich dem Kampf gegen Alkoholismus und Drogensucht widmet.

Das Crossroads Festival im Web:

http://www.crossroadsguitarfestival.com
http://www.facebook.com/CrossroadsGuitarFest
http://twitter.com/crossroads2013

Crossroads Guitar Festival 2013

DVD/Blu-ray Track Listing
Disc One
01. “Tears In Heaven” – Eric Clapton
02. “Spider Jiving” – Eric Clapton with Andy Fairweather Low
03. “Lay Down Sally” – Eric Clapton with Vince Gill
04. “Time Is Tight” – Booker T. with Steve Cropper
05. “Born Under A Bad Sign” – Booker T. with Steve Cropper, Keb’ Mo’, Blake Mills, Matt “Guitar” Murphy & Albert Lee
06. “Green Onions” – Booker T. with Steve Cropper, Keb’ Mo’, Blake Mills, Matt “Guitar” Murphy & Albert Lee
07. “Great Big Old House” – The Robert Cray Band
08. “Everyday I Have The Blues” – The Robert Cray Band with B.B. King, Eric Clapton & Jimmie Vaughan
09. “Next Of Kindred Spirit” – Sonny Landreth
10. “Cry” – Doyle Bramhall II with Alice Smith
11. “Bullet And A Target” – Doyle Bramhall II with Citizen Cope
12. “She’s Alright” – Doyle Bramhall II with Gary Clark Jr.
13. “This Time” – Earl Klugh
14. “Mirabella” – Earl Klugh
15. “Heavenly Bodies” – Kurt Rosenwinkel
16. “Big Road Blues” – Kurt Rosenwinkel with Eric Clapton
17. “Next Door Neighbor Blues” – Gary Clark Jr.
18. “Queen Of California” – John Mayer
19. “Don’t Let Me Down” – John Mayer with Keith Urban
20. “Damn Right, I’ve Got The Blues” – Buddy Guy with Robert Randolph & Quinn Sullivan
21. “Why Does Love Got To Be So Sad” – The Allman Brothers Band with Eric Clapton
22. “Whipping Post” – The Allman Brothers Band

Disc Two
01. “Congo Square” – Sonny Landreth with Derek Trucks
02. “Change It” – John Mayer with Doyle Bramhall II
03. “Ooh-Ooh-Ooh” – Jimmie Vaughan
04. “Save The Last Dance For Me” – Blake Mills with Derek Trucks
05. “Don’t Worry Baby” – Los Lobos
06. “I Got To Let You Know” – Los Lobos with Robert Cray
07. “The Needle And The Damage Done” – Allman, Haynes, Trucks
08. “Midnight Rider” – Allman, Haynes, Trucks
09. “I Ain’t Living Long Like This”- Vince Gill with Albert Lee
10. “Tumbling Dice” – Vince Gill with Keith Urban & Albert Lee
11. “Walkin’ Blues” – Taj Mahal with Keb’ Mo’
12. “Diving Duck Blues” – Taj Mahal with Keb’ Mo’
13. “When My Train Pulls In” – Gary Clark Jr.
14. “Please Come Home” – Gary Clark Jr.
15. “Going Down” – Jeff Beck with Beth Hart
16. “Mná Na Héireann” – Jeff Beck
17. “Key To The Highway” – Eric Clapton with Keith Richards
18. “I Shall Be Released” – Eric Clapton with Robbie Robertson
19. “Gin House Blues” – Andy Fairweather Low with Eric Clapton
20. “Got To Get Better In A Little While” – Eric Clapton
21. “Crossroads” – Eric Clapton
22. “Sunshine Of Your Love” – Eric Clapton
23. “High Time We Went” – Ensemble
CD Track Listing
Disc One
01. “Tears In Heaven” – Eric Clapton
02. “Lay Down Sally” – Eric Clapton with Vince Gill
03. “Green Onions” – Booker T. with Steve Cropper, Keb’ Mo’, Blake Mills, Matt “Guitar” Murphy & Albert Lee
04. “Heavenly Bodies” – Kurt Rosenwinkel
05. “This Time” – Earl Klugh
06. “Mirabella” – Earl Klugh
07. “Great Big Old House” – The Robert Cray Band
08. “She’s Alright” – Doyle Bramhall II with Gary Clark Jr.
09. “Bullet And A Target” – Doyle Bramhall II with Citizen Cope
10. “Queen Of California” – John Mayer
11. “Don’t Let Me Down” – John Mayer with Keith Urban
12. “Next Door Neighbor Blues” – Gary Clark Jr.
13. “Damn Right, I’ve Got The Blues” – Buddy Guy with Robert Randolph & Quinn Sullivan
14. “Why Does Love Got To Be So Sad” – The Allman Brothers Band with Eric Clapton

Disc Two
01. “Congo Square” – Sonny Landreth with Derek Trucks
02. “Change It” – John Mayer with Doyle Bramhall II
03. “Ooh-Ooh-Ooh” – Jimmie Vaughan
04. “Save The Last Dance For Me” – Blake Mills with Derek Trucks
05. “Don’t Worry Baby” – Los Lobos
06. “I Ain’t Living Long Like This”- Vince Gill with Albert Lee
07. “Diving Duck Blues” – Taj Mahal with Keb’ Mo’
08. “When My Train Pulls In” – Gary Clark Jr.
09. “Mná Na Héireann” – Jeff Beck
10. “The Needle And The Damage Done” – Allman, Haynes, Trucks
11. “Midnight Rider” – Allman, Haynes, Trucks
12. “Key To The Highway” – Eric Clapton with Keith Richards
13. “Gin House Blues” – Andy Fairweather Low with Eric Clapton
14. “Got To Get Better In A Little While” – Eric Clapton
15. “Sunshine Of Your Love” – Eric Clapton

Eric Clapton – “Crossroads Guitar Festival 2013” (Rhino/Warner)

Eric Clapton - "Unplugged: Expanded And Remastered"

Eric Clapton – „Unplugged: Expanded And Remastered“

Neben „MTV- Unplugged in New York“ (Nirvana – 1994), “Unplugged And Seated“ (Rod Stewart – 1993) und „MTV Unplugged“ (10.000 Maniacs – 1993) zählt Eric Claptons Album “Unplugged“ (1992) zu meinen Favoriten von Longplayern, die aus der beliebten „MTV Unplugged“-Konzertreihe hervorgegangen sind.

Eric Clapton - "Unplugged: Expanded And Remastered"
Eric Clapton – „Unplugged: Expanded And Remastered“

Begleitet wurde Mr. Slowhand bei dem am 16. Januar 1992 in den Bray Film Studios in Windsor (Großbritannien) aufgezeichneten MTV Special von so exzellenten Musikern wie Andy Fairweather-Low (guitar), Chuck Leavell (keyboards), Nathan East (bass, vocals), Ray Cooper (percussion), Steve Ferrone (drums) und den Background-Sängerinnen Katie Kissoon und Tessa Niles.

Bis heute gingen weltweit über 19 Millionen Einheiten der Unplugged-Scheibe über die Ladentische, womit es das bis dato meistverkaufte Album dieser Reihe darstellt. Zudem wurde es mit sage und schreibe sechs Grammys (in den Kategorien Album Of The Year („Unplugged“), Best Male Rock Vocal Performance („Unplugged“), Best Male Pop Vocal Performance („Tears In Heaven“), Record Of The Year („Tears In Heaven“), Song Of The Year („Tears In Heaven“), Best Rock Song (“Layla“)) ausgezeichnet.

Das Label Reprise Records würdigt den akustischen Album-Meilenstein aus dem Jahre 1992 nun, indem es unter dem Titel „Unplugged: Expanded And Remastered“ eine erweiterte und remasterte Edition der LP vorlegt, die den Hörer auf einer zweiten CD mit sechs bislang unveröffentlichten Outtakes beglückt, darunter die traurige Ballade “Circus“, die ursprüngliche Fassung von “My Father‘s Eyes“, ein Alternate Take des Blues-Klassikers “Walkin‘ Blues, der von Robert Johnson geschrieben wurde, sowie das Traditional „Worried Life Blues“, das auch durch die Versionen von Big Maceo Merriweather (1941) und Chuck Berry (1960) große Bekanntheit erlangte.

Greift ihr zur Deluxe-Edition, erhaltet ihr neben den zwei CDs auch noch eine DVD, auf der das legendäre Konzert in überarbeiteter Form zu finden ist. Zusätzlich wird der Musikliebhaber darauf mit über einstündigem und bislang unveröffentlichtem Footage-Material beglückt, das während der Übungssession vor der Unplugged-Show entstanden ist, wobei aus verschiedenen Kameraperspektiven gefilmt wurde.

Kurz sei auch noch auf die 14 Tracks des Original-Albums eingegangen. Neben “Tears In Heaven“, einer musikalischen Aufarbeitung des Todes seines Sohnes Conor, und “Layla“, einer Neufassung seines gleichnamigen Rock-Klassikers, das Mr. Slowhand 1970 erstmals mit seiner Rockband Derek And The Dominos eingespielt hatte, sind die bluesige Nummer “Before You Accuse Me“, ein Remake des gleichnamigen Bo Diddley-Songs, der Gute Laune-Blues-Folk “San Francisco Bay Blues“, welcher aus der Feder von Jesse Fuller stammt, sowie die einfühlsame Ballade “Running On Faith“ (ursprünglich zu finden auf seinem 1989er-Longplayer “Journeyman“) für mich die absoluten Höhepunkte des glanzvollen Akustik-Albums.

Wer auf der Suche nach einem schönen Weihnachtsgeschenk ist, dem sei Eric Claptons 2-CD/DVD-Set “Unplugged: Expanded And Remastered” (auch erhältlich als Doppel-CD) ans Herz gelegt, das sich mit einem akustisch gefärbten Mix aus Blues, Folk und Pop in eure Ohren einzuschmeicheln weiß. Der Album-Meilenstein “Unplugged“, der alleine hierzulande weit über 1 Millionen mal verkauft wurde, ist auf jeden Fall – so meine ich- ein Muss in jedem gut sortierten Plattenschrank.

Unplugged: Expanded And Remastered

CD & DVD Track Listing

CD1

01. “Signe”

02. “Before You Accuse Me”

03. “Hey Hey”

04. “Tears In Heaven”

05. “Lonely Stranger”

06. “Nobody Knows You When You’re Down And Out”

07. “Layla”

08. “Running On Faith”

09. “Walkin’ Blues”

10. “Alberta”

11. “San Francisco Bay Blues”

12. “Malted Milk”

13. “Old Love”

14. “Rollin’ & Tumblin’”

CD2 Outtakes & Alternates (bislang unveröffentlicht)

01. “Circus”

02. “My Father’s Eyes” (Take 1)

03. “Running On Faith” (Take 1)

04. “Walkin’ Blues” (Take 1)

05. “My Father’s Eyes” (Take 2)

06. “Worried Life Blues”

DVD

01. “Signe”

02. “Before You Accuse Me”

03. “Hey Hey”

04. “Tears In Heaven”

05. “Lonely Stranger”

06. “Nobody Knows You When You’re Down And Out”

07. “Layla”

08. “Running On Faith”

09. “Walkin’ Blues”

10. “Alberta”

11. “San Francisco Bay Blues”

12. “Malted Milk”

13. “Old Love”

14. “Rollin’ & Tumblin’”

+ Bonus: Unplugged Rehearsal

01. “Signe”

02. “Before You Accuse Me”

03. “Hey Hey”

04. “Tears In Heaven”

05. “Circus”

06. “Lonely Stranger”

07. “Nobody Knows You When You’re Down And Out”

08. “Layla”

09. “My Father’s Eyes”

10. “Running On Faith”

11. “Walkin’ Blues”

12. “Alberta”

13. “San Francisco Bay Blues”

14. “Malted Milk”

Website: http://www.ericclapton.com/

Eric Clapton – „Unplugged: Expanded And Remastered“ (Reprise Records / Warner Music Entertainment)

Joe Bonamassa “TOUR DE FORCE – LIVE IN LONDON”

Joe Bonamassa “TOUR DE FORCE – LIVE IN LONDON”

Joe Bonamassa veröffentlicht am 25.10.2013 bei der Mascot Label Group sein neuestes Werk „Tour De Force – Live In London“, ein beispielloses Konzertevent, das auf vier DVD und BluRay-Sets sowie einer Deluxe Edition mit allen Shows erscheinen wird.

Joe Bonamassa “TOUR DE FORCE – LIVE IN LONDON”
Joe Bonamassa “TOUR DE FORCE – LIVE IN LONDON”
Gefilmt wurden diese in den Londoner Konzerthallen, in denen der umtriebige Bluesrock-Star bereits auf der Bühne gestanden hatte: „The Borderline“, „Shepherd’s Bush Empire“, „Hammersmith Apollo“ sowie in der ehrwürdigen „Royal Albert Hall“.

Die mit insgesamt über 12.000 Besuchern ausverkauften Shows zeigen Bonamassas künstlerischen Werdegang und musikalischen Erfolg von einem der kleinsten Clubs bis hin zur prestigeträchtigsten Konzerthalle der Stadt. Jeder Abend steht dabei unter einem bestimmten Motto: seine frühen Jahre als Trio, Blues, Rock’n’Roll und schließlich ein Best Of seines gesamten Repertoires.

Jede Tracklist, jedes Arrangement und Ensemble wurde eigenes neu angepasst, um dem jeweiligen Thema gerecht zu werden und den Besuchern immer wieder eine neue und einzigartige Performance zu bieten.

Insgesamt finden sich auf den Sets über 60 Songs, von denen so mancher noch nie live gespielt wurde. Bei jedem Konzert stehen zudem andere Musiker mit auf der Bühne, um Bonamassas künstlerischen Wandel noch mehr hervorzuheben. „Es war viel Arbeit“, sagt er. „Als ich dem zustimmte, ahnte ich nicht mal ansatzweise, dass dies die größte Herausforderung meines Lebens werden würde, sowohl physisch als auch psychisch.“

“Tour De Force” – wie immer produziert von seinem langjährigen Freund Kevin Shirley – beinhaltet insgesamt mehr als neun Stunden Film- und über vier Stunden Bonusmaterial. Darüber hinaus erscheint eine Deluxe Edition, äußerlich einem Vintage Mini-Amp nachempfunden, in der nicht nur alle vier Konzerte enthalten sind, sondern auch ein Fotobuch, in dem die Atmosphäre jener Konzertwoche festgehalten wurde.

Joe Bonamassa “TOUR DE FORCE – LIVE IN LONDON”
Joe Bonamassa “TOUR DE FORCE – LIVE IN LONDON”
Die erste DVD von „Tour De Force“ beginnt, lediglich von Schlagzeug und Bass begleitet, im intimen Rahmen des Borderline Club mit einem Fassungsvermögen von nur 200 Besuchern.

Daraufhin folgt eine blueslastige Nacht im Sheperd’s Bush Empire Club, bei dem die Band von einem eigens ausgewählten Bläsersatz unterstützt wird, um die richtige Big (Blues-) Band-Atmosphäre entstehen zu lassen. Die nächste Show im Hammersmith Apollo in einen rocklastigeren Abend über. In der Royal Albert Hall schließlich bietet Bonamassa seinen Fans eine halb akustische, halb elektrische Show seiner bekanntesten Songs. Gerry O’Connor, Mats Wester, Arlan Schierbaum und Lenny Castro, die bereits bei seinem letzten Album „An Acoustic Evening At The Vienna Opera House” zu hören waren, tauschen dann die Plätze mit Bonamassas regulärer Tourband: Carmine Rojas, Tal Bergman und Arlan Schierbaum.

Das Ergebnis wird dem Titel „The Guitar Event Of The Year“ mehr als gerecht und zeigt, wie sich Bonamassa durch
die verschiedenen Phasen seiner Karriere immer wieder selbst neu definiert. Obwohl die Herausforderung gewaltig war, meisterte der Gitarrist sie mit Bravour und liefert dabei eine einmalige Performance ab, die viel mehr als eine Retrospektive des erfolgreichen Künstlers ist.

„London ist mein zweites Zuhause“, sagt Bonamassa. „Mit diesen Shows wollte ich meinen Fans etwas Besonderes bieten, um ihnen für ihre unermüdliche Treue und Unterstützung zu danken. Über die Jahre hinweg fragte mein Publikum nach Songs, die wir normalerweise nicht live spielen. So kam ich auf die Idee, der Stadt mit einzigartigen Versionen dieser Tracks meine Ehre zu erweisen. Und nun, mit der Veröffentlichung der DVDs und BluRays, können wir dieses Erlebnis nun mit Fans auf ganzen Welt teilen.“

Anders als bei früheren Liveaufnahmen, bei denen sich unter anderem Eric Clapton, John Hiatt, Paul Rodgers und Beth Hart das Mikrofon in die Hand drückten, sind die Stargäste diesmal keine Musiker, sondern eine Sammlung der weltweit begehrtesten Gitarren wie die Rory Gallagher’s 1961 Fender Stratocaster, Bernie Marsden’s 1959 Gibson Les Paul sowie die Peter Green/Gary Moore 1959 Gibson Les Paul. Für den bekennenden Sammler Bonamassa, waren es eine enorme Ehre und Nervenkitzel zugleich, all diese Instrumente spielen zu dürfen. „Für all die Gitarrengeeks unter meinen Fans hätte ich sie am liebsten hinter Glas alleine auf der Bühne stehen lassen.“

Joe Bonamassa “TOUR DE FORCE – LIVE IN LONDON” TRACKLIST:

The Borderline:
Albion (Intro)
I Know Where I Belong
Spanish Boots
Your Funeral My Trial
Blues Deluxe
Pain And Sorrow
Happier Times
Steal Your Heart Away
Miss You, Hate You
The River
Burning Hell
Don’t Burn Down That Bridge
Story Of A Quarryman
Are You Experienced?
World’s End (Credits)

Shepherd’s Bush Empire:
Albion (Intro)
Slow Train
So It’s Like That
Midnight Blues
Last Kiss
So Many Roads
You Better Watch Yourself
Chains & Things
Lonesome Road Blues
Stop!
I Got All You Need
The Great Flood
The Ballad Of John Henry
Asking Around For You
Further On Up The Road
World’s End (Credits)

Hammersmith Apollo:
Albion (Intro)
Seagull
Jelly Roll
Richmond
Athens To Athens
Woke Up Dreaming
Cradle Rock
When the Fire Hits the Sea
Dustbowl
Dislocated Boy
Driving Towards The Daylight
Who’s Been Talking
Jockey Full Of Bourbon
Tea For One
Lonesome Road Blues
The Ballad Of John Henry
Sloe Gin
Just Got Paid
World’s End (Credits)

Royal Albert Hall:
Albion (Intro)
Palm Trees, Helicopters and Gasoline
Seagull
Jelly Roll
Black Lung Heartache
Around the Bend
Jockey Full Of Bourbon
From the Valley
Athens to Athens
Slow Train
Last Kiss
Dustbowl
Midnight Blues
Who’s Been Talking
Happier Times
Driving Towards The Daylight
The Ballad of John Henry
Django
Mountain Time
Sloe Gin
Just Got Paid
World’s End (Credits)

Katie Melua - "Ketevan"

Katie Melua – “Ketevan“

Gut eine Dekade ist ins Land gestrichen, seitdem die gebürtige Georgierin Katie Melua ihr formidables Debüt-Album “Call Off The Search“ veröffentlichte, das alleine in Großbritannien über 1,8 Millionen mal über die Ladentische ging.

Katie Melua - "Ketevan"
Katie Melua – „Ketevan“

Während der Erstling hierzulande Zweifach-Platin erlangte, heimste er in UK sensationell sogar Sechsfach-Platin ein.

Am heutigen Tag erscheint nun ihr mittlerweile sechstes Studioalbum “Ketevan“, das in Zusammenarbeit mit den Songwritern und Produzenten Mike und Toby Batt sowie Toby Jepson (The Virginmarys, The Answer, Saxon, Chrome Molly) entstanden ist.

Die Koordinaten steckend zwischen Blues, Jazz , Folk und Pop, ist “Ketevan“ – tituliert übrigens nach ihrem georgischen Geburtsnamen – ein melancholisch-schwermütig grundiertes Album geworden, das stets von der sanft-klaren Stimme der in London lebenden Musikerin dominiert wird.

Als ersten Appetitanreger für den Longplayer schickte man bereits am 12. Juli die Ballade “I Will Be There“ ins Rennen, welche während einer Feier aus Anlass des 60jährigen Thronjubiläums von Queen Elizabeth II. ihre Premiere erlebte.

Neben der Single sind vor allem der balladeske Opener “Never Felt Less Like Dancing“, das Blues-getränkte Stück “Shiver And Shake“, der in Jazz-Gefilden wandernde Track “Love Is A Silent Thief“, das mit Ukulele-Klängen überraschende Lied “Idiot School“ sowie die folkig gefärbte Nummer “The Love I`m Frightened Of“, welche durch absolute Radiotauglichkeit zu glänzen vermag, als absolute Favoriten des farbenfrohen Longplayers auszumachen, der eine Rückkehr zu ihren musikalischen Anfängen darstellt.

Ausgereiftes Arrangement und nachdenklich-melancholische Texte sind prägend für das aktuelle Opus der 29-Jährigen, bei dem die Wahl-Londonerin wie gewohnt auf zarte Schwermut und zuckersüße Melodien setzt, wobei ihre sanft-klare Stimme stets im Zentrum der Musik steht.

Man benötigt gewiss keine außergewöhnlichen prophetischen Fähigkeiten um voraus zu sagen, dass Katie Melua mit “Ketevan“ ihre unglaubliche Erfolgsstory, welche durch Zahlen wie zwölf Millionen verkaufte CDs und 56 weltweite Platin-Auszeichnungen eindrucksvoll illustriert wird, fortsetzen kann. Es sei schlussendlich noch erwähnt, dass ihr sechstes Studioalbum bereits heute – am Tage der Veröffentlichung – in diversen europäischen Ländern, darunter Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Dänemark, eine Notierung in den jeweiligen Top Ten der iTunes-Charts geschafft hat.

Diskografie (Alben):
2004 – Call Off The Search

2005 – Piece by Piece

2007 – Pictures

2010 – The House

2012 – Secret Symphony

2013 – Ketevan

Website: http://www.katiemelua.de/

Katie Melua – “Ketevan“ (Dramatico/Rough Trade)

Rod Stewart - "Rarities"

Rod Stewart – „Rarities“

Am 03. Mai diesen Jahres erschien mit “Time“ das heiß ersehnte neue Studioalbum der Rocklegende Rod Stewart, das ihm über drei Dekaden nach “Greatest Hits Vol. 1“ wieder eine Nr.1-Platzierung in den britischen Longplay-Charts bescherte und sensationell über 10 Wochen in den Top5 der UK-Charts verweilte.

Rod Stewart - "Rarities"
Rod Stewart – „Rarities“

Das inzwischen mit Platin ausgezeichnete Album, auf dem neben dem Grammy-Preisträger sein langjähriger Weggefährte Kevin Savigar (Bob Dylan, John Mellencamp, Patty Smyth) als Co-Producer und Mixer fungierte, erreichte zudem unter anderem in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Deutschland und Österreich die Top 10 der Album Charts.

Rod Stewart-Fans werden gut 4 Monate nach dem Release von “Time“ nun schon wieder beglückt, und zwar mit der Compilation “Rarities“, die auf zwei CDs seltene Aufnahmen des britischen Sängers aus seinen Mercury-Jahren vereint.

Ob Alternate Takes, B-Seiten, Non-Album-Singles, rare Liveaufnahmen oder Studio-Outtakes – die Doppel-CD lässt kaum Wünsche offen.

Beispielsweise finden sich auch feine Coverversionen von The Who (“Pinball Wizard“). Cole Porter (“Every Time We Say Goodbye“), Jimi Hendrix (“Angel“), Jerry Lee Lewis (“What`s Made Milwaukee Famous”) oder Bob Dylan (“Girl From The North Country”) auf der Raritäten-Retrospektive. Unter diesen Neuinterpretationen hat es mir insbesondere sein 1970er Remake der Bobby & Shirley Womack-Komposition “It`s All Over Now“ angetan, die in der Rolling Stones-Version aus dem Jahre 1964 Platz 1 der UK-Charts eroberte.

Absolute Highlights sind auch zwei bislang unveröffentlichte Live-Aufnahmen, die für eine BBC Radio One-Sendung aufgezeichnet wurden, zum einen “Maggie May“, zum anderen der von Elton John und Bernie Taupin komponierte Track “Country Comforts“, welcher gemeinsam mit dem Faces-Gitarristen Ron Wood, dem Keyboarder Ian McLagan und dem Drummer Kenney Jones eingespielt wurde.

Macht summa summarum eine feine Raritäten-Kollektion, welche – die Jahre 1969 bis 1974 umfassend – einen absoluten Pflichtkauf für Rod Stewart-Fans darstellt.

Website: http://www.rodstewart.com

Rod Stewart – “Rarities” (Mercury/Universal)

Jonny Lang - neues Album und Fight For My Soul Tour 2013

Jonny Lang – neues Album und Fight For My Soul Tour 2013

Der heute 32jährige Jonny Lang landete bereits 1996 mit ‚Lie To Me‘ seinen ersten Hit und wurde 1998 für sein Album ‚Wander This World‘ für den Grammy nominiert.

Jonny Lang - neues Album und Fight For My Soul Tour 2013
Jonny Lang – neues Album und Fight For My Soul Tour 2013
Lang zählt heute neben seinem Landsmann Joe Bonamassa zu den jungen Wilden in der Blues Rock Szene.

Am 30. August erscheint nun endlich sein neues Album ‚Fight For My Soul‘ und im Oktober wird Lang bei 3 Shows in Deutschland neben neuem Material auch seine Klassiker präsentieren.

Der am 29. Januar 1981 in North Dakota geborene Lang, begann bereits mit 12 Jahren Gitarre zu spielen. Mit 14 veröffentlichte Jonny sein erstes Album. Nicht nur durch seinen 96er Hit ‚Lie To Me‘, sondern auch durch sein versiertes Gitarrenspiel und seine einzigartige Stimme, wurde er schnell zu einer festen Größe in der Blues Szene. In den folgenden Jahren ging Jonny Lang u.a. auf Tour mit B.B. King, Aerosmith und den Rolling Stones und wurde für sein zweites Album ‚Wander This World‘ für den Grammy nominiert. 1998 war er in Blues Brothers 2000 zu sehen!

-> Jonny Lang Youtube Channel:

Musix & Rocks präsentieren:

JONNY LANG support: Cologne Blues Club

08.10. Hamburg – Fabrik
09.10. Bochum – Zeche
10.10. München – Muffatwerk

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Mehr Infos gibt es unter: www.jonnylang.com

Tedeschi Trucks Band – “Made Up Mind”

Tedeschi Trucks Band – “Made Up Mind”

Bei der 54. Grammy-Verleihung im letzten Jahr konnte die Tedeschi Trucks Band sich mit ihrem Debüt-Album ‚Revelator“ (2011) in der Kategorie Best Blues Album gegen Mitstreiter wie Gregg Allman, Marcia Ball, Warren Haynes und Keb`Mo` durchsetzen.

Tedeschi Trucks Band – “Made Up Mind”
Tedeschi Trucks Band – “Made Up Mind”

Nun legt die 11-köpfige Band um Susan Tedeschi und Derek Trucks mit “Made Up Mind“ ihren zweiten Longplayer vor.

Als Co-Produzent bei den Aufnahmen in den Swamp Raga Studios (Jacksonville) stand Derek Trucks niemand Geringerer als Jim Scott (Johnny Cash, Red Hot Chili Peppers, Wilco) zur Seite, der ihn bereits auf dem Debüt produktionstechnisch unterstützt hatte.

Neben Susan Tedeschi und Derek Trucks waren am Songwriting auch Doyle Bramhall II (Eric Clapton, Sheryl Crow), Eric Krasno (Soulive, Lettuce), Gary Louris (The Jayhawks, Dixie Chicks) und John Leventhal (Michelle Branch, Rosanne Cash, Shawn Colvin) beteiligt, die bereits in den Credits für das Debüt “Revelator“ zu finden sind.

Das kraftvolle Soul-Stück “Made Up Mind“, der mit Funk-Einflüssen aufwartende Track “Misunderstood”, “Part Of Me“, ein feines Rhythm & Blues-Duett zwischen Susan Tedeschi und dem Posaunisten Saunders Sermons, der Gospel-lastige Titel “It`s So Heavy“, das akustische Kleinod “Idle Wild“ sowie die feinfühlige Ballade “Calling Out To You” zieren ein Werk, das aufgrund seiner Klasse mit Auszeichnungen und Preisen überhäuft werden dürfte.

Pendelnd zwischen Soul, Rhythm & Blues und Gospel, ist “Made Up Mind“ ein exzellenter Zweitling geworden, der durch die rauchig-soulige Stimme von Susan Tedeschi und musikalischen Abwechslungsreichtum zu bestechen weiß.

Tedeschi Trucks Band live:
23.04.14, Köln – E-Werk
25.04.14, München – Tonhalle
26.04.14, Berlin – Postbahnhof

Besetzung:
Derek Trucks – Guitar
Susan Tedeschi – Guitar & Vocals
Oteil Burbridge – Bass Guitar
Kofi Burbridge – Keyboards & Flute
Tyler Greenwell – Drums & Percussion
J.J. Johnson – Drums & Percussion
Mike Mattison – Harmony Vocals
Mark Rivers – Harmony Vocals
Kebbi Williams – Saxophone
Maurice Brown – Trumpet
Saunders Sermons – Trombone

Tedeschi Trucks Band im web:

http://www.tedeschitrucksband.com
http://www.soundcloud.com/derekandsusan
http://www.facebook.com/derekandsusan

Tedeschi Trucks Band – “Made Up Mind” (Sony Classical/Sony Music)

Alex Hepburn – “Together Alone“

Alex Hepburn – “Together Alone“

Alex Hepburn ist meines Erachtens derzeit der aufgehende Stern am Pop-Himmel.

Alex Hepburn – “Together Alone“
Alex Hepburn – “Together Alone“

In diesen Tagen veröffentlicht die in London lebende Sängerin ihr Album-Debüt “Together Alone“, bei dem ihr Jimmy Hogarth (Paolo Nutini, KT Tunstall), Gary Clark(David McAlmont, Natalie Imbruglia, Eddi Reader) und Ian Barter (Amy Winehouse, Natasha Beddingfield, Saint Lu) als Co-Produzenten zur Seite standen.

Das Mixing übernahm dann Cenzo Townsend (Florence & The Machine, Snow Patrol), während Tom Coyne (Adele, Amy Winehouse) für das Mastering zuständig war.

Ein erstes Ausrufezeichen hat die gebürtige Schottin hierzulande gerade mit der ersten Single-Auskopplung “Under“ gesetzt, einem Ohrwurm-Hybriden aus Pop und Rock, der eine Notierung in den Top 40 der offiziellen deutschen Single-Charts schaffte. Noch erfolgreicher ist der Titel momentan in Frankreich und der Schweiz, wo er auf Platz 2 bzw. Platz 5 gechartet ist.

Aber auch die anderen, zwischen Pop, Rock, Blues und Soul changierenden Songs vermitteln Gänsehaut-Feeling und warten mit einer unglaublich hohen Hitdichte auf.

Zu nennen sind dabei vor allem die wunderbare Piano-Ballade “Broken Record“, der kraftvolle Rocker “Angelina“, die Rhythm & Blues-Nummer “Bad Girl“, das ausgelassen nach vorn gehende “Get Heavy“, der fragil wirkende Poptrack “Reckless“, welcher zusammen mit Paul Barry entstanden ist, sowie das in Blues-Gefilden wandernde “Miss Misery“.

Ohne Frage wird das vielversprechende Musiktalent mit ihrem Debütalbum “Together Alone“, das durch ihre rauchig-soulige Stimme, einer facettenreiche Melange aus Pop, Rock, Blues und Soul und einer schwermütig-dunklen Grundstimmung besticht, auch hierzulande die Erfolgsleiter erklimmen, nachdem sie in der Schweiz und Frankreich in den Longplay-Charts bereits sensationell auf Platz 2 bzw. Platz 3 landen konnte.

Website: http://www.alex-hepburn.com

Alex Hepburn – “Together Alone“ (Warner Music)

Jesper Munk - “For In My Way It Lies“

Jesper Munk – “For In My Way It Lies“

Eine der Entdeckungen des Jahres ist sicherlich Jesper Munk, der mit “For In My Way It Lies“ nun sein Debütalbum vorlegt.

Jesper Munk  -  “For In My Way It Lies“
Jesper Munk – “For In My Way It Lies“

Bei den Aufnahmen zeichnete sein Vater Rainer Germann (Cat Sun Flower) nicht nur als Co-Produzent verantwortlich, sondern er spielte auch am Bass. Zudem fungierte Clemens Finck von Finckenstein, mit dem Jesper in der Vergangenheit bereits gemeinsam in der Band Lila`s Riot spielte, als Drummer.

Oszillierend zwischen Blues, Soul und Folk, sind 12 ausnahmslos hochwertige Stücke entstanden, die stets durch die rauchige Stimme des 20-Jährigen veredelt werden.

Wunderschöne Song-Pretiosen wie die soulig gefärbte Nummer “I Love You“, ein Remake des gleichnamigen Eddie Holman-Songs aus dem Jahre 1969, das unbekümmerte und leicht beschwingt daherkommende “The Everlasting Good“ oder der Blues-geschwängerte Titel “Lady River Song“ sorgen dabei für ein beeindruckendes Hörerlebnis.

Da muss man wirklich nicht mit der Gabe der Prophetie ausgestattet sein um vorherzusagen, dass dem Sänger mit deutschen und dänischen Wurzeln die Zukunft gehört.

Erwähnt sei noch, dass der Album-Titel ein Zitat aus dem ersten Akt des Shakespeare-Klassikers “Macbeth“ ist.

Website: http://jespermunk.de/

Jesper Munk – “For In My Way It Lies“ (Redwinetunes)

Bünger - "Besser Scheitern"

Bünger – Besser Scheitern

Bünger, das ist der langjährige Gitarrist der Cultured Pearls und Mitbegründer der Formation Soulounge, welcher in der Vergangenheit auch in den Produzenten-Credits von Acts wie Johannes Oerding, Anna Depenbusch, Pascal Finkenauer, Auletta oder Madsen auftauchte.

Bünger - "Besser Scheitern"
Bünger – „Besser Scheitern“

Gestern hat der Songwriter nun sein erstes Solo-Album “Besser Scheitern“ veröffentlicht, das in der Schnittmenge zwischen Chanson, Blues, Folk und Singer/Songwritertum angesiedelt ist.

Instrumentiert unter anderem mit Kontrabass, Ukulele, Banjo, Mandoline, Akkordeon und Lap Steel, beeindrucken die Songs, unter denen das melodienverliebte und zart-melancholische Stück “Ein Lied“, der hymnische Titel “Wenn Der Mond“, das spartanisch instrumentierte “Von Anfang An“, ein schöner Mut-Mach-Song, sowie das bluesig gefärbte “Solche Tage“ herausragen, durch ihren handgemachten Charakter und Sven Büngers raue Stimme.

Für Fans von: Stoppok, Element Of Crime, Tom Waits

Das Video zu “Wenn der Mond“ gibt es hier.

Bünger live:
27.04.13 Hamburg – Aspria Lounge, „Melting Pot“
27.09.13 Hamburg – Paris Bar, „Klub K“

Website: http://www.buengermusik.de

facebook

Bünger – “Besser Scheitern“ (Chef Records Ratekau / Edel Kultur]

ROBERT CRAY "Nothin But Love" CD Cover

ROBERT CRAY „Nothin But Love“

DIE LEGENDÄRE ROCK/R&B/SOUL & BLUES IKONE UND 5FACHER GRAMMY GEWINNER ROBERT CRAY WIRD AM 24. AUGUST 2012 MIT ‚NOTHIN BUT LOVE‘ SEIN NEUES ALBUM VERÖFFENTLICHEN.

ROBERT CRAY "Nothin But Love" CD Cover
ROBERT CRAY „Nothin But Love“

Ein großes Comeback wirft seine Schatten voraus. Am 24. August wird Gitarren-Legende Robert Cray sein neues Album ‚Nothin But Love‘ über Provogue Records veröffentlichen.

Produziert wurde dieses von keinem geringeren als Kevin Shirley (Joe Bonamassa, Aerosmith, Black Crowes, Led Zeppelin u.v.a.).

Shirley zu seiner Zusammenarbeit mit Robert Cray: “Für mich war es eine große Ehre mit Robert Cray arbeiten zu dürfen. Ich bin Fan seit ‚Strong Persuader‘ und er ist einfach ein großartiges Talent.

Mein Ziel war es mit diesem Album die Kraft und Spontanität seiner Live Performance einzufangen, und das ganze als Studioaufnahme mit einer großen Verbeugung vor dem Blues einzuwickeln“.

‚Nothin But Love‘ wird Cray’s 15. Werk sein. Sein Durchbruch kam mit dem 1986 veröffentlichten Album ‚Strong Persuader‘ und dem Hit ‚Smoking Gun‘.

Seit dem Erfolg von ‚Strong Persuader‘ spielte Robert Cray mit Albert Collins, Eric Clapton, Stevie Ray Vaughn und BB King. Außerdem schrieb er Musik für Tony Bennett und arbeitete mit Künstlern wie Tina Turner, Keith Richards, John Lee Hooker, Chuck Berry und Bonnie Raitt, um nur einige zu nennen.

Die New York Times sagt über Cray, „seine Stimme ist weich und rau, und in den meisten Fällen gefühlsbetonter als die von Herrn Clapton, und er weiß das auch einzusetzen.” Das Amerikanische Guitar Player Magazine indes meint: “ Robert Cray macht nicht nur großartige Musik, sondern er schreibt Geschichte…”

Seit seiner letzten Veröffentlichung im Jahre 2010, tourt Cray mit seiner Band und war auch zu Gast in den Late Night Shows von David Letterman und Jay Leno. Mit ‚Nothin But Love‘ kommt er nun endlich auch wieder nach Deutschland. Im Oktober wird es drei exklusive Shows in Hamburg, Köln und München geben.

Robert Cray hat in seiner Karriere 5 Grammys gewonnen, 15 Grammy Nominierungen erhalten und hat tausende ausverkaufte Shows auf der ganzen Welt gespielt. Er hat in Filmen wie Animal House mitgespielt und war in der Martin Scorsese Serie ‚Presents the Blues‘ zu sehen. Außerdem trat er in Tina Turners TV Special ‚Break Every Rule‘ und dem Rolling Stone pay per view Video ‚Voodoo Lounge‘ auf. Also muss hier eigentlich niemand mehr vom ‚Strong Persuader‘ überredet werden.
Abdruck honorarfrei!

Robert Cray ‚Nothin But Love Tour 2012‘
wird präsentiert von
Bluesnews, Kulturnews, Musix, Piranha & Rocks
10.10.2012 Markthalle – Hamburg
11.10.2012 Live Music Hall – Köln
12.10.2012 Muffathalle – München


www.mascotlabelgroup.com

www.robertcray.com

Joe Bonamassa neues Album ‚Driving Towards Daylight‘

Blues Rock Superstar Joe Bonamassa arbeitet mit Aerosmith Gitarrist an seinem neuen Album ‚Driving Towards Daylight‘, welches am 18. Mai veröffentlicht wird.

Joe Bonamassa neues Album 'Driving Towards Daylight'
Los Angeles, CA: Am 18. Mai 2012 wird der als absoluter Superstar des zeitgenössischen Bluesrocks gefeierte Gitarrist Joe Bonamassa sein brandneues Solo Album ‚Driving Towards The Daylight‘ (Provogue Records/Mascot Label Group) veröffentlichen.

Sein 13. Album wurde von seinem langjährigen Weggefährten Kevin Shirley (Black Crowes, Aerosmith, Led Zeppelin) produziert. Dies ist ihre siebte Zusammenarbeit in sechs Jahren.

Ab heute ist die Mini Reality Serie ‚Countdown to Daylight‘ online. Hier bekommt der Fan einen Einblick über die Studioarbeit zum neuen Album.

Aufgenommen in den Studio At The Palms in Las Vegas, The Village Recorder in Los Angeles, und The Cave in Malibu, ist ‚Driving Towards The Daylight‘ ein Album geworden, welches von Bonamassas charismatischen Stimme, seinem unvergleichlichen Gitarrenspiel und seinem facettenreichen Songwriting lebt. Natürlich verbeugt sich Bonamassa erneut vor seinen Helden.

Diesmal nahm er Coverversionen von Howlin‘ Wolf und Robert Johnson auf, und verpasste ihren Stücken ‚Who’s Been Talkin?‘ und ‚Stones In My Passway‘ einen neuen Anstrich. Unterstützung bekam er im Studio u.a. von Aerosmith Gitarrist Brad Whitford, Blondie Chaplan (Gitarre), Schlagzeuger Anton Fig, Arlan Schierbaum (Keyboards), Michael Rhodes am Bass, Carmine Rojas (Bass) und Pat Thrall (Gitarre).

Brad Whitford zu den Studioarbeiten in Las Vegas: „Das was wir hier gemacht haben war auf jeden Fall stark von den Vorlieben der anwesenden Musiker geprägt, frühe 60er Jahre Rock und Blues aus England und Amerika. Ich glaube wir werden das nie aus unseren Köpfen kriegen und es hat auch wirklich Spass gemacht diese Musik zu interpretieren.“

Das Album beinhaltet fünf Eigenkompositionen inklusive dem Opener ‚Dislocated Boy‘, der ersten Singleauskopplung ‚Driving Towards The Daylight‘, ‚I Got All You Need‘, ‚Heavenly Soul‘ und ‚Somwhere Trouble Don’t Go‘. Die anderen Songs sind unter anderem von Tom Waits (New Coat Of Paint), Bill Withers (Lonely Town Lonely Street) und Bernie Marsden (A Place In My Heart). Seinen 87er Hit ‚Too Much Ain’t Enough Love‘ singt der Australier Jimmy Barnes sogar selber.

Ab heute und dann jeden Freitag für insgesamt 10 Wochen kann man sich die Reality Serie ‚Countdown to Daylight‘ anschauen. In den 3 bis 4 Minuten Episoden bekommt man Eindrücke der Aufnahmen zum neuen Album und Interviews mit Joe Bonamassa und seiner Band zu sehen. Das ganze gibt es auf dem offiziellen Joe Bonamassa Youtube Kanal zu sehen: www.youtube.com/joebonamassaTV.

Seit dem 23. März ist Bonamassas aktuelle DVD/Blu-Ray ‚Beacon Theatre – Live From New York‘ im Handel. Der Titel stieg in den deutschen Album Charts auf Platz 21. ‚Beacon Theatre‘ zeigt einen Zusammenschnitt der zwei ausverkauften Shows im legendären New Yorker Theater vom November vergangenen Jahres. Special Guests waren Paul Rodgers, John Hiatt und Beth Hart.

JOE BONAMASSA – DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT

Tracklist
01. Dislocated Boy
02. Stones In My Passway
03. Driving Towards The Daylight
04. Who’s Been Talking
05. I Got All You Need
06. A Place In My Heart
07. Lonely Town Lonely Street
08. Heavenly Soul
09. New Coat Of Paint
10. Somewhere Trouble Don’t Go
11. Too Much Ain’t Enough Love (w/ Jimmy Barnes)

JOE BONAMASSA VERÖFFENTLICHT NEUE LIVE DVD IM MÄRZ 2012

JOE BONAMASSA VERÖFFENTLICHT NEUE LIVE DVD

Provogue Records/ Mascot Label Group kündigen die neue Joe Bonamassa DVD und Blu-Ray ‚Beacon Theatre – Live From New York‘ für eine Veröffentlichung am 23. März 2012 an.

JOE BONAMASSA VERÖFFENTLICHT NEUE LIVE DVD IM MÄRZ 2012
JOE BONAMASSA VERÖFFENTLICHT NEUE LIVE DVD IM MÄRZ 2012

‚Beacon Theatre‘ wird damit die Nachfolge zu einem der erfolgreichsten Veröffentlichungen in Joe Bonamassa’s Karriere, dem Titel ‚Live from the Royal Albert Hall‘, antreten.

Dieser neue DVD Doppelpack bietet neben Songs aus dem letzten Bonamassa Studio Album ‚Dust Bowl‘ jedemenge Klassiker seiner Laufbahn.

Dieses einmalige Konzerterlebnis trumpft zusätzlich mit den Gastauftritten von John Hiatt, Paul Rodgers und Beth Hart auf.

Mit Hart performed er ‚I’ll Take Care Of You‘ und ‚Sinner’s Prayer‘, aus dem gemeinsamen Album ‚Don’t Explain‘.

Mit dem American Music Award Gewinner John Hiatt zelebriert er die Songs ‚Around My Place‘ und ‚I Know A Place‘ und mit dem legendären Rocksänger Paul Rodgers (Free, Bad Company, Queen) spielt er ‚Fire And Water‘ und ‚Walk In My Shadows‘.

JOE BONAMASSA DVD Trailer:

Kostenfreier Download des Songs “Dust Bowl” und weitere Informationen unter www.jbonamassa.com

Parallel zu dieser Veröffentlichung ist Joe Bonamassa für 5 exklusive Shows in Deutschland zu Gast.

Joe Bonamassa Live in Concert 2012

“The Guitar Event Of The Year”!
präsentiert von Rock Hard, Rocks, Guitar, Musix, Kulturnews.de, Motor.de und Gibson

3. März 2012 München- Muffathalle
6. März 2012 Saarbrücken- E – Werk
7. März 2012 Berlin- Admiralspalast
9. März 2012 Leipzig – Haus Auensee
10. März 2012 Essen- Grugahalle

Tickets unter: www.derticketservice.de und der Hotline: 01805- 280 100 ( 0,14€ /min aus dt. Festnetz, Mobilnetz max. 0,42 € / min)

Tom Beck Sexy CD Cover

Tom Beck Sexy

Rock, definitiv! Uptempo. Eine Mischung aus Oldschool und Classic. Westcoast – laid back – mit dieser gewissen Form von Coolness. Easy Going. Die Gitarre treibt nach vorne, der Basslauf ist pure Leidenschaft und die Bläser bereichern mit Funk.

Tom Beck Sexy CD Cover
Tom Beck Sexy aus dem Album Superficial Animal

Die Stimme des Sängers ist kraftvoll, gebrochen, rauh, mitreißend. Der Groove macht Lust – auf Frühling, auf Abenteuer. Lust auf Leben. Die Rede ist von Sexy, der ersten Single von Tom Beck (32), die am 11. März 2011 im Hause Comude erscheint. Eine Uptempo-Nummer, mit der sich Tom Beck, endlich einen Jugendtraum erfüllt: Musik machen, Songs schreiben, Rocken, spielen, spielen, spielen und Spaß haben.

Tom wer? Tom Beck! Kennen sie bestimmt aus Funk und Fernsehen. Dieser gutaussehende Typ, mit den dunklen Haaren aus DER deutschen Erfolgs-Actionserie „Alarm für Cobra 11“? Ja! Der Mann hat sich nämlich schon vor langer Zeit der Musik verschrieben, spielt Gitarre, Klavier, Schlagzeug, Orgel und Akkordeon.

Seine musikalische Ausbildung absolvierte er an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und hat neben all seinen TV- und Kinoengagements nie aufgehört Musik zu schreiben.

Dass er nun mit Sexy rauskommt, verdanken wir seiner Begegnung mit dem Musiker und Produzenten Timo Schmid. Ihm zeigte er im Herbst 2009 einige seiner Skizzen und Schmid gab Tom den Tritt in die richtige Richtung: die Musik ernsthaft voranzutreiben.

Sexy ist die erste Single von Becks Debütalbum Superficial Animal, welches am 25.03.2011 erscheint. Wie der Song entstand? „Nun, ich habe mich zurück erinnert an meine erste Quarterlife-Crisis mit 30 und an das, was ich will…“, sagt er lachend, bevor er erklärt: „Tatsächlich ist es bei mir so, dass die Musik immer zuerst entsteht.

Meist auf der Gitarre. Das Thema kommt dann aus der Musik. Ich folge dem Gefühl, der Musik und hier war es der Groove, der mich total angemacht hat, der Bock macht auf Sommer und kurze Röcke…“. Diese kreative Leichtigkeit und sich selbst dabei nicht zu ernst zu nehmen, ist genau das, was Sexy ausmacht.

Somit steht Sexy als Vorbote für Becks erstes Album Superficial Animal, über das soviel verraten sei: Uns erwarten ein vielseitiges Album – lebensbejahend, eingängig, schnörkellose Rocksongs mit Singer-Songerwriter-Elemente, lässige Songs mit Kanten, auch mal dunkel, aber nicht verkopft. Reflektiert, aber nicht deprimiert, Spaß am Leben und Spaß an der Musik!

Crazy-Chris-Kramer-Chicago-Blues

„Crazy“ Chris Kramer „Chicago Blues“

Kurz gesagt: Ein europäischer Blues-Sänger und Musiker aus dem Kohlenpott produzierte zusammen mit afroamerikanischen Musiker-Kollegen in den USA und mit einem ehemaligen Rolling Stone in London ein Album mit zwölf deutschsprachigen Songs.

Crazy-Chris-Kramer-Chicago-Blues
„Crazy“ Chris Kramer „Chicago Blues“

Es geht auch kürzer: “Crazy” Chris Kramer suchte auf beiden Seiten des Atlantiks nach den Wurzeln seiner Musik – und fand zurück zu sich selbst.

Auf den Punkt gebracht: Sein „Chicago Blues” (Sony BM10c404) erscheint am 28. Mai 2010.

Als Harmonika-Virtuose – vor allem auf der Blues-Harp – war Chris Kramer immer schon in der Jazz- und Rock-Szene anerkannt. Sogar Klassik-Kollegen reden mit Hochachtung von dem Mann aus dem Kohlenpott (er nennt es lieber: Ruhr-Gebeat). Ob in einem verräucherten Club oder in einer ehrwürdig alten Kirche – Chris Kramer weiß den Blues-Nerv seiner Hörer zu streicheln.

2009 erhielt der Sänger und Musiker für seine CD „…unterwegs“ die verdiente Anerkennung. Lobende Kritiken in allen wichtigen Musik-Magazinen! Airplay bei mehr als 60 Radio-Stationen und überraschend große TV-Resonanz! Außerdem räumte Chris Kramer beim Deutschen Rock und Pop Preis ab: Gold als Bester Instrumentalsolist, Silber für das beste Blues-Album und in drei weiteren Kategorien.

Aber die wichtigsten Komplimente kommen von Kramers Musiker-Kollegen – zum Beispiel von Mick Taylor, Ex-Gitarrist der Rolling Stones. Nachdem er in einem Londoner Studio ein Solo für den Kramer-Song „Ich wach heut morgen auf“ gleich beim ersten Versuch perfekt eingespielt hatte, verabschiedete er sich mit: „I didn’t understand your German lyrics. But the way you sing it – that’s really amazing.”

Oder die Anerkennung aus dem Munde von James Cotton, einem ehemaligen Harmonikaspieler des legendären Muddy Waters: „Chris, you really sound like Sonny Boy.“ – „Das war ein verdammt starker Rückenwind für meine Seele“, erinnert sich Chris Kramer“, „mein großes Vorbild James Cotton vergleicht meine Spieltechnik mit der seines Lehrmeisters Sonny Boy Williamson.“ Aber nicht nur deswegen war James Cotton ein gern gesehener Gast bei den Sessions, deren Ergebnisse zu hören sind auf Chris Kramers Album „Chicago Blues“.

„Chicago Blues“ präsentiert zwölf Kramer-Songs, die der deutschsprachige Blues-Sänger mit Musikern der legendären Muddy Waters Band aufgenommen hatte. Von Anfang an stand für Chris Kramer fest: „Dieses Album kann ich nur in den USA einspielen – und zwar mit authentischen Blues-Musikern, die dort leben und arbeiten. Den Drummer Willie Big Eyes Smith mit seinem unnachahmlichen Groove wollte ich als treibende unbedingt im Studio dabeihaben. Und als dann auch noch der 95-jährige Pintop Perkins versprach, er wolle als Pianist mitwirken – das setzte dem ganzen Projekt die Krone auf.“

Chris Kramer: „Unser erster Arbeitstag im Studio hatte unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Da habe ich mir gewünscht, dass wir diesen unbeschwerten Groove auch mal für einen Swing oder Mambo- Blues verwenden. Willie schmunzelte und zählte sofort – one, two, three, four“. Das Ergebnis dieser unbeschwerten Atmosphäre ist zu hören auf „Es gibt gut, besser und es gibt mich“ (CD-Track 4) und „Darf ich bitten“ (CD-Track 6).

Aber nicht nur die Musiker, sondern auch der Mann hinter der Studio-Glasscheibe gehört zu den Besten der Branche. Chris Kramer: “Mit Stuart Sullivan wollte ich nicht wegen seiner Grammys und goldenen Schallplatten zusammenarbeiten, sondern weil er so unglaubliche viele tierisch gute Bluesplatten aufgenommen hat. Als Tonmeister kennt er alle Facetten der Pop-Musik – von Willie Nelson bis hin zu Grunge-Combos. Mit seiner Erfahrung hat er allen Beteiligten das gute Gefühl von Ruhe und Sicherheit vermittelt.“

Stuart Sullivan über Chris Kramer:„Das sind verdammt große Fußstapfen, in die man tritt, wenn man sich vor die Muddy Waters Band stellt. Da muss man schon jede Menge Eier in der Hose haben. Dieser Chris hat das fantastisch gemacht!“

Aber die Arbeit ist noch lange nicht erledigt, wenn der letzte Song im Kasten ist. Chris Kramer: „Entweder produziere ich ein derartiges Album richtig oder gar nicht.“ Deshalb hat er als Produzent seines Albums sogar noch bei der Endabmischung darauf geachtet, dass vor allem dieser druckvoll warme Sound nicht verwässert wird. (Für technisch Interessierte: Gemastert wurde mit Studer Analog-Bandmaschine, Fairman Compressor und anderen Röhren-Geräten, die wegen ihrer Klang-Eigenschaften für audiophil anspruchsvolle Produktionen geeignet sind. Beim Mix wurde an keiner Stelle mehr als 1Db Kompression eingesetzt.)

Künstlerisch etabliert Chris Kramer sich auf „Chicago Blues“ endgültig als Sänger mit einer großen Ausdrucks-Palette. Ob im märchenhaften Scherzlied „Froschkönig“ oder im Blue-Chanson „Zu lange gewartet“ schöpft er die volle Bandbreite seiner Stimme aus – mal hauchfeines Zartgefühl, dann wieder die volle Soul-Power seines Reibeisen-Organs.

Aber wie reagierte die im Studio versammelte Blues-Prominenz auf Chris Kramers deutsche Texte? „Bob Stroger griff bei unserem ersten Song auf seiner Bassgitarre mal völlig daneben. Und er sagte lachend, dass ihn meine – für ihn völlig fremde – Sprache irritiert habe. Aber danach lief alles reibungslos, wir mussten jeden Track nur zwei oder drei Mal einspielen. Als ich dann später die Aufnahmen für die CD auswählte, entschied ich mich bei den meisten Songs jeweils für die first Takes, weil bei denen einfach alles stimmte – Sound, Groove und Feeling.“

Feeling? – Chris Kramer beschreibt dieses besondere Feeling, das diese transatlantische Zusammenarbeit zum Erfolg werden ließ: „Willie „Big Eyes“ Smith fungierte mit seinen Trommelstöcken quasi als unser Dirigent. Nach unseren Ausnahme-Sessions brachte er es auf den Punkt: `Ich verstehe nichts von dem, was du singst; aber ich verstehe das Gefühl, das du vermitteln willst; und wenn ich zusammen mit dir Musik mache, fühle ich wie du´ – und er nahm mich einfach in den Arm.“

Wie landet man nach derartigen menschlichen und künstlerischen Erfahrungen wieder im Alltag? – Chris Kramer: „Ich habe sie alle – vor allem die anwesenden Kameraleute – zum Essen geschickt und wollte einfach nur alleine sein. Verdammt noch mal, was macht man in so einem Moment? Ich habe irgendwie meine Hände gefaltet und dem Herrgott gedankt für dieses Geschenk.“

“Crazy“ Chris Kramer auf Reise um die halbe Welt…

20 Jahre Bühnenerfahrung und über 1000 Gigs haben ’Crazy’ Chris Kramer zu dem gemacht, was er heute ist: ein Bluesvirtuose mit unerschöpflicher Spielfreude, der seine Musik liebt und seine Lieder lebt!

Crazy Chris Kramer
Crazy Chris Kramer
Kein Wunder also, dass ihn Bands wie Whitesnake, die Blues Brothers, Omar and the Howlers, Woodstock Legenden wie Channed Heat und Alvin Lee, sowie Topmusiker wie Walter Trout und Tommy Emmanuel bereits als Support verpflichteten.

Für sein neues Album ’…unterwegs’/ VÖ 28.08.09 hat er seinem Namen ’Crazy’… so aller Ehren gemacht und ist auf eigene Faust auf eine Reise um die halbe Welt gegangen, um etliche seiner musikalischen Helden zu kontaktieren und für die Produktion seines neuen Albums zu gewinnen.

Darunter Größen wie Mel Gaynor, Weltklasse Schlagzeuger der Simple Minds, Chuck Leavell, Keyboard Rolling Stones (aber auch für George Harrison, Eric Clapton, Allman Bros. Band), der in die Tasten haut wie kein Zweiter, die Original-Musiker der Muddy Waters Band, Mick Taylor (Rolling Stones Gitarrist 1969-1974) und Martin Engelien (Ex-Bassist/Klaus Lage Band).

Die einzige Nummer, die nicht aus der Feder von CCK stammt, ist der „Work Song“ (N. Adderley) und bildet den Abschluss von „…unterwegs“. Das Stück ist in dem Studio von Helge Schneider in Mülheim/Ruhr aufgenommen worden und neben Helge Schneider an der Orgel spielen Albie Donnelly am Saxophon, Pete York am Schlagzeug, Colin Hodgkinson am Bass und Herbie Klinger an der Gitarre.

Wie akzeptiert der Tausendsassa CCK wirklich ist, wird spätestens durch den Einsatz prominenter Serienschauspieler (Giovanni Arvaneh, Katrin Ritt, Nils Brunkhorst), sowie der Comedians Hennes Bender, Jochen Malmsheimer und Pavel Popolski deutlich. Alle waren sofort Feuer und Flamme, bei einigen Titeln den Background-Chor zu machen und sich in den Dienst dieser aufwendigen Produktion des sympathischen Ruhrpott-Jungen zu stellen.

www.chris-kramer.de/