Alle Beiträge von Jens

DIRTY OFFICE PARTY – Blu-ray

Mit „Dirty Office Party“ können wir einem Sozialexperiment folgen, das alljährlich etwa zur selben Zeit rund um den Erdball stattfindet, und das mitunter gravierende Folgen für die Handelnden haben kann: Die Weihnachtsfeier.

DIRTY OFFICE PARTY – Blu-ray

Natürlich hat man sich vorgenommen, dieses Jahr dem Alkohol weitestgehend fernzubleiben und einmal nicht aus der Rolle zu fallen. Doch meistens kommt es dann anders, als geplant…!
So auch in der Chicagoer Niederlassung der IT-Firma Zenotek, die traditionsgemäß zum Jahresende ihre Festivität plant. Während der kindlich-naive Boss und Sohn des Firmengründers Clay Vanstone (T.J. Miller) vornehmlich die Partyvorbereitungen im Kopf hat, kümmert sich sein Freund und Entwicklungschef Josh Parker (Jason Bateman) um die letzten, wichtigen Geschäftsabschlüsse des Jahres.

IDES OF GEMINI – Women

Auch wenn sich Ides Of Gemini nicht auf ein bestimmtes Genre festnageln lassen wollen, so ist in ihren Songs doch eine konstante Größe festzumachen, nämlich die Mystik. Ihr neues Album „Women“ handelt bezeichnenderweise von Frauen, die ihr Handlungsfeld ebenfalls eher in den dunklen Künsten gefunden zu haben scheinen.

IDES OF GEMINI – Women

Die Musik von Ides Of Gemini speist sich aus Metal, Post-Punk, Dark Wave und Gothic, wobei sie aus diesen Ingredienzien ihren ganz eigenen Stil zu kreieren wissen. Der durchaus krachige Start mit „Mother Kiev“ bietet metallische Gitarren und einen treibenden Rhythmus, beides Grundlagen für die besondere Sangeskunst von Frontfrau Sera Timms, die ihre Vocals oftmals wie ein Mantra intoniert. Das klingt mitunter kühl und distanziert, passt allerdings gut zu dem eh recht repetitiven Charakter der Musik.

OBELYSKKH – The Providence

Gut vier Jahre hat es gedauert, bis Obelyskkh mit „The Providence“ nun endlich den Nachfolger ihres 2013er Brockens „Hymn To Pan“ eingetütet haben. Ein Line-Up-Wechsel am Bass und ein nervenaufreibender Songwritingprozess verlängerten die Wartezeit auf das neue Werk, dessen Sound dunkler und bedrohlicher ist als je zuvor.

OBELYSKKH – The Providence

Die leicht psychedelische Note und der dezente Stoner-Anteil, die noch auf ihren vorherigen Veröffentlichungen zu finden waren, sind einer sinisteren Vehemenz gewichen, die ansatzweise ins Okkulte lugt. An Brachialität hat es dem Vierer ja eh noch nie gefehlt, nun erscheint ihr Sound allerdings noch einmal ungleich doomiger und majestätischer.

NIHILING – Batteri

Bereits mit ihren letzten beiden Alben hatten sich Nihiling vom reinen Post-Rock verabschiedet. Mit ihrem neuen Werk „Batteri“ setzen sie diesen Weg konsequent fort und überzeugen mit einer enormen stilistischen Bandbreite.

NIHILING – Batteri

Dabei unterteilt sich die Scheibe in einen Plus- und einen Minuspol, der jeweils durch vier Songs charakterisiert wird. Die Plusseite macht den Anfang und überrascht mit klaren und fast schon poppig anmutenden Nummern, denen es dennoch nicht an Anspruch und Progressivität mangelt.

Nihiling verblüffen mit mehrstimmigen Gesang, jazzigen Anklängen und elektronischen Details. Ein sehr transparenter Sound trägt sein Übriges zum stimmungsvollen Ganzen bei. Warme Gitarrenmelodien, eine ausgefeilte Rhythmik und eben die sanften Gesangsparts lassen die Nummern förmlich schweben.

DUEL – Witchbanger

Die Amis Duel reisen mit ihrem zweiten Album „Witchbanger“ mal wieder zurück in die gute, alte Zeit des schwartigen Hard Rocks, der außer knackigen Riffs, treibenden Beats und schmissigen Melodien nicht viele Inhaltsstoffe braucht.

DUEL – Witchbanger

Und genau diese Ingredienzien wirft auch der Vierer in seinen texanischen Feuertopf, der aus einem Blechnapf am Lagerfeuer wohl am besten genossen werden dürfte. Ohne große Sperenzchen und mit einem furztrockenen Retro-Sound versehen zocken sie breitbeinig ihre metallisch angehauchten Rocker runter, die sicherlich auch in den 70ern ihre Anhänger gefunden hätten.

Eine winzige Spur Psychedelic und vereinzelt an Iron Maiden erinnernde Gitarren ergänzen den Stoner-Doom-Hard-Rock, den Duel hier recht souverän vom Stapel lassen. Kein Wunder, denn mit zwei ehemaligen Scorpion-Child-Mitgliedern hat man durchaus erfahrene Mitstreiter an Bord.

THE SONIC DAWN – Into The Long Night

So, werte Feunde, bitte die Sitze zurückklappen und die Ohren spitzen für den Psychedelic-Rock-Sound der Dänen The Sonic Dawn!

THE SONIC DAWN – Into The Long Night

Diese veröffentlichen mit ihrem neuen Album „Into The Long Night“ ein ziemlich aus der Zeit gefallenes Werk, das das Licht der Welt gefühlt irgendwann in den 1960er Jahren erblickt haben muss. Doch nichts da, das Ding ist brandneu! Dass es dennoch diesen Eindruck vermittelt, dafür sorgt neben der Mucke auch die äußerst authentische Analog-Produktion, die den Tracks des Trios einen amtlichen Retro-Touch verleiht.

Doch nun zur Musik: Diese ist nicht wirklich leicht zu fassen, bedienen sich The Sonic Dawn doch bei allerhand Genres, die auf den ersten Blick ein heilloses Chaos vermuten lassen. So mixen sie ungeniert Psychedelic Rock, Surf-Sound, Country und jazzige Laid-Back-Mucke zu einem erstaunlich funktionierenden Ganzen zusammen, das zwischendurch auch noch von einer Sitar Besuch bekommt.

PONTIAK – Dialectic Of Ignorance

„Dialectic Of Ignorance“, das nunmehr siebte Album der US-Amerikaner Pontiak, ist ein sphärischer Ausflug in Psychedelic-, Stoner und Southern-Rock-Gefilde, der die heimische Lavalampe schnell zum Cinemascope-Kino werden lässt.

PONTIAK – Dialectic Of Ignorance

…vorausgesetzt, man synchronisiert sich mit dem Zeitmaß, das die Carny-Brüder Van, Jennings und Lain hier setzten. Denn die schlagen ein Tempo an, das mit relaxed noch zurückhaltend beschrieben wäre!

Die drei Hobby-Bierbrauer, die die Pen Druid Brewing ihr Eigen nennen, scheinen sich um das deutsche Reinheitsgebot wenig zu kümmern, ahnt man doch bei dem Genuss ihrer Scheibe, dass in ihrem Gerstensaft eben nicht nur frisches Brauwasser, Malz und Hopfen, sondern noch diverse andere „Kräuter“ enthalten sein müssen.

SLEEPMAKESWAVES – Made Of Breath Only

Die Australier sleepmakeswaves präsentieren mit „Made Of Breath Only“ ihr nunmehr drittes Album, das sie auch dank eines äußerst erfolgreichen Crowdfundings verwirklichen konnten.

SLEEPMAKESWAVES – Made Of Breath Only

Nach den ersten Klängen stellt sich schnell heraus, dass sie diesem Vertrauensvorschuss mehr als gerecht werden. Die Post-Rocker aus Sydney legen ein vielschichtiges Werk vor, das anspruchsvollen und progressiven Instrumentalsound mit vertrackten Rhythmen und tollen Melodien bietet.

Mit großer Liebe zum Detail und Sinn für stimmungsvolle Spannungsbögen inszenieren sleepmakeswaves ihre Songs, die durchaus auch mal mächtig ins Gebälk rocken, dabei aber immer sehr transparent erscheinen und fast schon einen ätherischen Vibe besitzen.

TELEPATHY – Tempest

Instrumentaler Post Rock/Metal ist mitunter ja ein schon ziemlich beackertes Feld. Mit „Tempest” gelingt es den Engländern Telepathy aber tatsächlich noch ein spannendes Genrewerk an den Start zu bringen, das vor allem durch seine Vielseitigkeit punktet.

TELEPATHY – Tempest

Der Opener „First Light“ täuscht nur kurz eine sanfte Gangart vor, während das folgende „Smoke From Distant Fires“ zeigt, was man in den nächsten sieben Durchgängen geboten bekommen soll. Als da wären vor allem ziemlich fette Gitarrenriffs, die sich in dieser Gangart durchaus auch im Sludge und Doom zu Hause fühlen dürften. Hinzu gesellen sich feine Melodien und eine variantenreiche Rhythmik, die von schleppend bis Blastbeat alles bietet.

ME & THAT MAN – Songs Of Love And Death

Bekannt ist Nergal, Gründer und Kopf von Behemoth, ja eher für extremen Metal. Zusammen mit dem britisch-polnischen Musiker John Porter hüllt er seine düstere Weltsicht nun in ein deutlich gemäßigteres musikalisches Gewand, bestehend aus Americana, Folk, Country und Blues.

ME & THAT MAN – Songs Of Love And Death

Weit entfernt von der Brachialität einer Band wie Behemoth, bietet Me And That Man dreizehn mürrische und einfache Songs, die trotzdem nicht mit teuflischen Vibes geizen. Songs wie „My Church Is Black“, „Cross My Heart And Hope To Die“ oder „Ain’t Much Love“ spiegeln die Haltung Nergals wider, die auch hier nicht unbedingt von positiver Natur ist. Aber wenn man bedenkt, dass schon die ersten Bluesmusiker in Verdacht standen, den einen oder anderen Packt mit dem Teufel geschlossen zu haben, passt auch dieses Genre ganz gut zu Herrn Nergal.

GIRL ON THE TRAIN – Blu-ray

Mit „Girl On The Train” erscheint nun die filmische Umsetzung des gleichnamigen Romanbestsellers von Paula Hawkins mit Emily Blunt in der Hauptrolle.

GIRL ON THE TRAIN – Blu-ray

Rachel (Emily Blunt) pendelt jeden Tag mit dem Zug nach Manhattan. Am immer selben Halt auf freier Strecke fällt ihr Blick auf das gleiche Vorstadthäuschen direkt an den Bahnschienen. Hier beobachtet sie ein Pärchen, das die vermeintlich perfekte Ehe führt. Zumindest in Rachels Vorstellung, malt sie sich doch aus, wie es den beiden wohl so ergeht.

Ihr eigenes Leben scheint dagegen deutlich aus der Spur geraten zu sein. Sie hadert immer noch mit der Trennung von ihrem Mann, der nun mit seiner neuen Ehefrau und Kind das lebt, was sie sich selbst immer erträumt hat. So steigert sie sich also in ihre täglichen Beobachtungen entlang der Bahnstrecke, sodass bald nicht mehr klar ist, was Wahn und was Wirklichkeit ist.

MASTODON – Emperor Of Sand

Nein, auf Sand gebaut ist das neue Werk von Mastodon ganz sicher nicht! Mit ihrem aktuellen Studioalbum „Emperor Of Sand“ beweisen die Amerikaner wieder einmal eindrucksvoll, dass sie zu den wichtigsten Vertretern der modernen Metal-Szene gehören.

MASTODON – Emperor Of Sand

Seit nunmehr 17 Jahren musizieren Troy Sanders (Bass, Gesang), Brent Hinds (Gitarre, Gesang), Bill Kelliher (Gitarre) and Brann Dailor (Schlagzeug, Gesang) in gleicher Besetzung zusammen. In dieser Zeit haben sie ihren ganz eigenen Klangkosmos erschaffen, der Metal, Sludge, Hardrock und Prog so miteinander verknüpft, dass ein unverwechselbarer Bandsound dabei entsteht. Auch bei „Emperor Of Sand“ steht von den ersten Klängen an fest: Das sind zu 100% Mastodon!

HUMANS – STAFFEL 1 – Blu-ray

Ist ein Zusammenleben von Menschen und humanoiden Robotern möglich? Und was passiert, wenn die Grenzen zwischen echtem und programmiertem Leben langsam verschwinden? Dies sind nur einige Fragen, die sich die Protagonisten in „Humans“ stellen müssen.

HUMANS – STAFFEL 1 – Blu-ray

„Humans“ ist die britisch/US-amerikanische Adaption der schwedischen Erfolgsserie „Real Humans – Echte Menschen“ aus dem Jahr 2012. In einer alternativen Gegenwart erledigen Androiden, sogenannte Synths, die unangenehmen Arbeiten, die ihre biologischen „Besitzer“ nicht mehr erledigen wollen.

So entscheidet sich auch Joe Hawkins (Tom Goodman-Hill) dazu, einen Synth ins Haus zu holen, um seine Frau Laura (Katherine Parkinson) bei der alltäglichen Arbeit zu entlasten. Diese ahnt zunächst nichts von ihrem Glück und ist dementsprechend erstaunt, als sie von einer Geschäftsreise zurückkehrt und die attraktive Anita (Gemma Chan) vorfindet. Misstrauisch beobachtet sie Anitas verhalten, dass allzu oft menschlicher erscheint, als von einem Roboter zu erwarten wäre.

ANANDA MIDA – Anodnatius

Dass im Weltraum offensichtlich noch kein Rauchverbot herrscht und man dort gerne mal an einer Lunte zieht, beweisen Ananda Mida mit ihrem Debütalbum „Anodnatius“.

ANANDA MIDA – Anodnatius

Die 2013 im Nordosten Italiens gegründete Band rockt sich äußerst entspannt durch Raum und Zeit, wobei ihr psychedelischer Stoner-Rock klar an die vernebelten 60/70er erinnert. Entspannte Melodien und flockige Jams begleiten den Hörer auf einen Space-Trip, der neun Tracks und knapp vierzig Minuten andauert.

Geschmeidige Gitarren, ein groovender Rhythmus und hier und da der passende Orgelteppich sorgen für einen authentischen Klang, der jeden reisebereiten Weltraumhippie sofort die Bordkarte lösen lässt.

Ich wünsche einen chilligen Trip!

ANANDA MIDA – Anodnatius (Go Down)

ALUK TODOLO – Archives vol. 1

Einen recht eigenwilligen Sound fahren Aluk Todolo, die auf „Archives vol. 1“, einer Zusammenstellung von raren Perlen und Unveröffentlichtem, die erste Dekade der Bandgeschichte aufrollen.

ALUK TODOLO – Archives vol. 1

Unchronologisch angeordnet, gibt es Probenmitschnitte, Aufnahmeexperimente und alternative Versionen zu bestehenden Stücken zu hören, die allesamt doch recht abseits „normaler“ Songstrukturen angesiedelt sind.

Von kurzen Krachfragmenten über repetitive Endlosschleifen bis zu psychedelischen Jams im Proberaumsound reicht das bizarre Spektrum der Scheibe, die mit ihren acht Stücken wohl nur echte Fans ansprechen dürfte.

ALUK TODOLO – Archives vol. 1 (Temple Of Torturous / Cargo)

DIRTY COPS: WAR ON EVERYONE – Blu-ray

Die Polizei, dein Freund und Helfer…
Nun ja, bei den Cop-Buddies Terry Monroe (Alexander Skarsgård) und Bob Bolaño (Michael Peña) kommt tatsächlich nur ein äußerst überschaubarer „Freundeskreis“ in die Gunst ihrer Hilfsbereitschaft, da beide ansonsten hauptsächlich ihren eigenen Vorteil skrupellos im Blick haben. Der neue Film von John Michael McDonagh („The Guard“, „Calvary”) ist eine bitterböse Komödie über zwei korrupte Bullen, die sich durch ein kriminelles Albuquerque schlagen und dabei allerhand Kollateralschaden hinterlassen.

ORM – Orm

Brachial, mystisch und voll bösartiger Anziehungskraft präsentiert sich das selbst betitelte Debüt von Orm, welches längst vergangene Zeiten wieder aufleben lassen, in denen Mensch, Natur und Metaphysik in existenzieller Verbindung miteinander standen.

ORM – Orm

Nebel umschlungene Gipfel und dunkle Wälder scheinen das natürliche Habitat von Orm (deutsch: der Wurm) zu sein, die sich durch den schweren Morast graben und in ihrer wirbellosen und schleimigen Gestalt doch von der Erhabenheit des Ganzen künden. Abseits aller zivilisatorischen Errungenschaften, erzählen sie vom Kampf des Individuums mit seiner Umwelt, den Göttern/Dämonen und natürlich mit sich selbst.

HYENAS – Deadweights

Garstig und rau geht es zu auf Hyenas Debütalbum „Deadweights“, das die Nürnberger in nur vier tagen live im Studio eingeprügelt haben.

HYENAS – Deadweights

Noisig nervös ist das Material, dem man gerne ein „Post“ voranstellen möchte, wenngleich das nachfolgende Genre dann nicht ganz eindeutig zu sein scheint. Man könnte es mit Metal versuchen, läge mit Hardcore aber wohl auch nicht ganz falsch. Dazu mischen Hyenas noch eine Portion Punk und sogar einen Spritzer Crust, was dem Gesamtsound wieder eine gewisse Eingängigkeit verleiht.

Knackige elf Stücke führen durch den Langspieler, der einer gelobten Demo-EP aus dem Januar 2014 nun endlich folgt. Wütende Shouts garnieren eine nicht gerade mildere Klanguntermahlung, wenngleich auch immer Platz für ordnende Zwischentöne bleibt.

JU & ME – Herzensangelegenheiten

Judith „Ju“ Mattes (Gesang) und Holger Jan Schmidt (Gesang, Gitarre) alias Ju & Me präsentieren auf ihrem Album „Herzensangelegenheiten“ verträumten Pop, der nicht mehr braucht als eine Gitarre und zwei Stimmen.

JU & ME – Herzensangelegenheiten

Zweifelsohne hört man von der ersten bis zur letzten Note bzw. Textzeile der zwölf Stücke, dass diese echte Herzensangelegenheiten der beiden Protagonisten sind. Unaufgeregt und angenehm unprätentiös erzählen Ju & Me ihre Geschichten, die von großen Gefühlen und kleinen Gesten künden.

Sanft gezupft oder auch mal feurig angeschlagen begleitet stets die Akustikgitarre die Duette der beiden, die irgendwo im angenehm unkommerziellen Pop angesiedelt sind und nicht die mittlerweile doch recht überstrapazierte Neo-Folk/Country-Schiene bedienen.

OCTO – Kitsch

Zwei Bässe und ein Schlagzeug, mehr braucht es nicht bei Octo. Das Trio aus Köln bastelt mit wenigen Bauteilen ihren Noise-Rock zusammen, den sie nun in Form von „Kitsch“ frisch verleimt der Öffentlichkeit präsentieren.

OCTO – Kitsch

So, mal kurz nachgedacht, Octo…? Da fällt einem spontan doch gleich „Oktopus“ zu ein. Der Tintenfisch, der Achtfüßler also. Okay, zwei Bässe ergeben in der Regel acht Saiten, passt! So, das hätten wir schon einmal geklärt. Kommen wir nun zur Musik…

Die Konstellation erinnert an die Dänen Fossils, die ebenfalls nur rein instrumental das Schlagzeug und den Bass für sich sprechen lassen. Octo fügen ein weiteres Paar dicker Saiten hinzu und rocken ähnlich unkonventionell drauflos. Vom Titel gebenden „Kitsch“ sind sie dabei aber genauso weit entfernt, wie ihre bereits erwähnten musikalischen Brüder im Geiste.